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The Story of two Demons...


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 The Story of two Demons...

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AutorNachricht
Belial
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BeitragThema: The Story of two Demons...   So Mai 06 2018, 23:21

The Story of two Demons...
Wer?: Belial & Dean Winchester
Wann?: Zwei Wochen nach dem Unfall und dem Gedächtnitsverlust
Wo?: Im Hellfire Club


Es waren zwei Wochen vergangen seit sie von einem Auto angefahren wurde. Den Ärzten zufolge, hatte das Auto die Dunkelhaarige erfasst und mehrere Meter weiter gestoßen. Sie war offenbar mit dem Kopf auf dem Bordstein aufgekommen und hatte dabei eine schwere Kopfverletzung erlitten. Die Ärzte waren verwundert, dass Belial nicht durch diesen Unfall ums Leben gekommen war. Sie hatten es sich nicht erklären können wie die Dunkelhaarige nach einem solchen Sturz noch leben konnte. Doch schien irgendetwas die junge Frau beschützt zu haben. Der Autofahrer selbst hatte es sich nicht erklären können, woher Belial gekommen war. Er hatte Grün, fuhr los und urplötzlich stand die Dunkelhaarige auf der Straße. Er hatte nicht mehr rechtzeitig bremsen können, zu schnell war er gefahren. Als die Polizei ihn befragte, sagte er ihnen, dass er dringend zu einem Termin hätte fahren müssen. Doch dieser Unfall hatte in seinen Augen höchste Priorität weshalb er sein Meeting abgesagt hatte. Scheinbar hatte die Polizei den Autofahrer darauf aufmerksam gemacht, dass man nicht mit solch einer Geschwindigkeit in der Stadt fahren durfte. Welche Strafe er dafür bekommen hatte, wusste Belial nicht. Sie hatte auch nichts von der Befragung mitbekommen. Sie hatte nichts mitbekommen. Gar nichts. Alles war schwarz gewesen.
Erwach war die Dunkelhaarige im Krankenhaus. Es war als hätte sie durch Milchglas gesehen. Alles verschwommen, kaum erkennbar. An den Rändern ihres Blickfeldes hatte das Bild geflimmert. Belial hatte sich nicht bewegen können doch hatte sie besorgte und freudige Stimmen gehört. Sie hatte einige Minuten gebraucht bis sich ihr Blick geklärt hatte. Dann hatte sie realisiert, wer alles neben ihrem Bett gestanden und gesessen hatte. Ihre Mutter, Jubilee Nelson, und ihr Vater, Flynn Nelson, waren neben ihrem Bett gesessen. Offenbar waren sie so lange dort gewesen, dass Belials Mutter auf dem Bett ihrer Tochter eingeschlafen war, die Arme verschränkt, den Kopf darauf gelegt. Jubilee war eine hübsche Frau. Dunkle Haare wie Belial, heller Teint, so blaue Augen, dass sie beinahe weiß wirkten, rosafarbene, volle Lippen. Sie war Schriftstellerin wie Jubilee ihrer Tochter erzählt hatte nachdem diese aufgewacht war. Flynn war Schönheitschirurg. Doch es war noch eine Person anwesend gewesen. Eine junge Frau mit braunen Haaren, die ihr in Korkenzieherlocken über ihre Schultern und ihren Rücken fielen. Ihre Augen blau wie der Himmel und sie besaß das strahlendste, ansteckendste Lächeln, das Belial jemals gesehen hatte. Sie stellte sich als Michelle Lance vor, ihre beste Freundin seit ihrer Kindheit. Mittlerweile wohnten die beiden zusammen wie sich rausstellte. Auch erzählte Michelle ihrer besten Freundin, dass sie Studentin war. Sie studierte Germanistik. Belial fragte die Anwesenden wie sie ihr Geld verdiente. Daraufhin stellte sich heraus, dass die Dunkelhaarige wohl ein Model und eine Schauspielerin war. Und recht erfolgreich wie Belial erfuhr. Etwas in ihr schien äußerst zufrieden zu sein als sie diese Informationen aufnahm. Ihr Kopf hatte fürchterlich geschmerzt. Deshalb hatte die schöne Dame eine ihrer zierlichen Hände gehoben und an ihren Hinterkopf gelegt. Ein Verband war um ihre wunderschönen Haare gewickelt, um ihre Kopfwunde vom Bluten abzuhalten. Es schmerzte als Belial ihre Verletzung berührte. Eilig hatte Jubilee nach der Hand ihrer Tochter gegriffen und sie von der Verletzung entfernt. Sie solle nicht daran herumdrücken sonst würde es nie besser werden, hatte Michelle gesagt. Also hatte Belial es für diesen Moment in Ruhe gelassen.

Nun war die Dunkelhaarige seit zwei Wochen aus dem Krankenhaus entlassen worden. Den Verband musste sie noch immer tragen, ebenso wie sie zu Untersuchungen gehen musste. Noch immer konnten sich die Ärzte nicht erklären wieso sie nicht an ihrer Verletzung gestorben war. Sie witzelten, dass wohl etwas im Körper der Dunkelhaarigen sie beschützt hatte. Natürlich meinten die Ärzte dies nur als Scherz, Belial hatte gelächelt. Doch innerlich hatte sie angefangen über die Worte nachzudenken. Denn seit ihrem Unfall und ihrem Gedächtnisverlust hatte sie Alpträume. Jede Nacht träumt Belial von Menschen, die von Schmerzen geplagt werden. Sie schreien, flehen um Gnade, schreien bis sie keine Stimme mehr haben, bis aus ihrer Stimme nur noch ein Krächzen wird. Es läuft der Dunkelhaarigen kalt den Rücken herab. Dann hört sie stets ein Lachen. Erfreut, glücklich, fröhlich, aus voller Kehle. Die lachende Person dreht sich um und blickt Belial lächelnd an. Dann erst erkennt die Dunkelhaarige die Person. Es war sie selbst. Als Belial ihren Blick senkt, erkennt sie stets Hände voller Blut. Wenn sie den Blick hebt, stürzt sich ihre Doppelgängerin auf sie. Anschließend schreckte Belial stets aus ihren Träumen hoch. Schweißgebadet, schreiend, manchmal sogar weinend. Doch sind es tatsächlich Alpträume wie die Dunkelhaarige bisher denkt? Oder sind es womöglich Erinnerungen an ihr früheres Leben, an das sie nicht die geringste Erinnerung besitzt? Sie kann sich nur daran erinnern wie das Auto sie mitnimmt, weiter reichen ihre Erinnerungen nicht zurück. Bis auf die Träume. Erzählt hatte sie bisher niemandem davon. Man würde sie als krank abstempeln. Geistig gestört, würde sie womöglich in die Geschlossene einweisen. Nein, danke. Belial war sehr stolz.

Ein letztes Mal sah Belial in den Spiegel. Wie schon die vielen Male zuvor erblickte sei ein hellhäutiges Gesicht, dessen Blässe keineswegs ungesund wirkte. Zwei Paar graugrüne Augen blickten ihr im Spiegel entgegen, die von schwarzen Wimpern eingerahmt wurden. Ihr Blick wanderte weiter zu ihrem Mund, der einen schönen, rosigen Ton besaß. Sie musste nicht einmal nachhelfen, damit er so schön aussah. Wie gerne sie ihr Spiegelbild ansah, merkwürdigerweise. Sie hob ihre Hand und strich sich über ihre schwarzen, lockigen Haare, die ihr schönes Gesicht einrahmten. Wie sie die Farbe ihrer Haare liebte. Die Dunkelhaarige blinzelte einmal bevor sie sich von ihrem Spiegelbild abwandte. "Ich weiß nicht, ob ich heute Nacht heimkomme! Bis morgen!", rief sie ihrer besten Freundin zu, die in ihre Seminararbeit vertieft war. Ein leichtes, sanftes Lächeln erschien auf Belials Lippen bevor sie nach ihrer Tasche griff und das Haus verließ. Es war Zeit! Sie war lange nicht mehr unterwegs gewesen, hatte sich lange keinen Drink mehr gegönnt! Seit zwei Wochen, ehrlich gesagt. Seit sie entlassen worden war. Doch heute würde sie einen drauf machen, hatte sich die schöne Dunkelhaarige vorgenommen.

So trugen ihre langen, schlanken Beine die schöne Dame zum Hellfire Club. Er war berühmt, sogar in Olympia. Es dauerte etwas bis sie an besagtem Club war doch sie wollte unbedingt herausfinden, was an den Gerüchten war. So betrat Belial den Club und sah sich erstmal um. Einige Herren und Damen waren anwesend, die wohl in ihr Beuteschema passen würden. Helle Haut, dunkle Haare, schöne Augen, schlank, groß, wirkten reich. Teure Uhren, Anzug, Krawatte, das neueste Handy, das auf dem Markt war. Genau ihr Typ. Die Dunkelhaarige begann zu lächeln bevor sie sich in Bewegung setzte. Mit erhobenem Kopf, selbstbewusst wie es sich für die Todsünde Stolz, Eitelkeit und Hochmut gehörte, bewegte sich Belial beinahe instinktiv elegant und anmutig zum Tresen. Sie ließ sich auf einen Barhocker, der sauber wirkte, sinken. "Hi.", kam es vom Barkeeper, ein Lächeln umspielte seine Lippen. Er wirkte gepflegt, schlank, hübsch, groß, allerdings wirkte er alles andere als reich. Na schön. Man konnte auch mal aus seinem Muster fallen. Doch reichte es noch nicht für eine Ausnahme. "Whisky.", sagte die schöne Dunkelhaarige ohne auf seine Begrüßung einzugehen. Der Barkeeper lächelte bevor er sich abwandte, um Belials Drink vorzubereiten und zu servieren. Ließ er sich absichtlich Zeit oder war er zu unfähig einen Drink einzuschenken? Etwas in ihr, ein dunkler, aggressiver, leicht reizbarer Teil, wurde ungeduldig, beinahe sauer, wütend. Die schöne Dunkelhaarige schluckte einmal bevor der Barkeeper ihr ihren Drink servierte. Sie bezahlte bevor sie sich auf dem Hocker umdrehte und sich mit dem Rücken an die Bar lehnte, den Drink in einer ihrer zierlichen, kleinen Hände. Ihr Blick wanderte über die Anwesenden. Sie suchte nach ihrem Auserwählten des Abends. Er hätte die große Ehre, die große Belial erleben zu dürfen. Im nächtlichen Einsatz, verstand sich. Ihr schöner grünblauer Blick fiel auf einen jungen Mann mit braunen, kurzen Haaren, einem leichten Bart und grünen Augen. Seine Augen waren das interessanteste an ihm. Auch er wirkte nicht reich doch sein Aussehen war beinahe genau Belials Typ. Über sein fehlendes Geld konnte die schöne Dunkelhaarige hinwegsehen. Sie ließ sich elegant von ihrem Barhocker gleiten und bewegte sich mit anmutigen Schritten zu ihrem Ziel. Vor ihm blieb sie stehen. "Hey. Ich hab dich hier noch nie gesehen. Bist du neu?", fragte die schöne Dunkelhaarige während ihre hellen, grünblauen Augen den jungen Mann musterten. Ihre dunklen, welligen Haare lagen über ihrer Schulter, fielen darüber wie ein seidig weicher, glänzender Wasserfall.
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Dean Winchester
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BeitragThema: Re: The Story of two Demons...   Mo Mai 07 2018, 12:27

