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Ein neuer Job


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 Ein neuer Job

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Raphael Schneider

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BeitragThema: Ein neuer Job    Mo Apr 16 2018, 20:49


Da ich ja momentan keinen Job hatte, mußte ich mir dringend etwas suchen. Schwierig würde es natürlich mit „Oskar“ werden. Nicht jeder würde ihn erlauben. Aber ich schleppte ihn halt überall mit hin. Am Set war das ja noch gegangen, aber je nachdem, was ich für einen Job bekam, war es nicht mehr möglich. Aber ich konnte ihn unmöglich den ganzen Tag sich selbst überlassen. Aber für mich wäre es auch nicht schlecht, wenn ich eine Beschäftigung kam. Ich mußte natürlich nur aufpassen, daß die Mädchen nicht durchdrehten, wenn sie mich sahen. Das war natürlich ein großes Risiko. Als Mädchenschwarm war das schon so eine Sache. Ich war mir jedenfalls nicht zu schade auch für niedere Arbeiten, im Gegensatz zu meiner Rolle, die Arbeit immer total gehasst hatte. Am liebsten wäre mir natürlich gewesen, wenn ich hier mit „Private Life“ hätte weitermachen können, aber ohne Maurice und Philippe machte das Ganze wenig Sinn. Und ob es hier ein Theater gab, wußte ich nicht. Es war immer mein Traum gewesen, Tanz und Musical am Theater zu machen, aber seit meinem schweren Unfall damals ging das auch nur noch bedingt. Die „Babelsberger Studios“ hatte ich noch nicht wieder entdeckt und Schauspielerei war derzeit das Letzte, an das ich dachte. Schließlich war ich ja gerade bei GZSZ ausgestiegen und wollte neue Wege gehen.

Wenigstens begann ich aber langsam, den Tod meines Vaters zu verdauen. Leichter wäre es zwar mit Freunden an meiner Seite gewesen, aber dadurch, daß „Oskar“ da war, war es nicht allzu schwer. Was mir auch noch sehr zu schaffen machte war, daß ich jetzt nicht weiter nach meiner Schwester suchen konnte. Ich brauchte dringend Ablenkung, die mich vom Grübeln abbringen würde. Nachdem ich mit „Oskar“ mal wieder in Fair Haven einen langen Spaziergang gemacht hatte, kamen wir an ein kleines Café. „Oskar“ liebte Fair Haven und die Natur, in der er oft herumtollen konnte. Dementsprechend anstrengend waren die kleinen Ausflüge mit ihm, denn ich ließ ihm natürlich seinen Auslauf.

Das Café „Stormwind“ kam mir gerade recht, da ich große Lust auf ein Stück Kuchen und eine Tasse Kaffee hatte. Also warum nicht? Ich leinte „Oskar“ wieder an und schaute mir interessiert den Aushang an. Der kam mir wie gerufen, denn tatsächlich suchten sie einige Mitarbeiter. Na, wenn das nichts für mich war. „Na also, da haben wir doch genau das Richtige! Zurück zu den Wurzeln!“; grinste ich meinen kleinen Mischling an. Ich erinnerte mich noch sehr gut, als ich bei uns zu Hause damals in Dortmund gekellnert hatte, um mir die Schauspielausbildung zu finanzieren.

Das Café Stormwind sucht noch 1,2 Mitarbeiter.
Inhaberin ist Holiday "Holly" Williams.


Um mir ein bißchen was zu verdienen, war das doch genau das Richtige. Ob ich meinen richtigen Namen sagen sollte oder eher incognito arbeiten sollte? Fest entschlossen ging ich nun rein und sah mich erstmal neugierig um. „Oskar“ hatte ich natürlich wieder mit im Schlepptau.
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Holiday Williams

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BeitragThema: Re: Ein neuer Job    Di Apr 17 2018, 20:27

cf – war schon hier

Ja, irgendwie hatte Holly ja schon die Erfahrung gemacht, dass es so eine Sache als attraktive Mitvierzigern war. Und nein, keine Ausreden – sie hatte oft genug Reaktionen die ihr bestätigten, dass sie eine war. Trotzdem wurde man als toughe Frau mit eigenem Gewerbe irgendwie immer noch oft genug belächelt. Klischeedenken von klassischer Rollenverteilung ließ grüßen und so. Aber in ihrer Family brachte sie eben sowohl das Geld wie die Brötchen heim – und nicht Sam. Dabei – ironischerweise – am Herd stand sie ja – SO gesehen.

Und vielleicht war es dann trotzdem dieser verdammte Mutterinstinkt gewesen, als sie im Krankenhaus – auch rein zufällig - den doch so einsam und verloren wirkenden Phobos gesehen hatte. Dabei gehörte zu ihren magischen Fähigkeiten nicht einmal Aurenlesen, aber dem ‚Jungen (der eigentlich älter als sie selbst war), hatte man es einfach angesehen. Aber vielen Gestrandeten erging es hier so: angespült allein und ohne Perspektive. Sicher, mit einem neuen Thron hatte sie dem Prinzchen nicht dienen können – dafür aber mit etwas, was in dem Moment bedeutend wertvoller für ihn zu sein schien: Anteilnahme und Freundschaft.

Sie kannte inzwischen Phobos‘ ganze Geschichte – und wenn vielleicht auch nicht rühmlich – so hatte sie den ‚Jungen‘ eben doch gänzlich anders kennengelernt, als er sich selbst beschrieben hätte. Und für Holly zählte nichts anderes. Sie war keine von denen, die in der Vergangenheit rumstocherten. Sie mochte ihn so, wie er jetzt war: schüchtern, ein bisschen zaghaft, sanft. Und so gut sie mit ihrem Azubi auch konnte, es reichte eben nicht. Inzwischen hatte das Stomwind doch etlichen Zulauf und es brauchte noch Verstärkung. Wie es jetzt auch so schön im Aushang platziert worden war.

