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The Story of two Demons...


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 The Story of two Demons...

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AutorNachricht
Belial

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BeitragThema: The Story of two Demons...   So Mai 06 2018, 23:21

The Story of two Demons...
Wer?: Belial & Dean Winchester
Wann?: Zwei Wochen nach dem Unfall und dem Gedächtnitsverlust
Wo?: Im Hellfire Club


Es waren zwei Wochen vergangen seit sie von einem Auto angefahren wurde. Den Ärzten zufolge, hatte das Auto die Dunkelhaarige erfasst und mehrere Meter weiter gestoßen. Sie war offenbar mit dem Kopf auf dem Bordstein aufgekommen und hatte dabei eine schwere Kopfverletzung erlitten. Die Ärzte waren verwundert, dass Belial nicht durch diesen Unfall ums Leben gekommen war. Sie hatten es sich nicht erklären können wie die Dunkelhaarige nach einem solchen Sturz noch leben konnte. Doch schien irgendetwas die junge Frau beschützt zu haben. Der Autofahrer selbst hatte es sich nicht erklären können, woher Belial gekommen war. Er hatte Grün, fuhr los und urplötzlich stand die Dunkelhaarige auf der Straße. Er hatte nicht mehr rechtzeitig bremsen können, zu schnell war er gefahren. Als die Polizei ihn befragte, sagte er ihnen, dass er dringend zu einem Termin hätte fahren müssen. Doch dieser Unfall hatte in seinen Augen höchste Priorität weshalb er sein Meeting abgesagt hatte. Scheinbar hatte die Polizei den Autofahrer darauf aufmerksam gemacht, dass man nicht mit solch einer Geschwindigkeit in der Stadt fahren durfte. Welche Strafe er dafür bekommen hatte, wusste Belial nicht. Sie hatte auch nichts von der Befragung mitbekommen. Sie hatte nichts mitbekommen. Gar nichts. Alles war schwarz gewesen.
Erwach war die Dunkelhaarige im Krankenhaus. Es war als hätte sie durch Milchglas gesehen. Alles verschwommen, kaum erkennbar. An den Rändern ihres Blickfeldes hatte das Bild geflimmert. Belial hatte sich nicht bewegen können doch hatte sie besorgte und freudige Stimmen gehört. Sie hatte einige Minuten gebraucht bis sich ihr Blick geklärt hatte. Dann hatte sie realisiert, wer alles neben ihrem Bett gestanden und gesessen hatte. Ihre Mutter, Jubilee Nelson, und ihr Vater, Flynn Nelson, waren neben ihrem Bett gesessen. Offenbar waren sie so lange dort gewesen, dass Belials Mutter auf dem Bett ihrer Tochter eingeschlafen war, die Arme verschränkt, den Kopf darauf gelegt. Jubilee war eine hübsche Frau. Dunkle Haare wie Belial, heller Teint, so blaue Augen, dass sie beinahe weiß wirkten, rosafarbene, volle Lippen. Sie war Schriftstellerin wie Jubilee ihrer Tochter erzählt hatte nachdem diese aufgewacht war. Flynn war Schönheitschirurg. Doch es war noch eine Person anwesend gewesen. Eine junge Frau mit braunen Haaren, die ihr in Korkenzieherlocken über ihre Schultern und ihren Rücken fielen. Ihre Augen blau wie der Himmel und sie besaß das strahlendste, ansteckendste Lächeln, das Belial jemals gesehen hatte. Sie stellte sich als Michelle Lance vor, ihre beste Freundin seit ihrer Kindheit. Mittlerweile wohnten die beiden zusammen wie sich rausstellte. Auch erzählte Michelle ihrer besten Freundin, dass sie Studentin war. Sie studierte Germanistik. Belial fragte die Anwesenden wie sie ihr Geld verdiente. Daraufhin stellte sich heraus, dass die Dunkelhaarige wohl ein Model und eine Schauspielerin war. Und recht erfolgreich wie Belial erfuhr. Etwas in ihr schien äußerst zufrieden zu sein als sie diese Informationen aufnahm. Ihr Kopf hatte fürchterlich geschmerzt. Deshalb hatte die schöne Dame eine ihrer zierlichen Hände gehoben und an ihren Hinterkopf gelegt. Ein Verband war um ihre wunderschönen Haare gewickelt, um ihre Kopfwunde vom Bluten abzuhalten. Es schmerzte als Belial ihre Verletzung berührte. Eilig hatte Jubilee nach der Hand ihrer Tochter gegriffen und sie von der Verletzung entfernt. Sie solle nicht daran herumdrücken sonst würde es nie besser werden, hatte Michelle gesagt. Also hatte Belial es für diesen Moment in Ruhe gelassen.

Nun war die Dunkelhaarige seit zwei Wochen aus dem Krankenhaus entlassen worden. Den Verband musste sie noch immer tragen, ebenso wie sie zu Untersuchungen gehen musste. Noch immer konnten sich die Ärzte nicht erklären wieso sie nicht an ihrer Verletzung gestorben war. Sie witzelten, dass wohl etwas im Körper der Dunkelhaarigen sie beschützt hatte. Natürlich meinten die Ärzte dies nur als Scherz, Belial hatte gelächelt. Doch innerlich hatte sie angefangen über die Worte nachzudenken. Denn seit ihrem Unfall und ihrem Gedächtnisverlust hatte sie Alpträume. Jede Nacht träumt Belial von Menschen, die von Schmerzen geplagt werden. Sie schreien, flehen um Gnade, schreien bis sie keine Stimme mehr haben, bis aus ihrer Stimme nur noch ein Krächzen wird. Es läuft der Dunkelhaarigen kalt den Rücken herab. Dann hört sie stets ein Lachen. Erfreut, glücklich, fröhlich, aus voller Kehle. Die lachende Person dreht sich um und blickt Belial lächelnd an. Dann erst erkennt die Dunkelhaarige die Person. Es war sie selbst. Als Belial ihren Blick senkt, erkennt sie stets Hände voller Blut. Wenn sie den Blick hebt, stürzt sich ihre Doppelgängerin auf sie. Anschließend schreckte Belial stets aus ihren Träumen hoch. Schweißgebadet, schreiend, manchmal sogar weinend. Doch sind es tatsächlich Alpträume wie die Dunkelhaarige bisher denkt? Oder sind es womöglich Erinnerungen an ihr früheres Leben, an das sie nicht die geringste Erinnerung besitzt? Sie kann sich nur daran erinnern wie das Auto sie mitnimmt, weiter reichen ihre Erinnerungen nicht zurück. Bis auf die Träume. Erzählt hatte sie bisher niemandem davon. Man würde sie als krank abstempeln. Geistig gestört, würde sie womöglich in die Geschlossene einweisen. Nein, danke. Belial war sehr stolz.

