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Unverhofftes Wiedersehen


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 Unverhofftes Wiedersehen

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Sansa Stark*
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BeitragThema: Unverhofftes Wiedersehen   Mi Mai 02 2018, 21:40

Unverhofftes Wiedersehen

Wer?: Sansa Stark & Ramsay Snow
Wann?: Kurz nachdem Sansa Ramsay hinrichtete
Wo?: In Sansas Wohnung

Das letzte, an das sich die Lady von Winterfell erinnern konnte, war das Geschrei ihres Ehemanns. Ihres tyrannischen Gatten, der in der Schlacht der Bastarde den Kürzeren gezogen hatte. Sie erinnerte sich noch genau an seine Worte. "Du kannst mich nicht mehr töten. Ich bin jetzt ein Teil von dir." Sansa spürte wie sich die feinen Haare auf ihrer hellen Haut aufstellten. Seine Stimme verpasste der Rothaarigen noch immer eine Gänsehaut, ließ sie noch immer erschaudern. Sie schloss ihre schönen, blauen Augen und versuchte ihr Herz vorerst wieder zu beruhigen. Als sie sich sicher war, dass ihren Herzschlag wieder unter Kontrolle hatte, öffnete Sansa ihre Augen wieder und nahm ihren Teller von der Ablage in ihrer Küche. Sie hatte sich für keinen Beruf in dieser Welt entschieden doch essen, musste die junge Stark etwas. In ihrer Welt war sie eine Lady gewesen. Hier gab es diesen Beruf nicht, wenn man es so betiteln wollte. Elegant ließ sich die Lady auf einen Stuhl sinken und stellte den Teller vor sich ab. Es war mehr Obst als ein Brot oder eine aufwendigere Mahlzeit. Früher hatte sie es zwar nicht gemusst doch mittlerweile wusste die Rothaarige wie man kochte. Es war interessant. Die Menschen taten einiges obwohl sie das in ihrer Welt als Adelige nie hätten tun müssen.
Sansa stützte einen Arm auf dem Tisch ab bevor sie aufstand und zum Kühlschrank ging. Sie öffnete ihn und nahm sich eine Flasche Wasser heraus. Anschließend schloss sie den Kühlschrank wieder und verharrte in dieser Position. Eine Hand am Griff, in der Anderen die Flasche Wasser. Sie erinnerte sich genau an Klang der Stimme ihres Gatten. Empfand sie Reue für ihre Tat? Dass sie Ramsay von seinen Hunden hatte zerfleischen lassen? Schlussendlich war es ihre Schuld gewesen. Sie hätte Ramsay nicht in den Zwinger bringen müssen, hatte es dennoch getan. Gerade als sie den Zwinger verlassen wollte, hatte sie plötzlich in einer fremden Welt gestanden. Umgeben von Menschen, die sie nicht kannte. Sansa schluckte einmal bevor sie ihre Hand vom Griff des Kühlschranks löste und nach der Schranktür griff. Sie öffnete den Schrank und holte ein Glas heraus, das sie mit dem gekühlten Wasser füllte. Anschließend schloss sie den Schrank mit den Gläsern und nahm die Flasche mit zu ihrem Tisch. Dort stellte sie die Flasche ab bevor sie zum Fenster ging. Sie verschränkte einen Arm, in der anderen Hand hielt sie das Glas Wasser. Geistesabwesend trank Sansa einen Schluck während sie die Menschen auf der Straße beobachtete. Sie hätte sich ein Anwesen leisten können doch reichte ihr eine Wohnung, hatte sie beschlossen. Sie wollte nicht an ihre Welt erinnert werden. An die Intrigen, den Schmerz, der ihr zugefügt worden war, und noch einiges anderes. Die Grausamkeit Ramsays zum Beispiel. Sansa verschluckte sich. Hustend nahm sie das Glas in die andere Hand und stellte es auf dem Fensterbrett ab während sie sich die andere Hand, die bisher das Glas gehalten hatte, vor ihre schönen Lippen hielt. Als sie sich beruhigt hatte, atmete die Lady noch einmal tief durch bevor sie leise seufzte. "In Ordnung. Keine weiteren Gedanken an Ramsay. Dieses Kapitel meines Lebens ist Vergangenheit. Wie Joffrey und Tyrion.", sagte die junge Lady entschlossen bevor sie das Glas in die andere Hand nahm und sich vom Fenster abwandte. Sie stellte das Glas auf dem Tisch ab bevor sie eine Schüssel, die auf dem Boden stand, aufhob. Dort ließ sie etwas Leitungswasser hineinlaufen bevor sie die Schüssel wieder an ihren Platz stellte. Ein recht großer, weiß-grauer Hund kam aus einem anderen Zimmer und bewegte sich mit eleganten Schritten auf die Wasserschüssel zu. Lächelnd beobachtete Sansa wie Lady zu trinken begann. "Hattest du Durst, Lady? Wie konnte ich dich nur vergessen?", meinte die Rothaarige sanft, lächelte liebevoll. Der Schattenwolf hob den Kopf und ließ sich vor seiner Herrin auf den Boden sinken, legte den großen Kopf auf ihren Schoß. Lächelnd begann Sansa Lady zu streicheln. "Was soll ich nur mit dir machen, Lady? Du wächst ja immer noch.", seufzte die junge Lady. Der Schattenwolf gab ein zustimmendes Schauben von sich bevor sich die Wölfin aufrichtete und der Rothaarigen über die Wange leckte. Diese stieß ein leises Quietschen aus, wenn man es so nennen wollte. Im Anschluss lachte sie während sie sich ihre Wange abwischte. "Lady! Benehmen, meine Liebe!", lachte die junge Lady bevor sie aufstand.
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Ramsay Snow
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BeitragThema: Re: Unverhofftes Wiedersehen   Mi Mai 02 2018, 22:07

Eigentlich hatte Ramsay gehofft, seine Ruhe zu finden. Schmerzhaft war es gewesen, als die Hunde an seiner Kehle hingen. Ihn zerfleischten, sodass das Blut nur so spritzte. Sansa Stark, er hatte sie unterschätzt. Das war ihm nun klar. Was wohl aber mehr weh getan hatte? Das er die junge Stark wirklich geliebt hatte? Nur eben auf sein Art und Weise? Verrückt Sowas. Sie hatte ihn in die Zelle bringen lassen und dabei zugesehen. Er hatte ihr gesagt, dass er ein Teil von ihr nun war. Sie konnte es nicht ändern. Er auch nicht, genauso wenig die Gefühle die er für sie hatte. Sein Herz war in dieser Nacht wohl mit zerrissen worden. Es waren keine Scherben, es war nicht zersprungen, nein es wurde unbarmherzig zerfetzt.

Nun war es jedoch so, dass seine Seele, wo er nicht mehr wusste, ob er eine hatte, keine Ruhe finden konnte. Ob es daran lag, dass er nur auf Rache aus war? Oder war es die Sehnsucht zu Sansa die ihn mehr oder weniger von den Toten zurückkehren ließ. Er hatte sich neue Klamotten besorgt, die jedenfalls die Bisse der Hunde verdeckten. Die jedoch an seinen Hals und Kinn konnte er nicht so einfach verbergen. Ging etwas schlecht wie er fand, außer er haute sich...wie hieß das Zeug noch mal? Egal, Ramsay schämte sich nicht für sein Aussehen. Es gab entstelltere Leute. Ramsay hatte sich genau informiert wo Sansa nun wohnte.

Etwas gedankenverloren starrte er auf das Blatt Papier wo die Straße drauf stand. “Gosh Fick dich doch...die Frau hätte Schreiben lernen sollen” fluchte Ramsay leise. Er würde dieses Haus schon finden. Wenn er schon Kriege führen konnte, war das doch leicht oder nicht? Ramsay fand tatsächlich nach paar Stunden der Sucherei das Haus und blieb in Sicherer Entfernung stehen. ”Die wird sich nicht freuen.” meinte er und verschwand.

”Ist dieses Kapitel wirklich abgeschlossen oder wünscht du es dir nur? Kleiner Vogel?” ertönte Ramsay Stimme leicht und leise hallend im Zimmer. Er zeigte sich noch nicht, wollte erst ein wenig mit ihr spielen, sehen wie sie auf Sowas reagierte.
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Sansa Stark*
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BeitragThema: Re: Unverhofftes Wiedersehen   Mi Mai 02 2018, 23:58

Lady war lange Zeit nicht mehr an der Seite ihrer Herrin gewesen. Schmerzlich hatte Sansa den Schattenwolf vermisst. Umso mehr freute sie sich nun, dass Lady wieder da war. Dass sie die Wölfin wieder getroffen hatte. An diesem Ort hätte sie die Wölfin allerdings nicht vermutet. Sansa stand wieder auf und ging an den Kühlschrank. Lady sollte nicht jagen müssen, wie sie es scheinbar die ganze Zeit getan hatte als die junge Stark noch nicht hier gewesen war. Und wenn Lady nicht gejagt hatte, hatte sie sich wohl an Abfällen gütlich getan. Die junge Stark schüttelte sich als ihr dieser Gedanke kam. Eingekauft hatte sie nicht nur für ihr Wohl. Auch für Lady hatte sie einiges besorgt, was der Wölfin wohl schmecken würde. So zog Sansa ein Steak aus der Verpackung. Diese Welt war schon sehr interessant. Hier musste man nicht jagen, um an Fleisch zu kommen. Man kaufte es in einem Laden. Praktisch wie die Rothaarige fand.
Lächelnd drehte sie sich zu Lady um, die noch immer an dem Platz lag, an dem Sansa sie liegen gelassen hatte. Nun sah die junge Frau wie sich die Nase der Wölfin bewegte bevor sie die Ohren aufstellte und den Kopf hob. Lady setzte sich eilig auf und starrte das Steak in Sansas Hand an. Die Rothaarige ging zu ihrer Wölfin und hielt es Lady hin. "Lass es dir schmecken, Lady.", sagte sie sanft. Ihre Wölfin schien äußerst hungrig gewesen zu sein. Denn ihre Schnauze schnellte vor. Ihre Zähne gruben sich in das Steak, verfehlten knapp die kleinen, schmalen Hände der jungen Stark. Diese ließ das Steak erschrocken los und stand eilig auf, legte ihre andere Hand um die, die beinahe zerbissen worden wäre. Abwesend rieb sie sich über die Hand während Lady aufstand und in ein anderes Zimmer ging. Sansa atmete mehrmals tief durch, Lady hatte sie nie beim Füttern gebissen. Nicht einmal versucht. Die Rothaarige schluckte einmal bevor sie ihren Teller und ihr Glas Wasser nahm. Dann ging sie zu ihrem Sofa und stellte beides auf dem Tisch ab. Sie schaltete den Fernseher ein, nahm ihren Teller und begann damit die Trauben zu essen. Trauben waren ihr so viel lieber als Wein.