Ein Gerumpel an der Hintertür sagte ihr, dass Phobos (samt We) vom Markt zurück war. Wie gewöhnlich per Fahrrad. Schon allein deswegen, weil er keinen Führerschein hatte und ihm das Mysterium Auto auch irgendwie nicht geheuer. „Hey Phob“ kam es nur kurz, als der obligatorische türkis-pinke Puschel vorbeihopste. „Olllyyy…“ „….und We. Du kommst ja mit Auspacken klar, oder?. Ich bin mal kurz im Lager Bestandsaufnahme machen.“ Und damit war man erstmal entschwunden.


Zuletzt von Holiday Williams am Mi Apr 18 2018, 07:12 bearbeitet; insgesamt 1-mal bearbeitet
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Phobos Escanor

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BeitragThema: Re: Ein neuer Job    Di Apr 17 2018, 20:28

cf- Markt (ungespielt )

Weil er notorisch immer irgend etwas vergessen hatte, hatte er dann doch allen Ernstes angefangen, sich diese …Einkaufszettel…zu schreiben. Hatte im ersten Moment schon irgendwie etwas arg opamäßiges gehabt, von wegen Siebhirn und so. Aber Holly hatte halt auch nur gemeint, er sollte mit dem Fremdschämen aufhören. Zugegeben ja, manchmal konnte seine Chefin ein recht resolutes Persönchen sein. Und dann…dann…fast wieder so wie die Mutter, die Phobos niemals gehabt hatte. Denn nach seiner leiblichen Mutter fragte man ihn besser niemals. Bloß Holly hatte er freiwillig von seiner sogenannten ‚Familie‘ erzählt und war am Ende in Tränen ausgebrochen. Eben mit ein maßgeblicher Grund warum der Despot Meridians am Ende so geworden war, wie er war. Er hatte ja schon Besserung gelobt – alles…bis Holly einfach beschlossen hatte, ihn dort abzuholen, wo er jetzt war. Oder mit ihren Worten: ‚Phobos, du bist bloß ein Junge, der ein Zuhause sucht.‘ Und das hatte so dermaßen ins Schwarz getroffen, dass es dem nichts mehr hinzuzufügen gab. Und seitdem war ihm auch klar gewesen, dass Holly etwas besonderes war – und nicht wegen ihrer magischen Fähigkeiten, sondern wegen ihrer menschlichen.

Seitdem war er eben auch ihr Lehrling oder wie auch immer das nun korrekt hieß. Für Phobos zählte bloß: er fühlte sich hier mehr zuhause, als er es jemals in Meridian getan hatte.  Seine eigene Mutter- Weira – hatte niemals….er schluckte nur und dachte lieber an etwas anderes. Zum Beispiel an We * den kleinen Puschel aus Basiliade, der irgendwie auch den Weg hierher – oder eben zu ihm (?) gefunden hatte. Immerhin war Basiliade eine Nachbarwelt Meridians.

Und als Holly ihn jetzt kurz fragte, nickte er kurz nur und man vernahm ein leises „Ja“. Überhaupt war Phobos viel stiller geworden als früher. Wo er sich noch so gern hatte reden hören. Er hatte angefangen, das frische Gemüse vom Markt zu verstauen, während We auf der Theke rumturnte. Sah aus wie Eiskunstlauf für Arme – und ohne Eis oder Schlittschuhe. Aber dann stand der Puschel peilrecht hoch, als die Tür aufging und der Kleine mal wieder irgendwas erspähte „Uffi“ machte es  und der Vierbeiner da wurde sofort von oben runter belinst. Uffi = Wuffi. We’s Sprachgebrauch war verständlich, aber mit Hindernissen.  

Aber wenigstens hatte Phobos so vernommen, dass Kundschaft da war, und kam mal wieder aus der Versenkung der unteren Regale nach oben. Ein paar weißblonde Strähnen fielen ihm ins Gesicht und er lächelte etwas verlegen den Neuankömmling an. „Oh…erm…hey. Sorry, ich war etwas auf Tauchstation…“ Bis es wieder dazwischenquäkte und We’s Ärmchen wild in Richtung Oskar wedelten. „Ufffiii“ zufrieden strahlte er alle an. Phobos seufzte leise. „Ja We, ich weiß…“


*We https://2img.net/h/s31.postimg.cc/fjzrg41a3/We_I.jpg


(Ich poste einfach mal beide, dann kennt Rapha auch mal gleich die ganze Baggage xd. )
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Raphael Schneider

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BeitragThema: Re: Ein neuer Job    Di Apr 17 2018, 22:10

Das Café sah recht gemütlich und einladend aus. Es war nicht allzuviel los, so daß es sogar noch einige freie Tische gab. „Oskar“ war sehr artig. Auch wenn er ein Hund war, wußte er sich jedenfalls zu benehmen. Ich sah mich gerade im Café um, als ich plötzlich meinen Augen nicht traute. Ein seltames puscheliges Etwas stand pfeilrecht hoch und gab merkwürdige Laute von sich, als es „Oskar“ sah. Auch mein Mischling musterte das seltsame Tier oder was das auch immer war. Es nannte „Oskar“ Wuffi. „Das ist Oskar!“, stellte ich ihn erstmal vor. Ich hatte noch nie so Etwas gesehen. „Darf ich fragen, was Du bist?“, grinste ich das Ding an und sah mich weiter um. Doch von der Geschäftsführerin war weit und breit nichts zu sehen.

„Ist Mrs. Williams auch da?“ wollte ich wissen und überlegte, was das bloß sein könnte. Aber man erlebte hier in der Welt ja wirklich die komischsten Sachen. Das wußte ich mittlerweile. Doch noch ehe das Teil etwas sagen konnte, hörte ich eine weitere Stimme, die nun langsam aus der Versenkung wieder hochkam. Ein junger, weißhaariger Mann entschuldigte sich, daß er gerade auf Tauchstation gewesen war. „Kein Problem. Ich habe Zeit!“, lachte ich. „Ich komme wegen der Stellenausschreibung!“, erklärte ich dem Mann. Wäre natürlich schade, wenn die Chefin nicht da wäre. „Aber wenn keiner da ist, komme ich ein anderes Mal wieder!“, meinte ich zu dem Mann. „Oder kann ich warten?“ Dann könnte ich vielleicht nochwas essen!“ Schließlich war ich ja eigentlich deswegen hergekommen, bevor ich den Aushang gesehen hatte. „Können Sie etwas Besonderes empfehlen?“, wollte ich von ihm wissen.