Einstiegspost

Brutal wurde der Körper der blonden Frau gegen die Mauer geknallt. Sogar so feste, das diese davon leicht benommen war, alles mehr aus einer verschwommenen Sicht mit bekam. Keine Kraft mehr dazu hatte, sich zu wehren. Entschlossen nahm der ältere Winchester ein Messer hervor, um einen Schnitt in den rechten Arm zu machen. Erst dann berührten die Lippen die Stelle, wobei der Dämon zu trinken anfing. Den roten Saft des Lebens gierig in sich aufnahm. Denn genau das brauchte der Körper seit der Folterer kein Mensch mehr war, sondern die wahre Bestimmung endlich gefunden hatte! Immer mehr wurde getrunken. Während sich die Bewegungen von dem Opfer durch den Schlag vorher sowieso verlangsamt hatten. Dieses zierliche Gesicht, das immer bleicher wurde, die weit aufgerissen Augen, die entsetzt zuschauten. Mit einem mürrischen „Halt still kleine.“ drückte sich der eigene Körper unsanft gegen den anderen. So das die weibliche unbekannte Person stöhnte. Während dann das ganze weiter genossen werden konnte. Mit einem hilfesuchendem Blick sah die Fremde sich um. So als ob irgendwer das bemerken könnte. Jedoch war in der Nähe gerade niemand zu sehen. Grund genug, davon immer mehr zu nehmen. Na schön, Blut konnte von dem älteren Winchester als eine extrem große Schwäche bezeichnet werden. Jedoch anders ging es für den Dämon nicht! Ohne dabei ein Vampir zu sein. Zudem war der Folterer ein Ritter der Hölle! Wobei an dem rechten Arm innerhalb unter der Mitte das Kainsmal noch immer haftete. Inzwischen viel es der Dame immer schwerer stehen zu bleiben. Ein Körper, der immer mehr runter rutschte, weshalb Dean der Bewegung folgte, weiter trank. Sich manchmal kaum stoppen konnte.

Na schön, es kam schon vor, das andere dabei draufgingen! Jedoch sollte das den älteren Winchester nicht stören, um kalt darüberzustehen. Irgendwann ließ der Dämon von der ohnmächtig geworden ab, richtige sich zufrieden auf. Wobei der Handrücken über die Lippen glitt, wobei so Spuren darauf beseitigt wurden. Abfällig wurde die liegende betrachtet, um einmal mit dem Fuß an die Seite zu treten. Da sich nichts rührte, war der Fall damit erledigt. Na schön, manchmal wurden solche auch mit Absicht am Leben gelassen. Nur um zu sehen, ob diese es schafften. Oder um den Reiz dahinter zu erhöhen. Damit die Gefahr noch stärker war, als sowieso. So wie alles für den Folterer lief war es in Ordnung. Ohne sich nach dem alten Leben zu sehen. Jetzt,wo Dean alles hatte, was gebraucht wurde. Diese Last der Verantworten, die von den Schultern genommen wurde. Eine Familie, die einem Wortwörtlich am Arsch vorbeiging. Immerhin hatte der ältere Winchester früher als Mensch viel mit gemacht. Ein wenig zu viel. Da brauchte es niemand zu wundern, das alles so kommen musste! Denn der Dämon mochte es so, um alles dafür zu tun, zu Verschlechterung der Umstände beizutragen. Ein diabolisches Lächeln umspielte die Lippen, um sich arrogant durch das dunkle Haar zu fahren. Vor allem der kleine Bruder sowie der Engel sollten sehen, wie diese allein klar kamen! Hass keimte auf, wobei das Mal rot aufleuchtete. Aggressionen machten sich breit, um einfach wütend einige Male, um sich zu schlagen. Mit der Flachen Hand an die Mauer dabei zu knallen. Denn es würde erst besser werden, wenn es herausgelassen wurde. Immerhin benötigte das Kainsmal nun einmal einige Dinge.

Erst nachdem der ältere Winchester sich beruhigt hatte, wurde sich davon überzeugt, dass die Waffen in der braunen Lederjacke versteckt waren. Jetzt Bedarf es erst mal was Starkes. Grund genug dafür den Club aufzusuchen. Dabei hatte vor allem der Anblick des Barkeepers was, um diesen erst mal zu mustern. Es dauerte auch kaum zu lange, bis die aufgegebene Bestellung gebracht wurde. Neben einem Bier wurden auch 5 kleine Gläser mit flüssigem Inhalt vor den Dämon gestellt. Sogar ein „Danke.“ kam charmant über die Lippen, um gerne sich das eigene Aussehen zu Nutze zu machen. Inzwischen hatte der Folterer schon lange Platz genommen, um einige Schlucke von dem Bier zu trinken. Als auf einmal eine unbekannte Dame vor Dean stehenblieb. Eine solche die erst einmal von dem Kopf bis zu den Füßen gemustert wurde. „So lange bin ich noch nicht hier.“ Musste es lässig von dem älteren Winchester hervorkommen. Als Dämon war es einfacher, alles hervorzubringen. Es stellte kaum mehr ein Problem da, die Gefühle zu verschweigen. „Dafür bist du schon länger hier?“ Musste direkt eine lockere Anrede erfolgen, um das ganze zu Nutzen zu verstehen. „Setz dich doch.“ Konnte schon ein wenig wie ein Flirt wirken. Selbst wenn seit jenem grausamen Ort alles anders war, was das betraf. „Demnach bist du also schon länger hier?“ Konnte genutzt werden. „Dann kannst du mich bestimmt aufklären.“ Um eines der kleinen Gläser zu nehmen, dieses in einem Zuge zu trinken, um es dann umgekehrt auf die Theke zu stellen. „So was wo man Wissen sollte?“ Jemand wie Dean kam eigentlich auch mit der Situation klar, um sich meist Ideal anpassen zu können. Ein tiefer Blick wurden die Augen der Anwesenden geworfen. „Wie ist gleich dein Name?“

(ooC: immer melden, sollte am Post was nicht okay sein)
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Belial
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BeitragThema: Re: The Story of two Demons...   Di Mai 22 2018, 04:23

