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Ein neuer Job - Seite 3


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 Ein neuer Job

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AutorNachricht
Phobos Escanor

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BeitragThema: Re: Ein neuer Job    Do Mai 10 2018, 21:00


Ich bin ja da.. Ja – endlich…er hatte es so sehr herbeigesehnt. Er hatte sie bloß noch einmal sehen wollen. Und jetzt war sie wirklich hier. Bei ihrem kleinen ‚Sssch‘ nahm er ihre Hand. „Ich…ich schwöre meinem Tun ab, Elyon. Ich werde alles tun was du willst… alles. Nur bitte- verstoße mich nicht. Nicht so wie Mutter das…“ ihm stiegen wieder Tränen in die Augen. Irgendwann musste er damit abschließen – das wusste er. Sonst holte es ihn immer wieder ein.

Und zu ihrer Vermutung musste er nichts groß sagen. Sie war schon immer gut in diesen seelischen Dingen gewesen. „Dito..“ murmelte er nur leise Dann schluckte er sichtlich. Nie wieder anlügen. „N…nein..“ flüsterte er „niemals wieder.“ Womit er nun sie in seine Arme zog. Und nach einigen Augenblicken. „Erm…also…darf ich aufstehen ?“. Ganz langsam beruhigte sich Phobos wieder. Wenn sie ihm eine Chance gab, würde er diese nicht ungenutzt lassen. Denn…es war seine letzte. Das wusste auch der Prinz. We machte inzwischen offenbar eine Art Freudenstanz um die zwei. „We..?“ kam es fragend. „We freu. Obo und Ely ieeeb.“ Aha – er feierte also ihre Reunion. Phobos grinste etwas.

Und ein Blick zu Raphael. „Ich glaub du kannst auch so langsam aufstehen…“ Und wegen dieser leidigen Sache mit Cedric. „Ced ist nicht von der Erde und kennt sich mit den irdischen Gegebenheiten nicht so aus. We hatte mal kalt und Ced meinte eben, er könnte ihn in die Mikrowelle stecken um ihn…aufzutauen. Er hat das eben etwas arg wörtlich genommen.“ Und prompt giggelte Elyon hintendran und er wurde etwas rosa. Fremdschämen für Ced. Der Naga war ihm was schuldig. Und ok, Raphael machte auf Colin. Phob sagte natürlich tunlichst nicht. Obwohl Lügen und Schein bei Elyon nie lange Bestand hatten…
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Elyon Escanor

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BeitragThema: Re: Ein neuer Job    Do Mai 10 2018, 21:01


Sie spürte deutlich, wie sehr ihr Bruder Nähe brauchte. Inzwischen konnte sie sich auch denken warum – er war ja auch immer abgelehnt worden. Leider hatte sie das erst viel zu spät erfahren. Wahrscheinlich hatte ihn die Enttäuschung darüber am Ende zu dem gemacht, was er war. Niemand wurde böse geboren – das hatte sie auch bei Phobos nicht geglaubt. Und zugegeben – diese Geschichte war schmerzlich. Elyon erinnerte sich an ihre Mutter kaum. Aber wenn sie das so hörte wusste sie nur, dass sie nicht ihrem Beispiel folgen wollte. „Du bist mein Bruder“ meinte sie dann nur leise und berührte noch einmal seine Wange „ich könnte dich niemals verstoßen. Mein Herz ruft nach dir.“ Verstand er es jetzt..?

Zum Glück schien Phobos seine Chance langsam zu realisieren und beruhigte sich wieder. Sie hatte sich wirklich Gedanken über seinen seelischen Zustand gemacht. Diese Seele musste viel gelitten haben. Sie hoffte nur, dass er noch nicht zerbrochen war. Aber We schien da mit seiner natürlichen Herzlichkeit ein gutes Mittel dagegen zu sein. Man musste ihn ja einfach mögen. Auch wenn er jetzt Bogie Wogie machte oder wie auch immer.