Ein letztes Mal sah Belial in den Spiegel. Wie schon die vielen Male zuvor erblickte sei ein hellhäutiges Gesicht, dessen Blässe keineswegs ungesund wirkte. Zwei Paar graugrüne Augen blickten ihr im Spiegel entgegen, die von schwarzen Wimpern eingerahmt wurden. Ihr Blick wanderte weiter zu ihrem Mund, der einen schönen, rosigen Ton besaß. Sie musste nicht einmal nachhelfen, damit er so schön aussah. Wie gerne sie ihr Spiegelbild ansah, merkwürdigerweise. Sie hob ihre Hand und strich sich über ihre schwarzen, lockigen Haare, die ihr schönes Gesicht einrahmten. Wie sie die Farbe ihrer Haare liebte. Die Dunkelhaarige blinzelte einmal bevor sie sich von ihrem Spiegelbild abwandte. "Ich weiß nicht, ob ich heute Nacht heimkomme! Bis morgen!", rief sie ihrer besten Freundin zu, die in ihre Seminararbeit vertieft war. Ein leichtes, sanftes Lächeln erschien auf Belials Lippen bevor sie nach ihrer Tasche griff und das Haus verließ. Es war Zeit! Sie war lange nicht mehr unterwegs gewesen, hatte sich lange keinen Drink mehr gegönnt! Seit zwei Wochen, ehrlich gesagt. Seit sie entlassen worden war. Doch heute würde sie einen drauf machen, hatte sich die schöne Dunkelhaarige vorgenommen.

So trugen ihre langen, schlanken Beine die schöne Dame zum Hellfire Club. Er war berühmt, sogar in Olympia. Es dauerte etwas bis sie an besagtem Club war doch sie wollte unbedingt herausfinden, was an den Gerüchten war. So betrat Belial den Club und sah sich erstmal um. Einige Herren und Damen waren anwesend, die wohl in ihr Beuteschema passen würden. Helle Haut, dunkle Haare, schöne Augen, schlank, groß, wirkten reich. Teure Uhren, Anzug, Krawatte, das neueste Handy, das auf dem Markt war. Genau ihr Typ. Die Dunkelhaarige begann zu lächeln bevor sie sich in Bewegung setzte. Mit erhobenem Kopf, selbstbewusst wie es sich für die Todsünde Stolz, Eitelkeit und Hochmut gehörte, bewegte sich Belial beinahe instinktiv elegant und anmutig zum Tresen. Sie ließ sich auf einen Barhocker, der sauber wirkte, sinken. "Hi.", kam es vom Barkeeper, ein Lächeln umspielte seine Lippen. Er wirkte gepflegt, schlank, hübsch, groß, allerdings wirkte er alles andere als reich. Na schön. Man konnte auch mal aus seinem Muster fallen. Doch reichte es noch nicht für eine Ausnahme. "Whisky.", sagte die schöne Dunkelhaarige ohne auf seine Begrüßung einzugehen. Der Barkeeper lächelte bevor er sich abwandte, um Belials Drink vorzubereiten und zu servieren. Ließ er sich absichtlich Zeit oder war er zu unfähig einen Drink einzuschenken? Etwas in ihr, ein dunkler, aggressiver, leicht reizbarer Teil, wurde ungeduldig, beinahe sauer, wütend. Die schöne Dunkelhaarige schluckte einmal bevor der Barkeeper ihr ihren Drink servierte. Sie bezahlte bevor sie sich auf dem Hocker umdrehte und sich mit dem Rücken an die Bar lehnte, den Drink in einer ihrer zierlichen, kleinen Hände. Ihr Blick wanderte über die Anwesenden. Sie suchte nach ihrem Auserwählten des Abends. Er hätte die große Ehre, die große Belial erleben zu dürfen. Im nächtlichen Einsatz, verstand sich. Ihr schöner grünblauer Blick fiel auf einen jungen Mann mit braunen, kurzen Haaren, einem leichten Bart und grünen Augen. Seine Augen waren das interessanteste an ihm. Auch er wirkte nicht reich doch sein Aussehen war beinahe genau Belials Typ. Über sein fehlendes Geld konnte die schöne Dunkelhaarige hinwegsehen. Sie ließ sich elegant von ihrem Barhocker gleiten und bewegte sich mit anmutigen Schritten zu ihrem Ziel. Vor ihm blieb sie stehen. "Hey. Ich hab dich hier noch nie gesehen. Bist du neu?", fragte die schöne Dunkelhaarige während ihre hellen, grünblauen Augen den jungen Mann musterten. Ihre dunklen, welligen Haare lagen über ihrer Schulter, fielen darüber wie ein seidig weicher, glänzender Wasserfall.
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Dean Winchester

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BeitragThema: Re: The Story of two Demons...   Mo Mai 07 2018, 12:27