Belial war recht wählerisch mit ihren Herren. Manchmal durften es auch Damen sein, doch diese wählte sie noch strenger aus. Denn die Dunkelhaarige war nicht lesbisch. Sie war heterosexuell, mit Leib und Seele - wie man so schön sagte. Sie durften nicht dick, nicht zu schlank. Muskulös, auf jeden Fall. Belial achtete auf ein gepflegtes Äußeres und erwartete dies auch von ihren möglichen nächtlichen Partnern. Am liebsten war ihr bei Männer gebräunte Haut, kurze Haare, braun oder schwarz, grüne Augen. Am liebsten waren ihr reiche Männer und reiche Damen. Doch bei den Partnern ihres Geschlechts achtete sie auf hellhäutige Damen mit dunklen Haaren und dunklen Augen. Ihre Blässe durfte nicht ungesund wirken. Wie es bei ihrem Erscheinungsbild der Fall war. Wie gesagt, man musste sehen, dass ihre Auserwählten nicht knapp bei Kasse waren. Sobald man diese Kriterien erfüllte, konnte man sich sicher sein von der schönen Dunkelhaarigen angesprochen zu werden. Doch machte Belial manchmal Ausnahmen. Diese durften sich glücklich schätzen, sollten sich geehrt fühlen. Ausnahmen passierten äußerst selten, so gut wie nie. Aufdringlich durften ihre Auserwählten ebenfalls nicht sein. Sie konnte biestig werden, aggressiv, wenn man ihr zu sehr auf die Pelle rückte, an ihr klebte wie Kaugummi an der Schuhsohle. Nervtötend.
Während Belial auf eine Antwort ihres heutigen Auserwählten wartete, trank sie einen Schluck ihres Whiskeys. Es war nicht der Beste, den sie hier hatten. Doch das Gesicht des Barkeepers, der ihr ihren Drink gegeben hatte, hatte sie hier noch nie gesehen. Vermutlich war er neu. Diesen Fehler vergab sie ihm. Aber auch nur, weil sie so gnädig und barmherzig war. Sie war nicht eingebildet. So würde sich die Dunkelhaarige nicht bezeichnen. Sie war eitel, das schon. Jeder sollte ein gewisses Maß an Eitelkeit besitzen. Belial war stolz, etwas hochmütig und sie war arrogant, hochnäsig. Durchaus zutreffend. Doch war Belial nie in den Sinn gekommen, dass ihre Eigenschaften etwas mit ihrer wahren Herkunft zu tun haben könnten. Wie auch? Die Dunkelhaarige glaubte nicht an Dämonen, Engel, Gott und den Teufel - glaubte sie zumindest. So war es ihr gesagt worden. In dem Moment als sie aufgewacht war, hatte sie allem geglaubt was ihr erzählt worden war. Die Ärzte hatten es auf ihre lange Bewusstlosigkeit geschoben. Ihr Gedächtnis würde eines Tages zurückkehren, hatten die Ärzte gesagt.
Belial nahm einen weiteren Schluck ihres Drinks während sie den Brünetten erneut musterte. Er schien gut gebaut zu sein, braune Haare, grüne Augen, etwa ihre Größe. Aber nicht reich, so wie es aussah. Doch war Belial heute Abend in Gönnerlaune. Es war ihr egal, sie würde eine Ausnahme machen. Man konnte nun mal nicht so perfekt sein wie sie es war. Außerdem kam ihr heutiger Auserwählte sehr nah an ihr Beuteschema ran. Belial spürte seinen musternden Blick. Von oben nach unten und vermutlich wieder nach oben zurück. Gleich würde ihm bewusst werden, dass er eine Schönheit vor sich stehen hatte. Das war Belial gewöhnt. Natürlich. Wie sollte es anders sein? "So lange bin ich noch nicht hier.", kam es lässig von ihrem Gesprächspartner. Also hatte die Dunkelhaarige Recht gehabt. Der Brünette war noch nicht lange in dieser Welt. Er war neu. Sowohl in dieser Welt als auch in diesem Club. Er begann Belial noch mehr zu gefallen als vorher schon. "Dafür bist du schon länger hier?", fuhr der Brünette locker fort. Belial verzog ihre rosigen, schönen Lippen zu einem Lächeln. Sie entblößte eine Reihe perfekter, strahlender, weißer Zähne. "Interessant, dass Du fragst. Ich weiß nicht, ob das meine Welt ist, in der ich geboren wurde. Vor Kurzem bin ich im Krankenhaus aufgewacht.", meinte die Dunkelhaarige lächelnd bevor sie einen weiteren Schluck trank. "Setz dich doch.", bot der Brünette an. Belial ließ ihr Glas sinken, ein leichtes Lächeln lag auf ihren Lippen bevor sie ihre zarte, zierliche Hand nach der Stuhllehne ausstreckte und ihn ein wenig vom Tisch wegzog. Elegant, anmutig ließ sie sich auf den Stuhl sinken und stellte ihr Glas ab, stützte ihre Unterarme auf und lehnte sich ein wenig auf die beiden während sie das Gesicht des Auserwählten etwas genauer musterte. Er kam ihr bekannt vor... etwas in ihr schien ihn zu erkennen doch... sie konnte sein Gesicht nicht zuordnen. "Demnach bist du also schon länger hier? Dann kannst du mich bestimmt aufklären.", meinte der junge Mann, nahm eines der kleinen Gläser, das er in einem Zug leer trank und zurückstellte. Belial legte ihren Kopf ein wenig schief während sie ihn beobachtete. "So was wo man Wissen sollte?", fragte der Brünette weiter. Belial schloss ihre Hand wieder um ihr Glas. "Ich kann Dir nur sagen, was Dir wohl schon aufgefallen ist. Dass in dieser Welt Menschen, Wesen, Tiere von überall hergebracht werden und nicht mehr zurückkehren können. Dass es hier kein Datum gibt und keiner Dir eine Jahreszahl nennen kann.", meinte die Dunkelhaarige bevor sie ihren letzten Schluck trank und das Glas auf die Theke stellte. Mit ihrem Blick suchte sie den des Barkeepers, den sie von ihren unzähligen Besuchen kannte. Er sah kurz zu ihr und griff nach der Whiskeyflasche. Er schenkte ihr ein weiteres Glas ein bevor er ein wenig zurücktrat. Belial lächelte ihn an bevor sie ihre Aufmerksamkeit wieder dem Brünette zu wandte. "Wie ist gleich dein Name?", fragte der junge Mann. Die Dunkelhaarige warf mit einer Kopfbewegung ihre Haare zurück. "Belial.", nannte sie dem Brünetten ihren Vornamen. "Mir wurde im Krankenhaus gesagt, mein Nachname wäre Nelson.", meinte die Todsünde. "Und Dein Name?", fragte die Dunkelhaarige bevor sie ihr Glas erneut an ihre Lippen hob.
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Dean Winchester
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BeitragThema: Re: The Story of two Demons...   Di Mai 22 2018, 11:43

Früher hatte der ältere Winchester schweigen meist vorgezogen. Jedoch stellte genau das als Dämon kein Problem mehr da. Oder sobald die eigene Art anders war, in eine ganz andere Richtung ging als ursprünglich. Jetzt war es mehr als einfach, alles offen hervorzubringen. Kein Blatt mehr vor den Mund zu nehmen! Keine Gefühle, die sonst im Wege gestanden hätten. So ganz ohne Rücksicht auf andere dabei zu nehmen. Warum auch? Immerhin dachte der Ritter der Hölle mehr an sich. An die Dinge, wo hier getan werden sollten. Chaos, Vernichtung, Zerstörung! Sofern es nach dem Hunter ging, könnte alles schlimmer sein. Denn es hatte immer was, andere bei dem leid zu beobachten. Bei dem was ertragen werden musste. Diese Qualen Schreie! Musik in den eigenen Ohren. Selbst das Foltern stand dabei ganz oben auf der Top Liste der gemochten Dinge. Zumal es eine Waffe gab, die mit zu den Lieblingen zählte. Neben der versteckten Machete unter der Jacke galt das auch für die Peitsche. Es bräuchte schon zugegeben mehr Opfer, wo diese zum Einsatz kommen konnte. Selbst so was wie Aufträge in die diese Richtung würden unter Umständen angenommen werden. Da würde Dean dabei kaum vor etwas zurückschrecken, sondern die Dinge wie gewollte eben umsetzen. Partner wären dabei für das Vorhaben jedoch Ideal.

Einzig allein so was zu finden würde kaum zu einfach sein. Jedoch stellte das ganze dann auch eine Herausforderung da. Einer, der kaum widerstehen werden konnte. Genau so wie dem Reiz der Gefahr. Den Hang dazu Dinge zu tun, wo es wirklich in sich hatten. So wie das Risiko beim Blut trinken. Denn das gab es in der Tat jedes Mal aufs neue. Selbst die Gefahr entdeckt zu werden konnte kaum als klein bezeichnet werden. Jedoch löste, dass den eigenen Nervenkitzel jedes Mal mit aus. Es gab also noch einiges, das der ältere Winchester brauchte. In dem Sinn schnell umsetzen sollte. Am besten schon gestern. Jedoch zählte Geduld nun einmal kaum zu den Stärken. Zumal dem Dämon schnell langweilig werden konnte, denn der brauchte Beschäftigung. Auslauf! So was wo voll drin aufgegangen werden konnte. Nur das nichts tun konnte nervtötend sein. Oder gar diejenigen, wo Steine in den Weg legen wollten. Davon gab es hier bestimmt auch einige! Um bei dem ganzen einfach mal direkt davon auszugehen. „So lange auch nicht.“ Konnte offen gestanden werden. Dieses Lächeln hatte was Einmaliges. „In einem Krankenhaus?“ Musste überrascht wiederholt werden. Kein Plan, wie das bei dem Hunter genau abgelaufen war, um auf einmal hier zu sein. „Hier ist es doch gar nicht so schlecht.“ Im Gegenteil, das hatte was wo gefallen fand.

Gerade hatte die anwesende Platz genommen. Um dabei die Kurven zu betrachten. Da wusste also jemand über die Wesen Bescheid. Umso besser. „Ist nichts neues für mich.“ Im Gegenteil. „Davon wusste ich auch schon früher.“ Musste großspurig hervorkommen. „Bin eben ein aufgeklärter Junge.“ Früher sogar mehr! „Wer braucht schon Zahlen?“ Keiner. Ging auch so. Inzwischen schenkte der Barkeeper nach. Bewusst, mit voller Absicht wurde anders als früher immer der richtige genannt. „Dean, Dean Winchester.“ Es hatte immer wieder was zu sehen, wie andere darauf reagierten. „Nelson.“ Musste wiederholt werden. „Bei mir kannst du gerne bei Dean bleiben.“ Kam es charmant hervor. „Persönlich ist mir du lieber, als dieses steife Sie. Zumal wir doch sowieso hier alle in einem Boot sitzen.“ Alle zusammen. „Dann hast du noch Erinnerungen an dein altes Leben?“ Oder was früher einmal war? Neugierig wurde die Gesprächspartnerin wieder gemustert. „Oder hast du gar schon so was wie eine Unterkunft? Aktuell bin ich mehr dabei, alles zu erkunden. Bevorzugt zu Fuß.“ Ohne, dass das irgendwie leidtun musste. „Mit was verbringst du so deine Freizeit?“ In einem früheren leben hätte der Hunter den FBI Ausweis unter die Nase gehalten. Jedoch war das nicht notwendig.

„Und was fangen wir beide so mit unserem begonnen an?“ Gab es vielleicht Vorschläge? „Irgendwelche Ideen?“ Je nach dem um was es sich handelte, würde sich der Folterer darauf dann eventuell einlassen. „Ist das mit den Wesen für dich eher was Neues?“ Konnte immerhin schon sein. „Zumindest früher war ich einst einmal ein Mensch.“ Es war immer wieder schön, das ganze zu steigern. Um die Reaktionen von der Lady dabei genau zu beobachten. Erst dann trank Dean wieder von dem Bier. Wobei das Glas erhoben wurde. „Prost.“ Kam in die Richtung der Dame hervor, um wieder einen tiefen Blick in die Augen zu werfen. „Denn mir scheint, wir sollten so richtig auf unser Kennenlernen anstoßen.“ Irgendwie hatte die Anwesende was. Wobei jetzt erst mal noch einige Schlucke getrunken werden mussten. Okay, das waren wirtlich einige Fragen. Es sollte sich wohl gerade ein wenig in Zurückhaltung geübt werden. Um auch gerne mal der Gesprächspartnerin einfach das Ruder zu überlassen. Oder um zu sehen, was dann bei herum kommen würde. Arrogant glitt die Hand durch das dunkle Haar, um anschließend durch das Gesicht zu fahren. Wobei die Haltung mehr als nur entspannt war, um das ganze zu genießen.
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Belial
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BeitragThema: Re: The Story of two Demons...   So Mai 27 2018, 20:11

