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Unverhofftes Wiedersehen


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 Unverhofftes Wiedersehen

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Sansa Stark*

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BeitragThema: Unverhofftes Wiedersehen   Mi Mai 02 2018, 21:40

Unverhofftes Wiedersehen

Wer?: Sansa Stark & Ramsay Snow
Wann?: Kurz nachdem Sansa Ramsay hinrichtete
Wo?: In Sansas Wohnung

Das letzte, an das sich die Lady von Winterfell erinnern konnte, war das Geschrei ihres Ehemanns. Ihres tyrannischen Gatten, der in der Schlacht der Bastarde den Kürzeren gezogen hatte. Sie erinnerte sich noch genau an seine Worte. "Du kannst mich nicht mehr töten. Ich bin jetzt ein Teil von dir." Sansa spürte wie sich die feinen Haare auf ihrer hellen Haut aufstellten. Seine Stimme verpasste der Rothaarigen noch immer eine Gänsehaut, ließ sie noch immer erschaudern. Sie schloss ihre schönen, blauen Augen und versuchte ihr Herz vorerst wieder zu beruhigen. Als sie sich sicher war, dass ihren Herzschlag wieder unter Kontrolle hatte, öffnete Sansa ihre Augen wieder und nahm ihren Teller von der Ablage in ihrer Küche. Sie hatte sich für keinen Beruf in dieser Welt entschieden doch essen, musste die junge Stark etwas. In ihrer Welt war sie eine Lady gewesen. Hier gab es diesen Beruf nicht, wenn man es so betiteln wollte. Elegant ließ sich die Lady auf einen Stuhl sinken und stellte den Teller vor sich ab. Es war mehr Obst als ein Brot oder eine aufwendigere Mahlzeit. Früher hatte sie es zwar nicht gemusst doch mittlerweile wusste die Rothaarige wie man kochte. Es war interessant. Die Menschen taten einiges obwohl sie das in ihrer Welt als Adelige nie hätten tun müssen.
Sansa stützte einen Arm auf dem Tisch ab bevor sie aufstand und zum Kühlschrank ging. Sie öffnete ihn und nahm sich eine Flasche Wasser heraus. Anschließend schloss sie den Kühlschrank wieder und verharrte in dieser Position. Eine Hand am Griff, in der Anderen die Flasche Wasser. Sie erinnerte sich genau an Klang der Stimme ihres Gatten. Empfand sie Reue für ihre Tat? Dass sie Ramsay von seinen Hunden hatte zerfleischen lassen? Schlussendlich war es ihre Schuld gewesen. Sie hätte Ramsay nicht in den Zwinger bringen müssen, hatte es dennoch getan. Gerade als sie den Zwinger verlassen wollte, hatte sie plötzlich in einer fremden Welt gestanden. Umgeben von Menschen, die sie nicht kannte. Sansa schluckte einmal bevor sie ihre Hand vom Griff des Kühlschranks löste und nach der Schranktür griff. Sie öffnete den Schrank und holte ein Glas heraus, das sie mit dem gekühlten Wasser füllte. Anschließend schloss sie den Schrank mit den Gläsern und nahm die Flasche mit zu ihrem Tisch. Dort stellte sie die Flasche ab bevor sie zum Fenster ging. Sie verschränkte einen Arm, in der anderen Hand hielt sie das Glas Wasser. Geistesabwesend trank Sansa einen Schluck während sie die Menschen auf der Straße beobachtete. Sie hätte sich ein Anwesen leisten können doch reichte ihr eine Wohnung, hatte sie beschlossen. Sie wollte nicht an ihre Welt erinnert werden. An die Intrigen, den Schmerz, der ihr zugefügt worden war, und noch einiges anderes. Die Grausamkeit Ramsays zum Beispiel. Sansa verschluckte sich. Hustend nahm sie das Glas in die andere Hand und stellte es auf dem Fensterbrett ab während sie sich die andere Hand, die bisher das Glas gehalten hatte, vor ihre schönen Lippen hielt. Als sie sich beruhigt hatte, atmete die Lady noch einmal tief durch bevor sie leise seufzte. "In Ordnung. Keine weiteren Gedanken an Ramsay. Dieses Kapitel meines Lebens ist Vergangenheit. Wie Joffrey und Tyrion.", sagte die junge Lady entschlossen bevor sie das Glas in die andere Hand nahm und sich vom Fenster abwandte. Sie stellte das Glas auf dem Tisch ab bevor sie eine Schüssel, die auf dem Boden stand, aufhob. Dort ließ sie etwas Leitungswasser hineinlaufen bevor sie die Schüssel wieder an ihren Platz stellte. Ein recht großer, weiß-grauer Hund kam aus einem anderen Zimmer und bewegte sich mit eleganten Schritten auf die Wasserschüssel zu. Lächelnd beobachtete Sansa wie Lady zu trinken begann. "Hattest du Durst, Lady? Wie konnte ich dich nur vergessen?", meinte die Rothaarige sanft, lächelte liebevoll. Der Schattenwolf hob den Kopf und ließ sich vor seiner Herrin auf den Boden sinken, legte den großen Kopf auf ihren Schoß. Lächelnd begann Sansa Lady zu streicheln. "Was soll ich nur mit dir machen, Lady? Du wächst ja immer noch.", seufzte die junge Lady. Der Schattenwolf gab ein zustimmendes Schauben von sich bevor sich die Wölfin aufrichtete und der Rothaarigen über die Wange leckte. Diese stieß ein leises Quietschen aus, wenn man es so nennen wollte. Im Anschluss lachte sie während sie sich ihre Wange abwischte. "Lady! Benehmen, meine Liebe!", lachte die junge Lady bevor sie aufstand.
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Ramsay Snow

