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Ein neuer Job - Seite 2


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 Ein neuer Job

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AutorNachricht
Holiday Williams

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BeitragThema: Re: Ein neuer Job    Di Apr 24 2018, 21:12

Und wie zum Stichpunkt wedelte die Bürste wild in seine Richtung. „Apha“ machte es und We nickte eifrig mit dem kleinen Köpfchen. Man musste doch sicherstellen, dass man nicht wieder mit Killerwalen verwechselt wurde. Holly hob fast amüsiert eine Augenbraue. Er hatte das, was Salo’s Combo machte, ernsthaft ‚Musik‘ genannt. „Für mich hört sich das einfach nur nach professionellem Krach an“ kam es ironisch. Aber ja eben Rock, Metall – die Ecke.

Und bekanntlich war We nicht mehr rausgekommen. Zudem, wenn er halt so fragte. „Ach, das sieht doch arg nach einem Keith oder Kenneth aus…“ meinte die Blonde bloß vergnügt, wobei Phob nur die Schultern zuckte. Aber ok, Holly kannte ja auch keine meridianische Namen. Und aha- Ärger verdienen. „Jungs passt auf… Erbhexe und so. Ich kann bis in die 50. Generation verfluchen – buhuuu.“ Womit man mal die Orakeltante miemte und sie durchaus sah, dass Elyon’s Bruder schmunzelte. Aber die Magie hatte sie mit ihrem royalen Azubi nunmal gemeinsam. Obwohl man bei Phob’s Fähigkeiten bloß neidisch werden konnte. „Ok, aber ich lasse das Buch der Schatten mal netterweise zu. Meeting mit dem Großhändler und so… ich muss los. Wo-was-ist- und so bekommt auch Phob mit dir hin..“ Sie zwinkerte noch kurz und war erstmal von dannen.

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Phobos Escanor

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BeitragThema: Re: Ein neuer Job    Di Apr 24 2018, 21:13

Phob kratzte sich etwas am Kopf. „Ok, hast du Glück. Meine kleine Sis Elyon würde jetzt ein Autogramm wollen und so. Wie man halt mit 16 so ist.“ Und so widersprüchlich es auch war: er vermisste sie. Womit er mal We entwirrte. Holly vergab unterdessen Namen und stimmte schon: er wusste nicht viel von irdischen Namen. Aber schließlich Kopfschütteln. „Nein, er sieht wie ein Colin aus…“ fand der Prinz jedenfalls mal. worauf ein Schulterzucken folgte. Und nachdem Holly kurz darauf entschwunden war. „Das mit der Erbhexe stimmt – alte Hexentradition und so. Ihre Familie hat sogar Salem schon mitgemacht…“. Kam er mit einer Hexe als Chefin klar ?. Phob machte das aus gewissen Gründen ja weniger…

Er hätte es auch nicht unbedingt reumütig genannt, aber harmoniebedürftig war der Kleine sehr. Letzten Endes genauso wie der Prinz von Meridian selbst. Und so hielt er We einfach nur im Arm und machte ein bisschen Hoppa mit ihm. Er hing längst sehr an dem Kleinen. „Den…den Garten bzw. die Terrasse hat Holly angelegt. Aber sie hat nie viel Glück mit den Blumen gehabt. Also hat sie mir das irgendwie…. ‚angedreht‘“ er grinste ein bisschen. Etwas verlegen schaute er beiseite. „I…ich hab keine …Freundin….und nichts ist mir mehr zuwider als Blumen in eine Vase zu stellen, bloß um sie dann verdorren zu sehen.“ Wobei er in die Hocke ging, und ein paar Heckenrosen berührte die sich sogleich – und wirklich regelrecht – an seine Handinnenflächen anschmiegten, was man auch sah. „Mich stechen sie nicht…das haben sie nie.“ Phobos war immun gegen Dornen.

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Raphael Schneider

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BeitragThema: Re: Ein neuer Job    Di Apr 24 2018, 22:45

We konnte echt froh sein, daß Oskar so ein gutmütiger Hund war und das alles mit sich machen ließ. Sogar bürsten ließ er über sich ergehen. Er schien es sogar richtig zu mögen. Wohlgemerkt von Fremden. Von mir ließ er es sich ja immer gefallen. Aber das war auch etwas völlig Anderes. Wir hatten auch ein sehr enges Verhältnis zueinander. Daß ich auch profimäßig in einer Band war, verriet ich nicht. Ich wollte hier kein Star sein, sondern ein ganz normaler Junge, der hier kellnerte. Sozusagen incognito. Zwar erzählte ich von einer Band, aber das konnte ja jeder hobbymäßig betreiben. Phob meinte zu Holly, daß seine Schwester jetzt wohl sicher ein Autogramm gewollt hätte. Wie gut, daß sie nicht hier war, dachte ich. Holly meinte, es würde sich nur nach professionellem Krach anhören. „Man findet sich selbst immer scheiße!“, grinste ich sie an.

Ich hatte mir echt vorgenommen, mir hier sogar einen anderen Namen zuzulegen. Nachdem, was in der Uni passiert war, war das wirklich dringend nötig. Daher bat ich die beiden nun, für mich einen geeigneten amerikanischen Jungennamen auszusuchen. Holly schlug Keith oder Kenneth vor und Phob Colin. „Oh man, Ihr macht mir die Wahl wirklich nicht leicht.“, seufzte ich. „Aber wenn Ihr Euch nicht einigen könnt, werde ich Euch die Entscheidung mal erleichtern!“, grinste ich sie an. „Dann nehmen wir Colin! Colin Dexter aus New York!“ Das klang doch nach was. Und warum New York? Ganz einfach, es war meine absolute Lieblingsstadt. Außerdem war ich schon oft dagewesen und kannte mich dort sehr gut aus. „Also dann bin ich von jetzt ab Colin! Bist Du auch einverstanden, Holly?“ Ja, das war cool! Und ich würde mich auch viel besser fühlen, wenn ich kein deutscher Fernsehstar mehr war. Würden sie mich erkennen, würde ich es sowieso dann abstreiten. Ähnlichkeiten gab es immer mal unter Menschen. Und ich hatte noch nie deutsche Serien gesehen. Bürgerlicher fühlte ich mich jetzt schon sehr viel besser. Ich konnte Phob nur allzu gut verstehen. Ich hatte auch keine Probleme damit, so amerikanisch zu sprechen, daß man mich tatsächlich für einen Ami halten konnte, was ich auch gleich ausprobierte.