Und sie konnte ein Auflachen nicht unterdrücken, als er die Anekdote von Ced von sich gab. Weil immerhin kannte Elyon den Naga ja auch und konnte sich das sowas von vorstellen. Und aha – Phobos Freund war also ein Colin. Aber ihre Sinne spürten etwas anderes. „Schein und Wirklichkeit liegen immer im Auge des Betrachters - ich weiß“ kam es nur grinsend. „Deine Seele aber verweigert diesen Namen. Wie auch immer du dich taufen willst.“ Sie grinste nur schief. Er musste es nicht versuchen – sie wusste.
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Raphael Schneider

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BeitragThema: Re: Ein neuer Job    Sa Mai 19 2018, 19:53

Unser Gespräch wurde nun plötzlich unterbrochen, als die Königin auftauchte und Phob ganz andächtig wurde. Scheinbar hatte er auch Angst, daß sie noch böse auf ihn sein könnte, was sie auch anfangs war, doch als sie merkte, daß er sie nicht hergebracht hatte, wurde auch ihr Gesichtsausdruck um Einiges weicher und sie versuchte, ihn zu beruhigen. Sie glaubte ihm nun und meinte, er wäre ihr Bruder, deshalb könnte sie ihn niemals verstoßen. Das tat sogar mir im Herzen gut. Er versprach ihr sogar, alles zu tun, was sie wollte. Es war schon ein wenig absurd, da die Königin fast noch ein Kind war. Er flehte sie regelrecht an, ihn nicht zu verstoßen und versprach ihr, die nie wieder anzulügen. Phob war ganz ehrfürchtig und fragte sogar, ob er aufstehen könnte. Sogar We freute sich, daß die beiden jetzt wieder zusammen waren. „Da freut sich aber einer!“, lächelte ich den Kleinen an.

Da ich auch vor ihr kniete, weil sie nun einmal eine Königin war, erteilte er mir nun ebenfalls die Erlaubnis, aufzustehen, was ich dann auch langsam tat. Er erklärte mir noch die Sache mit Ced und daß er nicht von der Erde kam. Anschließend erzählte er mir, daß er den kleinen Puschel mal auftauen wollte und ihn dafür in die Mikrowelle gesteckt hatte. „Der arme We!“, seufzte ich und sah ihn mitleidig an, mußte aber auch kurz grinsen, allein die Vorstellung war schon zu komisch. „Sorry, aber das ist zu komisch. Achso, dann passiert das also alles eher aus Unwissenheit!“, vermutete ich. „Da kann man Ced ja nichtmal einen Vorwurf machen.“

Im nächsten Moment stutze ich aber, als die Königin so seltsam auf meine Vorstellung reagierte. Sie meinte, meine Seele würde diesen Namen verweigern. Konnte sie etwa wissen, daß ich eigentlich ein ganz Anderer war? Völlig perplex starrte ich sie an. „Ihr wißt es? Woher……“ Ich starrte sie wohl gerade an wie´n Alien, aber das haute mich doch etwas um. Konnte sie etwa Gedankenlesen? Das war doch völlig unmöglich. „Nein, meine Seele verweigert den Namen nicht!“ Sonst hätte ich ihn ja nicht gewählt. Aber das sagte ich nicht laut. Immer noch war ich total überrascht darüber. Denn damit hatte ich nicht gerechnet und ich wußte nicht, was ich sagen sollte.
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Phobos Escanor

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BeitragThema: Re: Ein neuer Job    So Mai 20 2018, 19:48

Er hatte in Elyon immer viel zu viel von ihrer Mutter gesehen. Immerhin war seine Schwester das nachfolgende Licht von Meridian gewesen. Aber vielleicht zeigte sich hier, dass Elyon eben auf der Erde groß geworden war alias Elyon Brown. Sie hatte diese Attitüde von Weira so gar nicht an sich. Und dann diese ganz natürliche Herzlichkeit. Phobos schluckte wieder sichtlich, als sie das sagte. Mein Herz ruft nach dir.. Warum hatte er all das in seiner Verbohrtheit niemals gesehen…?

„D…danke..“ seine Stimme klang belegt, als er seine um etliches kleinere Schwester wieder in die Arme zog. Kurz verbarg er sein Gesicht an ihrer Schulter und eine einzelne Träne kullerte über seine Wange. Und nachdem er noch ein paar Mal geschluckt hatte und sie ohnehin schon bei dem Naga waren… „Ced…ist auch hier. Er hat auch ne kleine Wohnung hier. U…und nein, keine Sorge. Wenn er mal wieder das Bedürfnis nach Wandlung verspürt, geht er in den Wald. Das ist ein bisschen wie Gassi mit dem Hund…“ er grinste bloß schief, während We immer noch demonstrativ den Puschel von dannen streckte. „Ric doof. We getoastet.“ Wow, da schien wirklich einer sehr ungnädig zu sein.