Ob es tatsächlich so war, dass sich die Persönlichkeit, die eigene Art veränderte, wenn man ein Dämon war, konnte Belial nicht beurteilen. In diesem Moment zumindest nicht. Auch als Todsünde könnte sie es wohl nicht beurteilen. Manch einer behauptete, dass der Vater der Todsünden Luzifer war, der Höllenfürst persönlich. Manch einer widersprach und behauptete, dass der Vater der Krieg oder einer der anderen Reiter der Hölle war. Doch die Todsünden selbst wussten, dass weder der Höllenfürst noch einer der Reiter der Hölle ihr Vater war. Sie gingen davon aus, dass Luzifer sie erschaffen hatte. Das bedeutete, dass weder Belial noch ihre Geschwister, die anderen Todsünden, jemals Menschen gewesen waren. Sie kannten nur ihren Charakter, ihre Persönlichkeit als Todsünden. Nun gut, Belial war zwar eine Dämonin, die Todsünde Hochmut, Stolz, Eitelkeit doch war sie derzeit mehr Mensch als je zuvor, da sie ihre Erinnerungen verlor. Vielleicht würde Belial doch Verständnis für die ehemalig menschlichen Dämonen haben, wenn sie ihre Erinnerungen und ihre Fähigkeiten zurückerhalten würde. Doch dies waren Dinge, von denen Belial derzeit keine Ahnung hatte und sich nie vorgestellt hätte jemals über so etwas nachzudenken.
Die Dunkelhaarige wäre wohl auch nie auf die Idee gekommen, dass sie einer der Lieblinge Luzifers sein könnte. Jemand wichtiges, den der Höllenfürst verloren hatte und wiederfinden wollte. Zumal Belial nicht an den Himmel oder die Hölle glaubte. Natürlich glaubte sie demnach nicht an Engel, Dämonen, Gott und den Teufel. Doch war es tatsächlich so. Als sie noch in der Hölle als Todsünde gelebt hatte, hatte sich etwas zwischen dem Höllenfürst, dem gefallenen Engel und ihr entwickelt. Eine Beziehung, die sich die oberste Todsünde niemals erhofft hätte. Doch war es geschehen. Sie war dem Verlangen, der Liebe verfallen, die sie immer verhöhnt hatte. Anfangs hatte sie gedacht, dass sie sich nur von Luzifers Macht und seiner Stellung in der Hölle angezogen gefühlt hatte. Doch kurz bevor sie ihre Erinnerungen bei dem Autounfall verlor, hatte sie festgestellt, dass es mehr war. Dass sie seine Persönlichkeit, seine Art wertschätzte, liebte. Belial wusste zu wenig über Liebe, so war es ihr unbekannt, ob der Satan dasselbe für sie empfunden hatte. Zu schade, dass sie hier nicht darüber nachdenken konnte. Nicht darüber nachdenken konnte, was gewesen war, was sie derzeit fühlte und was sie irgendwann einmal fühlen könnte. Wäre dieser Autounfall nie passiert! Wäre sie aufmerksamer gewesen als sie auf die Erde zurückgekehrt war! Dann hätte die Todsünde in ihrem Inneren jetzt keine Scherereien mit einem hübschen, wunderschönen aber schwachen, fragilen Menschlein.

Als Belial noch eine Dämonin gewesen war, hatten alle erwartet, dass die Todsünde Hochmut ein Mann war. Es war nicht verwerflich denn genau das war Belial anfangs im Mittelalter gewesen. Damals war man als Mann weiter gekommen als in der Gestalt einer Frau - egal wie schön diese gewesen war. Frauen waren damals rein zur Fortpflanzung, zur Erziehung der Kinder, für den Haushalt und, um hübsch neben ihrem Gatten auszusehen, da gewesen. Aus diesem Grund hatte wohl Belials Schwester, die Wolllust, damals schon die Gestalt einer Frau angenommen. Diese Gestalt war bis heute für die andere Todsünde am nützlichsten. Doch im Laufe der Zeit hatte Belial ihr Aussehen der Zeit angepasst. Als die Damen immer mehr an Wert zu gewinnen schienen, immer mehr Rechte zugestanden bekamen, entschloss sie sich eine andere Gestalt auszuprobieren. Tatsächlich hatte die Dunkelhaarige an der Gestalt einer Dame mehr Gefallen gefunden als an der eines Herren der Schöpfung. Seitdem wandelte Belial als Dame in dieser Welt und ihrer Heimat auch in der Hölle.
Mit Abscheu hatte Belial beobachtet wie die Dämonin Ruby den jüngeren Winchester dazu brachte Blut zu trinken, um seine Kräfte zu stärken. Stets hatte die Dunkelhaarige ihr schönes Näschen gerümpft und hatte die schwächere, niedrigere Dämonin mit Hohn, Spott und Verachtung behandelt. Nein, sie hatte keinen Respekt vor dieser Ruby gehabt, hätte sie jetzt immer noch nicht. Wenn sie sich erinnern könnte, was die Dunkelhaarige nicht konnte.
Ihr schöner Blick wanderte ein weiteres mal über den Brünetten. Heute hätte sie wohl einen guten Fang gemacht. Abgesehen von seinem scheinbar fehlenden Reichtum hatte ihr Auserwählter alles, was die Dunkelhaarige an einem Mann schätzte. Er durfte sich glücklich schätzen ihre Aufmerksamkeit errungen zu haben. Sicherlich tat er das bereits, zeigte es nur nicht. "So lange auch nicht.", gestand der Brünette. Als er seine Lippen zu einem Lächeln verzog, das der Todsünde sehr zusagte, verzog auch sie ihre Lippen ein weiteres Mal zu einem Lächeln. Leise lachte sie amüsiert bevor sie ihr Glas an ihre Lippen hob. "In einem Krankenhaus?", wiederholte der junge Mann überrascht. Belial nickte während sie ihr Glas abstellte und schluckte. "Ich scheine einen Autounfall gehabt zu haben. Der Autofahrer hat mich wohl angefahren und seitdem erinnere ich mich an nichts außer an mein Aufwachen im Krankenhaus.", erklärte sie bevor sie mit einer Kopfbewegung ihre schönen, langen, schwarzen Locken zurückwarf. "Hier ist es doch gar nicht so schlecht.", meinte ihr Gesprächspartner. Belial sah sich kurz um bevor sie zustimmend nickte. "Da hast du Recht. So viele attraktive Männer und Frauen gab es sicherlich nicht in meiner Heimat.", stimmte sie lächelnd zu.

"Ist nichts neues für mich. Davon wusste ich auch schon früher.", kommentierte ihr Gesprächspartner großspurig. Belial zog eine Augenbraue hoch während sie den attraktiven Brünetten mit den grünen Augen zum wiederholten Male musterte. Hochmut? Er imponierte ihr sehr, weckte mit jedem Kommentar ihre Aufmerksamkeit. Es dürfte wohl ein erfreulicher Abend werden. "Bin eben ein aufgeklärter Junge.", fügte er hinzu. Belial grinste, zeigte ein weiteres Mal ihre perfekten, weißen Zähne. Sie achtete wirklich sehr auf ihr Äußeres, vielleicht etwas zu stark. Das fiel selbst ihr derzeit häufig auf doch konnte die Dunkelhaarige die Angewohnheit nicht abstellen. Wieso wohl? Die Antwort darauf kannte sie nicht. "Bist wohl ein großer Junge, hmm? Hatten wir das Aufklärungsgespräch mit Mami und Papi schon? Was war es? Bienchen und Blümchen?", fragte sie mit frechem Grinsen. "Wer braucht schon Zahlen?", fragte der Brünette. Darauf wusste die Dunkelhaarige nichts zu erwidern. Er hatte Recht doch kommentierte die Todsünde nicht alles was ihre Gesprächspartner sagten. Es machte den Reiz aus auch mal still zu bleiben, die eigenen Seelenspiegel auf die Iriden ihres Gesprächspartners gerichtet. Ihn stumm zu beobachten, ihren Blick tiefer wandern zu lassen bevor sie den Blick ihres Gegenübers wieder einfing ehe dieser ihrem Blick folgen konnte. "Dean. Dean Winchester.", stellte der Brünette sich vor. In Belials Inneren regte sich etwas, schien aufzuwachen als der attraktive, junge Mann seinen Nachnamen aussprach. Winchester. Die Dunkelhaarige blinzelte einmal, aus dem Konzept gebracht. Was war das für eine Stimme? Hatte sie diese jemals vorher gehört? Nicht so weit sich Belial erinnern konnte. "Nelson.", wiederholte Dean ihren Nachnamen. Die Dunkelhaarige richtete ihren schönen Blick wieder auf ihren Gesprächspartner. "Bei mir kannst du gerne bei Dean bleiben.", fuhr der Brünette charmant fort. Belial lächelte, verzog ihre schönen Lippen ein wenig. "Belial reicht auch bei mir.", erwiderte sie lächelnd. Ihr Gesprächspartner schien schon beim ersten Nennen ihren Namen nicht merkwürdig zu finden. Die meisten, denen die Dunkelhaarige ihren Namen nannte, reagierten verwirrt, schienen aus dem Konzept gebracht zu sein und sich zu fragen, ob die Schönheit es ernst meinte mit ihrem Namen. Dean hingegen schien ihn als normal zu empfinden. Erneut regte sich etwas in ihr, schien aufzuwachen und an die Oberfläche treten zu wollen, war scheinbar zu schwach dazu. Wieso? Was war das in ihr? Es war nicht das erste mal, dass Belial das Gefühl hatte nicht allein in ihrem Körper zu sein. Doch war es das erste mal, dass sie diese Stimme gehört hatte. "Persönlich ist mir du lieber, als dieses steife Sie. Zumal wir doch sowieso hier alle in einem Boot sitzen.", meinte Dean. Belial nickte zustimmend. "Geht mir genauso.", stimmte sie zu bevor sie einen weiteren Schluck trank. Sicherlich bildete sie sich diese Stimme ein. "Dann hast du noch Erinnerungen an dein altes Leben?", fragte Dean. Die Dunkelhaarige stellte ihr Glas wieder ab und drehte sich ein wenig zu ihrem Gesprächspartner herum. "Keine einzige Erinnerung. Im Krankenhaus wurde mir gesagt, wer meine Familie ist. Doch sicher bin ich mir nicht. Irgendetwas in mir ist sich sicher, dass das nicht meine Familie ist. Verrückt, nicht wahr?", meinte die Dunkelhaarige lächelnd. "Oder hast du gar schon so was wie eine Unterkunft? Aktuell bin ich mehr dabei, alles zu erkunden. Bevorzugt zu Fuß.", fuhr Dean fort. "Ich wohne bei meiner besten Freundin im Haus. Sie war auch da als ich im Krankenhaus aufgewacht bin.", erwiderte sie schulterzuckend. Auch hier war sich etwas in ihr sicher, dass das nie ihre beste Freundin gewesen war. Vorher zumindest nicht. "Mit was verbringst du so deine Freizeit?", fragte der Brünette weiter. Ihr Gesprächspartner war ja sehr neugierig. Sollte Belial recht sein. So konnte sie ihre Stimme ignorieren und im Gespräch mehr über Dean herausfinden. "Ich modele und schauspielere. Und du, Dean?", fragte die Dunkelhaarige zurück. Bei seinen Namen spürte sie Abscheu in sich aufkommen, erneut wehrte sich etwas in ihr, versuchte sich aus irgendetwas freizukämpfen. Doch noch immer versuchte Belial es zu ignorieren.