( ooc: Das ist prima! Smile Ist jetzt was arschkurz, aber das kommt ja mit der Zeit! Smile )
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Phobos Escanor

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BeitragThema: Re: Ein neuer Job    Mi Apr 18 2018, 21:29

(Ok, alles klar. Holly pausiert ein Post, die muss ja auch erstmal ‚entlagert‘ werden und so xd Surprised )


Na ja – so etwas wie We haute Phobos nun natürlich nicht um. In Meridian gab es auch alle möglichen Wesen. Jedoch war der Kleine zugegeben ein äußerst niedliches. „Das ist We“ stellte er schließlich kurz vor „ein kleines Tierchen aus Basiliade.“ Bis ihm kam – ok, das musste nun nichts sagen. Ließ aber durchaus Schlussfolgerungen, dass er selbst es kannte. „Ich selbst …erm..ich komme aus der Nachbarwelt: Meridian.“ Dennoch war der Puschel ja keineswegs zusammen mit ihm hier gelandet. We indes musterte immer noch sein ‚Uffi‘. „Oka“ machte es dann und winkte und dann hatte man sich vor den Hund hingeplackt.

„Holly ist bloß unten im Lager. Moment ich..“ Aber der kleine Mr. Rastlos war natürlich schneller. „Oollyyyy“ machte es und We dopste nach hinten. „Ok, SO geht’s auch..“ seufzte Phobos bloß obligatorisch. Und ok…DESWEGEN also. „Oh Sie… du…du… willst hier anfangen..?“ lächelte der Prinz dann etwas verlegen. Sollte man sich unter diesen Umständen nicht mal bekannt machen..? Jedoch verfiel er dann eben doch in alte Gewohnheiten und es folgte eine grazielle, formvollendete Verneigung, wie es das Hofprotokoll Meridian‘s nicht besser hätte vorschreiben können.

„Phobos Escanor..“ vernahm man leise, bis ihm kam…scheiße, das…das ging ja eigentlich …so… arg anders, irgendwie. Womit er sich prompt erschrocken wieder aufgerichtet hatte, so schnell, dass sich das Lederband in seinen Haaren löste und die weißblonden Strähnen ihm wie fließendes Mondlicht auf die Schulter fielen. „Oh…eh…erm…nein. Bei euch auf der Erde geht das ja anders..“ Womit er Raphael unbeholfen die Hand hinhielt. „Pho…Phobos, hey. Holly sagt sowieso nur Phob…“ Womit er nach und nach nur deutlich rosa wurde. „Ich bin dann der…erm…versuchsweise Azubi…“ wobei da noch mehr rosa sichtbar wurde. „Und vielleicht, ich…ich hab Blaubeermuffins gemacht… ?“. Vorschlag zur Güte.
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Raphael Schneider

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BeitragThema: Re: Ein neuer Job    Mi Apr 18 2018, 22:04

(ooc: Dachte ich mir, weil sie im Lager ist Very Happy )

Dieser Puschel war schon ziemlich abgefahren. Der Mann stellte das Teil erstmal vor und erklärte, daß es ein Tier war. „Ein sprechendes Tier?“, grinste ich ihn an. War schon etwas Besonderes. Klar, es gab die Sprache der Tiere und man mußte sie auch verstehen, um sich in ein Tier richtig reindenken zu können, aber daß es wie ein Mensch sprach, war schon etwas Außergewöhnliches. Der Mann meinte, er selbst käme aus We´s Nachbarwelt Meridian. „Davon habe ich noch nie etwas gehört!“, antwortete ich wahrheitsgemäß. „Ich komme aus Berlin!“ Aber wahrscheinlich hatte er wohl genausowenig von meiner Welt wie ich von seiner gehört. „Freut mich, Dich kennenzulernen!“, wandte ich mich direkt an WE. „Oskar“ schien es ihm ganz schön angetan zu haben, denn schon setzte es sich genau vor ihn. „Ich bin sicher, Ihr werdet Euch gut vertragen!“, erklärte ich ihm. „Oskar“ hatte wohl auch noch nie so etwas Merkwürdiges gesehen und musterte We erst einmal, ehe er dann begann, sich ihm langsam zu nähern und an ihm zu schnuppern.

Der Mann erklärte, daß die Chefin im Lager war, aber er wollte sie gerade holen. „Keine Eile, Sie müssen sie nicht extra holen.“ Doch in dem Moment sauste WE schon nach hinten. „Ja, auch eine Möglichkeit!“, lachte ich. „Ja, das hatte ich vor. Ich wollte mich für die Stelle als Kellner bewerben.“, erklärte ich ihm. Dann winkte ich aber ab. „Ach, bleib ruhig beim Du! Ich bin übrigens Raphael Schneider!“, stellte ich mich erstmal vor. Mit „Sie“ kam man sich immer so alt vor. Ich merkte außerdem, daß er eh ein wenig irritiert war, wie er mich anreden sollte. Wenigstens war ich erleichtert, daß WE hier war, denn so wußte ich, daß auch „Oskar“ hier geduldet werden würde. Das war schonmal ein riesengroßer Pluspunkt.

Nun stellte sich der Mann ebenfalls vor, während er sich vor mir verbeugte. „Sehr erfreut, Phobos! Aber ich bin auch nur ein ganz normaler Mensch!“ Ich hoffte doch, daß ich ihn auch duzen konnte. Ob er mich erkannt hatte? Möglich war das. War mir dann doch etwas unangenehm, daß er sich so ehrfürchtig vor mir verbeugte, als wäre ich ein König oder sowas in der Art. Aber den Punkt würde ich mit der Chefin auch noch durchsprechen müssen. Schnell richtete sich Phobos auf, wobei sich sein Lederband im Haar lösten. Wenigstens wußte ich jetzt, daß er sich nicht wegen mir verbeugt hatte. „Achso! Ähm, ja, geht es! Und bitte laßt das Euch weg. Ich bin doch nur ein kleiner Kellner!“, log ich. Er schien ein wenig unbeholfen zu sein, reichte mir dann aber die Hand, die ich sofort erwiderte. „Soll ich denn dann auch nur Phob sagen?“ Er erklärte mir, daß er versuchsweise Azubi sei. „Du bist auch hier angestellt? Na komm, ich glaube, Du hast mittlerweile mehr Ahnung als ich, der dann gerade anfängt!“, meinte ich aufmunternd. Phobos schlug mir vor, seine Blaubeermuffins mal zu probieren. „Die habe ich sogar in meinem Laden mal verkauft! Gerne!“, meinte ich zu ihm und war natürlich nicht abgeneigt, sie zu probieren.