Einstiegspost

Brutal wurde der Körper der blonden Frau gegen die Mauer geknallt. Sogar so feste, das diese davon leicht benommen war, alles mehr aus einer verschwommenen Sicht mit bekam. Keine Kraft mehr dazu hatte, sich zu wehren. Entschlossen nahm der ältere Winchester ein Messer hervor, um einen Schnitt in den rechten Arm zu machen. Erst dann berührten die Lippen die Stelle, wobei der Dämon zu trinken anfing. Den roten Saft des Lebens gierig in sich aufnahm. Denn genau das brauchte der Körper seit der Folterer kein Mensch mehr war, sondern die wahre Bestimmung endlich gefunden hatte! Immer mehr wurde getrunken. Während sich die Bewegungen von dem Opfer durch den Schlag vorher sowieso verlangsamt hatten. Dieses zierliche Gesicht, das immer bleicher wurde, die weit aufgerissen Augen, die entsetzt zuschauten. Mit einem mürrischen „Halt still kleine.“ drückte sich der eigene Körper unsanft gegen den anderen. So das die weibliche unbekannte Person stöhnte. Während dann das ganze weiter genossen werden konnte. Mit einem hilfesuchendem Blick sah die Fremde sich um. So als ob irgendwer das bemerken könnte. Jedoch war in der Nähe gerade niemand zu sehen. Grund genug, davon immer mehr zu nehmen. Na schön, Blut konnte von dem älteren Winchester als eine extrem große Schwäche bezeichnet werden. Jedoch anders ging es für den Dämon nicht! Ohne dabei ein Vampir zu sein. Zudem war der Folterer ein Ritter der Hölle! Wobei an dem rechten Arm innerhalb unter der Mitte das Kainsmal noch immer haftete. Inzwischen viel es der Dame immer schwerer stehen zu bleiben. Ein Körper, der immer mehr runter rutschte, weshalb Dean der Bewegung folgte, weiter trank. Sich manchmal kaum stoppen konnte.

Na schön, es kam schon vor, das andere dabei draufgingen! Jedoch sollte das den älteren Winchester nicht stören, um kalt darüberzustehen. Irgendwann ließ der Dämon von der ohnmächtig geworden ab, richtige sich zufrieden auf. Wobei der Handrücken über die Lippen glitt, wobei so Spuren darauf beseitigt wurden. Abfällig wurde die liegende betrachtet, um einmal mit dem Fuß an die Seite zu treten. Da sich nichts rührte, war der Fall damit erledigt. Na schön, manchmal wurden solche auch mit Absicht am Leben gelassen. Nur um zu sehen, ob diese es schafften. Oder um den Reiz dahinter zu erhöhen. Damit die Gefahr noch stärker war, als sowieso. So wie alles für den Folterer lief war es in Ordnung. Ohne sich nach dem alten Leben zu sehen. Jetzt,wo Dean alles hatte, was gebraucht wurde. Diese Last der Verantworten, die von den Schultern genommen wurde. Eine Familie, die einem Wortwörtlich am Arsch vorbeiging. Immerhin hatte der ältere Winchester früher als Mensch viel mit gemacht. Ein wenig zu viel. Da brauchte es niemand zu wundern, das alles so kommen musste! Denn der Dämon mochte es so, um alles dafür zu tun, zu Verschlechterung der Umstände beizutragen. Ein diabolisches Lächeln umspielte die Lippen, um sich arrogant durch das dunkle Haar zu fahren. Vor allem der kleine Bruder sowie der Engel sollten sehen, wie diese allein klar kamen! Hass keimte auf, wobei das Mal rot aufleuchtete. Aggressionen machten sich breit, um einfach wütend einige Male, um sich zu schlagen. Mit der Flachen Hand an die Mauer dabei zu knallen. Denn es würde erst besser werden, wenn es herausgelassen wurde. Immerhin benötigte das Kainsmal nun einmal einige Dinge.

Erst nachdem der ältere Winchester sich beruhigt hatte, wurde sich davon überzeugt, dass die Waffen in der braunen Lederjacke versteckt waren. Jetzt Bedarf es erst mal was Starkes. Grund genug dafür den Club aufzusuchen. Dabei hatte vor allem der Anblick des Barkeepers was, um diesen erst mal zu mustern. Es dauerte auch kaum zu lange, bis die aufgegebene Bestellung gebracht wurde. Neben einem Bier wurden auch 5 kleine Gläser mit flüssigem Inhalt vor den Dämon gestellt. Sogar ein „Danke.“ kam charmant über die Lippen, um gerne sich das eigene Aussehen zu Nutze zu machen. Inzwischen hatte der Folterer schon lange Platz genommen, um einige Schlucke von dem Bier zu trinken. Als auf einmal eine unbekannte Dame vor Dean stehenblieb. Eine solche die erst einmal von dem Kopf bis zu den Füßen gemustert wurde. „So lange bin ich noch nicht hier.“ Musste es lässig von dem älteren Winchester hervorkommen. Als Dämon war es einfacher, alles hervorzubringen. Es stellte kaum mehr ein Problem da, die Gefühle zu verschweigen. „Dafür bist du schon länger hier?“ Musste direkt eine lockere Anrede erfolgen, um das ganze zu Nutzen zu verstehen. „Setz dich doch.“ Konnte schon ein wenig wie ein Flirt wirken. Selbst wenn seit jenem grausamen Ort alles anders war, was das betraf. „Demnach bist du also schon länger hier?“ Konnte genutzt werden. „Dann kannst du mich bestimmt aufklären.“ Um eines der kleinen Gläser zu nehmen, dieses in einem Zuge zu trinken, um es dann umgekehrt auf die Theke zu stellen. „So was wo man Wissen sollte?“ Jemand wie Dean kam eigentlich auch mit der Situation klar, um sich meist Ideal anpassen zu können. Ein tiefer Blick wurden die Augen der Anwesenden geworfen. „Wie ist gleich dein Name?“

(ooC: immer melden, sollte am Post was nicht okay sein)
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Belial

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BeitragThema: Re: The Story of two Demons...   Di Mai 22 2018, 04:23