Holly meinte dann wegen Ärger verdienen, daß wir aufpassen müßten, weil sie sogar bis in die 50. Generation verfluchen könnte. „Na gut, daß Du uns vorgewarnt hast. Dann sollten wir uns wohl besser in Acht nehmen, was Phob?“ Verflucht werden wollte ich nicht unbedingt. Selbst Phob gab es zu, daß sie eine Erbhexe war. Anschließend verabschiedete sie sich aber. „Klar, wir kriegen das schon hin. Ich werde brav auf Phob hören!“, versprach ich und wollte auch ganz unten anfangen.

Es sah richtig niedlich aus, wie Phob WE im Arm hin- und herschaukelte. Anschließend gingen wir aber in den Garten und Phob erklärte mir, daß die Terrasse Holly angelegt hatte. Angedreht war gut.„Sieh einer an. Normalerweise sind es doch immer die Frauen, die den grünen Daumen haben! Dann hast Du das alles allein zum Gedeihen und Blühen gebracht? Alle Achtung!“ Als ich einen kleinen Witz wegen einer Freundin riß, wurde er ein wenig verlegen und schaute beiseite. „Das kommt sicher noch!“ Bei mir würde es auf keinen Fall kommen, denn ich stand schließlich auf Jungs. Ich nickte. „Da hast Du recht. Ist eigentlich unsinnig. Darüber denkt nur kaum einer nach!“ Anschließend ging Phob in die Hocke und wenig später schmiegten sich ein paar Heckenrosen an seine Handinnenflächen. „Das ist wirklich erstaunlich. Ich glaube, ich hätte sofort alles zerstochen! Vermutlich wissen sie, daß Du mit ihnen so behutsam umgehst und sie magst!“, vermutete ich. Aber das hatte sicher mit Magie zu tun.
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Phobos Escanor

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BeitragThema: Re: Ein neuer Job    Mi Apr 25 2018, 19:45

Phob schmunzelte bei der Namensentscheidung doch leicht. Hatte er es doch gewusst, dass er wie ein Colin aussah. „Ok, dann beantrage ich das Patent auf Colin Dexter.“ Immerhin hatte er diese Figur dann ja quasi erschaffen. Und wer wusste, vielleicht machte der ja mal irgendwann Batman oder so Konkurrenz…. Ähh nein, nicht ernsthaft, aber mit einem Bruce Wayne hatte es wohl auch mal so irgendwie angefangen. Obwohl er das Alias trotzdem nicht ganz verstand – er hatte sich ja auch keine andere Identität zugelegt. Er war und blieb der gefallene Prinz von Meridian. Aber vielleicht musste man zu so etwas eben auch den Charakter haben und er hatte ihn nicht. Er war nicht der Typ für Maskerade, das konnte Ced dann mit einen Illusionen und Wandlungen so doch schon besser.

Zudem sollte man nicht alles von Holly so ernst nehmen. „Sie würde niemanden verfluchen…“ kam es dann bloß etwas versonnen „sie hat das gütigste Herz, das mir jemals begegnet ist..“ Und ja, das meinte er absolut ernst. Holly war ein wenig so wie die Mutter, die er niemals gehabt hatte. Auf seine eigene sprach man ihn übrigens besser niemals an… Und We schien mal wieder zu spüren, dass ihm dunkle Gedanken kamen, denn es machte wieder nur „Oboooo“ und kuschelte umso doller und er machte noch ein bisschen Hoppa.

„Man könnte sagen Rosen…liegen mir. Vor allem die hier.“ Phobos war neben einem Rosenbauch stehen geblieben, dessen Blütenblätter fast schwarz wirkten, mit einem kleinen rubinroten Schimmern darin *. „Das sind auch jene, die ich im Palastgarten von Meridian überall hatte.“ Ja, seine schwarzen Rosen waren gefürchtet gewesen. Eben auch weil jene das Einzige waren, was von seinen Feinden übrig blieb. Und nach kurzem Schweigen. „Ja, sie wissen es. Sie wissen auch viele andere Dinge über mich.“ Manchmal kam es ihm vor, als könnten die Blüten in ihm lesen, so, wie sie ihn anstrahlten.

* https://2img.net/h/s31.postimg.cc/a04twrfcb/plan.png
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Raphael Schneider

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BeitragThema: Re: Ein neuer Job    Do Apr 26 2018, 14:56

Klar, daß Phob sich nun freute, daß ich seinen Namensvorschlag genommen hatte. Ich grinste, als er ein Patent auf den Namen beantragen wollte. „Darfst Du, aber nur auf Colin, Dexter ist auf meinen Mist gewachsen!“ Es wäre für mich schon eine kleine Umstellung, plötzlich ganz anders angesprochen zu werden. Aber ich war sowas von der Schauspielerei her ja schon gewöhnt. Deshalb würde es mir sicher auch nicht so schwer fallen. Aber ungewohnt wäre es schon, da es ja privat war. Es war aber wieder wie eine weitere Rolle. Nur spielte ich diesmal keine Rolle, sondern ich war es selbst.

Meine Beweggründe konnte sicher nicht jeder verstehen. War ja auch ganz klar. Aber es war auch nicht jeder in meiner Situation. Bisher hatte ich das auch nicht nötig gehabt, aber hier war das doch etwas anderes. Ich wußte genau, wie das ausgehen würde. Die Fans würden mich ständig belagern, würden ständig was von mir wollen, hier ein Foto, da ein Autogramm, usw. Sie waren darin auch ziemlich erfinderisch. Ich würde gar nicht richtig zum Arbeiten kommen. Und so Etwas wie mit Alison das wollte ich Holly und Phob nicht zumuten. Die Situation in der Schule war völlig außer Kontrolle geraten. Die Fans hatten nichtmal mich in Ruhe lernen lassen. Ich konnte mich kaum konzentrieren. In Berlin wäre das was Anderes gewesen, aber hier mußte das nicht sein.