”Ist dieses Kapitel wirklich abgeschlossen oder wünscht du es dir nur? Kleiner Vogel?”, ertönte eine leise Stimme. Sansa hielt inne. Diese Stimme kannte sie. Langsam ließ sie ihre Hand sinken bevor sie ihren Teller abstellte und fast zeitgleich elegant aufstand. Die Stimme hatte sie sich nicht eingebildet, oder? Sie sah in ihrer stehenden Position in den Fernseher. Diese Worte hätten gar nicht in den Zusammenhang gepasst. Sie schaltete den Fernseher aus. Ihr schöner Blick wanderte durch das Zimmer, suchte alles so genau er konnte ab. Sie blinzelte ein paar mal. Hatte ihr Gehirn ihr einen Streich gespielt? Ramsay war tot. Zerfleischt von seinen Hunden. Sie hatte seine Schreie gehört. Er konnte gar nicht mehr leben! Sie bildete es sich nur ein. Die Rothaarige schüttelte ein paar Mal den Kopf bevor sie nach ihrem Glas griff. Sie stieß es beinahe um. Erschrocken streckte sie ihre zweite Hand danach aus. Beide ihrer zierlichen Hände zitterten. Sie schloss die Augen und atmete einmal durch. Er war nicht hier, sie brauchte keine Angst zu haben. Niemand würde sie jemals wieder so zurichten wie es Joffrey und besonders Ramsay getan haben. Langsam hob sie das Glas an und trank einen Schluck. Anschließend ging sie in ihre Küche und stellte das Glas in die Spüle. Leise seufzte sie einmal bevor sie nach Lady zu suchen begann. Konnte nicht schwer werden, der Wolf war ja groß. Und so riesig war ihre Wohnung nicht. Leise räusperte sich die junge Stark. "Lady...? Wo... wo bist du? Komm her!", rief sie, versuchte das Zittern in ihrer Stimme zu verbannen. Sie fand ihre Wölfin in ihrem Schlafzimmer. Sie lag auf ihrem Bett. Kurzzeitig blitzte ein Bild vor ihren schönen, blauen Augen auf. Ihre Hochzeitsnacht. Sansa riss ihre Augen auf bevor sie nach Luft schnappend rückwärts stolperte. Sie stieß gegen ihren Spiegel und fiel beinahe hin. Zitternd ließ sie sich auf den Boden sinken. Was konnte nur ein Gedanke in einem Mensch auslösen! Lady stand auf und sprang von ihrem Bett, schlich besorgt näher an ihre Herrin heran. Winselnd rieb sie ihren Kopf an Sansas Schulter. Die Rothaarige schlang ihre Arme um ihre Wölfin und vergrub ihr Gesicht im weichen Fell des Tieres. "Der Winter naht... Der Norden vergisst nicht...", murmelte die Rothaarige, merkte wie sie sich wieder beruhigte. Die Worte ihres Vaters sorgten meist dafür, dass sich Sansa beruhigte.
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Ramsay Snow
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BeitragThema: Re: Unverhofftes Wiedersehen   Mo Mai 21 2018, 23:04

Ramsay sah natürlich amüsiert zu. Es erinnerte ihn an jemanden der paranoid war, jemanden der Angst hatte und sie hatte Angst, dass sah er und hörte er. "Der Norden vergisst nicht, der Winter ist hier" das sagte sie zu sich. Der Leitspruch der Starks. Manchmal konnte es beruhigen, manchmal jedoch nicht. Erst recht nicht, wenn jemand im Zimmer war, der ein Albtraum war. Er war ihr gefolgt, betrat das Zimmer und die Zimmertür schlug knallend zu. Dann sah er sich in dem Zimmer um und sah dann wieder zu Sansa. Wie ängstlich sie doch war. Es gefiel ihm sehr. Dann machte er sich sichtbar.

"Überraschung? Dachtest du du hast mich los, nachdem was du getan hast?" fragte Ramsay sie direkt und sah sie mit seinen blauen Augen an. "Du bist schlimmer als ich Sansa, davor kannst du nicht mehr weglaufen, es wäre auch keine gute Idee muss ich dazu sagen, vor dem wegzulaufen was du bist, was würde nur Jon von dir denken? Der Singvogel wird zu einem Raubvogel...schon recht enttäuschend, findest du nicht auch?" fragte Ramsay sie nun und ging auf sie zu. Er wusste zwar, dass Lady ein Schattenwolf war, würde dennoch nichts retten können. Ramsay war ein Geist, Lady würde, falls sie angreifen würde, doch nur ins Leere springen. Der Bolton sah die Stark an und blieb vor ihr stehen.

"Ich hab es doch sehr vermisst dir in die Augen zu sehen Sansa Stark" sagte er dann und ein süffisantes Grinsen breitete sich auf seinen eher farblosen Lippen aus. Ramsay war nicht nur ein Geist, sondern sah auch dementsprechend aus. Es war grotesk, sein Aussehen zumindest, sein Charakter war jedoch der gleiche geblieben. Seine Seele war immer noch schwarz, nicht zu retten. Die grauen Augen bohrte sich in die von Sansa. "Schön das du dir ein Leben hier aufgebaut hast, die Welt ist aber ziemlich klein, findest du nicht auch?" fragte er sie nun und lachte kurz. Er sah dann raus und ging zum Fenster.

"Ich hab mich immer wieder gefragt, wie es ist für dich, das erste mal zu töten...manchmal hätte ich die Zeit zurück drehen wollen und hätte dir gesagt, du musst deinen Bruder umbringen, Rickon hieß er oder? Es wäre lustiger gewesen, als ihn einfach nur über das Feld rennen zu lassen und Tontaubenschießen mit ihm zu spielen" sagte Ramsay.
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Sansa Stark*
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BeitragThema: Re: Unverhofftes Wiedersehen   Di Mai 22 2018, 01:19