Belial war recht wählerisch mit ihren Herren. Manchmal durften es auch Damen sein, doch diese wählte sie noch strenger aus. Denn die Dunkelhaarige war nicht lesbisch. Sie war heterosexuell, mit Leib und Seele - wie man so schön sagte. Sie durften nicht dick, nicht zu schlank. Muskulös, auf jeden Fall. Belial achtete auf ein gepflegtes Äußeres und erwartete dies auch von ihren möglichen nächtlichen Partnern. Am liebsten war ihr bei Männer gebräunte Haut, kurze Haare, braun oder schwarz, grüne Augen. Am liebsten waren ihr reiche Männer und reiche Damen. Doch bei den Partnern ihres Geschlechts achtete sie auf hellhäutige Damen mit dunklen Haaren und dunklen Augen. Ihre Blässe durfte nicht ungesund wirken. Wie es bei ihrem Erscheinungsbild der Fall war. Wie gesagt, man musste sehen, dass ihre Auserwählten nicht knapp bei Kasse waren. Sobald man diese Kriterien erfüllte, konnte man sich sicher sein von der schönen Dunkelhaarigen angesprochen zu werden. Doch machte Belial manchmal Ausnahmen. Diese durften sich glücklich schätzen, sollten sich geehrt fühlen. Ausnahmen passierten äußerst selten, so gut wie nie. Aufdringlich durften ihre Auserwählten ebenfalls nicht sein. Sie konnte biestig werden, aggressiv, wenn man ihr zu sehr auf die Pelle rückte, an ihr klebte wie Kaugummi an der Schuhsohle. Nervtötend.
Während Belial auf eine Antwort ihres heutigen Auserwählten wartete, trank sie einen Schluck ihres Whiskeys. Es war nicht der Beste, den sie hier hatten. Doch das Gesicht des Barkeepers, der ihr ihren Drink gegeben hatte, hatte sie hier noch nie gesehen. Vermutlich war er neu. Diesen Fehler vergab sie ihm. Aber auch nur, weil sie so gnädig und barmherzig war. Sie war nicht eingebildet. So würde sich die Dunkelhaarige nicht bezeichnen. Sie war eitel, das schon. Jeder sollte ein gewisses Maß an Eitelkeit besitzen. Belial war stolz, etwas hochmütig und sie war arrogant, hochnäsig. Durchaus zutreffend. Doch war Belial nie in den Sinn gekommen, dass ihre Eigenschaften etwas mit ihrer wahren Herkunft zu tun haben könnten. Wie auch? Die Dunkelhaarige glaubte nicht an Dämonen, Engel, Gott und den Teufel - glaubte sie zumindest. So war es ihr gesagt worden. In dem Moment als sie aufgewacht war, hatte sie allem geglaubt was ihr erzählt worden war. Die Ärzte hatten es auf ihre lange Bewusstlosigkeit geschoben. Ihr Gedächtnis würde eines Tages zurückkehren, hatten die Ärzte gesagt.
Belial nahm einen weiteren Schluck ihres Drinks während sie den Brünetten erneut musterte. Er schien gut gebaut zu sein, braune Haare, grüne Augen, etwa ihre Größe. Aber nicht reich, so wie es aussah. Doch war Belial heute Abend in Gönnerlaune. Es war ihr egal, sie würde eine Ausnahme machen. Man konnte nun mal nicht so perfekt sein wie sie es war. Außerdem kam ihr heutiger Auserwählte sehr nah an ihr Beuteschema ran. Belial spürte seinen musternden Blick. Von oben nach unten und vermutlich wieder nach oben zurück. Gleich würde ihm bewusst werden, dass er eine Schönheit vor sich stehen hatte. Das war Belial gewöhnt. Natürlich. Wie sollte es anders sein? "So lange bin ich noch nicht hier.", kam es lässig von ihrem Gesprächspartner. Also hatte die Dunkelhaarige Recht gehabt. Der Brünette war noch nicht lange in dieser Welt. Er war neu. Sowohl in dieser Welt als auch in diesem Club. Er begann Belial noch mehr zu gefallen als vorher schon. "Dafür bist du schon länger hier?", fuhr der Brünette locker fort. Belial verzog ihre rosigen, schönen Lippen zu einem Lächeln. Sie entblößte eine Reihe perfekter, strahlender, weißer Zähne. "Interessant, dass Du fragst. Ich weiß nicht, ob das meine Welt ist, in der ich geboren wurde. Vor Kurzem bin ich im Krankenhaus aufgewacht.", meinte die Dunkelhaarige lächelnd bevor sie einen weiteren Schluck trank. "Setz dich doch.", bot der Brünette an. Belial ließ ihr Glas sinken, ein leichtes Lächeln lag auf ihren Lippen bevor sie ihre zarte, zierliche Hand nach der Stuhllehne ausstreckte und ihn ein wenig vom Tisch wegzog. Elegant, anmutig ließ sie sich auf den Stuhl sinken und stellte ihr Glas ab, stützte ihre Unterarme auf und lehnte sich ein wenig auf die beiden während sie das Gesicht des Auserwählten etwas genauer musterte. Er kam ihr bekannt vor... etwas in ihr schien ihn zu erkennen doch... sie konnte sein Gesicht nicht zuordnen. "Demnach bist du also schon länger hier? Dann kannst du mich bestimmt aufklären.", meinte der junge Mann, nahm eines der kleinen Gläser, das er in einem Zug leer trank und zurückstellte. Belial legte ihren Kopf ein wenig schief während sie ihn beobachtete. "So was wo man Wissen sollte?", fragte der Brünette weiter. Belial schloss ihre Hand wieder um ihr Glas. "Ich kann Dir nur sagen, was Dir wohl schon aufgefallen ist. Dass in dieser Welt Menschen, Wesen, Tiere von überall hergebracht werden und nicht mehr zurückkehren können. Dass es hier kein Datum gibt und keiner Dir eine Jahreszahl nennen kann.", meinte die Dunkelhaarige bevor sie ihren letzten Schluck trank und das Glas auf die Theke stellte. Mit ihrem Blick suchte sie den des Barkeepers, den sie von ihren unzähligen Besuchen kannte. Er sah kurz zu ihr und griff nach der Whiskeyflasche. Er schenkte ihr ein weiteres Glas ein bevor er ein wenig zurücktrat. Belial lächelte ihn an bevor sie ihre Aufmerksamkeit wieder dem Brünette zu wandte. "Wie ist gleich dein Name?", fragte der junge Mann. Die Dunkelhaarige warf mit einer Kopfbewegung ihre Haare zurück. "Belial.", nannte sie dem Brünetten ihren Vornamen. "Mir wurde im Krankenhaus gesagt, mein Nachname wäre Nelson.", meinte die Todsünde. "Und Dein Name?", fragte die Dunkelhaarige bevor sie ihr Glas erneut an ihre Lippen hob.
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Dean Winchester

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BeitragThema: Re: The Story of two Demons...   Di Mai 22 2018, 11:43