Phob meinte, daß Holly schon keinen verfluchen würde. „Ach, glaube ich auch nicht. Sie scheint echt eine sehr faire und gerechte Chefin zu sein!“ Dabei kannte ich sie noch nicht, aber ich konnte es mir denken. Allein ihr Auftreten war total locker gewesen. Ich hatte gleich Vertrauen zu ihr. Sie war eigentlich, wie man sich eine Chefin vorstellte. We schwebte gerade im siebten Himmel, als er sich in Phobs Arme kuschelte.

Die Rosen schienen echt Phobs Steckenpferd zu sein. Er zeigte mir eine ganz besondere Sorte. Sie sah aus wie Samt und hatte fast schwarze Blütenblätter mit einem rubinroten Schimmer darin. „Ich habe noch nie so coole Rosen gesehen!“ Sie waren wirklich wunderschön. Sie gefielen mir sehr gut. „Das sah sicher toll aus!“ Wenn man den ganzen Garten davon voll hatte. Hatte sicher auch nicht jeder. Als ich vermutete, daß sie es wohl spüren und Phob deshalb nicht stechen würden, meinte er, das täten sie tatsächlich. „Ich halte mich lieber fern von ihnen und fasse sie besser nicht an!“ Vermutlich wollten sie auch gar nicht von Fremden angefasst werden. Manche sagten ja, Blumen hätten wirklich so etwas wie eine Seele. Phob erklärte, daß sie sogar viele andere Dinge über ihn wußten. „Dann erzählst Du ihnen auch Deine Sorgen?“ Er schien richtig in diesem Hobby aufzugehen. Verstehen konnte ich es sehr gut. „Ich stehe ja lieber eher auf Motorräder und alte Autos.“, grinste ich ihn an. „Ich glaube, ich hätte für Gartenarbeit gar kein Händchen!“, gab ich zu.
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Phobos Escanor

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BeitragThema: Re: Ein neuer Job    Fr Apr 27 2018, 21:33

„Dexter ist aber bloß so’n Allerweltsname…“ kam es dann mal übertrieben großspurig und nachdem man dann kurz Resume zog. „Na schön, Colin auch.“ Phobos blieb lieber bei Phobos. Obwohl zugegeben, der Name auch schon recht ausgefallen war. Wer hieß schon wie einer der Söhne des Ares?. Seit Felix das mal angerissen hatte, hatte Phob auch nachgelesen, was das eigentlich für Typen waren. Man musste ja so machen, als hätte man Ahnung.

Bezüglich Holly starrte er kurz vor sich hin. „Für mich ist sie mehr als das. Ich…ich verdanke ihr alles, was ich hier habe. Sie hat sich meiner angenommen und mir ein Dach über dem Kopf gegeben.“ Vom Hinterhof aus deutete er auf das kleine Loft über dem Café. „Ich wohn da oben – kleine Bedienstetenwohnung, aber für mich und We reicht es.“ Man betrat es über einen Hintereingang, der sich hier an der Seite befand. Der Puschel linste auch hoch und deutete dann mit dem Ärmchen auch auf die Wohnung oben. „We und Obo… oh-nen.“ Man musste ja klarstellen, dass man da auch Untermieter war. „Ja, Kleiner“ sagte der Prinz nur sanft und streichelte ihn wieder.

Schließlich ein leichtes Schmunzeln. „Die Rosen Meridians.“ Ja eben - solche würde man nicht auf der Erde finden. Und während er noch die Blütenblätter liebkoste. „Das muss ich gar nicht, sie können in mir lesen. Ich habe zu Blumen fast schon eine Art… seelische Verbindung.“ Er legt den Kopf etwas schief und fuhr die Konturen des Blütenkelches nach. „Ja, ich weiß, es wirkt vielleicht komisch. Ein Kerl und Blumen und so. Aber ich war eben schon immer der Magier, nicht der Ritter. Und mit den Belangen deiner Welt und ihrer Technik kann ich nicht viel anfangen.“ Wie gesagt: dafür war er zu sehr ein Wesen der Magie.
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Raphael Schneider

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BeitragThema: Re: Ein neuer Job    Sa Apr 28 2018, 17:25

Jetzt mußte ich aber lachen. Phob meinte, Dexter wäre bloß´n Allerweltsname. „Das ist ja gerade der Sinn der Sache, daß es so normal wie möglich ist! Einer unter vielen, verstehst Du? Ich will in der Masse ja nicht auffallen!“ Es sollte ein stinknormaler Name sein, den jeder Ami-Junge an jeder Ecke hatte. „Darum gefallen mir die Namen ja auch so gut. Aber, Colin ragt schon wieder etwas mehr raus als Dexter.“, zwinkerte ich ihm zu. Colin war jetzt nicht so ein Allerweltsname. Aber er gefiel mir trotzdem sehr. Darum war ich auch dabei geblieben.

Holly schien für Phob ein ganz besonderer Mensch zu sein, da sie ihn wohl auch aufgenommen und ein Dach über dem Kopf gegeben hatte. „Das war wirklich sehr nett von ihr. Das tut noch lange nicht jeder!“ Da fiel mir etwas ein. „Sag mal, ist bei Dir noch Platz? Hättest Du Bock auf noch zwei Mitbewohner?“, grinste ich ihn an. Das wäre doch richtig cool, wenn ich auch hier wohnen könnte. Natürlich nur, wenn er es erlauben würde. Aber würde doch sicher noch lustiger werden, wenn da noch einer wäre. Bescheiden war ich auch. Ich brauchte auch keine Riesenwohnung und würde mich mit dem kleinsten Raum zufrieden geben. Und ich wäre auch direkt an der Quelle. We war auch total begeistert davon und zeigte eifrig nach oben. „Ich würde die Wohnung zu gerne mal sehen! We, wärst Du denn auch einverstanden, wenn ich mit bei Euch einziehe?“ Der Kleine mußte ja auch gefragt werden. Dann wandte ich mich an Phob. „Kann ich ihn auch mal halten? Vorausgesetzt, er läßt es mit sich machen!“