Ihr wild schlagendes Herz begann sich zu beruhigen. Diese Stimme erklang nicht noch einmal. Lady gab einen leisen, winselnden Laut von sich. Die Rothaarige hob ihren Kopf und strich dem Schattenwolf durch ihr weiches, wärmendes Fell. Dennoch schien Lady jemanden im Zimmer zu bemerken. Sansa musterte den Raum einmal doch sie konnte niemanden entdecken. Ob Charly hier war? Den sie kurz nach ihrer Ankunft getroffen hatte? Aber ihn würde sie sehen können. Er versteckte sich nicht mehr, wenn er mit ihr sprechen wollte. Das wusste die junge Stark. Bevor sie fragen konnte, ob sich jemand hier befand, schlug die Zimmertür mit einem lauten Knallen zu. Erschrocken stieß Sansa einen Schrei aus, zog Lady schlagartig an sich. Die Wölfin knurrte leise als das Knallen verklungen war. Kurz darauf erkannte die Rothaarige wieso. Ihre strahlend blauen Augen weiteten sich als sie die Gestalt erkannte. Er war ihr hierher gefolgt! Sie hatte es sich nicht eingebildet! Doch... er hatte Kratz- und Bissspuren an seinem Kinn. Was war er? War er wie Charly ein Geist? Sansa schluckte einmal, zu geschockt, um irgendetwas tun zu können. Er war hier, er würde sie tyrannisieren wie er es damals getan hatte.
"Überraschung? Dachtest du du hast mich los, nachdem was du getan hast?", fragte Ramsay, richtete seine blauen Seelenspiegel auf die junge Stark. Ja. Ja, das hatte Sansa gedacht, gehofft, erwartet. "Du bist schlimmer als ich Sansa, davor kannst du nicht mehr weglaufen, es wäre auch keine gute Idee muss ich dazu sagen, vor dem wegzulaufen was du bist, was würde nur Jon dir denken? Der Singvogel wird zum Raubvogel...schon recht enttäuschend, findest du nicht auch?", fragte Ramsay, setzte sich in Bewegung. Sansa wich zurück bis sie die Wand an ihrem Rücken spürte. Lady knurrte, wollte nach Ramsay schnappen. Doch die Wölfin schien zu merken, dass sie ihn nicht würde beißen können. So stellte sie sich zwischen die junge Stark und deren Mann.
"Ich hab es doch sehr vermisst dir in die Augen zu sehen Sansa Stark.", sagte Ramsay, lächelte süffisant. Sansa schluckte einmal. Seine Lippen... sie waren so farblos. Er war scheinbar tatsächlich ein Geist. Wieso musste das Leben sie so sehr quälen? Wieso konnte sie nicht in Frieden leben dürfen? Zumal sie nicht mehr in ihrer Heimat war! Sie bräuchte keine Angst mehr haben getötet zu werden, weil sie zu den Starks gehört, hinter denen jeder her zu sein schien. Seine Augen schienen sich geradezu in Sansas strahlende Seelenspiegel bohren zu wollen. "Schön das du dir ein Leben hier aufgebaut hast, die Welt ist aber ziemlich klein, findest du nicht auch?", fragte Ramsay, lachte kurz. Dann ging er zum Fenster, sah hinaus. Diesen Moment nutzte Sansa. Vor ihm wegzulaufen, würde ihr nicht viel bringen. Er würde sie doch wiederfinden. Doch stand die Rothaarige auf. Stehend fühlte sie sich sicherer als zu sitzen während der Tyrann stand, den sie zum Mann genommen hatte.
"Ich hab mich immer wieder gefragt, wie es ist für dich, das erste mal zu töten...manchmal hätte ich die Zeit zurück drehen wollen und hätte dir gesagt, du musst deinen Bruder umbringen, Rickon hieß er oder? Es wäre lustiger gewesen, als ihn einfach nur über das Feld rennen zu lassen und Tontaubenschießen mit ihm zu spielen.", sagte Ramsay. Sansa kam ihr Essen beinahe hoch als sie Rickons Tod denken musste. Ihr jüngster Bruder... den sie so lange Zeit für tot gehalten hatte... Wie konnte ein Mensch so grausam sein wie Ramsay es war? Und stets setzte er noch einen drauf!
Sansa senkte ihren Blick einmal während sie um Fassung rang, versuchte ihre Panik, ihren Schock und ihre Angst zu verbergen. Kurz darauf hob sie ihren Blick wieder, richtete ihn auf Ramsay. "Ich habe in der Tat erwartet, dass ich Euch nicht mehr wiedersehen muss, Lord Bolton.", begann Sansa zu sprechen. Erstaunlicherweise zitterte ihre Stimme nicht und brach auch nicht wie sie es erwartet hatte. "Es verpasste mir eine gewisse Genugtuung Eure Schreie zu hören während ich Euren Zwinger verlassen habe, Lord Bolton.", fuhr die Rothaarige fort, verzog ihre Lippen zu einem leichten Lächeln. Ihre hellen, blauen Iriden auf Ramsays Seelenspiegel gerichtet. "Ich nehme an, Du bist zurückgekehrt, weil Du dich rächen willst, Ramsay? Ich bereue nicht, was ich Dir angetan habe. Oder sollte ich sagen, was ich Dir von deinen ausgehungerten Hunden habe antun lassen?", überlegte die junge Stark laut während sie Lady über ihr weiches Kopffell strich. Hinter dieser Maske, die Sansa in den wenigen Sekunden aufgesetzt hatte, in denen sie auf den Boden gesehen hatte, zitterte die Rothaarige, betete, dass sie sich Ramsay nur einbildete. Sie war jahrelang von Joffrey tyrannisiert worden. Als der blonde Teufel tot war, hatte sie gehofft, dass es nun vorbei wäre. Doch Lord Baelish brachte sie zu den Boltons, wo sie Ramsay heiratete. Damit hatte sie sich einen weiteren grausamen Irren aufgehalst, der noch schlimmer zu sein schien als der blonde König von Westeros. Als sie Ramsays Schreie gehört hatte, hatte die junge Stark gehofft, dass es endlich vorüber war. Doch schien sie sich geirrt zu haben. Ihre Hand hielt inne auf Ladys Kopf. Sansa schluckte einmal bevor sie ihren Gatten einmal musterte. "Wie habt... hast Du mich gefunden?", fragte sie bevor sie ihre Hand an sich zog, vor ihrem Körper in ihre andere legte und sie vor ihrem Körper anwinkelte. Wie sie es stets getan hatte, wenn sie in ihrer Heimat nervös gewesen war.
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Ramsay Snow
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BeitragThema: Re: Unverhofftes Wiedersehen   Mi Mai 23 2018, 00:04

Ramsay sah sie an. Seine grauen Augen musterten sie genau. Er war schon immer eher wie ein Raubtier, ein Raubtier das auf sein Opfer wartete und er hatte sein Lieblingsopfer wieder vor sich. Die eher rar durchbluteten, farblosen Lippen verzogen sich zu einem Grinsen. "Wohl haben die alten Götter was anderes vor" sagte Ramsay nun und streckte seine Hand nach ihr aus. Berührte mit seiner kalten Hand die warme Haut der Stark. Wie er es vermisst hatte sie zu berühren, wenn er darüber nachdachte, hatte es ihm Spaß bereitet damals in der Nacht als er sie vergewaltigte. Dann aber lachte er los. "Genugtuung, also so langsam könnte ich davon ausgehen, dass du wirklich eines meiner Geschöpfe bist, die ich geformt habe, etwas was ich erschaffen habe. Du bist schon fast perfekt Sansa Stark"

Der Untote sah zu Lady. Sollte der Wolf doch Angst vor ihm haben. Von Hunden zerfetzt zu werden, war 1 000 mal schlimmer, als die Krallen eines Wolfes zu spüren. Hunde die verhungerten, waren tödlicher als Wölfe. Er richtete seine Aufmerksamkeit wieder auf Sansa, seiner Ehefrau. Sie waren ja immerhin nicht geschieden...ok es hieß oft, bis der Tod euch scheide. Doch war Ramsay nicht tot, er war quicklebendig könnte man sagen. Halb lebendig vielleicht aber lebendig in irgendeinem Sinne. Ramsay sah sie an und legte den Kopf leicht schief. "Wie ich dich gefunden habe? Intuition...Glück? einfach aus Spaß oder einfach eine Verbindung zu dir, die mich zu dir führte, es könnte alles sein" meinte er nun.

Er sagte nicht, dass er Sehnsucht nach ihr hatte, es würde eher falsch und gelogen klingen. Also ließ er es gewissentlich weg. Warum sollte er etwas sagen, was ihn vielleicht verraten würde, was er wirklich dachte oder alles nur noch schlimmer machte. Ein Grund mehr, seine wahren Gefühle außer acht zu lassen, sie zu ignorieren. Es war besser so. Ja das auf jedenfall. Auch wenn ihn etwas eher zornig stimmte. Auf dem Weg hier her, hatte er einen gewisssen Baelish gesehen.

Der war ihm schon immer ein Dorn im Auge. Wäre sein Vater damals schon tot gewesen, dann hätte dieser Arsch von Schwalbe oder was auch immer das Haus Baelish als Wappen hatte, mit dem Kopf nach unten, gehäutet und brennend an einem Kreuz gehangen. Er war ja schon immer der Meinung gewesen, dass Baelish Sansa haben wollte, was sich nur bestätigte, als dieser eingriff. Sollte er es nochmal wagen, würde Ramsay keine Gnade walten lassen, nein, er würde ihn foltern, töten oder schlimme Dinge mit ihm anstellen. Keiner legte sich mit Ramsay an ohne Konsequenzen zu haben. Eigentlich würde Baelish es sogar jetzt schon verdienen, aufs äußerste Bestraft zu werden. Verdient hätte er es, ja verdient, dieses Arschloch sollte nur Sansa zu nahe kommen und Ramsay würde durchdrehen und ihm den Kopf abreißen oder ihn vier teilen. Ihm würde schon was einfallen, Ramsay Bolton fiel immer etwas ein, wie er Leute quälen konnte.
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Sansa Stark*
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BeitragThema: Re: Unverhofftes Wiedersehen   Do Mai 24 2018, 03:26

Die junge Stark spürte den intensiven Blick ihres Gatten auf ihrem schlanken Körper. Er schien sie genau zu mustern. Schon immer hatte sich Sansa unter solchen Blicken unwohl gefühlt. Als wäre ihr Gegenüber ein Raubtier, das ein Beutetier vor sich hatte und überlegte, auf welche Art er seine Beute am effektivsten quälen konnte. Genau so fühlte sich die Rothaarige, wenn Ramsay seine grauen Iriden über ihren Körper wandern ließ. Er schien jede ihrer Bewegungen erfassen zu wollen, um zu sehen wie sie auf welche seiner Worte reagierte. Die Rothaarige senkte ihre strahlenden blauen Augen als ihr der Augenkontakt mit Ramsay zu unangenehm wurde. Eigentlich hatte sie ihn nicht ansehen wollen doch hatte sie nicht wie ein eingeschüchtertes Beutetier, wie ein scheues Reh auf den Boden sehen wollen. "Wohl haben die alten Götter was anderes vor.", hörte sie Ramsay sagen. Sie hob ihren Blick, erblickte seine farblosen Lippen, die er zu einem Grinsen verzogen hatte. Sein Anblick war grausam, verschaffte der Rothaarigen dennoch eine gewisse Genugtuung. Sie bemerkte wie er seine Hand nach ihr ausstreckte. Sansa zog ihren Kopf reflexartig zurück. Aber... was sollte passieren? Er war ein Geist. Sie konnte ihn nicht berühren und er sie nicht. So hielt die junge Stark herausfordernd Augenkontakt während sie wartete, dass er erkannte, dass er keine Macht mehr über seine Frau hatte. Dass sie vor seinen Berührungen, seinen Grausamkeiten sicher war. Seine kalte Hand legte sich auf ihre warme Haut. Sansas Augen nahmen einen ungläubigen Ausdruck an. Er konnte sie berühren? Er konnte ihr noch immer genau so weh tun wie in ihrer Heimat? Der Gedanke gefiel der jungen Stark überhaupt nicht. Sie zuckte ein wenig zusammen als Ramsay loslachte. "Genugtuung, also so langsam könnte ich davon ausgehen, dass du wirklich eines meiner Geschöpfe bist, die ich geformt habe, etwas was ich erschaffen habe. Du bist schon fast perfekt Sansa Stark.", sprach Ramsay. Sansa kniff ihre Augen ein wenig zusammen, hob ihr Kinn herausfordernd ein wenig an bevor sie seine Hand zur Seite schlug. Oder es zumindest versuchte. Sie trat verwirrt einen Schritt zurück. Er konnte sie berühren, sie ihn aber nicht? Die junge Stark hatte etwas anderes erwartet. Wenige Momente später fing sie sich wieder, versteckte ihr verletzliches, lange Jahre gequältes Ich hinter einer Maske aus Kälte und Gleichgültigkeit. "Du hast mich nicht erschaffen, Ramsay. Ich bin keines deiner Geschöpfe.", sagte sie mit ausdrucksloser Stimme und leichtem Kopfschütteln bevor sie einen weiteren Schritt zurücktrat.