Früher hatte der ältere Winchester schweigen meist vorgezogen. Jedoch stellte genau das als Dämon kein Problem mehr da. Oder sobald die eigene Art anders war, in eine ganz andere Richtung ging als ursprünglich. Jetzt war es mehr als einfach, alles offen hervorzubringen. Kein Blatt mehr vor den Mund zu nehmen! Keine Gefühle, die sonst im Wege gestanden hätten. So ganz ohne Rücksicht auf andere dabei zu nehmen. Warum auch? Immerhin dachte der Ritter der Hölle mehr an sich. An die Dinge, wo hier getan werden sollten. Chaos, Vernichtung, Zerstörung! Sofern es nach dem Hunter ging, könnte alles schlimmer sein. Denn es hatte immer was, andere bei dem leid zu beobachten. Bei dem was ertragen werden musste. Diese Qualen Schreie! Musik in den eigenen Ohren. Selbst das Foltern stand dabei ganz oben auf der Top Liste der gemochten Dinge. Zumal es eine Waffe gab, die mit zu den Lieblingen zählte. Neben der versteckten Machete unter der Jacke galt das auch für die Peitsche. Es bräuchte schon zugegeben mehr Opfer, wo diese zum Einsatz kommen konnte. Selbst so was wie Aufträge in die diese Richtung würden unter Umständen angenommen werden. Da würde Dean dabei kaum vor etwas zurückschrecken, sondern die Dinge wie gewollte eben umsetzen. Partner wären dabei für das Vorhaben jedoch Ideal.

Einzig allein so was zu finden würde kaum zu einfach sein. Jedoch stellte das ganze dann auch eine Herausforderung da. Einer, der kaum widerstehen werden konnte. Genau so wie dem Reiz der Gefahr. Den Hang dazu Dinge zu tun, wo es wirklich in sich hatten. So wie das Risiko beim Blut trinken. Denn das gab es in der Tat jedes Mal aufs neue. Selbst die Gefahr entdeckt zu werden konnte kaum als klein bezeichnet werden. Jedoch löste, dass den eigenen Nervenkitzel jedes Mal mit aus. Es gab also noch einiges, das der ältere Winchester brauchte. In dem Sinn schnell umsetzen sollte. Am besten schon gestern. Jedoch zählte Geduld nun einmal kaum zu den Stärken. Zumal dem Dämon schnell langweilig werden konnte, denn der brauchte Beschäftigung. Auslauf! So was wo voll drin aufgegangen werden konnte. Nur das nichts tun konnte nervtötend sein. Oder gar diejenigen, wo Steine in den Weg legen wollten. Davon gab es hier bestimmt auch einige! Um bei dem ganzen einfach mal direkt davon auszugehen. „So lange auch nicht.“ Konnte offen gestanden werden. Dieses Lächeln hatte was Einmaliges. „In einem Krankenhaus?“ Musste überrascht wiederholt werden. Kein Plan, wie das bei dem Hunter genau abgelaufen war, um auf einmal hier zu sein. „Hier ist es doch gar nicht so schlecht.“ Im Gegenteil, das hatte was wo gefallen fand.

Gerade hatte die anwesende Platz genommen. Um dabei die Kurven zu betrachten. Da wusste also jemand über die Wesen Bescheid. Umso besser. „Ist nichts neues für mich.“ Im Gegenteil. „Davon wusste ich auch schon früher.“ Musste großspurig hervorkommen. „Bin eben ein aufgeklärter Junge.“ Früher sogar mehr! „Wer braucht schon Zahlen?“ Keiner. Ging auch so. Inzwischen schenkte der Barkeeper nach. Bewusst, mit voller Absicht wurde anders als früher immer der richtige genannt. „Dean, Dean Winchester.“ Es hatte immer wieder was zu sehen, wie andere darauf reagierten. „Nelson.“ Musste wiederholt werden. „Bei mir kannst du gerne bei Dean bleiben.“ Kam es charmant hervor. „Persönlich ist mir du lieber, als dieses steife Sie. Zumal wir doch sowieso hier alle in einem Boot sitzen.“ Alle zusammen. „Dann hast du noch Erinnerungen an dein altes Leben?“ Oder was früher einmal war? Neugierig wurde die Gesprächspartnerin wieder gemustert. „Oder hast du gar schon so was wie eine Unterkunft? Aktuell bin ich mehr dabei, alles zu erkunden. Bevorzugt zu Fuß.“ Ohne, dass das irgendwie leidtun musste. „Mit was verbringst du so deine Freizeit?“ In einem früheren leben hätte der Hunter den FBI Ausweis unter die Nase gehalten. Jedoch war das nicht notwendig.

„Und was fangen wir beide so mit unserem begonnen an?“ Gab es vielleicht Vorschläge? „Irgendwelche Ideen?“ Je nach dem um was es sich handelte, würde sich der Folterer darauf dann eventuell einlassen. „Ist das mit den Wesen für dich eher was Neues?“ Konnte immerhin schon sein. „Zumindest früher war ich einst einmal ein Mensch.“ Es war immer wieder schön, das ganze zu steigern. Um die Reaktionen von der Lady dabei genau zu beobachten. Erst dann trank Dean wieder von dem Bier. Wobei das Glas erhoben wurde. „Prost.“ Kam in die Richtung der Dame hervor, um wieder einen tiefen Blick in die Augen zu werfen. „Denn mir scheint, wir sollten so richtig auf unser Kennenlernen anstoßen.“ Irgendwie hatte die Anwesende was. Wobei jetzt erst mal noch einige Schlucke getrunken werden mussten. Okay, das waren wirtlich einige Fragen. Es sollte sich wohl gerade ein wenig in Zurückhaltung geübt werden. Um auch gerne mal der Gesprächspartnerin einfach das Ruder zu überlassen. Oder um zu sehen, was dann bei herum kommen würde. Arrogant glitt die Hand durch das dunkle Haar, um anschließend durch das Gesicht zu fahren. Wobei die Haltung mehr als nur entspannt war, um das ganze zu genießen.
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Belial

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BeitragThema: Re: The Story of two Demons...   So Mai 27 2018, 20:11