"Und was fangen wir beide so mit unserem begonnen an? Irgendwelche Ideen?", fragte Dean. Gute Frage, sehr gute Frage. Belial sprang nicht mit jedem Kerl in die Kiste, mit Frauen noch weniger. Doch flirtete die Dunkelhaarige gerne. Es kam ihr so vor als hätte sie das vor ihrem Gedächtnisverlust auch sehr gerne getan. "Ist das mit den Wesen für dich eher was Neues?", fragte Dean. Belial strich sich über ihre Haare, die über ihrer Schulter hingen. "Absolut. Ich hätte nie gedacht, dass Vampire, Hexen und Werwölfe existieren.", meinte sie, ließ absichtlich die Gattung der Engel und Dämonen aus. Nach wie vor glaubte sie nicht daran. "Zumindest früher war ich einst einmal ein Mensch.", ergriff Dean ein weiteres Mal das Wort. Belials Blick musterte ihren Gegenüber einmal bevor sie ihren Kopf interessiert schief legte. "Prost. Denn mir scheint, wir sollten so richtig auf unser Kennenlernen anstoßen.", meinte Dean. Belial lächelte leicht und hob ihr Glas ein wenig an. "Na dann. Prost. Auf unser Kennenlernen.", erwiderte sie lächelnd bevor die schöne Dunkelhaarige einen weiteren Schluck ihres Whiskys trank, den Blick fest auf Deans Iriden gerichtet. Nach ihrem Schluck stellte Belial das Glas wieder ab. Kurz sah sie Dean noch in die Augen, stumm, schweigend. "Du sagst, du warst früher einmal ein Mensch. Wurdest du gebissen? Bist du mittlerweile ein Vampir oder ein Werwolf?", fragte die Dunkelhaarige mit ehrlichem Interesse. Sie hob ihre zarte, zierliche, kleine Hand. "Wir fangen nicht an von Engeln, Dämonen, Gott oder dem Teufel zu reden. Einverstanden? An so etwas glaube ich nicht.", stellte die Dunkelhaarige klar. Sie senkte ihre Hand wieder, ließ sie auf dem Tisch ruhen. "Ich selbst scheine ein Mensch zu sein. Zumindest halte ich mich dafür bis ich rausgefunden habe, was mit mir los ist.", meinte die Dunkelhaarige als sie ihren Blick auf ihre Hand senkte. Sie blinzelte einmal und hob ihn wieder, richtete ihn auf Dean. Ihre schönen, graugrünen Augen waren dunkler geworden, schwarz. Vollständig. Unbewusst. "Also, erzähl. Was für einer Rasse gehörst du mittlerweile an?", fragte die Todsünde interessiert, stellte ein Arm auf und lehnte ihren Kopf ein wenig an die Hand während sie Dean interessiert und auffordernd beobachtete. Ein weiteres Mal blinzelte die Dunkelhaarige, ihre schönen, graugrünen Seelenspiegel waren zurückgekehrt.
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Dean Winchester
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BeitragThema: Re: The Story of two Demons...   Mi Mai 30 2018, 11:49

Mehr als skeptisch schaute sich der ältere Winchester um. Nur um so zu überprüfen, ob beiden jemand in die Quere kommen könnte. Oder vielleicht gab es solche, wo mithörten? Andere Kreaturen. Wesen? Solche, die damit dann etwas anfangen konnten? Eigentlich war der Punkt egal. Es sei denn jemand mischte sich hier ein. Je nach dem um wen es sich handelte oder was gewollt wurde, könnte das übel sein. Doch dann wurde die Aufmerksamkeit wieder auf die Anwesende gelegt. „Hat dir mal jemand gesagt, das gut aussiehst?“ Musste dann so was wie ein ernst gemeintes Kompliment erfolgen. Eines, das kaum zu der Unterhaltung gerade passte. Jedoch musste das gerade einfach sein. Klar, seit jenem grausamen Ort war einiges anders bei dem Dämon. In der Unterhaltung hatte das jedoch kaum was verloren. Abgesehen von dem Punkt, das ein Flirt mit einer weiblichen Person dabei kaum ausgeschlossen war, denn so hatte der Hunter wohl bereits einige Herzen gebrochen. Vor allem so was wie eine Feste Bindung kam für den Folterer kaum infrage. Dafür mussten schon die Bedienungen stimmen, was selten der Fall war, um das einfach so zu sehen. Wobei Dean eigentlich seit der Hölle auch auf andere fixiert war, jedoch blieb das im Mantel der Verschwiegenheit.

Wo waren beide gleich noch einmal stehen geblieben? Manchmal konnte der rote Faden schon verloren gehen. In dem Gespräch gab es auch Unterhaltungen. Jedoch waren selbst diese ein Mittel zum Zweck. Denn es hatte immer wieder was, jemand dabei zu studieren. Verhalten. Gestik, Mimik. Einfach alles! Es viel dem älteren Winchester kaum schwer, alles was früher einst mal war, jetzt mitzunutzen. „Dann hast du also Probleme, dich an alles zu erinnern.“ Von dem Bier wurde wieder getrunken. „Es gibt Mittel, Wege, da kannst du das korrigieren.“ Oder anders ausgedrückt, wieder ändern. „Nur weiß eben keiner, ob dir gefällt, was dann hoch kommt.“ Diese Türe, die vielleicht gerade verschossen war, wieder aufging. „Zu Risiken und Nebenwirkungen...“ Eben dieser ganze Satz, wo früher oft in der Werbung gekommen war, wo immer darauf hingewiesen wurde. Den ganz klar, ungefährlich war so was nun einmal kaum. „Aufklärungsgespräch?“ Ein fieses Grinsen konnte kaum vermieden werden. „So was bringst sich jeder doch heutzutage selbst bei.“ Musste trocken nachgeschoben werden. „Geht auch Bel oder Beli?“ Leicht wurde der Kopf schief gelegt. „So verrückt ist das nicht.“ Musste widersprochen werden. „Für einen selbst könnte eine Familie auch ein Klotz am Bein sein.“ Oha, falsches Thema!

„Dann hast du hier wenigstens einen Platz.“ Denn das war nie verkehrt. „Verdienst du denn damit viel Geld?“ Um sich das durchaus so vorzustellen. „Aktuell übe ich mich damit, hier alles kennenzulernen, Kontakte zu knüpfen.“ Musste klargestellt werden. „Immerhin will ich Wissen, wo was ist.“ Oder was es eben wo zu holen gab. „Oh, es gibt viel mehr als nur das.“ Denn das war nur ein kleiner Teil. „Prost.“ Um wieder von dem Bier zu trinken. Eines der kleinen Gläser wurde wieder geholt, das in einem Zuge leergemacht wurde, um es wieder umgedreht auf den Tisch zu stellen. „Gebissen?“ Ein dunkles Lachen konnte kaum vermieden werden. „Okay, das bedeutet nicht, das ich nicht fast einmal damals ein Vampir geworden wäre.“ Die Betonung lag auf fast. Doch dann folgte ein Abwinken mit der Hand. „Schau mir in die Augen.“ Denn das musste jetzt sein. „Kurz wurden die Augen schwarz, bevor diese wieder normal waren. „Demnach bin ich was?“ Ein Mensch also. „Dann hast du immerhin schon einiges an Informationen.“ Konnte kaum schlecht sein. „Inzwischen bin ich ein Dämon. Genau genommen ein Ritter der Hölle.“ Musste großspurig hervorkommen. Jetzt legte sich die linke Hand auf den rechten Arm, unterhalb der Mitte. Dort hin, wo sich das Mal von Cain befand. Missfallend wurde kurz das Gesicht verzogen, denn es schmerzte wieder. Manchmal gab es so Momente. Dann konnte es sogar gefährlich rot aufleuchten.
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Belial
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BeitragThema: Re: The Story of two Demons...   Mo Okt 29 2018, 00:47

Dean blickte sich um. Doch folgte Belial seinem grünen Blick nicht. Stattdessen lagen ihre graugrünen Augen auf der Gestalt des Brünetten. Ruhig blickte sie ihn an, auch wenn sie sich fragte, wieso er sich umblickte. Nun allerdings blickte auch sie sich kurz um. Hatte er Jemanden gesehen, der ihn mehr interessierte als sie? Nein. Das war nicht möglich. Belial war die schönste Frau in diesem Raum. Das wusste sie. Sie war es immer. Auch jetzt bemerkte sie die Blicke der anwesenden Personen - Männer und Frauen. Immer wieder spürte sie Blicke auf ihrer schönen Gestalt liegen. "Hat dir mal jemand gesagt, das gut aussiehst?", ergriff Dean wieder das Wort. Die Dunkelhaarige legte ihren durchdringenden Blick auf den Brünetten bevor sie mit einer knappen Bewegung ihres Kopfes ihre schwarzen, gelockten Haare zurückwarf. Sie verkniff sich ein breites Lächeln, auch wenn sie das instinktive Bedürfnis hatte zu lächeln. Das Kompliment erfreute sie, ließ ihre Sympathie für ihren Gegenüber ansteigen. "Heute bist Du der Erste.", erwiderte die Schwarzhaarige während sich ihre vollen Lippen zu einem leichten Lächeln verzogen. Dass dieses Kompliment gerade nicht in den Kontext passte, störte Belial nicht. Es war ein Kompliment. Etwas, das immer in jedes Gespräch passte - ihrer Meinung nach.