Sansa folgte Ramsays Blick zu Lady. Ohne lange zu zögern, trat sie vor die Wölfin, stellte sich schützend vor sie. Lady war ihr einmal genommen worden, ein zweites Mal würde sie den Schattenwolf nicht noch einmal verlieren. Auch behagte ihr nicht, dass Ramsay die Wölfin musterte. Wenn er Sansa berühren konnte, würde ihr Mann dasselbe mit der Wölfin tun können. Ihr war in ihrer Heimat so viel genommen worden, hier würde sie das nicht zulassen. Doch kurz darauf spürte sie seinen Blick wieder auf sich. Er legte den Kopf leicht schief. "Wie ich dich gefunden habe? Intuition...Glück? einfach aus Spaß oder einfach eine Verbindung zu dir, die mich zu dir führte, es könnte alles sein.", meinte er. Sansa sah ihren Mann noch einen Moment stumm an, wachsam. Seine Definition von Spaß kannte sie. Sie hatte die Definition am eigenen Leib erfahren dürfen. Die Rothaarige schluckte einmal. "Hast Du jemanden gefoltert, um meinen Aufenthaltsort zu erfahren?", fragte die Rothaarige. Tatsächlich war Sansa überrascht wie ruhig ihre Stimme klang. Sie hatte erwartet, dass sie zittern würde, beben. In Anbetracht der Schmerzen und Dinge, die sie mit Ramsay hatte ertragen müssen, wäre es normal gewesen, dass sie ihre Stimme und ihren Körper nicht im Griff hätte. Vielleicht entglitten ihr auch ihre Gesichtszüge. Doch woher sollte die junge Stark es wissen? Sie war mehr damit beschäftigt den Dunkelhaarigen im Blick zu behalten, seine Bewegungen zu überwachen als während ihres Gespräches permanent in den Spiegel zu sehen.

Sansa spürte Nervosität in sich aufkommen. Sie musste hier weg, musste darüber nachdenken was gerade passiert war. Sie musste dieses Ereignis verarbeiten. Es war schockierend gewesen ihren tot geglaubten Mann wiederzusehen. Wenn Jon nur hier wäre! Sie hätte mit ihm darüber reden können, er hätte sie getröstet wie er es schon einmal getan hatte. Lady stieß mit ihrem Kopf gegen die Seite der jungen Stark. Diese wandte sich von Ramsay ab und öffnete ihre Zimmertür. Sie ging in den Gang und zog ihre Schuhe an bevor sie nach ihrer Jacke griff. Lady stellte die Ohren auf, setzte sich vor die Wohnungstür. "Geh auf deinen Platz, Lady.", sagte die Rothaarige als sie ihre Haare aus ihrer Jacke zog. Sie griff nach ihrem Geldbeutel und ihrem Schlüssel, kontrollierte, ob sie ihr Handy eingesteckt hatte. Lady legte sich vor die Tür und legte ihren Kopf auf den Boden, den Blick auf die junge Stark gerichtet. Diese seufzte leise bevor sie zur Tür ging. "Ich sagte, Du sollst auf deinen Platz gehen.", wiederholte sie ihre Worte. Lady stellte die Ohren auf, bewegte sich allerdings kein Stück. Sansa ging vor der Wölfin in die Knie. "Ich diskutiere nicht mit dir, Lady. Geh!", befahl sie, zeigte mir ihrem Finger auf die Wohnzimmertür. Lady erhob sich widerwillig und schlich davon. Sansa sah Lady hinterher bevor sie sich erhob.

Die Rothaarige verließ ihre Wohnung. Ob Ramsay ihr folgte, in ihrer Wohnung blieb oder wohin auch immer er ging, war ihr egal. Er wusste wo sie lebte, er würde sie immer wieder finden, wenn er das wollte. Sansa folgte der Straße in Richtung des Waldes. Vielleicht würde sie Charlie wieder begegnen! Es würde gut tun mit ihm zu reden. Zumal er der jungen Stark sehr sympathisch geworden war. Sie lächelte als sie an den jungen Mann dachte.
Sansa war so sehr in Gedanken versunken, dass sie ausversehen gegen jemanden stieß. Erschrocken drehte sie sich zu der Person herum. "Es tut mir...", begann sie bevor sie den Mann erkennen konnte. Schwarze Haare, seitlich am Kopf waren sie heller. Dunkle Kleidung und dieses Gesicht würde Sansa überall wieder erkennen. "Lord Baelish.", sagte sie überrascht. Seit wann war er hier? Wenn so viele aus ihrer Heimat mittlerweile hier waren, bestand da die Möglichkeit, dass Jon auch hierher gekommen war? "Petyr, Sansa.", sagte er wie schon so oft. Es würde sich nichts ändern. Die Rothaarige würde den Dunkelhaarigen immer mit dem Namen seiner Familie ansprechen. "Du scheinst in Gedanken versunken zu sein, Sansa. Erzähl mir was los ist.", forderte er sie auf, verzog seine Mundwinkel zu einem leichten Lächeln. Sansa wollte so gerne mit jemandem darüber reden, was gerade passiert war. Wollte so gerne davon erzählen, was für einen Schock sie erfahren hatte. Bis jetzt hatte sie es gut verstecken kann. Übung, Erfahrung. Wie man es eben nennen wollte. Eine Träne löste sich aus ihrem Augenwinkel, rollte ihre Wange herab. Petyr legte eine Hand an ihre Wange, wischte ihre Träne beiseite bevor er sie in die Arme nahm. Schluchzend klammerte sie sich an den Dunkelhaarigen. Er hatte sie am Tag von Joffreys Mord retten lassen. Er hatte sie zu ihrer Tante Lysa gebracht, weil er wusste, dass sie dort sicher war. Als ihre Tante einen Eifersuchtsanfall erlitt, hatte er Lysa durch das Mondtor gestoßen, um Sansa zu retten. Sie vertraute ihm. Selbst nachdem er sie zu den Boltons gebracht und dafür gesorgt hatte, dass sie Ramsay heiratete. "Er... Er ist wieder da. Gerade eben ist er in meiner Wohnung gewesen. Er lebt, Lord Baelish. Er... er scheint ein Geist zu sein!", stammelte die Rothaarige während ihr weiterhin Tränen über die Wangen liefen und glitzernde Spuren hinterließen. "Wer, Sansa?", fragte Petyr, der sie noch immer in der Umarmung festhielt. Die junge Stark schluckte einmal. "Ramsay...", antwortete sie, unwillkürlich begann sie zu zittern. "Du brauchst keine Angst zu haben. Ich bin da, Sansa.", versuchte Petyr die junge Frau zu beruhigen. Diese lächelte bevor sie versuchte sich von ihm zu lösen. Doch der Dunkelhaarige ließ sie nicht los. "Lord Baelish...?", fragte die junge Frau langsam, versuchte sich etwas stärker zu wehren. "Petyr, Sansa.", hauchte er bevor seinen Griff etwas lockerte. Er senkte seinen Blick auf ihre Lippen. Langsam kam er ihren Lippen näher. Sansas Augen wurden groß. Langsam legten sich seine Lippen auf ihre. Unfähig sich zu bewegen, stand Sansa da. Sie war wie gelähmt und selbst, wenn sie das nicht wäre, Petyrs Griff war zu stark als, dass sie sich hätte bewegen können. Scheinbar schien er es als Einladung zu sehen. Er schien mit seinen Lippen ihre öffnen zu wollen. Sansas Herz setzte einen Schlag aus. Sie biss ihm in die Zunge als er sie in ihrem Mund schieben wollte. Anschließend stieß sie ihn von sich und hielt sich eine Hand vor den Mund. Petyr hielt sich eine Hand vor den Mund bevor er diesen zu einem Lächeln verzog. "Verstehst Du nun, was ich für Dich empfinde, Sansa?", fragte Petyr während er ihr mit gemächlichen, lockeren Schritten näher kam. Die junge Stark wich einen Schritt zurück. "Nicht... Lord Baelish... Ich... möchte das nicht...", stotterte die Rothaarige geschockt. Von einem Schock zum nächsten, wie es schien. "Du brauchst keine Angst vor mir zu haben. Ich kann auf Dich aufpassen, Sansa. Komm.", sagte er lächelnd bevor er eine Hand nach ihrer ausstreckte. Sansa schlug seine Hand zur Seite bevor sie an ihm vorbei lief. Ihr Herz schlug wild, schien aus ihrem Brustkorb springen zu wollen. Sie hatte ihm vertraut, ihm erzählt, was soeben geschehen war! Und was tat er?! Er versuchte sie zu küssen!