Ob es tatsächlich so war, dass sich die Persönlichkeit, die eigene Art veränderte, wenn man ein Dämon war, konnte Belial nicht beurteilen. In diesem Moment zumindest nicht. Auch als Todsünde könnte sie es wohl nicht beurteilen. Manch einer behauptete, dass der Vater der Todsünden Luzifer war, der Höllenfürst persönlich. Manch einer widersprach und behauptete, dass der Vater der Krieg oder einer der anderen Reiter der Hölle war. Doch die Todsünden selbst wussten, dass weder der Höllenfürst noch einer der Reiter der Hölle ihr Vater war. Sie gingen davon aus, dass Luzifer sie erschaffen hatte. Das bedeutete, dass weder Belial noch ihre Geschwister, die anderen Todsünden, jemals Menschen gewesen waren. Sie kannten nur ihren Charakter, ihre Persönlichkeit als Todsünden. Nun gut, Belial war zwar eine Dämonin, die Todsünde Hochmut, Stolz, Eitelkeit doch war sie derzeit mehr Mensch als je zuvor, da sie ihre Erinnerungen verlor. Vielleicht würde Belial doch Verständnis für die ehemalig menschlichen Dämonen haben, wenn sie ihre Erinnerungen und ihre Fähigkeiten zurückerhalten würde. Doch dies waren Dinge, von denen Belial derzeit keine Ahnung hatte und sich nie vorgestellt hätte jemals über so etwas nachzudenken.
Die Dunkelhaarige wäre wohl auch nie auf die Idee gekommen, dass sie einer der Lieblinge Luzifers sein könnte. Jemand wichtiges, den der Höllenfürst verloren hatte und wiederfinden wollte. Zumal Belial nicht an den Himmel oder die Hölle glaubte. Natürlich glaubte sie demnach nicht an Engel, Dämonen, Gott und den Teufel. Doch war es tatsächlich so. Als sie noch in der Hölle als Todsünde gelebt hatte, hatte sich etwas zwischen dem Höllenfürst, dem gefallenen Engel und ihr entwickelt. Eine Beziehung, die sich die oberste Todsünde niemals erhofft hätte. Doch war es geschehen. Sie war dem Verlangen, der Liebe verfallen, die sie immer verhöhnt hatte. Anfangs hatte sie gedacht, dass sie sich nur von Luzifers Macht und seiner Stellung in der Hölle angezogen gefühlt hatte. Doch kurz bevor sie ihre Erinnerungen bei dem Autounfall verlor, hatte sie festgestellt, dass es mehr war. Dass sie seine Persönlichkeit, seine Art wertschätzte, liebte. Belial wusste zu wenig über Liebe, so war es ihr unbekannt, ob der Satan dasselbe für sie empfunden hatte. Zu schade, dass sie hier nicht darüber nachdenken konnte. Nicht darüber nachdenken konnte, was gewesen war, was sie derzeit fühlte und was sie irgendwann einmal fühlen könnte. Wäre dieser Autounfall nie passiert! Wäre sie aufmerksamer gewesen als sie auf die Erde zurückgekehrt war! Dann hätte die Todsünde in ihrem Inneren jetzt keine Scherereien mit einem hübschen, wunderschönen aber schwachen, fragilen Menschlein.

Als Belial noch eine Dämonin gewesen war, hatten alle erwartet, dass die Todsünde Hochmut ein Mann war. Es war nicht verwerflich denn genau das war Belial anfangs im Mittelalter gewesen. Damals war man als Mann weiter gekommen als in der Gestalt einer Frau - egal wie schön diese gewesen war. Frauen waren damals rein zur Fortpflanzung, zur Erziehung der Kinder, für den Haushalt und, um hübsch neben ihrem Gatten auszusehen, da gewesen. Aus diesem Grund hatte wohl Belials Schwester, die Wolllust, damals schon die Gestalt einer Frau angenommen. Diese Gestalt war bis heute für die andere Todsünde am nützlichsten. Doch im Laufe der Zeit hatte Belial ihr Aussehen der Zeit angepasst. Als die Damen immer mehr an Wert zu gewinnen schienen, immer mehr Rechte zugestanden bekamen, entschloss sie sich eine andere Gestalt auszuprobieren. Tatsächlich hatte die Dunkelhaarige an der Gestalt einer Dame mehr Gefallen gefunden als an der eines Herren der Schöpfung. Seitdem wandelte Belial als Dame in dieser Welt und ihrer Heimat auch in der Hölle.
Mit Abscheu hatte Belial beobachtet wie die Dämonin Ruby den jüngeren Winchester dazu brachte Blut zu trinken, um seine Kräfte zu stärken. Stets hatte die Dunkelhaarige ihr schönes Näschen gerümpft und hatte die schwächere, niedrigere Dämonin mit Hohn, Spott und Verachtung behandelt. Nein, sie hatte keinen Respekt vor dieser Ruby gehabt, hätte sie jetzt immer noch nicht. Wenn sie sich erinnern könnte, was die Dunkelhaarige nicht konnte.
Ihr schöner Blick wanderte ein weiteres mal über den Brünetten. Heute hätte sie wohl einen guten Fang gemacht. Abgesehen von seinem scheinbar fehlenden Reichtum hatte ihr Auserwählter alles, was die Dunkelhaarige an einem Mann schätzte. Er durfte sich glücklich schätzen ihre Aufmerksamkeit errungen zu haben. Sicherlich tat er das bereits, zeigte es nur nicht. "So lange auch nicht.", gestand der Brünette. Als er seine Lippen zu einem Lächeln verzog, das der Todsünde sehr zusagte, verzog auch sie ihre Lippen ein weiteres Mal zu einem Lächeln. Leise lachte sie amüsiert bevor sie ihr Glas an ihre Lippen hob. "In einem Krankenhaus?", wiederholte der junge Mann überrascht. Belial nickte während sie ihr Glas abstellte und schluckte. "Ich scheine einen Autounfall gehabt zu haben. Der Autofahrer hat mich wohl angefahren und seitdem erinnere ich mich an nichts außer an mein Aufwachen im Krankenhaus.", erklärte sie bevor sie mit einer Kopfbewegung ihre schönen, langen, schwarzen Locken zurückwarf. "Hier ist es doch gar nicht so schlecht.", meinte ihr Gesprächspartner. Belial sah sich kurz um bevor sie zustimmend nickte. "Da hast du Recht. So viele attraktive Männer und Frauen gab es sicherlich nicht in meiner Heimat.", stimmte sie lächelnd zu.