Phob erklärte, daß es die Rosen Meridians seien. „Sehen auch echt aus wie aus einer anderen Welt.“, staunte ich. Ich war auch total fasziniert von ihnen. Obwohl ich eher weniger auf Blumen stand. Selbst Phob fand es etwas merkwürdig, ein Kerl und Blumen, aber er war immer schon der Magier gewesen, nicht der Ritter. „Das verstehe ich. Kann ich mir denken, daß Du davon keine Ahnung hast. Und ich habe von der Welt der Magie keine Ahnung. Ja, unter Menschen ist es etwas komisch, Kerle und Blumen, aber bei Dir scheint das wohl etwas Anderes zu sein.“ Phob gab sogar zu, daß sie eine Art seelische Verbindung hätten. „Mein Vater hat auch immer Beziehungen zu gewissen Dingen aufgebaut. Aber er war auch Maler gewesen!“ Künstler sahen die Sachen wieder von einer anderen Seite. „Ich kann das sehr gut verstehen!“ Kurz wurde ich ein wenig wehmütig, denn den Tod meines Vaters hatte ich noch nicht richtig überwunden. Traurig sah ich mir die Rosen an und versank in Gedanken. „Es tut manchmal echt gut, wenn man sich seinen Frust von der Seele reden kann. Nicht immer sind Menschen die geeigneten Gesprächspartner! Rosen hören wenigstens zu!“ lächelte ich ihn an.

Als ich mich wieder gefasst hatte, wollte ich mich aber auf die Arbeit konzentrireren. „Wann kann ich anfangen? Sofort? Wäre mir ehrlich gesagt am allerliebsten!“
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Phobos Escanor

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BeitragThema: Re: Ein neuer Job    Sa Apr 28 2018, 19:25

Na ja so ein ad Paradoxum war es ja irgendwo schon. Normal würde man ja eher denken, Stars fielen gerne auf. Zumindest die, die man immer in diesen Magazinen sah und so. „Hm – hab allerdings den Eindruck viele deiner wohl sogenannten Kollegen nutzen den Hype um sich auch noch für Marketing.“ Das war dann wohl die andere Seite. Obwohl Phobos…nun…. bekanntlich war auch er bedeutend bescheidener geworden. Früher hätte er sich wohl niemals träumen lassen, in die Dienste von jemandem zu treten, geschweigen denn, sogar andere Leute zu bedienen. Früher war ja vielmehr er bedient worden.

Jedoch reagierte Phob auf diesen arg euphorischen Ausbruch eher etwas scheu. Da mochte Raphael ihn arg falsch eingeschätzt haben. „A…also, erstens ist die Wohnung nur für eine Person konzipiert und zweitens, nichts gegen dich, aber… ich…ich würde lieber meine Privatsphäre behalten.“ Wie gesagt, zum Beispiel: er hatte von dem Angriff der Chimera Narben genug zurückbehalten. Er wusste nicht wie andere beispielsweise darauf reagierten oder eben auch auf Ced, falls der mal wieder auf der Matte stand. Oder Ced auf andere, denn sein alter Freund und Weggefährte ‚teilte‘ generell nicht gern. „Aber die Wohnung als solches zeigen kann ich dir…“Und da We schon die Ärmchen ausstreckte: „Aphaaaa“ hielt Phob ihn ihm einfach nur hin. We bestimmte selbst, wo er hinwollte, ganz einfach.

Schließlich etwas Schulterzucken. „In Meridian gelten Blumen durchaus als Tradition und sind geachtet. Die Menschen kennen doch auch die Bräuche, sich Blumen zu schenken. Aber offenbar tun sie das bei euch viel zu selten. Und wenn man nur zu solch formellen Anlässen, Geburtstage, Hochzeiten, oder dieser arg gekünstelte Valentintstag. Sie tun es der Form halber, aber nicht mit dem Herz.“ Womit der Prinz nur bedauernd den Kopf schüttelte. Man sah jedoch: ja, er hatte einen anderen Bezug dazu. Und kurz wurde der Blick etwas versonnen. „Elyon malt auch.“ Obwohl er jetzt absolut nicht beurteilten konnte, wie gut die kleine Sis nun war. Dafür…dafür hatte er sich wohl zu wenig mit ihr als Mensch beschäftigt, was er prompt wieder bedauerte. Und wegen der Arbeit. „Das liegt an Holly, nicht an mir“ kam es da nur absolut neutral.
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Raphael Schneider

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BeitragThema: Re: Ein neuer Job    Mo Apr 30 2018, 15:48

„Tja, da kannst Du mal sehen, ich bin da ganz anders! Natürlich genieße ich es auch, im Rampenlicht zu sehen und von den Fans bewundert zu werden, aber das kann auch ganz schön anstrengend sein, besonders wenn man einfach nur mal einkaufen gehen will. Du hättest mal sehen sollen, als ich mich hier für einen Kurs in der Uni eingetragen hatte. Es kam natürlich zu keinem Unterricht und ich konnte auch nichts lernen. Ständig mußte ich irgendwelche Fragen zu GZSZ beantworten oder sie wollten Autogramme oder mich mal anfassen! Deshalb habe ich mir hier geschworen, unter anderem Namen zu arbeiten. Wer mich erkennen sollte, dem werde ich sagen, daß ich aus New York bin und noch nie eine deutsche Serie gesehen habe! Es muß einfach eine Verwechslung sein!“, grinste ich Phob an. Vielleicht verstand er mich so etwas besser. „Da mach ich mich lieber zum Aschenputtel als zum Prinzen! Wenn Du verstehst, was ich meine! Da ich hier ja nicht drehe, geht das. In Berlin ginge das nicht so einfach!“ Allein schon, wie die Fans immer das Studio belagerten. Und trotzdem hatte ich Probleme, eine Freundin zu finden. Klar, wenn man schwul war. Ich konnte auch viel besser mit Jungs umgehen als mit Mädchen. Da war es immer so verkrampft.