"Dann hast du also Probleme, dich an alles zu erinnern.", stellte Dean scheinbar fest. Belial legte ihren Kopf leicht schief während ihre zierliche Hand noch immer um das Glas gelegt war. Langsam nickte die Todsünde während ihr Blick auf einem entfernten Punkt gerichtet war. "Das hat eine Amnesie an sich.", erwiderte sie bevor sie ihren durchdringenden, intensiven Blick wieder auf den Brünetten richtete. "Es gibt Mittel, Wege, da kannst du das korrigieren. Nur weiß eben keiner, ob dir gefällt, was dann hoch kommt.", meinte Dean. Belial musste zugeben, dass der brünette Winchester recht hatte. Als sie wieder an seinen Nachnamen dachte, rührte sich ein weiteres Mal etwas in ihr. Dieses Gefühl, dass da noch etwas in ihr war, das auf diesen Namen reagierte, machte ihr Angst. "Zu Risiken und Nebenwirkungen...", fügte Dean hinzu. Ein leises, helles, wunderschönes Lachen war zu hören als die schwarzhaarige Todsünde eine ihrer zarten Hände vor ihren Mund hob. Als sie ihre Hand wieder senkte, waren ihre Lippen zu einem breiten Lächeln verzogen. Leise räusperte sich die Dunkelhaarige bevor sie wieder ernster wurde. "Damit hast Du Recht. Es könnten schreckliche Erinnerungen sein, es könnten aber auch wunderschöne Erinnerungen sein. Egal welcher Art sie sind, ich würde alles dafür geben, sie zurückzubekommen." , erwiderte die dunkelhaarige Schönheit mit abwesenden Blick, den sie auf ihr Glas gesenkt hatte.
"Aufklärungsgespräch?" Die Frage riss die Dunkelhaarige aus ihren Gedanken. Sie richtete ihren durchdringenden Blick wieder auf Dean, der sie fies angrinste. "So was bringst sich jeder doch heutzutage selbst bei.", fügte er trocken hinzu. Fast hätte sie ihre schönen Augen verdreht. Es war ein instiktiver Impuls, dem sie gerade noch widerstehen konnte. Stattdessen starrte sie ihren Gegenüber mit leicht zusammengekniffenen Augen an. Diese Art zu sprechen, dieser Tonfall erinnerte sie an Jemanden. Oder besser, das Etwas in ihrem Inneren wurde an Jemanden erinnert.
"Geht auch Bel oder Beli?", fragte Dean mit leicht schief gelegten Kopf. Ein weiteres Mal riss er Belial aus ihren Gedanken. Doch blieb ihr Blick, ihre zusammengekniffenen Augen gleich. "Weder das Eine noch das Andere.", erwiderte sie abweisend. Sie hob ihr Glas ein weiteres Mal an ihre Lippen bevor sie einen weiteren Schluck trank. Einen so schönen Namen verkürzte man nicht. "So verrückt ist das nicht.", widersprach der brünette Winchester der schwarzhaarigen Todsünde. Diese blinzelte einmal bevor sie ihren Gegenüber wieder ruhig anblickte. "Für einen selbst könnte eine Familie auch ein Klotz am Bein sein." Die Schwarzhaarige strich mit ihrem Daumen über ihr Glas. "Könnte schon sein. Trotzdem würde ich gerne wissen, wer ich bin. Und wo ich herkomme.", antwortete sie nachdenklich während ihr Finger weiter in rhythmischen Bewegungen über ihr Glas strich. "Ich träume immer wieder beinahe das Selbe. Ich verletze Menschen, scheine sie zu foltern... Sie flehen mich um irgendetwas an, was ich nicht verstehen kann. Sie scheinen zu weinen, zu schreien.", erzählte die Dunkelhaarige während ihr Daumen über das Glas streicht. Doch dann hielt ihr Daumen inne. "Und wenn ich mich umdrehe, steht da ein blonder Mann mit dem Schatten von zerfetzten Flügeln, der mich so... erwartungsvoll ansieht...", meinte die Dunkelhaarige während ihr heller Blick auf ihrem Drink lag.

"Dann hast du hier wenigstens einen Platz.", meinte Dean. Belial nickte zustimmend bevor sie einen weiteren, großen Schluck ihres Drinks nahm. "Verdienst du denn denn damit viel Geld?", fragte ihr Gegenüber scheinbar interessiert. Die Todsünde stellte ihr Glas ab bevor sie ihren Blick wieder auf den Brünetten richtete. "Zur Zeit läuft es sehr gut. Scheinbar sind noch nicht viele Schauspieler und Models hierher gebracht worden.", antwortete Belial mit leichtem Lächeln. "Aktuell übe ich mich damit, hier alles kennenzulernen, Kontakte zu knüpfen. Immerhin will ich Wissen, wo was ist.", antwortete Dean. Die Schwarzhaarige nickte ein paar Mal leicht. "Oh es gibt viel mehr als nur das." Belial blinzelte einmal ruhig. "Zum Beispiel?", erwiderte sie interessiert. "Prost.", gab Dean von sich, die Schwarzhaarige nickte einmal lächelnd, wandte ihren schönen Blick kurzzeitig ab. "Gebissen?", fragte der Brünette bevor er ein dunkles Lachen hören ließ. Belials schöner, graugrüner Blick musterte ihren Gegenüber einmal von oben bis unten. Sein Lachen ließ das Etwas in ihr aufhorchen doch ihr selbst jagte es beinahe einen Schauer über den Rücken. "Okay, das bedeutet nicht, das ich nicht fast einmal damals ein Vampir geworden wäre.", meinte der Brünette. Die Schwarzhaarige kniff ihre Augen leicht zusammen. "Fast?", hakte sie nach mit einem misstrauischen Unterton in ihrer schönen, hellen Stimme. Doch der Winchester winkte ab. "Schau mir in die Augen.", forderte er die schwarzhaarige Schönheit auf. Diese blinzelte einmal bevor sie die weiche, zarte, helle Haut ihrer Stirn verständnislos in Falten zog. Doch tat sie wie ihr geheißen. Seine Augen wurden kurzzeitig schwarz. Ihre eigenen Augen weiteten sich vor Schreck. Doch konnte sich die Schönheit davon abhalten einen kleinen Sprung vor Schreck zu machen. "Demnach bin ich was?", fragte ihr Gegenüber. Die Todsünde schluckte einmal. Dafür gab es sicherlich auch eine Erklärung. Sie würde nicht ihr Weltbild durcheinander bringen lassen. Statt zu antworten, machte Belial eine wegwerfende Handbewegung. "Dafür gibt es sicherlich auch eine Erklärung. Das muss nicht bedeuten, dass Du ein Dämon oder etwas in dieser Art ist, an die ich nicht glaube.", widersprach sie unwirsch. "Dann hast du immerhin schon einiges an Informationen.", meinte der Brünette. Darauf erwiderte die Schwarzhaarige nichts. Sie blickte Dean stattdessen weiter in die grünen Augen. "Inzwischen bin ich ein Dämon. Genau genommen ein Ritter der Hölle.", fuhr Dean großspurig fort. Seine linke Hand legte sich auf den rechten Arm, unterhalb der Mitte. Kurz blickte Belial auf diese Stelle bevor sie ihre schönen, intensiven Augen wieder anhob. "Du wirst mehr tun müssen, um mein Weltbild zu ändern, Dean. Ich glaube Dir nicht.", sagte sie mit leichtem Kopfschütteln bevor sie ihren Drink leerte. Dann schob sie das Glas von sich bevor sie in einer eleganten Bewegung aufstand. Sie griff nach ihrer Jacke bevor sie sich leicht zu dem brünetten Winchester umdrehte. "Mir ist warm. Ich könnte etwas frische Luft gebrauchen. Du wirst doch wohl eine wehrlose Dame nicht allein in der Nacht herumlaufen lassen, nicht wahr?", sagte sie lächelnd bevor sie sich zum Gehen wandte. Im Gehen zog sie ihre Jacke an und zog ihre schwarzen Locken aus der Jacke. Dann zog Belial den Reißverschluss nach oben. Vor ihr betrat ein junger Mann die Bar. Sie fing seinen Blick mit ihren graugrünen Augen auf. Er hielt ihr die Tür auf, woraufhin sie ihm ein strahlendes Lächeln schenkte. Sie verließ die Bar und atmete die frische, etwas kühle Nachtluft ein. Leise seufzte die Todsünde. "Viel besser als Drinnen."
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Dean Winchester
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BeitragThema: Re: The Story of two Demons...   Mi Okt 31 2018, 12:15

Bereits schon länger glaubte der ältere Winchester manchmal verfolgt zu werden. Immer wenn der Dämon sich dann umdrehte, war keiner da. Grund genug dafür das dass ungute Bauchgefühl mehr an Stärke zunahm. Laut dem Folterer wäre nach allem was Dean hier bereits getan hatte das verständlich. So wurde auch der Reiz der Gefahr von dem älteren Winchester erhöht. Dieses Risiko das dadurch immer mehr gesteigert wurde. Aktion konnte schließlich kaum schaden. Heute war Mann also der erste. „So was bekommst du hoffentlich jeden Tag?“ Leicht wurde der Kopf schief gelegt. „Hast du es schon mal mit Hypnose probiert?“ Musste dann doch von dem Dämon nachgehackt werden. „Denn das wäre zumindest eine Möglichkeit von vielen.“ Da gab es schließlich mehr. Leichte Schläge auf den Hinterkopf konnten auch das Denkvermögen manchmal steigern. Richtig, so was brachte jeder sich selbst bei. Ob wohl der Punkt wohl kaum auf alle zu traf. Weder das eine noch das andere? Zu schade. Dabei lag es doch in der Natur von dem Folterer Spitznamen als zu verwenden. Mit einem „Verständlich.“ wurde auf die Herkunft dann reagiert. Bei dem einen Wort wurde Dean direkt aufmerksam.