"Ist nichts neues für mich. Davon wusste ich auch schon früher.", kommentierte ihr Gesprächspartner großspurig. Belial zog eine Augenbraue hoch während sie den attraktiven Brünetten mit den grünen Augen zum wiederholten Male musterte. Hochmut? Er imponierte ihr sehr, weckte mit jedem Kommentar ihre Aufmerksamkeit. Es dürfte wohl ein erfreulicher Abend werden. "Bin eben ein aufgeklärter Junge.", fügte er hinzu. Belial grinste, zeigte ein weiteres Mal ihre perfekten, weißen Zähne. Sie achtete wirklich sehr auf ihr Äußeres, vielleicht etwas zu stark. Das fiel selbst ihr derzeit häufig auf doch konnte die Dunkelhaarige die Angewohnheit nicht abstellen. Wieso wohl? Die Antwort darauf kannte sie nicht. "Bist wohl ein großer Junge, hmm? Hatten wir das Aufklärungsgespräch mit Mami und Papi schon? Was war es? Bienchen und Blümchen?", fragte sie mit frechem Grinsen. "Wer braucht schon Zahlen?", fragte der Brünette. Darauf wusste die Dunkelhaarige nichts zu erwidern. Er hatte Recht doch kommentierte die Todsünde nicht alles was ihre Gesprächspartner sagten. Es machte den Reiz aus auch mal still zu bleiben, die eigenen Seelenspiegel auf die Iriden ihres Gesprächspartners gerichtet. Ihn stumm zu beobachten, ihren Blick tiefer wandern zu lassen bevor sie den Blick ihres Gegenübers wieder einfing ehe dieser ihrem Blick folgen konnte. "Dean. Dean Winchester.", stellte der Brünette sich vor. In Belials Inneren regte sich etwas, schien aufzuwachen als der attraktive, junge Mann seinen Nachnamen aussprach. Winchester. Die Dunkelhaarige blinzelte einmal, aus dem Konzept gebracht. Was war das für eine Stimme? Hatte sie diese jemals vorher gehört? Nicht so weit sich Belial erinnern konnte. "Nelson.", wiederholte Dean ihren Nachnamen. Die Dunkelhaarige richtete ihren schönen Blick wieder auf ihren Gesprächspartner. "Bei mir kannst du gerne bei Dean bleiben.", fuhr der Brünette charmant fort. Belial lächelte, verzog ihre schönen Lippen ein wenig. "Belial reicht auch bei mir.", erwiderte sie lächelnd. Ihr Gesprächspartner schien schon beim ersten Nennen ihren Namen nicht merkwürdig zu finden. Die meisten, denen die Dunkelhaarige ihren Namen nannte, reagierten verwirrt, schienen aus dem Konzept gebracht zu sein und sich zu fragen, ob die Schönheit es ernst meinte mit ihrem Namen. Dean hingegen schien ihn als normal zu empfinden. Erneut regte sich etwas in ihr, schien aufzuwachen und an die Oberfläche treten zu wollen, war scheinbar zu schwach dazu. Wieso? Was war das in ihr? Es war nicht das erste mal, dass Belial das Gefühl hatte nicht allein in ihrem Körper zu sein. Doch war es das erste mal, dass sie diese Stimme gehört hatte. "Persönlich ist mir du lieber, als dieses steife Sie. Zumal wir doch sowieso hier alle in einem Boot sitzen.", meinte Dean. Belial nickte zustimmend. "Geht mir genauso.", stimmte sie zu bevor sie einen weiteren Schluck trank. Sicherlich bildete sie sich diese Stimme ein. "Dann hast du noch Erinnerungen an dein altes Leben?", fragte Dean. Die Dunkelhaarige stellte ihr Glas wieder ab und drehte sich ein wenig zu ihrem Gesprächspartner herum. "Keine einzige Erinnerung. Im Krankenhaus wurde mir gesagt, wer meine Familie ist. Doch sicher bin ich mir nicht. Irgendetwas in mir ist sich sicher, dass das nicht meine Familie ist. Verrückt, nicht wahr?", meinte die Dunkelhaarige lächelnd. "Oder hast du gar schon so was wie eine Unterkunft? Aktuell bin ich mehr dabei, alles zu erkunden. Bevorzugt zu Fuß.", fuhr Dean fort. "Ich wohne bei meiner besten Freundin im Haus. Sie war auch da als ich im Krankenhaus aufgewacht bin.", erwiderte sie schulterzuckend. Auch hier war sich etwas in ihr sicher, dass das nie ihre beste Freundin gewesen war. Vorher zumindest nicht. "Mit was verbringst du so deine Freizeit?", fragte der Brünette weiter. Ihr Gesprächspartner war ja sehr neugierig. Sollte Belial recht sein. So konnte sie ihre Stimme ignorieren und im Gespräch mehr über Dean herausfinden. "Ich modele und schauspielere. Und du, Dean?", fragte die Dunkelhaarige zurück. Bei seinen Namen spürte sie Abscheu in sich aufkommen, erneut wehrte sich etwas in ihr, versuchte sich aus irgendetwas freizukämpfen. Doch noch immer versuchte Belial es zu ignorieren.

"Und was fangen wir beide so mit unserem begonnen an? Irgendwelche Ideen?", fragte Dean. Gute Frage, sehr gute Frage. Belial sprang nicht mit jedem Kerl in die Kiste, mit Frauen noch weniger. Doch flirtete die Dunkelhaarige gerne. Es kam ihr so vor als hätte sie das vor ihrem Gedächtnisverlust auch sehr gerne getan. "Ist das mit den Wesen für dich eher was Neues?", fragte Dean. Belial strich sich über ihre Haare, die über ihrer Schulter hingen. "Absolut. Ich hätte nie gedacht, dass Vampire, Hexen und Werwölfe existieren.", meinte sie, ließ absichtlich die Gattung der Engel und Dämonen aus. Nach wie vor glaubte sie nicht daran. "Zumindest früher war ich einst einmal ein Mensch.", ergriff Dean ein weiteres Mal das Wort. Belials Blick musterte ihren Gegenüber einmal bevor sie ihren Kopf interessiert schief legte. "Prost. Denn mir scheint, wir sollten so richtig auf unser Kennenlernen anstoßen.", meinte Dean. Belial lächelte leicht und hob ihr Glas ein wenig an. "Na dann. Prost. Auf unser Kennenlernen.", erwiderte sie lächelnd bevor die schöne Dunkelhaarige einen weiteren Schluck ihres Whiskys trank, den Blick fest auf Deans Iriden gerichtet. Nach ihrem Schluck stellte Belial das Glas wieder ab. Kurz sah sie Dean noch in die Augen, stumm, schweigend. "Du sagst, du warst früher einmal ein Mensch. Wurdest du gebissen? Bist du mittlerweile ein Vampir oder ein Werwolf?", fragte die Dunkelhaarige mit ehrlichem Interesse. Sie hob ihre zarte, zierliche, kleine Hand. "Wir fangen nicht an von Engeln, Dämonen, Gott oder dem Teufel zu reden. Einverstanden? An so etwas glaube ich nicht.", stellte die Dunkelhaarige klar. Sie senkte ihre Hand wieder, ließ sie auf dem Tisch ruhen. "Ich selbst scheine ein Mensch zu sein. Zumindest halte ich mich dafür bis ich rausgefunden habe, was mit mir los ist.", meinte die Dunkelhaarige als sie ihren Blick auf ihre Hand senkte. Sie blinzelte einmal und hob ihn wieder, richtete ihn auf Dean. Ihre schönen, graugrünen Augen waren dunkler geworden, schwarz. Vollständig. Unbewusst. "Also, erzähl. Was für einer Rasse gehörst du mittlerweile an?", fragte die Todsünde interessiert, stellte ein Arm auf und lehnte ihren Kopf ein wenig an die Hand während sie Dean interessiert und auffordernd beobachtete. Ein weiteres Mal blinzelte die Dunkelhaarige, ihre schönen, graugrünen Seelenspiegel waren zurückgekehrt.
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Dean Winchester