Sansa zog mit zitternden Fingern ihren Schlüssel aus der Tasche und sperrte mit zitternder Hand die Haustür auf. Sie schloss sie hinter sich bevor sie eilig die Treppen hinauf lief. Oben sperrte sie ihre Wohnungstür auf und schloss die Tür hinter sich. Zitternd lief sie ins Wohnzimmer und setzte sich auf ihr Sofa. Lady hob den Kopf, erhob sich und lief eilig zu der jungen Stark. Diese konnte ihr Zittern nicht mehr kontrollieren. Lady stieß ein Bellen aus bevor sie Sansa mit ihrer großen Schnauze anstieß. Sie musste es Ramsay erzählen. Lord Baelish wusste, dass er hier war, dass er ein Geist war und... gut, von dem was nach ihrer Erzählung passiert war, sollte sie wohl nichts erwähnen. Das konnte sie selbst regeln. Sansa atmete einmal tief durch bevor sie aufstand. Sie sah sich um, ging Richtung ihres Zimmers. "Lord Bolton?", fragte sie vorsichtig. Kurz schloss sie ihre Augen. Sie wollte seinen Namen nicht aussprechen. Sie wollte nicht. "Ramsay? Ich... muss mit Dir reden. Dringend."
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Ramsay Snow
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BeitragThema: Re: Unverhofftes Wiedersehen   Do Mai 24 2018, 10:32

Der Dunkelhaarige sah sie an, vielleicht etwas enttäuscht. Sie erkannte es nicht, auch nach all den Jahren, ok es war nicht lange, zwei oder drei Jahre war es nun her, dass Ramsay gestorben war oder wie man es auch nennen sollte. Der Geist sah sie mit einem kühlen Blick an, als Sansa seine Hand wegschlagen wollte. Er hätte wohl in ihrer Situation doch das gleiche gemacht. Ramsay bemerkte aber auch, wie ihre Gesichtszüge ihr für einen kleinen Moment entglitten, doch nicht lange und die junge Stark setzte sich eine Maske der Kälte und Gleichgültigkeit an. Jedenfalls konnte sie das, doch Ramsay durchschaute sie. Sie hatte Angst, dies zeigte sich auch, als er Lady musterte und sie sich vor sie stellte. Vielleicht hatte sie keine Angst vor ihm, nicht mehr, doch er wusste vor was sie mehr Angst hatte. Die Einsamkeit, davor hatte sie Angst. ”Jemanden gefoltert? Ich bitte dich, diesmal hab ich höflich nach dem Weg gefragt. Außerdem will ich doch keinem einen Herzinfarkt bescheren Sansa” versicherte Ramsay ihr. Diesmal musste wirklich keiner leiden, doch glaubte Sansa dem wohl eher nicht. Ramsay ließ sie dann einfach gehen und sah ihr nach. Er hörte noch wie sie nach ihrem Schlüssel griff. Ramsay sah durchs Fenster wie sie das Gebäude verließ.

Der Geist selbst verließ das Schlafzimmer und sah sich dann in der Wohnung der jungen Stark um. Er ging die Treppen runter und ins Wohnzimmer. Ramsay sah sich etwas um. Er selbst bekam es ja nicht mal mit, was da bei Sansa vor sich ging. Er hätte ihr ja folgen können, doch würde sie da wohl ganz zusammenbrechen, dass wollte er ihr nicht in der Öffentlichkeit antun. Es wäre nicht gerecht und Ramsay würde es auch nicht gefallen. Ramsay ging dann in die Küche und sah sich um. Herzen hatte sie wohl nicht hier. Komischerweise aß Ramsay als Geist nur Herzen. Die schmeckten nach was, alles andere schmeckte bei dem Geist gleich. Vielleicht sollte er entweder selbst gucken wo er Sowas her bekam oder Sansa wäre so nett und würde paar Tierherzen kaufen, was er wohl eher nicht glaubte.
Ramsay sah dann zu Lady die vor der Wohnzimmertür lag. Sie schien wohl eher raus zu wollen. Ramsay ließ dann doch lieber die Finger von ihr, nicht das Sansa dann verzweifelt nach dem Schattenwolf sah. Er wusste aber, dass Joffrey einst so schlau war und es zustande brachte, dass man Lady enthauptete. Eigentlich war es ja schade gewesen. Jetzt war sie aber wieder hier, wie das möglich war, wusste er allerdings nicht. Es war ja schon fast wie bei ihm gewesen, nur mit dem Unterschied das sie ein Tier war.

Als er mit seiner Wohnungsbesichtigung fertig war, ging er einfach in Sansas Zimmer und wartete. Als jedoch die Haustür aufging, war er etwas verwirrt. Er sah auf die Uhr und hob eine Augenbraue. Sie war relativ schnell wieder zurück gekommen, bei ihm hätte das ja Stunden gedauert. Er streckte sich und hörte die Schritte unten. Wenig später hörte er, wie sie die Treppen rauf kam. Er musste kurz schmunzeln. Sie konnte sich wohl diese Förmlichkeit nie abstellen, er war ihr deswegen aber nicht böse, wenn sie damit besser zurecht kam. Er legte dann aber den Kopf schief. Ok wenn sie seinen Namen nannte, Dann müsste es wohl doch was wichtiges sein. Er ging zur Tür und machte sie auf, sah Sansa an. Ihm blieb nicht verborgen dass sie zitterte, als Jäger sah man Sowas ja. Ramsay ging zur Seite. ”Du solltest dich eher setzen” meinte er dann und ging zu einem Stuhl, setzte sich. ”Und Was ist das so dringende?” fragte er sie nun.
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Sansa Stark*
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BeitragThema: Re: Unverhofftes Wiedersehen   Do Mai 24 2018, 21:44

Von Anfang an hatte Sansa nicht gedacht, dass Ramsay sie geliebt hatte. Er hatte sie bei ihrer ersten Begegnung scheinbar attraktiv gefunden, sich wie ein Gentleman versucht um sie zu kümmern. Doch das hatte nichts mit Liebe zu tun. Jeder konnte jemanden hübsch finden ohne Liebe zu empfinden, jeder konnte sich um jemand anderen kümmern ohne ihn zu lieben. Ihr erster Eindruck hatte sich in ihrer Hochzeitsnacht bestätigt. Jemand, der jemand anderen liebte, tat so etwas nicht.
Täuschte sich die Rothaarige oder hatte sie in Ramsays Augen kurzzeitig Enttäuschung aufblitzen sehen? Die junge Stark fixierte den Dunkelhaarigen mit einem intensiven Blick während sie versuchte herauszufinden, ob sie sich getäuscht hatte. Doch schon kurz darauf bedachte der Dunkelhaarige die Rothaarige mit einenm kühlen Blick als sie seine Hand zur Seite schlagen wollte. Sansa hatte erwartet, dass Ramsay einen schadenfrohen oder spöttischen Kommentar von sich geben würde. Dass sie ihm ausgeliefert war, sich nicht gegen ihn wehren könnte. Doch behielt er seinen kühlen Blick bei. Er schien die junge Frau mit seinem Blick zu fixieren, jede ihrer Bewegungen, ihrer Reaktionen zu verfolgen. So hatte er vermutlich mitbekommen, dass ihr ihre Gesichtszüge kurzzeitig entglitten waren. Ihre Maske war nicht perfekt, sie hatte sie erschaffen als sie noch in ihrer Heimat gewesen und mit Ramsay in Winterfell gelebt hatte. Sie hatte versucht ihre Angst vor ihm zu verbergen, die so viel stärker als ihr Hass, ihre Wut auf ihn und seine Familie war. Es war nicht verwunderlich, dass er sie noch immer durchschaute. Ihre Maske war nicht perfekt. Ihre Angst hatte sie scheinbar deutlicher gezeigt als sie es gewollt hatte als sie sich schützend vor Lady geschoben hatte. Es war tatsächlich so, dass sie noch immer Angst vor dem Dunkelhaarigen hatte. Dafür war das, was er mit ihr gemacht hatte zu viel gewesen. Zumal sie gerade erst die psychische Folter Joffreys hatte durchleben müssen. Es hatte Sansa geprägt. Sie war selbst sehr erstaunt, dass sie ihre Angst vor Ramsay verdrängen konnte. Doch in diesem Moment hatte sie mehr Angst davor ihre Wölfin ein weiteres Mal zu verlieren. Ihr Vater hätte Lady hinrichten sollen als sie auf dem Weg nach Königsmund gewesen waren. Sansa hatte Lady für tot gehalten obwohl sie absolut unschuldig an dieser Situation gewesen war. Wie glücklich Sansa gewesen war als sie Lady hier wiedergesehen hatte, konnte man sich sicherlich vorstellen. Zumindest wenn man ein Herz besitzt., fügte Sansa stumm hinzu. Die junge Stark würde nicht zulassen, dass ihr Lady ein weiteres Mal genommen werden würde. "Jemanden gefoltert? Ich bitte dich, diesesmal habe ich höflich nach dem Weg gefragt. Außerdem will ich doch keinem einen Herzinfarkt bescheren Sansa.", versicherte ihr Ramsay. Sansa sah den Dunkelhaarige misstrauisch, wenig überzeugt an. "Natürlich. Deine Definition von Höflichkeit ist mir geläufig, Ramsay.", antwortete Sansa bevor sie ihr Zimmer verließ.