Immerhin verstand der ältere Winchester davon so einiges. Dennoch musste der Dämon das ein wenig genauer Wissen. „Wie Folterst du denn?“ Klar, die meisten weinten nun einmal. Demnach schien es kaum zu harmlos zu sein. „Könntest du so was denn tun?“ Musste die passende Frage gestellt werden. Flügel? Oh man, doch nicht etwa Engel? Dieser beste Freund von der verweichlichten Version war schon Stellenweise auf die Nerven gegangen. Castiel. Ein Flattermann der mehr den beiden berühmten Brüdern gedient hatte, immer wieder half. Allem Anschein nach gab es hier kaum so viele Schauspieler oder Modells. „Glück für dich.“ Jetzt sollte ein Beispiel her, um kurz den roten Faden verloren zu haben. Dabei wären damit eigentlich die Kreaturen des Schattens, der Nacht gemeint. Alles was es so gab. „Richtig, fast.“ Musste zugestimmt werden. „Zum Glück wurde ich noch rechtzeitig geheilt. Jedoch muss das kaum immer klappen.“ Abgesehen von dem Teil, das es sich um ein altes Familienrezept handelte. Dies Suppe wo man dafür trinken musste war einfach nur widerlich. Moment, stopp, dafür gab es eine Erklärung? „Ach ja, welche?“ Skeptisch wurde die Anwesende betrachtet. „Etwas das ich Kontaktlinsen trage wo die Farbe wechseln?“ Ironie schwang in der Stimme mit.

„Entweder glaubst du nicht an das Übernatürlich oder du hast keine Ahnung.“ Konnte dann trocken festgestellt werden. Da musste der Folterer wohl mehr tun. „Wer weiß, ob ich dich wirklich von deinem Glauben abbringen will?“ Ein frecher Unterton schwang in der Stimme mit. Nein, eine wehrlose Dame sollte nicht allein herumlaufen. Mit einem Zug wurde das Glas leer gemacht, um dann ein paar Geldscheine auf die Theke zu legen. Erst danach wurde der Gesprächspartnerin gefolgt. Immerhin hielt ein anderer Mann die Türe auf, nett. Es war wirklich ein wenig besser als drinnen. Auch wenn mindestens 2 weitere Personen ebenfalls aufgestanden waren, zahlten. „Dann sollte ich dich wohl nach Hause begleiten.“ Noch war es unterschiedlich wo Dean unterkam. Allerdings gab es einen Ort an dem der ältere Winchester allein von dem Namen her Interesse hatte. „Demnach zeigst du, wo es dann lang geht.“ Konnte trocken von dem Dämon hervor kommen. Kurz glitt die Hand arrogant durch das dunkle Haar. Als auf einmal wieder schmerzen gefühlt werden konnten. Missfallen griff die Linke Hand auf die Stelle wo das Mal war, um ein mürrisches. „Jetzt nicht.“ hervorzubringen.

Ein Vorteil war dabei das dem ehemaligen Folterer nicht kalt war. Dennoch half die braune Lederjacke etwas. Während die Machete noch immer darunter verborgen war. Entschlossen wurden die Ärmel nach oben gemacht, einfach weil es dem Dämon kaum zu kalt war, während das Mal rötlich am Arm schimmerte. „Ahh.“ Kam es knurrend hervor, wobei der Folterer kurz den Körper krümmte, doch nach einer Weile ging es wieder. Eins, zwei Schweißperlen liefen durch die Anstrengung von der Stirn. Um dennoch immer weiter zu folgen. Eins, zweimal folgte ein Umsehen, nur um sich davon zu überzeugen ob jemand folgte. Denn irgendwie entstand schon der Eindruck das dem so wäre. „Wohnst du weit weg?“ Musste dann doch nachgehackt werden, wobei vielleicht so mit von anderen Details zusätzlich abgelenkt wurde. „Allein oder mit jemand zusammen?“ Konnte schon sein, das es da einen Partner oder sonst was an der Seite gab. Obwohl, so wie der eine eben angesehen wurde? Auf jeden Fall gab es in dem eigenen Wortschatz das Wort unmöglich nicht.
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Belial
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BeitragThema: Re: The Story of two Demons...   Fr Nov 02 2018, 07:21

"So was bekommst du hoffentlich jeden Tag?", meinte der Brünette, legte seinen Kopf schief. Belial spürte wie sich ihre Lippen zu einem leichten Lächeln verzogen. "Ich bekomme sowas, wenn ich es bekommen möchte.", erwiderte sie mit vielsagendem Lächeln. Ja... Kurz nach ihrem Unfall war es der Todsünde nicht aufgefallen doch schien sie die Gedanken ihres Gegenübers bis zu einem bestimmten Grad beeinflussen zu können. Beispielsweise so weit, dass sie beeinflussen konnte, ob ihr ein Kompliment gemacht wurde oder nicht. Bei Dean hatte sie diese Fähigkeit noch nicht eingesetzt. Oder vielleicht doch? Vielleicht hatte sie es wieder unbewusst getan. Noch konnte Belial es nicht kontrollieren, wann sie das tat. Sie merkte immer erst hinterher, ob sie es getan hatte oder nicht. "Hast du es schon mal mit Hypnose probiert?", hakte der Brünette nach. Belial runzelte die helle, zarte Haut ihrer Stirn. "Denn das wäre zumindest eine Möglichkeit von vielen.", fügte der brünette Winchester hinzu. "An diesen Unsinn glaube ich nicht. Voodoo, Hypnose, Karten legen und so. Deshalb habe ich noch nicht daran gedacht.", erwiderte die Schwarzhaarige ehrlich. Es war ein Vorschlag, der ihr nicht gefiel doch war es eine Möglichkeit, die sie in Betracht würde ziehen müssen. Vielleicht half es ihr tatsächlich. "Verständlich.", erwiderte der Brünette auf die Worte der schwarzhaarigen Todsünde hin. Diese zog kurzzeitig ihre Augenbrauen hoch als sie mehrmals nickte. Ob Dean es tatsächlich verständlich fand oder nicht, konnte Belial nicht sagen. Vielleicht wollte er nur von diesem Thema fortkommen. Ihr war es jedenfalls egal, ob sie über ihre verlorenen Erinnerungen redeten oder nicht - auch wenn dieses Thema ihr leichtes Unbehagen und Kopfzerbrechen bereitete.

Dean schien bei dem nächsten Thema aufzuhorchen. Belial bemerkte es daran, dass er sogleich nachfragte. "Wie Folterst du denn?", fragte er auf ihre Worte hin. Unwillkürlich lächelte die Schwarzhaarige. Auf sie wirkte es wie ein innerer Impuls. Sie senkte den Kopf ein wenig. "Hör ich da etwa Interesse heraus? Findet da jemand dieses Thema interessant?", fragte sie belustigt zurück. Doch schwand ihr Lächeln langsam wieder als sie sich ihre Träume in Erinnerung rief. Sie schloss ihre schönen, graugrünen Augen. "Unterschiedlich.", erwiderte sie mit gesenktem Kopf und geschlossenen Augen. "Manchmal scheint es eine Art Daumenschraube für den Kopf zu sein. Scheinbar... verwendet man das für Vampire. Diese Wesen haben zumindest alle spitze Zähne. Ich scheine auch vollständig silberne Schwerter zu benutzen und... verwende sie für Männer mit Flügeln... Und wenn ich Wesen mit schwarzen Augen foltere, verwende ich scheinbar ein Messer mit einer glatten und einer gezackten Unterseite... und einem Holzgriff. Auf das Messer ist irgendetwas eingraviert.", fuhr die Todsünde fort bevor sie ein leises, belustigtes Schnauben hören ließ. "Verrückt, ich weiß. Als würde es die Folter heutzutage noch geben.", meinte sie mit leichtem Lächeln und leichtem Kopfschütteln. Sie öffnete ihre schönen, durchdringenden Augen wieder. "Könntest du so was denn tun?", fragte Dean weiter. Die Schwarzhaarige wusste es selbst nicht. "Anscheinend... würde ich sonst davon träumen?", fragte sie langsam, zögerlich, zweifelnd. "Glück für dich.", erwiderte Dean. "Richtig, fast.", stimmte der Brünette zu. Die Schwarzhaarige sah ihn ruhig an. "Zum Glück wurde ich noch rechtzeitig geheilt. Jedoch muss das kaum immer klappen.", sprach der Winchester weiter. Also war er schon mal kein Vampir. Ein wenig... beruhigend? Ja... beruhigend, traf es einigermaßen. "Ach ja, welche?", fragte der junge Mann skeptisch. Das wusste Belial selbst nicht aber irgendeine Erklärung würde es sicherlich geben. "Etwas das ich Kontaktlinsen trage wo die Farbe wechseln?", fuhr Dean mit deutlicher Ironie in seiner Stimme fort. Leicht kniff Belial ihre schönen Iriden zusammen. Dieser Tonfall ging ihr sichtlich gegen den Strich. "Kann sein. In dieser Welt ist scheinbar alles möglich.", erwiderte sie mit leichter Schärfe in ihrer Stimme.

"Entweder glaubst du nicht an das Übernatürliche oder du hast keine Ahnung.", stellte Dean trocken fest. Belial wandte ihm ihren schönen Blick wieder zu, musterte ihn einmal. "Ich glaube nicht daran. Wie gesagt. Dämonen, Engel, Gott und der Teufel, existieren nicht.", erwiderte sie ebenso trocken. "Wer weiß, ob ich dich wirklich von deinem Glauben abbringen will?", erwiderte er mit frechem Unterton in seiner Stimme. Belials Mundwinkel verzogen sich ebenfalls zu einem Lächeln. "Versuch es doch. Aber streng dich lieber ein wenig an. Ich habe einen starken Willen und kann sehr verbissen sein, wenn ich will.", forderte sie ihn grinsend heraus bevor sie die Bar verließ. Sie dachte sich natürlich, dass der Brünette noch sein Glas leerte. Es wäre eine Verschwendung es nicht zu tun. So lange würde die schwarzhaarige Todsünde draußen allein warten können. Wie gesagt, sie hatte leichten Einfluss auf die Taten ihrer Gegenüber. Und dieses Mal schien sie ihren Einfluss wohl wieder unbewusst zu nutzen. Instinktiv. In der Tat war es nützlich einen solchen Einfluss zu haben. Manchmal konnte es lästig sein doch heute war es wohl wieder ein Gewinn mit einer solchen Fähigkeit auf die Welt gekommen zu sein. "Dann sollte ich dich wohl nach Hause begleiten.", meinte der brünette Winchester als er ihr nach draußen gefolgt war. Belial drehte sich anmutig zu ihrem Gesprächspartner um. "Solltest Du wohl.", stimmte sie lächelnd hinzu. "Demnach zeigst du, wo es dann lang geht.", kam es trocken von dem Wesen hervor, dessen Ursprung sich die Schwarzhaarige noch immer nicht sicher war. Seine Hand glitt durch sein Haar. Sie musterte ihn ein weiteres Mal, die Lider ein wenig gesenkt. Ja... Diese Nacht würde noch unterhaltsam und wohl äußerst angenehm werden. Belial hatte wieder einmal ein gutes Händchen für ihr nächtliche... Begleitung gehabt. Dean griff sich mit der linken Hand auf seinen rechten Arm. Belial zog ein weiteres Mal ihre Stirn in Falten, legte ihren Kopf ein wenig schief. Einige ihrer schwarzen Locken fielen ihr über die schmalen Schultern. "Jetzt nicht.", brachte er mürrisch hervor. Die Schwarzhaarige trat einen Schritt vor. "Dean?", kam ihr die Frage unsicher, mit leichter Besorgnis über die Lippen.