Als ich ihm vorschlug, vielleicht mit bei ihm einzuziehen, reagierte Phob ziemlich verhalten. „Das war dann wohl keine so gute Idee! Damit wollte ich Dich nicht überrennen! Tut mir leid!“ Denn irgendwie machte es gerade den Eindruck. Er wollte auch lieber seine Privatsphäre behalten. „Das verstehe ich sehr gut! Ich dachte halt, es wäre lustiger, wenn wir zu zweit wären!“ Aber manche wollten eben lieber allein sein. Allerdings wollte Phob mir die Wohnung wenigstens zeigen. „Gerne. Und wenn Du willst, komme ich Dich auch öfters besuchen!“ Als ich We mal halten wollte, streckte der Kleine schon seine Ärmchen aus. Es schien, als hätte er nichts dagegen. „Na dann komm her!“ Ich nahm Phob den Kleinen jetzt ab und zog ihn vorsichtig in meine Arme. „Ich hoffe, Du fühlst Dich auch einigermaßen wohl hier!“ War ja was Anderes als in den Armen von Phob, was er ja sicherlich gewöhnt war. Ich passte aber auch gut auf und war vorsichtig. Sanft wog ich ihn auch hin und her und strich ihm über das kleine Köpfchen.

Ich nickte. „Ja, das stimmt, bei uns ist es nicht anders. Da hast Du recht. Mit dem Herz tut es wohl kaum einer wirklich. Außer, jemand schenkt Blumen zur Versöhnung. Aber sie erfüllen immer ihren Zweck. Schenkt man Blumen seinem Liebsten oder seiner Liebsten, verzeihen sie einem sofort. Man sagt ja nicht umsonst, Blumen sprechen die Sprache der Herzen.“, lächelte ich ihn an. Als ich ihm von meinem Vater erzählte, meinte er, daß Elyon auch malen würde. „Ich habe ihn immer bewundert und wollte das auch können, denn er hat echt Talent dazu. Am liebsten hat er allerdings Menschen gemalt in den französischen Vierteln. Je belebter umso besser. Was malt Elyon denn so?“

Als ich fragte, wann ich anfangen könnte, meinte Phob, das läge an Holly, nicht an ihm. „Ok, ich frage sie später mal! Ich dachte ja, sie hätte Dir jetzt das Feld überlassen.“, lachte ich. Und daß er mich in alles einweisen würde.
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Phobos Escanor

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BeitragThema: Re: Ein neuer Job    Mo Apr 30 2018, 21:21


Phob verzog etwas gequält das Gesicht. Zum Teil verstand er das ja auch. Letzten Endes hatte er in Meridian auch das Schloss nicht mehr verlassen können, sonst wäre er wohl gelyncht worden. Zugegeben SO hatte er sich seine Herrschaft auch niemals vorgestellt. Das waren dann eben so …Kehrseiten. „Ja …zum Teil kannte ich das als Prinz auch…“ kam es dann nur zaghaft, weil er eben auch nicht zu viel verraten wollte. „Hm, das mit der Uni ist halt dumm gelaufen. Wenn man eigentlich was lernen will, ist das wohl arg hinderlich.“ Cedric’s Flamme Orube war ja auch auf die Uni gegangen. „Außerdem ist der Prinz ja schon anwesend“ fotzelte er dann ein wenig. Obwohl er so gesehen wohl auch eher ein Aschenputtel war.

„Sorry“ murmelte Phob etwas beschämt „ich fürchte ich bin nicht der …WG-Typ.“ Was eben auch nur bedingt stimmte – Ced hätte er aufgenommen. Aber die Wohnung war auch wirklich zu klein. Und den Naga kannte er immerhin auch seit Kindertagen. Aber inzwischen hatte Ced selbst ein Dach über dem Kopf. „Besuchen ist ok“ räumte er dann ein. Viele Freunde hatte er ja nicht gerade und es war oft einsam da oben. Aber We schien sich nichts drauß zu machen. Er kuschelte seinen türkis-rosa gestreiften Puschel einfach an seinen ‚Apha‘ und knuddelte mal los. „We…“ korrigierte Phobos dann mal verhalten „du musst jetzt ‚Olin‘ sagen, weißt du..?“. Der Kleine guckte kurz hin und her, dann schien der Groschen war zu gefallen. „We ok, Apha Olin“ strahlte er dann alle ganz stolz an.

Phobos hantierte schon wieder an den Rosen herum und das unglaublich sanft. Es wirkte fast so, als würde er ein Tier streicheln. Und natürlich schmiegten sie sich an, vor allem seine dunklen. „Elyon hat alles gemalt, was ihr in den Sinn kam. Landschaften, Tiere, Pflanzen. Sie hat damit vor allem die Natur studiert. Sie war….sie war gut“ setzte er dann noch leise hinzu, als er plötzlich hinter sich eine bekannte Art von Magie wahrnahm. Dieses sanfte und doch starke Leuchten, das Gefühl von Sommerregen, blühenden Blumen und sanften Frühlingswind. Die…die Krone des Lichts war hier…? Vollkommen ungläubig riss er die Augen auf, fuhr herum und …erstarrte. Es hatte sich ein Portal geöffnet und da stand sie – inmitten seiner Rosen. Ein durchaus hübsches Mädchen, von dem ein sanftes Leuchten ausging. Der Bruder erbebte. „E…Elyon…Schwester… H….Hoheit..“ er wusste nicht einmal, wie er sie richtig ansprechen sollte. Er wusste nur, er musste ihr irgendwie klar machen, dass er es Ernst meinte…und das ging nur….. Phobos ging langsam und mit gesenktem Blick auf sie zu, er traute sich kaum, sie anzusehen. Und schließlich sank er ergeben, demütig, als auch reumütig vor ihr auf die Knie. „Meine Königin…“ hörte man nur leise. Und das sprach Bände, denn wenn man Phobos kannte: SO hatte er seine Schwester noch niemals genannt…
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Elyon Escanor

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BeitragThema: Re: Ein neuer Job    Mo Apr 30 2018, 21:23

cf – Meridian (ungespielt)