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Holiday Williams

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BeitragThema: Re: Ein neuer Job    Fr Apr 20 2018, 22:39

Holly hatte erst gelagert und wurde dann belagert wenn man es genau nahm. Denn auf einmal war We da und hopste mal wieder ganz dolle um sie rum. Immer gefolgt von einem ominösen „Oka, Oka. Oka.“ Noch wusste man natürlich nicht, dass damit der ‚Uffi‘ gemeint war. Also folgte seitens der resoluten Blonden erstmal ein Stirnrunzeln, aber der basilidiadische Puschel machte immer noch Tänzchen. Schien ihn ja irgendwas schwer zu beschäftigen. Also ließ sie sich eben auf den Flur raus buchsieren. „We jetzt werd mal konkret. Weil ein Orca passt nicht mal in den Laden…“ Was ein kleines, verhaltenes Lachen seitens Phobos einbrachte. Aaaaber sie hatte es gehört.

Schließlich plackte sich We wieder neben den Hund und das kleine Ärmchen tätschelte jenem allen Ernstes dessen Kopf. „Uffi Oka“ kam es mit einem zufriedenen Strahlen. Für We war die Aussprache von ‚Wuffi Oskar‘ so jedenfalls arg korrekt und er wusste gar nicht, was die alle hatten… Er hatte kein Wort von Killerwalen gesagt… Aber wie die Hexe dann dem Gespräch der beiden Jungs da entnahm. „Ahhh – wir kriegen Zuwachs. Wusste ich noch gar nicht..“ ja, eben typisch ihre Art. Womit Raphael prompt nur eine Hand hinbekommen hielt. „Ich bin Holly- hey.“ Nein, kein ‚Mrs. Williams“ oder so. Sie war ja schon augenscheinlich nicht der Typ eingestaubte Caféomi mit Spitzendeckchen und so.

Ein amüsierter Blick ging zu Phob, der sich mit seinen Muffins verlustierte. „Unser  royaler Azubi samt Backkünsten ist ja wohl schon bekannt.“ Wobei das rosa werden des Prinzen nicht zu übersehen war. Irgendwie schien er immer noch so seine Probleme zu haben, wenn man ihn auf seine Vergangenheit ansprach. Und weil prompt wieder so ein unsicherer Blick folgte… „Ist ja gut, Phob“ kam es nur leise und sie streichelte ihm über den Rücken. Sie fand es immer wieder rührend, wie viel Zuwendung der Junge brauchte und auch suchte.


Zuletzt von Holiday Williams am Sa Apr 21 2018, 10:12 bearbeitet; insgesamt 2-mal bearbeitet
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Phobos Escanor

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BeitragThema: Re: Ein neuer Job    Fr Apr 20 2018, 22:41

Phobos zuckte etwas mit den Schultern. „Ja, er redet. Man versteht es auch – irgendwie. Mit gewissen Hindernissen. Phobos zum Beispiel heißt ‚Obo‘.“ So schwer war es eigentlich dann auch nicht. Dass er die Metawelt indes nicht kannte, verwunderte nicht weiter. Letzten Endes wurde sie auch vor normalen Erdenbewohnern geheim gehalten. Und noch geheimer hielt Phobos natürlich, dass er die Erde auch einmal als sein  hatte deklarieren wollen… aber aus dem Plan war niemals etwas geworden. Hatte den WITCH nicht so gefallen und dem Orakel auch nicht. „Berlin..“ kam es beiläufig, während er ein paar Gläser spülte. „ „Germany, nicht wahr?“. Zumindest namentlich kannte er es. „We ist an sich ein niedliches Wesen, er hat nur einen Hang zu notorischem Chaos. Meistens übrigens aus guter Absicht heraus verursacht.“ Zum Beispiel wie er ihm das letzte Mal Salz statt Zucker in den Teig gekippt hatte. Ok, konnte man verwechseln, weil immerhin…hatte die Farbe gestimmt.

Nebenbei knotete er seine hellen Strähnen mal wieder zusammen. Und starrte für einen Moment vor sich hin. „Wir sind alle bloß Menschen, letzten Endes..“ kam es dann nur leise und er senkte den Blick etwas. Nur, dass er immense, magische Fähigkeiten hatte und sich auch schon als Gottkönig hatte anbeten lassen…Insofern hätte er einem Schauspieler wohl ein paar Längen voraus. Jedoch folgte ein kleiner Lacher, als Holly kam und das ‚Oka‘ als „Orca“ interpretiert hatte. Aber woher hätte sie auch auf Oskar kommen sollen…? Inzwischen hatte er auch mal verhalten die Muffins rübergeschoben, als… „Hollyyy…“ murmelte er bloß und sofort machte sich eine flammende Röte auf seinen Wangen breit. Er…er wurde nicht gern daran erinnert. Mit seiner Vergangenheit wollte er einfach nur abschließen – und seine Zeiten als Prinz waren definitiv vorbei. Also bitte. „Ph..Phob reicht völlig…“ kam es dann etwas gestammelt und in Richtung des (vielleicht) zukünftigen Kollegen und immer noch vollauf verlegen nestelte Elyon’s Bruder mit den Fingern herum.
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Raphael Schneider

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BeitragThema: Re: Ein neuer Job    Gestern um 17:53

Phobos erklärte, daß We tatsächlich reden würde, wenn auch mit gewissen Hindernissen. Er erklärte mir auch gleich, wie das gemeint war. „Dann läßt er also einige Buchstaben einfach weg? Er ist schon ein witziges Kerlchen!“, grinste ich den Mann an und schaute dann dem Kleinen hinterher, wie er völlig übermütig ins Lager hopste. „Er scheint wohl der Chefin Bescheid zu sagen! Sehr aufmerksam von ihm. Manieren hat er ja, das muß man ihm lassen!“, staunte ich. Berlin schien Phobos zu kennen. Er wußte, daß es in Germany war. „Ganz genau. Ihr kennt es?“ Dann mußte ich wieder lachen. „Allerdings. Ein richtig kleiner Wirbelwind. Ich glaube, er und Oskar werden sich prächtig verstehen!“ Chaos kannte ich nur zu gut. Aber missen wollte ich den kleinen Mischling auf keinen Fall mehr. Dafür hatte ich ihn viel zu lieb gewonnen.