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BeitragThema: Re: Unverhofftes Wiedersehen   Mi Mai 02 2018, 22:07

Eigentlich hatte Ramsay gehofft, seine Ruhe zu finden. Schmerzhaft war es gewesen, als die Hunde an seiner Kehle hingen. Ihn zerfleischten, sodass das Blut nur so spritzte. Sansa Stark, er hatte sie unterschätzt. Das war ihm nun klar. Was wohl aber mehr weh getan hatte? Das er die junge Stark wirklich geliebt hatte? Nur eben auf sein Art und Weise? Verrückt Sowas. Sie hatte ihn in die Zelle bringen lassen und dabei zugesehen. Er hatte ihr gesagt, dass er ein Teil von ihr nun war. Sie konnte es nicht ändern. Er auch nicht, genauso wenig die Gefühle die er für sie hatte. Sein Herz war in dieser Nacht wohl mit zerrissen worden. Es waren keine Scherben, es war nicht zersprungen, nein es wurde unbarmherzig zerfetzt.

Nun war es jedoch so, dass seine Seele, wo er nicht mehr wusste, ob er eine hatte, keine Ruhe finden konnte. Ob es daran lag, dass er nur auf Rache aus war? Oder war es die Sehnsucht zu Sansa die ihn mehr oder weniger von den Toten zurückkehren ließ. Er hatte sich neue Klamotten besorgt, die jedenfalls die Bisse der Hunde verdeckten. Die jedoch an seinen Hals und Kinn konnte er nicht so einfach verbergen. Ging etwas schlecht wie er fand, außer er haute sich...wie hieß das Zeug noch mal? Egal, Ramsay schämte sich nicht für sein Aussehen. Es gab entstelltere Leute. Ramsay hatte sich genau informiert wo Sansa nun wohnte.

Etwas gedankenverloren starrte er auf das Blatt Papier wo die Straße drauf stand. “Gosh Fick dich doch...die Frau hätte Schreiben lernen sollen” fluchte Ramsay leise. Er würde dieses Haus schon finden. Wenn er schon Kriege führen konnte, war das doch leicht oder nicht? Ramsay fand tatsächlich nach paar Stunden der Sucherei das Haus und blieb in Sicherer Entfernung stehen. ”Die wird sich nicht freuen.” meinte er und verschwand.

”Ist dieses Kapitel wirklich abgeschlossen oder wünscht du es dir nur? Kleiner Vogel?” ertönte Ramsay Stimme leicht und leise hallend im Zimmer. Er zeigte sich noch nicht, wollte erst ein wenig mit ihr spielen, sehen wie sie auf Sowas reagierte.
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Sansa Stark*

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BeitragThema: Re: Unverhofftes Wiedersehen   Mi Mai 02 2018, 23:58