Einstieg

Sie hatte es schon gemerkt, es war nicht einfach Königin zu sein - nicht mit 16. Zwar konnte sie sicher sein, den Großteil des meridianischen Hofes hinter sich zu haben – immerhin hatte sie das Land von ihrem Bruder erlöst – aber sie wusste auch, dass der Hof immer ein Ort der Intrigen gewesen war und bleiben würde. Die Höflinge, die sich ständig irgendwas von ihrer Gunst erhofften und sie man auch bei Laune halten musste. Es war ein ewiger Balanceakt und manchmal fand Elyon das schon sehr erdrückend. Sie hatte nur noch wenig Zeit für das, was ihr wichtig war. Die Natur, draußen sein oder malen. Manchmal schon hatte sie die Tage mit Phobos im Palastgarten vermisst. Manchmal hatte sie sich gefragt, ob er wirklich so durch und durch schlecht gewesen war. Er hatte ihr damals die Aprikosen vom Baum geholt, ihr immer wundervolle Blumen gezeigt und auch nicht selten zum Lachen gebracht. Die Erkenntnis, dass das alles nur hatte Masche sein sollen, hatte weh getan. Und ein Teil von ihr wollte auch nicht glauben, dass es NUR das gewesen war. Sie…sie waren doch Geschwister, trotz allem.

Manchmal machte es sie traurig. Wäre er es anders angegangen…sie hätte den Thron doch mit ihm geteilt. Ja, manchmal machte es sie traurig. Jetzt war Elyon eigentlich auf dem Weg zu einer Audienz gewesen, als sich plötzlich ein Portal auftat – und keines das sie selbst gerufen hätte… „Uuhhh?“ machte es bloß und ihre großen, blauen Augen blinzelte bloß irritiert.

Sie blinzelte immer noch so, als sie sich plötzlich in einem kleinen, aber wunderschönen Rosengarten wiederfand. Was sofort an irgendwen ganz bestimmtes erinnerte und als sie sich umdrehte… „Phobos!“ kam es erst überrascht, dann verschloss sich ihre Miene. Es war zu viel passiert und sie war zu sehr enttäuscht worden, als dass sie sich ihm gegenüber noch leichtherzig zeigen konnte. Nicht so wie früher. „Was tust du hier? Und was soll das? Hast du mich jetzt auch noch entführt ?? Was MACHST du überhaupt hier? Du solltest im Kerker von Kandrakar sein..“ pflaumte sie ihn auch prompt an. Bis ihr auffiel, dass er schon arg anders wirkte, so in ganz normaler, irdischer Kleidung. Und seine einst fast knielangen Haare waren ein deutliches Stück kürzer und reichten nur noch über die Schultern. Und waren…waren das Narben an seinen Armen…? Was war mit im passiert ?. Aber das schlimmste, war sein Blick. Gebrochen, traurig und verzweifelt. Elyon gab ein überraschtes ‚eeek‘ von sich und hätte fast einen Satz zurück gemacht, als er allen Ernstes voller Trauer vor ihr niederkniete und sie dann auch noch ‚meine Königin‘ nannte. Das…das hätte er niemals getan, denn er hatte sie als Königin bekanntlich niemals akzeptiert. Er hatte doch alles dafür getan, dass sie gerade das eben NICHT wurde… Und jetzt kniete er da voller Demut und nannte sie ganz freiwillig bei ihrem Titel. „Phobos…“ kam es dann sanfter „erklär mir das hier.“ Ihre zierliche Hand berührte seine Wange. „Was ist mit dir passiert…?“. Denn irgendwas WAR passiert, das war mehr als offensichtlich. Und es ließ sie nicht kalt.
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Raphael Schneider

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BeitragThema: Re: Ein neuer Job    Mi Mai 02 2018, 23:17

„Das kann ich mir vorstellen. Als Prinz muß es ja auch echt schrecklich gewesen sein!“ Da konnte man sicher auch kaum vor Fans retten. Wenigstens konnte Phob mich nun etwas besser verstehen, warum der ganze Zirkus sein mußte. Er fand, daß es mit der Uni dumm gelaufen war. „Aber sowas von. Ich mußte ihnen schließlich´ne Autogrammstunde versprechen, wo sie mich alles fragen konnten, was sie wollten.“, seufzte ich. Da war mir nichts Anderes übriggeblieben. „Ja, Lernen war unmöglich gewesen, Phob! Die waren echt außer Rand und Band gewesen!“ Dann mußte ich lachen. „Eben! Und es kann schließlich nur einen Prinzen geben!“, ging ich auf den kleinen Scherz ein.

Phob entschuldigte sich nun dafür, daß er kein WG-Typ sei. Schon ein wenig witzig, so ein Wort aus seinem Mund. „Kein Problem. Nicht jeder ist dafür gemacht! War auch nur so´ne Idee gewesen!“ Ich nahm ihm das auf keinen Fall krumm. Allerdings war Phob damit einverstanden, daß ich ihn öfters besuchen kommen könnte. Das war doch auch schon was. „Ich wollte auch nicht mit der Tür ins Haus fallen! Ja, das mache ich sehr gerne!“ Ich war halt eher ein Typ, der gerne mit anderen zusammenlebte. In Berlin lebte ich zwar auch allein, aber so oft es ging, lud ich mir Freunde ein. Genüßlich drückte sich We nun an mich, was ich mit Freude beobachtete. „Dann scheinst Du mich auch zu mögen!“, lächelte ich den Kleinen an. Phob machte ihn allerdings darauf aufmerksam, daß er nun nicht mehr „Apha“ sagen sollte, sondern „Olin“. Ich mußte grinsen. „Ja, da solltest Du wirklich drauf achten. Aber WE hatte schnell den Bogen raus und nannte mich gleich mal „Olin“. Ich drückte ihn nochmal fest an mich. Auch ich mochte den kleinen türkis-rosa-gestreiften Puschel sehr gerne und hatte ihn längst ins Herz geschlossen. „Ja, richtig!“, lobte ich ihn.