Phob hatte natürlich nichts gesagt – Raphael würde ganz von selbst merken, dass bei Elyon gewisse Dinge niemals lange Bestand hatten. So wie eben jetzt und er schmunzelte bloß. Auch dies war ein Grund gewesen, warum er sie damals hatte loswerden wollen: ihre Macht war…erschreckend, dafür, dass sie erst 16 war. Dieses zierliche, kleine Mädchen war das mächtigste Wesen in Meridian – sogar mächtiger als Phobos selbst. Das hatte ihm damals wahnsinnige Angst eingejagt. Wie wäre das erst, wenn sie 30 war..?

Aber grinste nur schmallippig, als sein neuer ‚Kollege‘ dreinschaute, wie eine Kuh wenn’s blitzte. „Gewöhn dich dran – Elyon ist so ne Art …magisches Allroundtalent.“ Ja, ein Allroundtalent, das auf Rockmucke und Pop Tarts stand. Eben und trotz allem: Elyon war eben immer noch ein Teeny.
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Elyon Escanor

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BeitragThema: Re: Ein neuer Job    So Mai 20 2018, 19:48

Ohhh Gott, das war so… wow, einfach. Elyon war eben trotz allem eine eben erst 16jährige. Dieses ganze Gefühlszeug, das ihr von Phobos entgegenschwappte, überflutete sie erstmal nur. Es kam zu schnell, als dass sie es kanalisieren könnte. Zumal ihr Bruder eben auch nicht gerade ein schwacher Magier war. An sich war Elyon ja mehr die introvertierte gewesen. Phobos indes hatte sich seinen Gefühlen immer ganz hingegeben. Es war also kein Wunder, dass sie erstmal Reizüberflutung hatte. Jedenfalls wischte sie ihm erstmal nur stumm die Träne weg. Und selbst als Schwester musste sie ja zugeben: ihr Bruder war ein durchaus gut aussehender Kerl.

Und Ced eigentlich auch….ok, manche fanden ihn in Schlangengestalt eher erschreckend, aber Elyon hatte sich einfach daran gewöhnt. Dann musste sie grinsen. „Er führt das Snaky…Gassi…??“. Man, auf SO was konnte auch nur Phob kommen. Aber ja, manchmal wollte die Wandlung eben vollzogen werden. Man konnte ein Alter Ego nicht dauerhaft aussperren, war ihr schon klar. Schließlich grinste sie schief und hob den immer noch eingeschnappten We auf. „Er kennt sich eben besser mit Büchern als Haushaltsgegenständen aus. Und jetzt mach nicht so: DU kennst dich damit auch nicht aus. Bekanntlich hast du die Klobürste mal als Mikrophon benutzen wollen.“ Ganz unschuldig guckte der Puschel wieder drein. „We…gerockt.“ Ja, alles klar.

Und mit einem fast charmanten Lächeln zu Raphael hinüber zuckte sie nur mit den Schultern. Eben – der Bro hatte es ja schon gesagt. „Ich fühle bloß, was die Magie mir eingibt. Sie spricht zu mir, seit ich klein war. Sie ist für mich wie ein Wasserfall.“ Elyon hatte einfach eine Begabung dafür. Aber sie wusste durchaus, dass viele – darunter auch ihr Bruder – die Macht, die daraus erwuchs, fürchteten. Offenbar konnte man es auch als Bedrohung ansehen. Wobei Elyon nun wirklich nicht bedrohlich aussah.


Zuletzt von Elyon Escanor am Do Mai 31 2018, 16:58 bearbeitet; insgesamt 1-mal bearbeitet
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Raphael Schneider

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BeitragThema: Re: Ein neuer Job    Mi Mai 23 2018, 19:03

Es war ein ziemlich bewegender Moment, als die beiden so aufeinander zu gingen und sie sich sogar gegenseitig in den Arm nahmen. Beide waren von ihren Gefühlen ziemlich überwältigt. Elyon schien wohl auch nicht mit Phobs Reue gerechnet zu haben und wie hingebungsvoll er ihr gegenüber war.

Allerdings war dieser Ced auch hier. Aber man konnte es ihm nicht verübeln, wenn er von den irdischen Sachen keine Ahnung hatte. „Dann muß ihm einer das alles mal erklären, daß es hier unten anders abläuft als da oben!“ Womit ich natürlich seinen Heimatplaneten meinte. Aber We schien das locker zu nehmen und ging dann wohl in den Wald, wenn er das Bedürfnis nach Wandlung verspürte. Und Elyon meinte, er würde dann das Snaky Gassi führen. „Snaky? Klingt nach Schlange!“, vermutete ich. „Demnächst kann er ja Oskar mal mitnehmen! Da kann er sogar drauf reiten!“, grinste ich We an, als er schmollend meinte, wie doof Ric doch sei, daß er We getoastet hätte. Und Oskar bekam nebenher auch Auslauf. „Das wird sicher nicht nochmal passieren!“, versuchte ich ihn zu trösten. Jetzt konnten wir ja beide versuchen, etwas aufzupassen. Ich war mir sicher, daß dem Kleinen das gefallen würde. Oskar und er hatten ja vorhin schon Freundschaft geschlossen.