Als sie nach diesem erschreckenden und verstörenden Erlebnis wieder in ihrer Wohnung war, hatte sie beschlossen Ramsay davon zu erzählen was geschehen war. Gut... vielleicht nicht von allem. Ihres Wissens nach war der Dunkelhaarige nicht sonderlich gut auf Lord Baelish zu sprechen. Außerdem konnte Sansa ihre Angelegenheiten selbst klären! Sie war alt genug dazu! Noch während sie nach Ramsay suchte, öffnete er die Tür ihres Schlafzimmers. Sie hielt kurzzeitig an bevor sie sich noch etwas aufrichtete, ihre Schultern zurücknahm. Es war ihre Wohnung, hier brauchte sie keine Angst vor irgendjemandem zu haben! Dasselbe habe ich in Winterfell gedacht., widersprach sich die Rothaarige während sie ihr Zimmer betrat. "Du solltest dich eher setzen.", meinte der Dunkelhaarige, ging zu einem Stuhl und setzte sich. Er schien wohl ihr zittern bemerkt zu haben. Sansa senkte den Blick auf ihre Hände. Hätte sie nicht gewusst, dass sie zitterte, wäre es ihr wohl nicht aufgefallen. Es beweiste ihr nur ein weiteres Mal wie aufmerksam und intensiv der Dunkelhaarige seine Mitmenschen, seine Opfer beobachtete. "Und Was ist das so dringendes?", fragte er sie. Die Rothaarige setzte sich zögerlich in Bewegung. Sie setzte sich auf ihr Bett, zog ihre Schuhe aus und drehte sich im Schneidersitz in Ramsays Richtung. Wie sollte sie anfangen? Irgendwie musste die Rothaarige beginnen. Doch wollte sie Ramsay nicht wütend machen. zumal sie sich nicht einmal würde wehren können, wenn er wütend werden würde, weil sie Lord Baelish von dem Geist erzählt hatte. "Ich...", setzte Sansa an. Oh ja, sie hatte Angst. Sogar mehr, wenn sie mit dem Dunkelhaarigen allein war. Aber sie musste mit ihm darüber reden. Es betraf ihn ebenfalls was mit Lord Baelish passiert war. "Ich habe... Lord Baelish getroffen. Er wollte wissen, was passiert ist und... ich habe es ihm erzählt. Dass... Du hier bist und dass Du ein Geist bist.", erzählte sie, den Blick auf ihre Hände gerichtet. Ihre Nervosität wuchs. Sie war nervös wie Ramsay reagieren würde. Sie spürte Übelkeit in ihr aufkommen als sie an den Kuss dachte. Langsam hob Sansa eine ihrer Hände und strich über ihre Lippe. Sie musste es dem Dunkelhaarigen sagen aber vor dieser Reaktion hatte sie noch mehr Angst als vor der Anderen. Langsam senkte sie ihre Hand, legte sie auf die andere, den Blick weiterhin auf ihre Hände gerichtet. "Lord Baelish hat mich umarmt. Er... wollte mich nicht loslassen... Dann hat er mich geküsst.", zum Ende hin wurde ihre Stimme leiser. Als hoffte sie, dass Ramsay ihre Worte nicht mehr hören könnte. Vermutlich irrte sie sich ein weiters Mal.
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Ramsay Snow
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BeitragThema: Re: Unverhofftes Wiedersehen   Mo Okt 01 2018, 06:49

Ramsay hatte alle Zeit der Welt, er hatte sich hingesetzt und sah sie dann auch schon abwartend an was Sansa sagen würde. Ihn würde nichts wütend machen. Naja außer es ginge um Jon oder sonst wem. Das Baelish ihr aufgelauert war, ahnte er nicht, jedenfalls noch nicht. Aufmerksam richtete er seine Augen auf die Schönheit vor sich. Weshalb hatte er sie eigentlich in der Hochzeitsnacht vergewaltigt. Sie war ja schon seins gewesen, normalerweise war das, was er getan hatte, unnötig gewesen. Hätte er es nicht getan, hätte er sie doch bisschen besser behandelt, wer wusste schon, wo das hingeführt hätte. Vielleicht währen sie beide zusammen glücklich geworden. Vielleicht wären sie Lord und Lady von Winterfell geworden.

Was dachte sich er gerade da eigentlich. Er verdrängte diese guten Gedanken. Was relativ einfach war, wenn man bedachte, dass er ein ruheloser Geist war. Er lauschte ihren Worten, die eher stockend kamen, ängstlich. Es war was passiert das sie mehr geschockt hatte, als das Auftauchen von ihm. Nach paar Minuten starrte er sie an. Unglaubwürdig. Dieser Kerl war doch tot, jedenfalls hatten sie sich wohl im Jenseits, wenn man das so sagen konnte, getroffen. Am liebsten hätte Ramsay ihn da auch nochmal ermordet. Sansa war seins, ganz seins, außerdem, wie kam dieser Idiot dazu, seine Exfrau, naja eigentlich waren sie ja noch verheiratet, zu küssen.

Ramsay stand auf, ging langsam hin und her. Er war ungewöhnlich leise, doch in sienem Inneren brodelte es wie in einem Vulkan. "Dieser hinterhältige Arsch" dachte sich Ramsay, als er versuchte, die Gedanken die ihm durch den Kopf schossen zu ordnen. Baelish würde dafür bezahlen, ganz klar. Der würde ihn, wenn er ihn in die Finger bekam, aufschlitzen, ihn so leiden lassen, ihm die Finger abschneiden oder häuten. So ganz genau wusste Ramsay nicht, was er mit ihm machen würde, fest stand nur, dass es schmerzhaft sein würde. Sein Blick wanderte wieder zu Sansa und er ging näher zu ihr. Ging in die Hocke und sah ihr in die Augen. "Aber sonst hat er dir nichts getan?" fragte er dann mit ruhiger Stimme. Das er wütend war, konnte man fast schon gar nicht erfassen. Er versteckte das hinter einer Maske der Kälte. "Wenn er ihr was getan hat, dann sollte er jetzt am besten ganz wo anders sein" dachte sich Ramsay dann so nebenbei.
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Sansa Stark*
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BeitragThema: Re: Unverhofftes Wiedersehen   Di Okt 02 2018, 00:20

Nachdem Sansa geendet hatte, starrte sie noch ein paar Minuten ihre zitternden, zierlichen Hände an bevor sie ihren strahlenden blauen Blick zögerlich anhob. Sie sah Ramsays ungläubiges Gesicht. Sansas Nervosität, ihre Angst wuchs. Sie widerstand dem Drang auf ihrem Bett zurückzuweichen wie sie es in ihrer Heimat so oft getan hatte. Doch hatte es ihren Mann - immerhin hatte es nie eine Scheidung gegeben denn in ihrer Heimat gab es etwas derartiges nicht - nie davon abgehalten mit der Folter fortzufahren. Fast erschrak Sansa als Ramsay aufstand und begann hin und her zu tigern. Langsam. Still. Ungewöhnlich still, ungewöhnlich leise, ungewöhnlich stumm. Die Augen der jungen Stark wanderten zu ihrer Tür. Schnell richtete sie ihre blauen Augen wieder auf Ramsay. Dass Ramsay still blieb, machte Sansa fast noch mehr Angst als Worte, die er hätte sagen können, oder Dinge, die er hätte tun können. Sie war wirklich versucht aufzustehen und wieder nach draußen zu laufen.

Ramsays Blick wanderte wieder zu Sansa, legte sich auf die junge Frau. Sie spürte wie sich ihre Muskeln versteiften, anspannten. Er kam der jungen Frau näher. Die junge Frau atmete leise, zitternd ein während Ramsay sich seiner Frau näherte. Er ging vor ihr in die Hocke. Ihre Angst wuchs weiter an. Erst jetzt merkte Sansa wie verängstigt sie in ihrer Heimat gewesen sein musste. Und wie wenig Angst sie verspürt hatte als sie hierher gekommen war. Hierher, wo niemand um den eisernen Thron kämpfte, wo niemand ihr und ihrer Familie etwas antun wollte. Hier, wo die Rothaarige in Frieden hatte leben können. Ramsay blickte Sansa in die Augen. Sie war unfähig ihre schönen, blauen Augen abzuwenden, unfähig den Blick zu senken. So hielt sie den Blickkontakt ihres Mannes. "Aber sonst hat er dir nichts getan?", fragte Ramsay. Seine Stimme war ruhig. Lange sah die Rothaarige ihren Mann stumm an mit einer Mischung aus Ungläubigkeit, Verwirrung und Überraschung. Er sorgte sich um sie? Oder war dies auch nur wieder eines seiner Psychospielchen, die er in ihrer Heimat gerne gespielt hatte? "Nein...", kam es der Rothaarigen leise, zitternd über die Lippen. Sie löste ihren Blick von Ramsay, senkte ihren Blick bevor sie ihn wieder hob und wieder auf den jungen Mann richtete. "Er hat mir nichts getan. Außer...", wiederholte Sansa, hielt allerdings inne. Sie biss sich auf ihre Lippe. Ramsay konnte sich sicher denken, was sie gemeint hatte.

Lady stieß ein Bellen aus. Sansa sah zu der Schattenwölfin, die die Tür mit ihren Augen fixierte. "Lady!", wies die junge Stark die Wölfin zurecht. Diese begann zu knurren. Eilig stand Sansa auf, lief um Ramsay herum und ging zu der Wölfin. Diese bleckte ihre scharfen, gefährlichen Zähne. Die Rothaarige legte Lady eine Hand auf den Kopf. Die Wölfin hob ihren Blick und ließ sich auf ihr Hinterteil sinken bevor sie sich auf den Boden legte. Sansa öffnete die Tür, verschränkte ihre Arme. "Was wollt Ihr, Lord Baelish?", fragte sie abweisend. "Ich möchte mich entschuldigen, Sansa.", sagte der Mann. Die Rothaarige sah auf Lady herab bevor sie Lord Baelish wieder ansah. "Und wofür? Dafür, dass Ihr meinen Vater verraten habt? Dass Ihr Tyrion den Mord an Joffrey anhängen wolltet? Dass Ihr mich...", sagte die junge Stark, hielt inne und senkte ihren Blick. "... Zu den Boltons gebracht habe?", beendete Lord Baelish Sansas Satz fragend. Die Rothaarige hob ihren blauen Blick. "Wofür davon wollt Ihr Euch entschuldigen?", fragte die junge Frau. "Jeder weiß, dass der Gnom Schuld am Tod Joffrey Baratheons war.", erwiderte Lord Baelish belustigt. Sansa nickte langsam. "Es ist ja so einfach als Lord, nicht wahr? Krüppeln, Gnomen und Bastarden kann man Morde und Verbrechen so leicht anhängen, nicht wahr, Lord Baelish?", meinte Sansa mit scharfer Stimme. Ehe sich Sansa versah, umfasste Lord Baelish erneut ihr Gesicht mit seinen Händen. Die Rothaarige schloss ihre zierlichen Finger um seine Handgelenke. Doch war sie schon immer sehr schwach gewesen. Arya war die Kämpferin gewesen während Sansa zu einer Lady erzogen worden war. Sie hatte nicht zu kämpfen, sie hatte andere Aufgaben gelehrt bekommen. So war es nicht verwunderlich, dass die Rothaarige zu schwach war, um Lord Baelish Hände zu lösen. "Lord Baelish, nicht! Bi...", fing die Rothaarige an doch brachte Lord Baelish die Rothaarige dazu zu verstummen.. Sie bohrte ihre Fingernägel in seine Handgelenke doch hinderte es den Mann nicht sie erneut zu küssen.
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Ramsay Snow
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BeitragThema: Re: Unverhofftes Wiedersehen   Di Okt 02 2018, 06:19