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BeitragThema: Re: The Story of two Demons...   Mi Mai 30 2018, 11:49

Mehr als skeptisch schaute sich der ältere Winchester um. Nur um so zu überprüfen, ob beiden jemand in die Quere kommen könnte. Oder vielleicht gab es solche, wo mithörten? Andere Kreaturen. Wesen? Solche, die damit dann etwas anfangen konnten? Eigentlich war der Punkt egal. Es sei denn jemand mischte sich hier ein. Je nach dem um wen es sich handelte oder was gewollt wurde, könnte das übel sein. Doch dann wurde die Aufmerksamkeit wieder auf die Anwesende gelegt. „Hat dir mal jemand gesagt, das gut aussiehst?“ Musste dann so was wie ein ernst gemeintes Kompliment erfolgen. Eines, das kaum zu der Unterhaltung gerade passte. Jedoch musste das gerade einfach sein. Klar, seit jenem grausamen Ort war einiges anders bei dem Dämon. In der Unterhaltung hatte das jedoch kaum was verloren. Abgesehen von dem Punkt, das ein Flirt mit einer weiblichen Person dabei kaum ausgeschlossen war, denn so hatte der Hunter wohl bereits einige Herzen gebrochen. Vor allem so was wie eine Feste Bindung kam für den Folterer kaum infrage. Dafür mussten schon die Bedienungen stimmen, was selten der Fall war, um das einfach so zu sehen. Wobei Dean eigentlich seit der Hölle auch auf andere fixiert war, jedoch blieb das im Mantel der Verschwiegenheit.

Wo waren beide gleich noch einmal stehen geblieben? Manchmal konnte der rote Faden schon verloren gehen. In dem Gespräch gab es auch Unterhaltungen. Jedoch waren selbst diese ein Mittel zum Zweck. Denn es hatte immer wieder was, jemand dabei zu studieren. Verhalten. Gestik, Mimik. Einfach alles! Es viel dem älteren Winchester kaum schwer, alles was früher einst mal war, jetzt mitzunutzen. „Dann hast du also Probleme, dich an alles zu erinnern.“ Von dem Bier wurde wieder getrunken. „Es gibt Mittel, Wege, da kannst du das korrigieren.“ Oder anders ausgedrückt, wieder ändern. „Nur weiß eben keiner, ob dir gefällt, was dann hoch kommt.“ Diese Türe, die vielleicht gerade verschossen war, wieder aufging. „Zu Risiken und Nebenwirkungen...“ Eben dieser ganze Satz, wo früher oft in der Werbung gekommen war, wo immer darauf hingewiesen wurde. Den ganz klar, ungefährlich war so was nun einmal kaum. „Aufklärungsgespräch?“ Ein fieses Grinsen konnte kaum vermieden werden. „So was bringst sich jeder doch heutzutage selbst bei.“ Musste trocken nachgeschoben werden. „Geht auch Bel oder Beli?“ Leicht wurde der Kopf schief gelegt. „So verrückt ist das nicht.“ Musste widersprochen werden. „Für einen selbst könnte eine Familie auch ein Klotz am Bein sein.“ Oha, falsches Thema!

„Dann hast du hier wenigstens einen Platz.“ Denn das war nie verkehrt. „Verdienst du denn damit viel Geld?“ Um sich das durchaus so vorzustellen. „Aktuell übe ich mich damit, hier alles kennenzulernen, Kontakte zu knüpfen.“ Musste klargestellt werden. „Immerhin will ich Wissen, wo was ist.“ Oder was es eben wo zu holen gab. „Oh, es gibt viel mehr als nur das.“ Denn das war nur ein kleiner Teil. „Prost.“ Um wieder von dem Bier zu trinken. Eines der kleinen Gläser wurde wieder geholt, das in einem Zuge leergemacht wurde, um es wieder umgedreht auf den Tisch zu stellen. „Gebissen?“ Ein dunkles Lachen konnte kaum vermieden werden. „Okay, das bedeutet nicht, das ich nicht fast einmal damals ein Vampir geworden wäre.“ Die Betonung lag auf fast. Doch dann folgte ein Abwinken mit der Hand. „Schau mir in die Augen.“ Denn das musste jetzt sein. „Kurz wurden die Augen schwarz, bevor diese wieder normal waren. „Demnach bin ich was?“ Ein Mensch also. „Dann hast du immerhin schon einiges an Informationen.“ Konnte kaum schlecht sein. „Inzwischen bin ich ein Dämon. Genau genommen ein Ritter der Hölle.“ Musste großspurig hervorkommen. Jetzt legte sich die linke Hand auf den rechten Arm, unterhalb der Mitte. Dort hin, wo sich das Mal von Cain befand. Missfallend wurde kurz das Gesicht verzogen, denn es schmerzte wieder. Manchmal gab es so Momente. Dann konnte es sogar gefährlich rot aufleuchten.
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