Elyon erklärte, daß sich Ced eher mit Büchern auskennen würde. „Ah, also ein ganz Schlauer! So ein kleiner Professor! Aber in praktischen Dingen eine Niete!“, lachte ich. Ich konnte mir diesen Ced schon ganz genau vorstellen. „Schmeißt wahrscheinlich mit den kompliziertesten Ausdrücken herum, aber vom Alltag null Ahnung!“ Das waren mir genau die Richtigen. Allerdings war auch We ein kleines Früchtchen und hatte die Klobürste mal als Mikrophon benutzt. Wieder mußte ich lachen. „Jeder macht mal Fehler, nicht wahr, We?“ Aber es war doch zu komisch.

Als die kindliche Königin allerdings genau wußte, daß ich eigentlich gar nicht derjenige war, für den ich mich ausgab, war ich doch für einen Moment ziemlich baff. Kindliche Königin, kurz mußte ich an die „Unendliche Geschichte“ denken, wo es eine Kindliche Kaiserin gegeben hatte. Aber nur, weil Kinder die meiste Phantasie hatten. Sie hatten die Macht dort gehabt. Daß das hier ähnlich war, wußte ich ja nicht. Phobos meinte, ich sollte mich schonmal daran gewöhnen, da Eloyn eine Art magisches Allroundtalent sei. „Dann muß ich wohl aufpassen, was ich denke!“, grinste ich. Konnte sonst garantiert manchmal ziemlich peinlich werden. Dann konnte sie in mir lesen wie in einem Buch. Gefiel mir gar nicht. Dann wußte sie quasi alles von mir. Komisches Gefühl.

Sie erklärte mir, daß sie die Magie fühlte, die sie umgab. „Also dann kennst Du mich eigentlich schon vorher, bevor ich mich vorgestellt habe!“ Und das mit allen Peinlichkeiten. Was ging es sie bspw. an, daß ich eigentlich schwul war? Oh man, was dachte sie jetzt bloß von mir? Verschwendung? Bestimmt. So ein attraktiver Mann und schwul. Ich wollte nicht wissen, was sie noch alles wußte. Sie kannte dann alles, Alter, Lebenslauf, alles. „Klingt cool! Aber auch ein wenig beunruhigend!“ Jedenfalls für den, in dem gerade gelesen wurde. „Dann seid Ihr richtig da reingewachsen. Ihr seid doch noch ein Teenager. Und schon so stark?“, entfuhr es mir. Aber das war schon etwas Besonderes und eigentlich völlig unmöglich.
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Phobos Escanor

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BeitragThema: Re: Ein neuer Job    Do Mai 31 2018, 16:57


Trotz allem waren sie ja irgendwo verbunden… im Blut, in der Magie, mit der Seele. Phobos merkte durchaus, dass seine ganze innere Aufruhr Elyon zum schwanken brachte. Sie war ja eher die Stetige, während er stets der Rastlose war. Und offenbar war das Ganze gerade ein bisschen …örgs für sie. Insgeheim musste er jetzt schmunzeln. „Sorry..“ womit er die leicht wankende Elyon wieder gerade hinstellte. „Ok, das mit dem physischen Gleichgewicht musst du noch üben, Sis.“

Schließlich Achselzucken. „Öhm…ich weiß nicht viel, über Schlangenhaltung und Gewohnheiten und so. Nur eins ist sicher: Ced ist zu groß für ein Terrarium.“ Er grinst bloß etwas unsicher und schief. Er war in witzig sein nicht gerade geübt. We machte das ja auch eher unfreiwillig, aber doch, der Puschel sorgte immer für Situationskomik. „Ok, We geht jetzt zu den Stones“ meinte Phob nur trocken. Womit sich der Puschel wieder peilrecht aufrichtete und ganz stolz meinte: „We….cooler als Jagger.“ Was Phobos jetzt doch zum lachen brachte. Ja, schön war Mike Jagger noch nie gewesen und singen konnte der genau genommen auch nicht. Und Keith Richards konnte man bekanntlich eh vergessen – der beamte sich ja immer sonst wo hin.