Der Bastard sah sie an. Und wäre das nicht genug, was sie da sagte, bellte Lady. Ramsay sah die Schattenwölfin an und Ramsay machte sich lieber unsichtbar. Jedenfalls für die, die nicht wissen sollten das er da war. Er folgte Sansa dann langsam und blieb dann stehen. Seine Grauen Augen richteten sich auf Lord Baelish. Er hätte am liebsten gleich zu seinem Dolch gegriffen, er hatte auch einen dabei, warum sollte man auch von Ramsay denken, er hätte keinen. Mit angespanntem Körper betrachtete er das Geschehen schweigsam und hörte dem Gespräch einfach zu.

Ja als Lord war es natürlich einfach, anderen die Schuld in die Schuhe zu schieben, anderen, die eben unter einem Lord und König standen. Ramsay war sich das bewusst, doch hatte er sich selbst als Bastard schon einen Namen gemacht. Der Jäger in ihm starrte alamiert Baelish an. Ok was zu viel war, war zuviel. Es reichte Ramsay. Dieser Augenblick, inder Baelish eher Sansa dazu zwang, da an Ort und Stelle zu bleiben und er sie küsste, reichte Ramsay eigentlich schon aus. Das machte ihn wütend, nein nicht nur wütend, sondern auch gleich Mordlustig. "Dieser arrogante Arsch" dachte sich Ramsay aber auch schon und zog dann seinen Dolch. Er ging näher zu den beiden, machte sich sichtbar.

Die kalte Klinge seines Dolches, denen schon vielen zum Verhängnis wurde, legte sich an die Kehle von Lord Bealish. Wie Ramsay diesen Kerl hasste. Er hasste ihn wohl noch mehr als Jon Snow oder eben alle die ihm im Weg standen. Mit etwas nachdruck auf der Waffe, sodass die Kante des Dolches sich leicht in das Fleisch des Älteren schnitt, sah Ramsay ihn mit einem eher kalten, undurchschaubaren Blick an. Dann verzogen sich seine Lippen zu einem Grinsen. "Finden sie es nicht ein bisschen widerlich? Immerhin sind sie schon ein alter Mann, außerdem ist sie mit mir verheiratet, der einzige der sie so berühren darf, wie sie es tun, bin dann wohl eher ich" sagte Ramsay, während er Sansas Handgelenke von dem Griff des Älteren befreite. Er schob sich dann zwischen Sansa und Baelish, sodass dieser ihr nichts tun konnte, da musste Baelish eher ihn töten und das ging wohl eher fast schon schlecht.

Trotzdem behielt er ihn im Blick, er wäre dumm, es nicht zutun. Klar wusste Ramsay, er würde nie so offensichtlich zustechen. Er war eine falsche Schlange und liebte den Hinterhalt wie kein anderer. "Ich glaube das was sie hier machen nennt man zur heutigen Zeit ja schon...Hausfriedensbruch" meinte Ramsay dann kalt. "Ich würde vorschlagen, sie drehen jetzt um, kommen nie mehr zurück und Sansa Stark vor allem nicht mehr zu nah, ich bekomm das nämlich mit und dann mein Freund, ist die unerwiederte Liebe ihr kleinstes Problem" meinte Ramsay und lächelte ihn kalt an, während seine Augen aber pure Mordlust ausstrahlten.
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Sansa Stark*
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BeitragThema: Re: Unverhofftes Wiedersehen   Mi Okt 03 2018, 01:21

Unfähig sich zu bewegen, stand Sansa mitten im Eingangsbereich ihrer Wohnung während Petyr sie festhielt. Und ihr zum wiederholten Mal einen Kuss aufgedrängt hatte. Die Rothaarige fühlte sich in ihre Welt zurückversetzt. Petyr hatte sie geküsst als sie bei ihrer Tante Lysa gewesen war. Anschließend hatte ihre Tante einen Eifersuchtsanfall erlitten und ihre Nichte beinahe durch das Mondtor gestoßen. Petyr hatte eingegriffen. So gesehen, schuldete Sansa ihm ihr Leben.

Petyr beendete den Kuss, hielt die Rothaarige noch immer fest. Diese spürte wie sie erneut zu zittern begann. "Du brauchst nicht zu zittern, Sansa. Er ist nicht hier aber ich bin es. Dir passiert nichts mehr.", sagte Petyr. Seine Stimme brachte Sansa in diese Welt zurück. Bevor die rothaarige Stark allerdings etwas erwidern konnte, erblickte die Rothaarige ihren Mann plötzlich. Wo war er gewesen? Sollte das nun immer so weitergehen? Er machte sich unsichtbar und tauchte auf wann er wollte? Lange würde die junge Stark dies nicht durchhalten. Denn immer wieder erschrak sie, wenn Ramsay wie aus dem Nichts wieder in ihrer Nähe auftauchte.
Die Klinge seines Dolches lag an Petyrs Kehle. Sansa erkannte den Dolch. Petyr bemerkte den Dolch wohl erst als die Schneide der Waffe leicht in das Fleisch des älteren Mannes schnitt. Die junge Frau sah ein dünnes, schmales Blutrinnsal, das die Schneide des Dolches benetzte. Ramsay begann zu grinsen. "Finden sie es nicht ein bisschen widerlich? Immerhin sind sie schon ein alter Mann, außerdem ist sie mit mir verheiratet, der einzige der sie so berühren darf, wie sie es tun, bin dann wohl eher ich.", sagte Ramsay. Petyrs Lippen verzogen sich ebenfalls zu einem Lächeln. Sansa hingegen war nicht nach Lächeln zumute. Ganz und gar nicht. Ramsay befreite seine Frau von dem Griff Lord Baelishs. Die Rothaarige spürte Lord Baelishs Griff noch immer auf ihrer zarten Haut. Als hätten sich seine Finger in ihre Handgelenke eingebrannt. Ramsay schob sich zwischen Sansa und Petyr. Sie trat einen Schritt zurück. Was tat ihr Mann da? Markierte er sein Revier oder... Beschützte er sie? Das Zweite konnte sich die Stark nicht vorstellen. Dennoch... schien irgendetwas in ihr zu spüren, dass Ramsay sie wohl tatsächlich beschützten wollte.

"Ich glaube das was sie hier machen nennt man zur heutigen Zeit ja schon...Hausfriedensbruch.", meinte Ramsay. Erneut war Sansa unfähig ihren Blick abzuwenden. Doch dieses Mal war es Ramsay, der ihren Blick auf sich zog. "Ich würde vorschlagen, sie drehen jetzt um, kommen nie mehr zurück und Sansa Stark vor allem nicht mehr zu nah, ich bekomm das nämlich mit und dann mein Freund, ist die unerwiederte Liebe ihr kleinstes Problem.", fuhr der Bolton fort, lächelte erneut kaltherzig. Sansas Bauchgefühl, ihre innere Stimme hatte sich nicht getäuscht. Ramsay hatte sie tatsächlich beschützt. Vielleicht war auch ein wenig Reviermarkierung dabei. Die Rothaarige spürte den Blick Lord Baelishs auf ihrer zierlichen, zarten Gestalt bevor er lächelnd seine Hände hob. "Wir sehen uns sicherlich bald wieder, Sansa.", sagte Lord Baelish lächelnd bevor er die Wohnung verließ. Der strahlend blaue Blick der Rothaarigen lag noch immer auf Ramsays Gestalt. "Ihr... habt mich beschützt... Lord Bolton?", fragte Sansa langsam. Das Zittern in ihrer Stimme schwand langsam, jetzt wo Lord Baelish nicht mehr in ihrer Wohnung stand. Die rothaarige Stark konzentrierte sich darauf ihren Körper und ihre Stimme vom Zittern abzuhalten, dass sie wohl automatisch wieder förmlich geworden war.
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Ramsay Snow
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BeitragThema: Re: Unverhofftes Wiedersehen   Mi Okt 03 2018, 01:40

Liebend gern hätte Ramsay Petyr das Leben genommen, langsam, qualvoll aber am meisten hätte er ihn wirklich lange am Leben gelassen. Er hatte Sansa beschützt, vielleicht war es wirklich so, dass es sowas wie Reviermakierung war, aber das war wohl gerade eher zweitrangig gewesen. Ramsay sah dann nur aus dem Fenster, als die paar Sonnenstrahlen in seine Augen fielen, schienen sie eher leer, ausdruckslos, kalt. Die Grauen Augen richteten sich dann wieder zu der Rothaarigen und sein Blick wanderte an ihr herab, bis zu ihren Armen. Die Abdrücke waren noch zu sehen. Dann sah er wieder zu ihr. "Wenn dann nennst du mich ganz normal Ramsay, ich sehe keinen Grund, Förmlichkeiten an den Tag zu legen" sagte er dann aber auch schon. Klar, sie war seine Frau, doch das hieß nicht, dass sie ihn mit Lord Bolton ansprechen musste.