Als ich nach meiner Vorstellung meinte, ich wäre auch nur ein normaler Mensch, entgegnete Phobos, das seien wir alle letzten Endes. „Allerdings. Auch wenn die Meisten das leider anders sehen. Dabei koche ich auch bloß mit Wasser!“ Denn ich hatte den Eindruck gehabt, daß er mich erkannt hatte, da er sich so ehrfürchtig vor mir verbeugte. Ich ahnte ja nicht, daß ich es hier mit einem echten Prinzen zu tun hatte. Der Mann senkte nun den Blick. „Hey, kriegt Euch wieder ein, Phobos!“, grinste ich. Der Mann war ja wirklich total verlegen. „Das ist auch meine Bedingung, wenn ich hier arbeite. Ich will wie ein ganz normaler Angestellter behandelt werden und keine Sonderbehandlung bekommen!“ Das hieß auch, daß ich auch Ärger kriegen würde, sollte ich Mist bauen.

Schließlich reichte er mir sogar seine Blaubeermuffins rüber und ich konnte einen probieren. „Schmeckt ausgezeichnet, Phob! Ihr habt nicht zu viel versprochen. Dann kam auch endlich die Chefin aus dem Lager und meinte, ein Orca würde nicht in den Laden passen. Wie kam sie boß auf Orca? Aber da We um sie herumhopste, war mir alles klar. Der Kleine setzte sich nun wieder neben Oskar und streichelte ihm den Kopf. Der kleine Mischling schien die Streicheleinheiten sichtlich zu genießen. „Du meinst wohl ihn, was?“, lachte ich und zeigte auf meinen Hund. „Er heißt Oskar!“ Klar, daß ich da nachhelfen mußte, wenn We es nicht aussprechen konnte. Jedenfalls war ich froh, daß die Chefin jetzt auch da war.

„Ja, ich würde gerne bei Ihnen anfangen!“, sagte ich und erwiderte ihre Hand. Nachdem auch ich mich vorgestellt hatte, stellte sie aber auch gleich klar, daß sie Holly sei und war ziemlich locker drauf. „Ok, alles klar Holly! Ich glaube, das Betriebsklima gefällt mir jetzt schon sehr!“, lachte ich. „Mrs. Williams passt auch nicht zu Ihnen, Holly!“, grinste ich. "Ich bin aber auch nur Raphael!" Sie schien mich noch nicht erkannt zu haben aber das würde ich ihr auch noch erklären, denn ich wollte keinesfalls eine Extrawurst. Dann erzählte sie etwas über Phob ,was mich etwas stutzig machte. Allerdings sah ich das eher noch als kleinen Scherz an. „Klar, wir haben uns schon bekannt gemacht. Und seine Blaubeermuffins sind echt ein Traum!“ Als Phob wieder etwas verlegen wurde, ging sie zu ihm hin und strich ihm über den Rücken. An Selbstbewusstsein schien es ihm doch sehr zu fehlen. Aber vielleicht konnte ich ihn ja demnächst was aufheitern.

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Holiday Williams

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BeitragThema: Re: Ein neuer Job    Gestern um 18:58

Wenn man We’s Sprachkünste kannte, war das mit dem Buchstabensalat gar nicht so schwer. Jedenfalls fiel ihr Blick auf den kleinen Straßenkreuzer da unten, den We immer noch ganz dolle tätschelte. Schien einen neuen Kumpel gefunden zu haben Dann machte es ‚Plopp‘ und We hatte eine Bürste in der Hand. „Ermm, We….ich weiß nicht, ob das jetzt…..“ Aber Oskar wurde schon gebürstet. „Etten…“ kam es nur und der Puschel schaute gaaanz fürsorglich drein und nickte eifrig. „Ok, er will…Kletten entfernen“ erklärte die Hexe dann mit einem schiefen Grinsen Raphael. „Und Oskar erklärt dann auch den ‚Oka‘. We’s Ausdrucksweise lässt eben manchmal einen gewissen…Interpretationsfreiraum.“ Sie zuckte mit den Schultern, zwinkerte aber.

Ansonsten hatte sich Holly bloß lässig entspannt an den Tresen zurückgelehnt. „Du hast schon mal gekellnert, wie ich das auf halbem Ohr vernommen hab…? Ich halte nicht viel von diesen psycho Einstellungstests und so. Ich suche und so auf den ersten Blick scheinst du ja zu passen….und Oskar auch. Solang er bis dahin nicht totgebürstet ist oder Schleifchen hat…“ Weil DAS war We total zuzutrauen. Aber nein, Holly hätte auch im Übrigen kein GZSZ gekannt. Und weil Phob immer noch so betreten rumstand, hatte sie ihm einen Arm um die Schulter gelegt.