Und zu Raphael gewandt. „Ja, Ced kann eine…verdammt große Schlange werden. Er ist ein Naga, ein Wandler. Ich glaub er würde Oskar eher Angst machen, als dass er drauf reiten möchte…“. Hey, ein einziger Schlag von Ced’s Schwanz reichte, um Hauswände zu zertrümmern. Trotzdem machte diese Aussage Phob gerade etwas pampig. „Beurteile ihn, wenn du ihn kennst – und nicht vorher.“ Vorurteile hatte der Prinz in seiner ganzen Geschichte schließlich genug gehabt und er hasste kaum etwas mehr als das. Und schließlich Seufzen. „Nein – Elyon ist doch kein menschlicher Lügendetektor. Nur eine sehr sensible Empathin. Meine Sis kann ja kaum in ein Center shoppen gehen, ohne totale Reizüberflutung zu kriegen. Glaub mir, einfach ist das für sie auch nicht immer und macht auch nicht immer Spaß. Solche Dinge lassen sich eben nur bedingt kanalysieren.“ So mal zur Verteidigung der Kleinen. Es war ja nicht so, als hätte Elyon sich das ausgesucht. Das war immer das Problem, wenn man ‚erwählt‘ wurde.
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Elyon Escanor

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BeitragThema: Re: Ein neuer Job    Do Mai 31 2018, 16:58


Sie blinzelte nur, als sie festgehalten wurde. Physisches Gleichgewicht…haha. Etwas eingeschnappt schaute die großen, blauen Augen auf. „Ok, kapiert. Ich nehm das nächste Mal nen Rolator mit…“ Uhh ja – Ely’s Kommentare konnten schon mal bissig sein. Großer Bruder und Beschützerinstinkt und so… ok. Aber er musste doch nicht so machen, als wäre sie noch ein kleines Mädchen. „Entspann dich mal – ich komm klar.“ Und schon hatte man wohl ein ganz typisches Bruder-Schwester-Gekabbele.

Bei dem ‚großen Terrarium‘ verleierte sie nur etwas die Augen. „Nope – Ced liegt eigentlich lieber auf großen, warmen Steinen.“ Schlange halt. Und eines konnte Elyon nicht leugnen: sie war anfangs dermaßen verzaubert von Cedric gewesen. Dieser Mann…hatte etwas. Auch wenn er das ganz genau wusste und berechnend einsetzte. Das war dann eben seine andere Seite, die sie erst viel später begriffen hatte. Und We wollte jetzt zu den Stones gehen – das brachte sie dann doch zum Grinsen. „Yeah – ein Fangirl haste du schon mal.“ Womit sich der Puschel nur noch mehr aufrichtete und rumdancte.

Also wegen Cedric. „Ich sag es mal so: Ced ist vieles. Er erfindet sich immer wieder neu.“ Konnte man wörtlich nehmen, immerhin war er ein Gestaltwandler. Er hatte ja auch schon mal erfolgreich Yan Lin gemimt. Und schon wieder glaubte ihr Bruder offenbar, sie in Schutz nehmen zu müssen. Und MUSSTE das mit dem Shoppen jetzt sein..? „Du bist sooo ne Stimmungskanone. Keep cool, ja?. Ich hab mir für so was ein arcanes Schutzschild zugelegt – alles gut.“ Sie war eben doch tougher, als er dachte. Elyon mochte klein und zierlich wirken, war aber sicher nicht hilflos. Nicht nur auf ihre Macht bezogen – sie wusste sich in Situationen durchaus zu helfen. „Außerdem - geh mit mir und den Mädels 10 Minuten shoppen und schon willst du nicht mehr leben. Ist bei Peter genauso - ich kenn das.“ Peter war Taranees Bruder, meinte: ein anderer ‚großer Bruder‘.

Und wegen Raphael. „Ich lese nicht wie in nem Buch in dir, ok?. Das ist mehr so ein Fühlen von Dingen. Ich spüre halt z.B., dass jemand lügt. Das heißt aber nicht, dass ich deine Steuernummer oder deine Körbchengröße weiß. Allwissend wäre im Übrigen auch uncool, dann gibt es ja keine Überraschung mehr. Aber jepp – irgendwas hat mich halt ‚erwählt‘. Das…passiert halt. Ist ja nicht wie beim Lose ziehen an der Tombola…“ Man sah schon: die kleine Königin war durchaus sehr tough.
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