Er spielte mit dem Dolch in seiner Hand herum, hob die Klinge leicht hoch, sah zu dem Blut. Sein Ausdruck verriet natürlich nichts darüber, was Ramsay dachte, nein. Doch konnte man ahnen, dass es die dunklesten Gedanken waren, die sich langsam in Ramsays Kopf breit machten. Rachegelüste stiegen in dem ehemaligen Bastard auf. Ja er wollte ihn leiden sehen, doch der Zeitpunkt musste Weise gewählt sein. Klar, Petyr war nicht dumm, doch Ramsay war mit so einer blühenden Grausamkeit gesegnet, dass man sich vor ihm fürchten musste. Er spielte mit seinen Opfern und das Spiel hatte für Ramsay begonnen. Ein tödliches Spiel wie Ramsay dachte. Damals hatte Petyr sich das Vertrauen von Sansa erschlichen und hatte ihr geholfen ihn zu besiegen. Ramsay ging näher zu ihr ran. Legte eine Hand auf ihre Wange und strich leicht darüber. Ob sie sich wieder so um den Finger wickeln lassen würde? Ob sie ihn wieder töten würde? Was würde dann passieren? Wenn Sansa sich es anders überlegte und lieber bei Baelish bleiben wollte? Weil dieser ihr sonst was versprechen konnte.

Sansa war sicher nicht dumm, naja er kannte sie nur so weit, bis er gestorben war. Ihre Kaltblütigkeit war Ramsay nicht bekannt. Er hatte nie gesehen, wie sie mit Verrätern umging, die ihrer Familie schadete. Doch vielleicht konnte Ramsay diese Seite von ihr hervor locken. Gefährliche Sache, doch er würde sicher an ihr noch mehr gefallen finden, wenn er das sah, was sie wirklich war. "Und ja ich habe dich beschützt Sansa, sollte ich den nicht?" fragte er sie dann einfach und legte leicht den Kopf schief, während seine andere Hand den Dolch wieder in die Dolchscheide führte.
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Sansa Stark*
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BeitragThema: Re: Unverhofftes Wiedersehen   Mi Okt 03 2018, 23:49

Sansa hatte Ramsays Gesicht nicht sehen können als er sich zwischen sie und Lord Baelish geschoben hatte. Doch hatte sie seine Mordlust spüren, geradezu greifen können. Es wäre wohl ein schmerzhafter, qualvoller Prozess für Petyr geworden. Ramsay war nicht gerade für seine Zärtlichkeit berühmt. Sansas Gedankengänge, ob der Geist sie wirklich hatte beschützen wollen oder ob es eher Reviermarkierung gewesen war, waren berechtigt gewesen. Die Rothaarige konnte nicht nachvollziehen wieso Ramsay dies getan hatte.
Nachdem Petyr gegangen war, blickte Ramsay aus dem Fenster. Sansa betrachtete noch immer verwirrt das Gesicht ihres Mannes. Seine Augen wirkten leer, ausdruckslos, kalt. Ihr lief ein kalter Schauer über den Rücken. Ihre feinen Nackenhaare stellten sich auf. Der Ausdruck in seinen Augen erinnerte sie schmerzlich an ihre grausame Zeit bei den Boltons. Als hätte Ramsay ihre Gedanken gelesen, richtete er seinen hellen Blick auf die junge Stark. Er begann sie zu mustern. Die Rothaarige wandte ihren Blick ab während seiner über ihren Körper wanderte. Als er nichts sagte, wandte sie ihrem Mann zögerlich ihren strahlenden Blick zu. Seine Augen waren an ihren Armen hängen geblieben. Sansa verschränkte ihre Arme, verdeckte die Abdrücke an ihren Armen mit ihren Händen. Ramsay sah seine Frau wieder an. "Wenn dann nennst du mich ganz normal Ramsay, ich sehe keinen Grund, Förmlichkeiten an den Tag zu legen.", sagte der junge Lord ohne auf ihre Frage einzugehen. Die rothaarige Stark senkte kurz ihren Blick. "Ich verstehe, Lord... Ramsay.", korrigierte sich die Rothaarige mit rauer Stimme.

Ohne Zweifel war Ramsay grausam. Brutal. Gefährlich. Sansa hatte es vom ersten Moment an gemerkt doch hatte sie schauspielern müssen, damit Petyrs Plan nicht schiefgehen würde. Und schauspielern hatte sie in Königsmund zu beherrschen gelernt. Früher hatte sie es nicht gekonnt doch nach Joffreys Folter und ihrer Gefangenschaft in der Hauptstadt war es der Stark ein Leichtes gewesen ihre Gefühle zu verstecken. So hatte es ihr von Anfang an widerstrebt Ramsay zu heiraten. Doch wie gesagt, Lord Baelishs Plan hing von dieser Hochzeit ab.
Sansa war in Gedanken versunken gewesen so erschrak die Rothaarige als Ramsay näher an sie herantrat. Nervosität breitete sich erneut in der jungen Stark aus als ihr Mann eine Hand hob und sie an ihre Wange legte. Er strich ihr über die Wange. Sansa sah den ehemaligen Bastard direkt an, unfähig woanders hinzusehen. Was wohl gerade im Kopf ihres Mannes vor sich ging? Doch wie schon in ihrer Heimat war Ramsay nicht zu durchschauen. Joffrey und Tyrion waren leicht zu durchschauen gewesen. Doch Ramsay war Petyr ähnlicher als er es wahrhaben wollte. Denn beide waren schwer zu durchschauen gewesen. Schlussendlich hatte Sansa es dennoch geschafft Petyr zu durchschauen und ihn sogar zu überlisten. Mit Aryas und Brans Hilfe. Man sollte die Starks niemals unterschätzen.

Tatsächlich war Sansa nicht gerade zärtlich mit Lord Baelish umgesprungen als sie ihm seinem gerechten Schicksal zugeführt hatte. Grausam, brutal, Kaltblütig? Man konnte es nennen wie man wollte. Doch sicher war, dass man Sansa in all der Zeit, in der sie gefoltert wurde, gebrochen hatte. Man hatte ihren Charakter verändert. Sie war nicht mehr das naive, leichtgläubige Mädchen, das davon träumte eines Tages Königin der Königslande zu sein. "Und ja ich habe dich beschützt Sansa, sollte ich den nicht?", fragte Ramsay. Er legte seinen Kopf ein wenig schief während er seinen Dolch wieder in die Scheide schob. Stumm sah die Stark ihren Mann noch einen Moment an. "Ich habe es nicht erwartet.", antwortete sie ruhig auf die Frage des ehemaligen Bastards hin.

Ein weiteres Mal öffnete sich die Tür ihrer Wohnung. Hatte Lord Baelish sie überhaupt geschlossen? Ein Klicken war zu hören. Sansa blickte an Ramsay vorbei, nur um ein weiteres Mal Lord Baelishs Gesicht zu sehen. Und einen Revolver, den er auf Ramsays Kopf gerichtet hatte. "Und Du solltest mich nicht unterschätzen, Bastard.", sagte Petyr während er den Finger krümmte. Auf Sansa wirkte alles wie in Zeitlupe. Ohne zu realisieren was sie tat, schlug sie Ramsays Hand zur Seite, die an ihrer Wange lag. Dann lief sie um ihren Mann herum. "Nein!", stieß die junge Stark aus, gleichzeitig war ein Schuss zuhören. Sansa schnappte nach Luft als die Kugel in ihren Bauch eindrang. Ihre strahlend blauen Augen wurden groß bevor ihre Umgebung sich wieder schneller zu bewegen schien. Die Rothaarige stolperte rückwärts bevor ihre Beine nachgaben. Ihr blauer Blick suchte ihre Umgebung ab bis ihre Augen fanden, was sie gesucht hatten. Lady schob sich neben ihre Herrin, blickte Lord Baelish an, der Sansa erschrocken ansah. Langsam zog Lady ihre Lefzen zurück und entblößte scharfe, weiße Zähne. Sansa begann vor Anstrengung zu zittern. "Lady... Fass...", brachte die junge Stark zitternd hervor. Die Schattenwölfin begann zu knurren. "Fass!", befahl die Rothaarige mit schärferer Stimme. Die Wölfin sprang knurrend los und riss Petyr um, der rückwärts stolperte. Sansa stützte sich auf dem Boden ab während sie sich aufrichtete, den Blick auf Petyr gerichtet, den Lady auf dem Boden festhielt. Die Rothaarige stand zitternd, schwer atmend auf. Sie schloss kurz ihre strahlenden Augen, schluckte einmal bevor sie zu husten begann. Das aufkommende Blut schluckte die Rothaarige hinunter. Wackelig doch mit immer fester werdenden Schritten schritt sie auf Lady und Lord Baelish zu. Sie hob den Revolver auf und wog ihn einmal in der Hand bevor sie ihn auf Petyr richtete. "Ich habe Deine Mutter geliebt.", sagte der Ältere. Kaltherzig blickte Sansa auf den Älteren herab. "Und doch habt Ihr sie verraten.", erwiderte sie gelassen, mit eiskalter Ruhe. "Ich habe Dich geliebt.", sagte der Ältere. Noch immer blickte Sansa den Älteren kalt an. "Und doch habt Ihr mich verraten.", erwiderte sie erneut mit eisiger Ruhe. "Verschwindet. Eine weitere Chance werdet Ihr von mir nicht erhalten. Lord Baelish.", sagte die Rothaarige bevor Lady von Petyr herabsprang. Dieser rappelte sich eilig auf und verließ die Wohnung. Hinter ihm fiel die Tür ins Schloss. Sansa spürte wie sich ihre Hand öffnete und ihr der Revolver aus der Hand fiel. Ein weiteres Mal gaben ihre Beine nach. Bevor ihr schwarz vor Augen wurde, hörte sie nur noch Ladys Winseln und Bellen, das immer leiser wurde.
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