Lady war lange Zeit nicht mehr an der Seite ihrer Herrin gewesen. Schmerzlich hatte Sansa den Schattenwolf vermisst. Umso mehr freute sie sich nun, dass Lady wieder da war. Dass sie die Wölfin wieder getroffen hatte. An diesem Ort hätte sie die Wölfin allerdings nicht vermutet. Sansa stand wieder auf und ging an den Kühlschrank. Lady sollte nicht jagen müssen, wie sie es scheinbar die ganze Zeit getan hatte als die junge Stark noch nicht hier gewesen war. Und wenn Lady nicht gejagt hatte, hatte sie sich wohl an Abfällen gütlich getan. Die junge Stark schüttelte sich als ihr dieser Gedanke kam. Eingekauft hatte sie nicht nur für ihr Wohl. Auch für Lady hatte sie einiges besorgt, was der Wölfin wohl schmecken würde. So zog Sansa ein Steak aus der Verpackung. Diese Welt war schon sehr interessant. Hier musste man nicht jagen, um an Fleisch zu kommen. Man kaufte es in einem Laden. Praktisch wie die Rothaarige fand.
Lächelnd drehte sie sich zu Lady um, die noch immer an dem Platz lag, an dem Sansa sie liegen gelassen hatte. Nun sah die junge Frau wie sich die Nase der Wölfin bewegte bevor sie die Ohren aufstellte und den Kopf hob. Lady setzte sich eilig auf und starrte das Steak in Sansas Hand an. Die Rothaarige ging zu ihrer Wölfin und hielt es Lady hin. "Lass es dir schmecken, Lady.", sagte sie sanft. Ihre Wölfin schien äußerst hungrig gewesen zu sein. Denn ihre Schnauze schnellte vor. Ihre Zähne gruben sich in das Steak, verfehlten knapp die kleinen, schmalen Hände der jungen Stark. Diese ließ das Steak erschrocken los und stand eilig auf, legte ihre andere Hand um die, die beinahe zerbissen worden wäre. Abwesend rieb sie sich über die Hand während Lady aufstand und in ein anderes Zimmer ging. Sansa atmete mehrmals tief durch, Lady hatte sie nie beim Füttern gebissen. Nicht einmal versucht. Die Rothaarige schluckte einmal bevor sie ihren Teller und ihr Glas Wasser nahm. Dann ging sie zu ihrem Sofa und stellte beides auf dem Tisch ab. Sie schaltete den Fernseher ein, nahm ihren Teller und begann damit die Trauben zu essen. Trauben waren ihr so viel lieber als Wein.

”Ist dieses Kapitel wirklich abgeschlossen oder wünscht du es dir nur? Kleiner Vogel?”, ertönte eine leise Stimme. Sansa hielt inne. Diese Stimme kannte sie. Langsam ließ sie ihre Hand sinken bevor sie ihren Teller abstellte und fast zeitgleich elegant aufstand. Die Stimme hatte sie sich nicht eingebildet, oder? Sie sah in ihrer stehenden Position in den Fernseher. Diese Worte hätten gar nicht in den Zusammenhang gepasst. Sie schaltete den Fernseher aus. Ihr schöner Blick wanderte durch das Zimmer, suchte alles so genau er konnte ab. Sie blinzelte ein paar mal. Hatte ihr Gehirn ihr einen Streich gespielt? Ramsay war tot. Zerfleischt von seinen Hunden. Sie hatte seine Schreie gehört. Er konnte gar nicht mehr leben! Sie bildete es sich nur ein. Die Rothaarige schüttelte ein paar Mal den Kopf bevor sie nach ihrem Glas griff. Sie stieß es beinahe um. Erschrocken streckte sie ihre zweite Hand danach aus. Beide ihrer zierlichen Hände zitterten. Sie schloss die Augen und atmete einmal durch. Er war nicht hier, sie brauchte keine Angst zu haben. Niemand würde sie jemals wieder so zurichten wie es Joffrey und besonders Ramsay getan haben. Langsam hob sie das Glas an und trank einen Schluck. Anschließend ging sie in ihre Küche und stellte das Glas in die Spüle. Leise seufzte sie einmal bevor sie nach Lady zu suchen begann. Konnte nicht schwer werden, der Wolf war ja groß. Und so riesig war ihre Wohnung nicht. Leise räusperte sich die junge Stark. "Lady...? Wo... wo bist du? Komm her!", rief sie, versuchte das Zittern in ihrer Stimme zu verbannen. Sie fand ihre Wölfin in ihrem Schlafzimmer. Sie lag auf ihrem Bett. Kurzzeitig blitzte ein Bild vor ihren schönen, blauen Augen auf. Ihre Hochzeitsnacht. Sansa riss ihre Augen auf bevor sie nach Luft schnappend rückwärts stolperte. Sie stieß gegen ihren Spiegel und fiel beinahe hin. Zitternd ließ sie sich auf den Boden sinken. Was konnte nur ein Gedanke in einem Mensch auslösen! Lady stand auf und sprang von ihrem Bett, schlich besorgt näher an ihre Herrin heran. Winselnd rieb sie ihren Kopf an Sansas Schulter. Die Rothaarige schlang ihre Arme um ihre Wölfin und vergrub ihr Gesicht im weichen Fell des Tieres. "Der Winter naht... Der Norden vergisst nicht...", murmelte die Rothaarige, merkte wie sie sich wieder beruhigte. Die Worte ihres Vaters sorgten meist dafür, dass sich Sansa beruhigte.
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