Inzwischen kannte sie seine ganze Geschichte und wusste, warum vieles bei ihm so war, wie es eben war. Die Allgemeinheit mochte ihn als ‚böse‘ ansehen, aber sie hatte schon immer über den Tellerrand hinausgeblickt und fand seine Geschichte viel mehr tragisch. Die sogenannten Bösen waren oft nur Opfer, die vergessen worden waren. „Ja, sind sie – seine Donuts  und Pop-Tarts übrigens auch. Ihr scheint euch ja zu verstehen. Phob ist ein netter Junge“ fand sie wirklich „er ist bloß sehr schüchtern.“ Und dann etwas leiser. „Willst du es ihm nicht sagen?.“ Weil früher oder später würde es wohl sowieso…nicht wahr ?.
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Phobos Escanor

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BeitragThema: Re: Ein neuer Job    Gestern um 18:59


Phobos zuckte etwas mit den Schultern. „Er redet eben so – eigentlich klingt es recht drollig.“ Je nachdem wie was betont wurde wusste man auch ganz genau, was er meinte. Mit der Zeit bekam man das raus. Und im Stillen grinste der dem Kleinen nur nach, als der davonhopste. „Hm – kennen ist übertrieben, ich war dort noch nie. Ich war bloß zwei-, dreimal auf der Erde…“ als Cedric ihn durch das Portal in seiner Buchhandlung hergeholt hatte „aber das war in Heatherfield. Das ist ein kleines Nest an der kalifornischen Küste.“ Und eben die Heimat der WITCH. Und wegen We. „Neulich wollte er mir beim Teig helfen und wollte Zucker reinkippen. War nur die falsche Dose – er hat Salz erwischt. Aber immerhin…hat die Farbe gestimmt. Den Teig konnte man natürlich wegkloppen. So was…mein ich eben.“

Es folgte ein ehrliches, wenn auch etwas scheues Lächeln. „Ok- Deal. Sorry, ich bin manchmal e…etwas…kompliziert.“ Eigentlich war eher seine Vergangenheit kompliziert, aber irgendwie war das im Nachhinein dasselbe. Und offenbar schmeckten die Muffins – er wurde wieder ein bisschen rosa. „Ich…ich üb noch…“ Im Übrigen waren er und Holly We’s mystisches Kauderwelsch schon gewöhnt. Oder auch so spontane Aktionen wie….Hund bürsten. Phob zog nur ein kleine Grimasse. „We…“. „Eeeeetten!“ kam es wieder protestierend und er bürstete demonstrativ weiter. Erm ok…so viele Kletten konnte Oskar gar nicht haben. Aber wenn er We jetzt hochhob, war der Puschel wieder eingeschnappt. Also ließ er ihn. Und die ganzen Konditionen aushandeln ging ihn ja nun auch nichts an. Also linste er nur verstohlen in den Hinterhof zu seinen Rosen hinaus. Diese ‚Macke‘ musste Raphael dann wohl auch noch irgendwann über sich ergehen lassen.

Dann spürte er Hollys Hand auf seiner Schulter und blickte sie kurz zaghaft von der Seite an. Im Prinzip…hatte sie Recht damit. „N…na schön“ kam es dann zögernd „das eben – war kein Witz. Ich bin wirklich der Prinz Meridians“ ok, selbsternannter König eigentlich… „das war keine…einfache Zeit, oder sagen wir, ich war…nicht einfach. Es…es ist nichts, worauf ich noch stolz bin, also…“ er suchte nach Worten „vielleicht… hole mich einfach dort ab, wo ich jetzt bin, ok..?“. Weil Phobos wollte genauso wenig irgendeine Extrabehandlung und auch kein ‚Euer Hoheit‘ oder irgendwas hören. Dann bekam er bloß sofort wieder ein schlechtes Gewissen.
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Raphael Schneider

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BeitragThema: Re: Ein neuer Job    Gestern um 20:08

We schien auch noch zaubern zu können, denn wenig später hatte er sogar eine Bürste in der Hand und begann, den Mischling zu bürsten. Oskar ließ es sich sogar gefallen und gähnte genüßlich. Zum Zeichen ,daß er es sich gefallen ließ. „Mach ruhig, We! Dann brauche ich das nicht mehr zu machen!“, grinste ich das kleine Etwas an. Holly erklärte, daß er wohl Kletten entfernen wollte. „Wenn er keine Lust mehr hat, steht er sowieso auf und geht!“ Da kannte Oskar nichts. Aber noch blieb er brav zu We´s Füßen. Holly hatte jetzt auch verstanden, was dieses „Oka“ zu bedeuten hatte. „Das stimmt!“ Einen gewissen Interpretationsfreiraum ließ es wirklich. „Wenn man es einmal raus hat, ist es wirklich nicht so schwer!“ Auch Phob fand, es klang recht drollig. „Ich bin sicher, ich werde mich schnell daran gewöhnen! Ich hoffe, ich kann Oskar hierlassen! Ich würde ihn ungerne zu Hause alleine lassen, wenn ich hier arbeiten komme!“ Aber es schien sowieso, als hätte keiner der drei etwas dagegen. Und WE hatte eh einen Narren an Oskar gefressen.

Dann wollte Holly natürlich wissen, ob ich schonmal gekellnert hatte. „Ja, zu Hause in Dortmund in einem Biergarten. Ich habe mir damit mein Gesangs-Schauspiel- und Tanzstudium finanziert. Im Theater habe ich ja nicht viel verdient.“, erklärte ich ihr. Tja, wer hätte das gedacht? Raphael Schneider hatte echt schonmal gekellnert.“, erklärte ich ihr. „Da bin ich echt froh, daß es keinen komplizierten Einstellungstest gibt.“ Aber Holly meinte, ich würde auf den ersten Blick hierhin passen und Oskar auch. „Danke!“, lächelte ich sie an. Damit hatte sie auch erlaubt, daß Oskar bleiben durfte und mir fiel ein großer Stein vom Herzen. „Na, das will ich mal nicht hoffen. Schleifchen mag er nämlich ganz und gar nicht! Also laß das besser, We!“, meinte ich in seine Richtung. Ne, davon wäre er alles Andere als begeistert.