Die Rosen schienen wirklich großes Vertrauen zu Phob zu haben, wenn man das mal so ausdrücken konnte. Sie schienen echt, als wären sie lebendig. Phob erzählte mir dann, was Elyon alles gemalt hatte. „Die Natur hat mein Vater auch sehr gerne gemalt. Besonders Menschen, aber auch Landschaften. Tiere eher weniger. Er malte gerne, wo viel Leben war, bspw. Zirkusleute. Aber hat auch viele Stillleben gemalt. Plötzlich erstarrte Phob, als sich ein Portal wie aus dem Nichts geöffnet hatte und nun ein junges, hübsches Mädchen da stand. Erst hatte ich es gar nicht wahrgenommen, erst als Phob wie gebannt auf eine Stelle starrte und ich seinem Blick folgte, nahm ich es ebenfalls wahr.

Phob wurde nun ganz ehrfürchtig. Offenbar war dies die geheimnisvolle Elyon, von der wir gerade gesprochen hatten. Phob nannte sie „meine Königin“ und fiel sogar vor ihr auf die Knie. Er war richtig geflashed von ihr. Hübsch war sie ja. Das mußte selbst ich zugeben. Doch sie schien im Gegensatz zu ihm gar nicht begeistert zu sein und wurde ziemlich kühl. Es schien sie nicht zu beeindrucken, daß er vor ihr auf die Knie gefallen war. Sie wollte wissen, ob er sie entführt hatte. Der Arme. Das hatte er nicht verdient, daß sie ihn so anpflaumte. Am liebsten hätte ich mich da eingemischt, aber langsam schien sie zu begreifen und wurde jetzt etwas sanfter. Sanft berührte sie Phob sogar an seiner Wange. Dann fragte sie ihn, was mit ihm passiert sei. Allerdings fiel ich nun auch ehrfürchtig auf die Knie. „Eure Hoheit!“ Schließlich war sie ja eine Königin. Aber, mein Gott, sie war ja noch ein halbes Kind.
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Phobos Escanor

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BeitragThema: Re: Ein neuer Job    Sa Mai 05 2018, 20:26

Man sollte wohl eher sagen: ER war schrecklich gewesen. Daher folgte auch nur so ein. „Erm…ja…so…irgendwie.“ Er wollte hier nicht auch noch mit seiner leidlichen Vergangenheit anfangen – dafür kannte er Raphael erst zu kurz. Es reichte, wenn Felix es wusste. Und wegen der Fangirls zuckte er bloß mit den Schultern. „Ich verstehe deren Quietsche-Naturell sowieso nicht..“ Wie sonst sollte man dieses hysterische Gekreische denn sonst nennen..? Es war eben immer so…quietschig.

Aber nein, er hatte dann doch lieber seine Privatsphäre. Zumal er auch viel Zeit für sich brauchte, gerade nach den letzten Ereignissen. „Es gibt nur wenige, die We nicht mag….Ok, er mag Cedric nicht.“ Mochte daran liegen, dass Ced ihn mal genervt in die Mikrowelle gesteckt hatte, als We kalt gehabt hatte… Und prompt kam ein demonstratives. „Ric, doof!!!“. Womit Phobos nur resigniert seufzte und mit den Schultern zuckte. Immerhin war der Naga sein bester Freund. „Ich hab dir schon 1000 Mal gesagt, er wusste es nicht besser, We. Ced ist genauso wenig von der Erde wie ich.“ Theoretisch funktionierte mit einer Mikro aufwärmen eben.

Und natürlich konnte er Elyon ihre Vermutung und ihre Vermutung nicht übel nehmen. „So war es nicht..“ kam es leise „ich schwöre bei allem – so war es nicht. Auch wenn du keinen Grund hast, mir zu glauben – ich weiß. Aber diese Welt hat mich genauso hergeholt und jetzt wohl offenbar auch dich. Es…passiert einfach. Niemand kann genau benennen, was geschieht. Und ich….sagen wir, ich bin meinem Meister begegnet. Ich wurde von einer Chimera angegriffen, für schuldig befunden und gerichtet…“ seine Stimme war kaum mehr als ein Flüstern. „Es…es war ihr Recht und ich habe meine Strafe akzeptiert. Elyon…i…i….ich hab dich vermisst.“ Womit er plötzlich bloß seine Arme um ihre zierliche Taille schlang, sich an sie drückte und zu weinen begann. „Es tut mir leid, du konntest nichts dafür – nie. Ich habe immer viel zu sehr Mutter in dir gesehen. Aber du warst für sie all das, was ich niemals sein konnte… und Hass und Eifersucht haben mich zerfressen. Dabei warst du damals bloß… ein Kind. Bitte… BITTE…ich flehe dich an, verzeih mir. Ich…ich tue alles…“. Er schluchzte auf und verbarg sein Gesicht in den Falten ihres Kleides. „Ich liebe dich. Du bist doch alles an Familie, was ich noch hab…“ Und warum kniete Raphael jetzt eigentlich auch? Aus Solidarität oder wie ?. Und We hopste auch schon los. „Ely !!“ quietschte es nur begeistert. Was wohl hieß: da kannten sich schon 2.
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Elyon Escanor

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BeitragThema: Re: Ein neuer Job    Sa Mai 05 2018, 20:28

Sie war immer noch halbwegs geflasht, Phobos vor sich knien zu sehen. Allerdings musste sie sich unwillkürlich fragen: wieviel konnte sie ihm glauben (?). Sie hatte ihm schon einmal geglaubt und war betrogen worden. Sie hatte sich eingebildet, dass sie ihm etwas bedeutete. Daher wusste sie nicht, wie sie diese Aussage so recht deuten sollte. Manchmal wünschte Elyon, sie könnte ihm vertrauen. Manchmal war so etwas einsames in seinem Blick. Immer dann, wenn er sich unbeobachtet glaubte. Und wieder erstarrte sie zur Salzsäule, als er sich plötzlich an sie klammerte. Da kam erstmal nur ein kleines ‚Öhm..‘. Aber zumindest gab das Gesagte einen Sinn und sie glaubte, ihm, dass er angegriffen worden war. Dafür sprachen auch die deutlichen Narben an seinen Armen.