„Ich hätte aber auch noch eine kleine Bitte, bzw. Bedingung, wenn ich hier anfangen soll. Und zwar mache ich das nur, wenn ich als ganz normaler Angestellter behandelt werde. Auch, wenn ich ein berühmter Serienstar bin. Ich will keine Extrawürste und auch wie Phob behandelt werden! Das heißt, wenn ich auch Mist gebaut habe, will ich genauso Ärger bekommen wie andere auch. Ansonsten bestehe ich auch noch auf einen anderen Namen. Incognito sozusagen! OK? Ich will mir auch ruhig die Hände schmutzig machen und arbeite auch in der Küche, wenn Ihr wollt!“ Ich hoffte, daß Holly darauf einging, denn ich war auch ein ganz normaler Mensch, auch wenn die Fans das oft vergaßen. Vermutlich ware es für Holly auch gute Werbung, wenn ich hier kellnerte, aber ich wollte nicht erkannt werden. Nicht als das, was man immer in mir sah. Ich wollte ganz normal arbeiten und nicht mehr und nicht weniger.

Phob erzählte mir noch etwas über WE und wie chaotisch er war. „Aber immerhin hat er es ja gut gemeint!“ Klang schon fast so vom Charakter her wie Andy. Der meinte es auch immer nur gut und machte es dabei in Wahrheit nur noch schlimmer. „Auch wenn Du es wohl hinterher wegschmeißen konntest!“ Er gab zu, manchmal etwas kompliziert zu sein. „Kein Problem, wir werden uns schon verstehen!“ Dann wollte er mit mir einen Deal machen. „Einverstanden!“ Als mir die Blaubeermuffins schmeckten, wurde er wieder ziemlich verlegen und meinte, er würde noch üben. „Davon merkt man aber nichts! Die sind wirklich richtig gut!“

Oskar hatte sich mittlerweile mit den Pfoten auf den Boden gelegt und genoss die Bürsterei weiter. „Wenn er sich hinlegt, ist es ein gutes Zeichen. Er scheint WE auch zu mögen!“ Der Kleine würde schon früh genug merken, wenn Oskar genug hatte. Holly war schon richtig cool drauf. Ihre Sprüche hatten es ganz schön in sich. „Macht nichts, ich hoffe, daß ich ihn aufheitern kann!“ Und WE und Oskar würden schon ihr Übrigstes dazutun. Dann meinte sie, ob er es mir nicht sagen wollte. „Na, raus damit! So schlimm kann es ja nicht sein!“, munterte ich ihn etwas auf. Und was er dann erzählte, haute mich von den Socken. Ich schluckte. Und schon siezte ich ihn wieder. „Und Ihr seid echt ein richtiger Prinz?“, staunte ich. „Dann seid Ihr also auch sozusagen incognito hier! Und schon haben wir eine Gemeinsamkeit!“, grinste ich ihn an. Aber er wirkte wieder sehr traurig. „Ich kann Euch sehr gut verstehen!“ Na ja, ich war ja eigentlich schon froh, berühmt zu sein, aber es konnte auch hin und wieder auch ganz schön nerven. „Keine Angst, Phob, ich werde Dich ganz normal behandeln!“ Denn das wollte er scheinbar auch.
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Holiday Williams

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BeitragThema: Re: Ein neuer Job    Gestern um 21:47

Holly musste im Stillen grinsen, als der Puschel auf Geheiß dann noch mehr losbürstete. „Wow – du wirst noch nützlich..“ kam es spitz in Richtung We, der nur kurz ‚pfff‘ machte und ihr die Zunge rausstreckte. Was aber auch nichts neues mehr war – wenn er eingeschnappt war, saß er mindestens eine halbe Stunde schmollend in der Ecke. Und wenn man sowieso schon interpretierte. We guckte groß in die Runde „Oka Uffi von Apha“ kam es dann ganz stolz, weil er es kapiert hatte. Und jaaaa, das stimmte dann wohl so. Die Blonde grinste nur. „Verstanden ?“. Ok – Apha hieß er dann. Schließlich legte sie den Kopf schief. „Ach ich glaub gegen We ist Oskar das kleinere Übel“ kam es nur mit einem Grinsen.

Holly winkte ab. „Ist nichts Neues, dass Künstler scheiße bezahlt werden. Die Band meiner Tochter muss auch immer krebsen gehen.“ Insofern merkte man schon: sie ging recht entspannt mit dem Thema um. Aber We und Schleifen war trotzdem noch so eine Sache. Weil plötzlich machte es wieder ‚plopp‘ und We hatte ein paar Bänder in der Hand. „Oh oh“ kam es nur kryptisch von ihr, aber dann fing der Kleine mit einem wilden Geschnüre um sich selbst rum an. „ We …Ost-Er-Ei“ stellte er dann klar, wo auch immer DIE Idee grade herkam. Was dann dabei rauskam, sah aber eher nach Mumie aus und We zog einen Flunsch *. Holly musste sich echt einen lauten Lacher verbeißen.

Dann Zwinkern. „Ok, Mr. Inkognito. Wie soll der Alias denn heißen..?“. Hoffentlich nicht so was typisch deutsches wie …Edmund oder so. Die Namen fand sie echt krausig. Denn legte sie den Kopf etwas schief. „Und Phob könnte dir mal seinen Garten zeigen.“ Womit der prompt wieder verlegen wurde. Weil jaaa – Typ und Blumen und so. „Nein Phob, jetzt ohne Scheiß. Du weißt, dass ich ihn endgeil finde.“ Womit sie den Meridianer Richtung Veranda schob.

* https://2img.net/h/s31.postimg.cc/7ddbsbavv/we21.jpg
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Phobos Escanor

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BeitragThema: Re: Ein neuer Job    Gestern um 21:49

„Oh du… du singst..?“ irgendwas ließ Phobos da kurz aufhorchen. Das hätte wohl sowohl seiner Schwester, als auch allen WITCH gefallen. Sie waren doch auch alle Fans von Cobalt Blue, der Band von Will’s Freund Matt. Und…wie hieß diese Rockröhre.. Carmilla..? Da müsste er Ced nochmal fragen. „Sei froh, dass meine Schwester nicht hier ist. Elyon würde wieder so Fangirl Allüren kriegen.“ Und wow – das war das erste Mal, dass er seine Sis von sich aus erwähnte. Aber zugegeben, ansonsten hatte Phobos von Serien und Fernsehen nicht viel Ahnung. Ced war ja mehr der Büchertyp und hortete eher alles, was Einband und Seiten hatte.