Dennoch war es ungewohnt für sie, Phobos so…demütig zu sehen. Und auch so verzweifelt. Seit wann suchte er dermaßen Nähe…? Elyon wusste nicht, dass Phobos das eigentlich immer hatte, es bloß nie gezeigt hatte. Und als er dann auch noch so verzweifelt zu weinen anfing, wurde etwas in ihr weich. „Phobos…“ kam es nur leise und sie streichelte ihm über den Kopf. Sollte es ihm wirklich leid tun… Elyon wusste, dass sie ihm eine Chance geben würde. Er war ihr Bruder. Und sie wollte ihm in dem Moment nicht noch mehr Vorwürfe machen. Dass er für einen Bürgerkrieg verantwortlich war und ihr als ‚Erbin‘ des Thrones nur ein verwaistes Land hinterlassen hatte. „Schh..“ machte es dann nur leise und sie legte vorsichtig die Arme um ihren weinenden Bruder. Er sah jetzt so hilflos aus. „Ich bin ja da.“

Ich liebe dich…. Das drang sehr wohl zu ihr durch und sie lächelte sanft, ein bisschen ungläubig. „Warum hast du nie etwas gesagt..?“ murmelte sie leise „warum diese Scharade ? Du hast Angst vor zu viel Nähe und Gefühlen, nicht wahr ?.“ Sie streichelte ihm wieder über den Kopf. Und doch sehnte er sich danach. „Wir kriegen das hin..“ meinte das Licht Meridians dann sanft „aber lass mir Zeit. Und dir auch.  Und …bitte… lüg mich nie wieder an.“ Mehr verlangte sie nicht. Jedoch blinzelte Elyon dann doch etwas arg unköniglich, als da plötzlich noch was eben ihrem Bruder zu Boden plumpste.  „Öhm….kennen wir uns..?“ Jetzt kam doch wieder Elyon Brown, der Teeny aus Heatherfield durch. Der sie so lange geglaubt hatte zu sein. „Was wird das denn hier..? „‘Anklopfen, Niederknien und um Audienzen betteln‘?“. Sah echt danach aus und brachte sie zum Schmunzeln.

Dennoch streichelte sie ihren Bruder weiter, der nur die Augen geschlossen hatte und sie offenbar gar nicht mehr loslassen wollte. Es schien Phobos gut zu tun. Und dann kam ein pinkes Etwas – ein Etwas, das sie nur allzu gut, von Orube und den WITCH kannte. „Hey We“ kam es nur lässig, als der auch schon auf ihrer Schulter baumelte.  „Ely ok?“. „Ja, alles gut, We“ kam es nur grinsend. Mit hängenden Ohren guckte der Kleine betröpelt zu Phobos runter. „Obo traurig. Ely ieb sein ?“. Der Puschel schien wirklich an Phobos zu hängen. Etwas, was sie ihrem Bruder auch nie zugetraut hätte. „Ist gut We – ich bin nicht mehr böse.“ Sie war gewillt, dem gefallenen Prinzen eine Chance zu geben.
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Raphael Schneider

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BeitragThema: Re: Ein neuer Job    So Mai 06 2018, 22:02

„Ja, ich verstehe das auch nicht! Ich kann sowieso nicht so viel mit Mädchen anfangen. Fühle mich da immer etwas unwohl in ihrer Gegenwart. Und was die Fans betrifft, ist es wirklich oft sehr übertrieben!“ Ich konnte ja nichtmal normal einkaufen gehen. „Quietsche-Naturell ist der richtige Ausdruck!“, grinste ich Phob an. Ja, es konnte sehr nervig sein, wenn sie anfingen, loszuschreien.

Phob erklärte, daß We nur wenig Leute mochte. „Da habe ich ja Glück, daß ich nicht dieser Cedric bin. Aber warum mag er ihn nicht? Hat er ihm schonmal wehgetan?“, vermutete ich, konnte mir aber auch denken, daß nicht jeder den kleinen Puschel akzeptieren würde und sich so seine Späße mit ihm erlaubte. „Sei bloß froh, daß er nicht hier ist. Und sollte er hier auftauchen, passen wir schon auf Dich auf!“, meinte ich aufmunternd zu We. Phob aber entgegnete, daß Ced gar nicht von der Erde sei und es nicht besser gewusst hatte. „Was?“ Jetzt hatte er mich aber neugierig gemacht. Allerdings klang es so, als hätte er nicht gewusst, was für ein Wesen We war.

Der jungen Königin gegenüber war Phob sehr reumütig und es schien ihm sehr daran gelegen zu sein, daß sie ihm glaubte. Was Phob da erzählte, verstand ich nicht wirklich, nur daß er angegriffen wurde von einer Art Richter, der ihn für schuldig befunden und gerichtet hatte. Außerdem meinte er, er hätte die Strafe akzeptiert. Er schien die Königin sehr vermisst zu haben. Scheinbar fühlte er sich trotz allem sehr hingezogen zu ihr. Auch wenn ich noch nicht so viel wußte. Man konnte aber deutlich merken, daß zwischen den beiden etwas Besonderes war. Selbst die Königin wurde nun weicher und schien Phob zu glauben. Sie war es wohl nicht gewohnt, daß er so demütig war. Phob gab sogar zu, daß er sie liebte. Sie vermutete, daß er bisher nur zuviel Angst vor Gefühlen und zu viel Nähe gehabt hätte. Ja, sie schienen sich näher zu sein, als sie es bisher zugeben wollten.

Als ich dann ebenfalls vor ihr kniete, wunderte sie sich und machte einen dummen Spruch, was mich doch ziemlich verlegen machte. „Nein, wir kennen uns nicht, königliche Hoheit, aber Ihr seid doch eine Königin!“ Das war doch der einzige Grund. Vor Königen hatte man schließlich Respekt. We schien auch total begeistert zu sein, daß sie hier war. Er meinte aber, daß Phob traurig sei und hoffte, daß Ely lieb war. Und glücklicherweise war sie das auch nicht mehr. „Ich bin Colin Dexter!“, stellte ich mich ihr aber dann mal vor.
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