Und aha – in die Küche..? „Ich schätze du kommst überall mal dran – so wie ich auch. Wie heißt das ..Tandemprinzip..?“. Obwohl diese mehrsitzigen Fahrräder… ok, manche irdischen Erfindungen fand er eben strange. „Und den Ärger muss man sich erstmal verdienen.“ Eigentlich wartete er jetzt nur auf einen Kopfnuss von Holly, aber ansonsten merkte man, allmählich entspannte Phobos sich etwas. Und We hatte dafür etwas fabriziert. „Oh..“ kam es nur und er hob den bandagierten Puschel hoch. „Oboooo“ machte es quengelnd und We streckte versuchsweise protestierend die Ärmchen aus, die er ja aber mit Bravour festgefriemelt hatte. Auf jeden Fall stand fest: bitte einmal dringend ent-wickeln. Elyon’s Bruder zupfte versuchsweise an 2 Knoten herum, gab es dann aber gleich auf.

Stattdessen folgten ein paar Fingerbewegungen umwoben von Licht, mit denen die Fäden zu fließen begannen und sich dann lösten. Wohl leichteste magische Übung für Phobos. Ansonsten verstanden sich die 2 Chaoten da wohl. We jedoch war jetzt erstmal verschreckt von Phobos ‚Entfesselungskünsten‘ und spielte erstmal verschreckt Klammeraffe an seinem Arm – was schätzungsweise blaue Flecken gab. „We, ganz ehrlich, manchmal bist du …doof.“ Womit es versöhnlich zu ihm hochrobbte und entwaffnend kuschelte. „Oboooo“. Tja wie gesagt – man konnte ihm nicht lange böse sein. Aber da Holly ihn schon auf die Terrasse buchsiert hatte…landete man nun in diesem kleinen, aber überwältigenden Rosengarten. „Ja, also das…das sind meine. Ich hab schon im Palastgarten immer gern und so…“ kam es etwas unbeholfen und ein kurzes Seufzen. „Und lass doch das Hoheit usw. einfach, wo es ist. Du redest die ganze Zeit formell ohne es zu merken, oder..?“.
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Raphael Schneider

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BeitragThema: Re: Ein neuer Job    Gestern um 22:38


Ich fand das auch urkomisch, wie We anfing, Oskar zu bürsten. „Du machst das gar nicht mal so schlecht, We!“, lobte ich ihn. Und klar hatte ich es verstanden. We nannte mich Apha. „Ja, er meint wohl mich!“, grinste ich Holly an. „Das kann sein, aber ich kann gut mit so einem Chaos umgehen!“ We war ja auch auf seine Art irgendwie liebenswert. Man mußte ihn einfach gernhaben.

Holly meinte, es wäre nichts Neues, daß Künster scheiße bezahlt würden und sprach dann von der Band ihrer Tochter. „Ja, als Band verdient man auch sehr schlecht!“ Selbst da konnte ich ein Lied von singen. Auch wenn ich jetzt als Schauspieler mehr verdiente, so verdienten wir als „Private Life“ auch nicht gerade viel. „Was machen sie denn für Musik?“, fragte ich interessiert. Auch Phob war ziemlich begeistert darüber. „Ja, ich singe auch. Ich habe jetzt mittlerweile sogar auch eine Band, aber leider ist die nicht hier!“, seufzte ich. Denn dann hätten wir wenigstens da weiter dran machen können.

We hingegen hatte jetzt Bänder in der Hand und fing an, sich selbst zu schnüren. „Pass auf, daß Du nachher wieder rauskommst!“; meinte ich zu dem Kleinen und mußte ebenfalls lachen. Holly schien mich auf jeden Fall zu verstehen und war sogar damit einverstanden, daß ich mir einen anderen Namen zulegte. „Hmm, das überlasse ich ganz Ihnen! Aber es sollte auch etwas Amerikanisches sein, nichts Deutsches!“, zwinkerte ich ihr zu. „Was passt denn zu mir?“ Darüber hatte ich mir selbst noch keine Gedanken gemacht. Vielleicht hatten die beiden ja eine gute Idee, ansonsten würde ich das noch überlegen. Phob stellte gleich mal klar, daß ich wohl überall hinkommen würde, auch in die Küche. „Das will ich aber auch hoffen!“, nickte ich. Anschließend mußte ich lachen. „Na wenn das so ist, ich glaube, darin kann ich auch ganz gut sein, im Ärger verdienen!“

Wenigstens wurde Phob immer lockerer mit der Zeit. Der arme WE war nun umwickelt wie eine Mumie. „Der Arme. Aber er wollte es ja selbst so!“ Wenig später hatte Phob ihn aber wieder befreit. Zum Glück! We schien ein wneig verschreckt zu sein und klammerte sich an Phobs Arm fest. Das war wohl alles etwas zu viel für den kleinen Puschel gewesen. „Wenigstens hat er Oskar nicht verschnürt!“ Hätte ja auch sein können. Wer weiß, auf was für verrückte Ideen der Kleine noch kam? „Ach, schau mal, wie reumütig er jetzt ist!“ Es war ein Bild für die Götter.

„Garten? Hobbygärtner also! Gerne! Du hast echt einen eigenen Garten?“ Da war ich ja mal gespannt. Ein wenig überraschte es mich schon, daß er einen besaß. Holly, ja, aber Phob? Schon hatte Holly ihn auf die Terrasse bugsiert und ich folgte ihnen. Ich fand mich in einem überwältigenden Rosengarten wieder. „Und der gehört ganz allein Dir?“ Es schien Phobs Hobby zu sein. „Die sind echt schön!“, fand ich. „Da ist Deine Liebste ja gerettet, wenn sie mal Rosen braucht!“, lachte ich. Allerdings meinte er dann auch, ich sollte das Hoheit sein lassen, wo es war. „Sorry, aber ich muß mich da erst noch dran gewöhnen. Gerade, wo ich doch sowas erfahren habe. Aber ich versuche es wieder zu vergessen!“ Konnte schon sein, daß ich es nichtmal merkte. „Alles klar, Phob! Wird gemacht!" Ich würde das schon hinkriegen. Zur Bekräftigung klopfte ich ihm wie einem guten Kumpel auf die Schultern.
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