Der Brünette schob die Ärmel nach oben. Belials Augen weiteten sich als sie ein Zeichen auf seinem Arm rot glühen sah. Es sah aus... wie ein Mal? Konnte man es so nennen? "Ahh.", knurrte Dean, krümmte kurz den Körper. Die Todsünde sah sich mit einem Anflug von Hilflosigkeit um. Ein Teil in ihr empfand Freude, fand sein Verhalten, seine Schmerzen wohl unterhaltsam. Ihr wurde schlecht von ihrer eigenen Persönlichkeit. Einige Schweißperlen liefen ihm über die Stirn, wohl vor Anstrengung. Dean sah sich ein paar Mal um. Belial konnte ihren entsetzten Blick nicht von dem Winchester lassen. "Wohnst du weit weg?", hakte der Brünette nach. Die Schwarzhaarige schluckte einmal. Sie? Er fragte, wo sie wohnte? Sollte er sich nicht erst einmal um sich selbst kümmern? "Allein oder mit jemand zusammen?", fragte Dean weiter. Die schwarzhaarige Todsünde räusperte sich einmal leise. "Ich... wohne allein.", erwiderte Belial etwas zögerlich. "Aber... solltest Du dich nicht vorher um Dich kümmern bevor Du mich nach meinem Zuhause fragst?", fragte die Schwarzhaarige und zog skeptisch eine Augenbraue hoch. "Oder... hast Du keinen Ort, wo Du hingehen kannst?", fügte sie etwas zögerlicher hinzu.
Sie hob ihren Blick von Dean als ihr zwei Gestalten auffielen. Ruhig blinzelte sie einmal als sich ihnen die Gestalten näherten. Sie hob ihr Kinn ein wenig bevor sie die Beiden musterte. "Meine Herren? Kann ich euch behilflich sein?", fragte sie ruhig, gelassen. Innerlich spürte sie Vorfreude. Worauf freute sich diese Kreatur in ihr? Mittlerweile war sich Belial sicher, dass sich etwas in ihr befand, das sie nicht an die Oberfläche kommen lassen wollte. Doch breitete sich immer mehr die Vorahnung in ihr aus, dass dies irgendwann passieren sollte. Und vermutlich schneller als sie es wollte. Die schwarzhaarige Todsünde spürte wie sich zwei Hände um ihre schlanken, dünnen Oberarme legten, die nichts von ihrer Kraft ahnen ließen.
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Dean Winchester
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BeitragThema: Re: The Story of two Demons...   Fr Nov 02 2018, 13:06

Es war die Aussage wenn ich es bekommen möchte die gerade hervorstach. So extrem auffiel als würde es sich dabei um eine starke Lampe handeln die gerade hell aufleuchtete. Schweigend wurde die Anwesende bei dem Wort Unsinn gemustert. Dazu kannte der ältere Winchester sich damit zu sehr aus. Da gab es zu viel, was der Dämon bereits alles gesehen, durchlebt hatte, noch mitmachte. Jedoch jedem das seine. Manche wollten so was niemals wahr haben. Früher hätte der Dämon noch darauf geachtet, es kaum allen einfach so zu gestehen, davon zu Berichten. Allem Anschein nach hatte die Gesprächspartnerin nicht mal die viele Gerüchte um die eigene Person gehört. Solche, die sich durchaus im Umlauf befinden konnten. Oder man von anderen gar aufschnappte. „Faszinierend wäre wohl passender.“ Um sich mit Folter auszukennen. „Es hat immer wieder was.“ Oder wie andere dabei dann gebrochen werden konnten oder manche den Schmerz auslebten. Daumenschraube klang da mehr als unangenehm. Missfallend wurde bei dem Wort Flügel die Lippen verzogen. „Haben diese Flügel eine Farbe?“ Musste daher kurz nachgehackt werden. Mit schwarzen Augen? „Weist du was auf den Messern steht?“ Schimmerte da die frühere Version durch? Oder mehr eine Neugierde.

Als würde es heutzutage noch Folter geben? Klar! Je nachdem wo man sich befand oder bei wem. „Hast du denn Mitleid mit deinen Opfern? Oder ist dir bekannt, ob die am Ende noch Leben?“ Doch, das Thema war gerade so richtig spannend. Irgendwie hatte die neue Bekanntschaft was. In dieser Welt war scheinbar alles möglich? Aber nicht wenn es um das Übernatürliche ging? Dean für seinen Teil hatte dafür wirklich schon zu viel Erfahrung damit. Ganz ohne daran zu zweifeln. Selbst an Kartenlegen konnte was dran sein. Wenn es sich um ein Medium handelte oder jemand wo davon Ahnung hatte. „Ach lassen wir das doch mit dem Versuchen.“ Lässig winkte der ältere Winchester mit der Hand ab. Ob das deshalb jetzt getan wurde weil die weibliche Person von einigen Dingen berichtet hatte? Oder von dem was mit solchen mit schwarzen Augen getan wurde? So wie man selbst Sie hatte? Vielleicht wirkte alles in dem Zusammenhang mit. Obwohl, so eine Behandlung war jedes Mal anders. Es machte wirklich mehr Sinn die Lady nach Hause zu begleiten. Etwas Besseres vorhatte der ältere Winchester zudem nicht. Jetzt schob die Begleitung gerade den Ärmel hoch um das Mal zu sehen. Welches in einer rötlichen fast schon ungesunden Farbe schimmerte. Danach schrie, gestillt zu werden. Mit einem „Sollte ich tun.“ wurde auf das um dich kümmern reagiert.

Gerade schien sich der Schmerz durch den ganzen Körper zu ziehen, ging von dem Symbol aus. „Noch habe ich keinen Ort wo ich hin gehöre, sondern bin mehr damit beschäftigt, durch die Gegend zu ziehen, alles kennenzulernen. Dabei komme ich da unter wo Platz ist. Oder manchmal schlafe ich auch Draußen.“ Je nachdem. Inzwischen hatte auch die Anwesende die Gestalten entdeckt. Wobei so richtig kaum auf den Satz von der Gesprächspartnerin was hervorkam. „Wir wollen dich nur warnen.“ Brachte der eine direkt hervor. Wobei der andere ein „Vor dem Kerl bei dir.“ nachschob. Jetzt hatte auch noch einer der Fremden die Hände um die schlangen Oberarme gelegt. „Finger weg.“ Kam eine Warnung von dem Dämon. Jetzt leuchte das Mal noch stärker. Es musste beruhigt werden. Dafür gab es nur wenige Methoden. Ohne jede Vorwarnung schlug der Folterer zu, traf zuerst den wo die Arme gepackt hatte. Doch dann wurde Dean von dem anderen unsanft von hinten gepackt. Direkt eilte der Kollege herbei, um eins, zweimal auf den Bauch zu schlagen, so das ein Stöhnen hervorkam. „Man sollte dich aus den Weg räumen!“ Meinte der wo hinter einem stand. Mit einem „Vergiss es!“ Ging der ältere Winchester darauf ein, schaffte es brutal mit den Fuß auf den des Festhaltenden zu treten. Geschickt wurde die weitere Kraft dazu verwendet, den Schläger auf Abstand zu schaffen.

Ganz ohne das der Dämon aus der Puste war. Ein Umdrehung folgte, um schneller bei dem zu sein wo hinter einem gestanden hatte als ein normaler Mensch, eins, zwei, drei, vier, fünf Schläge kamen, ohne das ganze aufhalten zu können. Nur aus den Augenwinkeln wurde versucht auf den anderen zu achten, um einszwei Mal nach dem zu treten. Hauptsache mit der Anwesenden war alles in Ordnung. Immer mehr kamen die Muskeln hervor, wobei sich der Dämon gerade kaum unter Kontrolle hatte. So langsam wurde der Kerl unter dem Folterer schwächer, schaffte es kaum noch sich zu wehren. Dennoch machte Dean weiter, knurrte bösartig auf. „Hättet ihr lassen sollen.“ Musste zischend hervorkommen. „Es werden andere folgen.“ Brachte der Mann stockend hervor. „Solche, die dich erwischen.“ Meinte der Kollege von woher. „Werden wir noch sehen.“ Meinte der ältere Winchester sauer, um eins, zwei drei, viermal weiter zu machen. Blut haftete an den Fingern, wobei der Kerl gerade die Augen verdrehte, um Tod auf dem Boden liegen zu bleiben. Zumindest der eine war ausgeschaltet, wobei das ganze das Mal ein wenig beruhigt hatte.
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Belial
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BeitragThema: Re: The Story of two Demons...   So Dez 16 2018, 22:13

Belial spürte den musternden Blick ihres Gegenübers als sie meinte, dass es Unsinn sei. Doch ließ sie sich nicht beirren und trank einen weiteren Schluck ihres Drinks. Erst dann sah sie Dean aus dem Augenwinkel an. Auch konnte die Schwarzhaarige nicht behaupten, dass sie schon einmal etwas von ihrem Gesprächspartner gehört hatte. Zu beschäftigt war sie damit gewesen, ihre Erinnerungen zurückzubekommen oder herauszufinden, wer sie ihr zurückbringen konnte. Die Todsünde hatte auch kaum Zeit für das ein oder andere nächtliche Vergnügen gehabt, was die andere Seite in ihr stets gehabt hatte als sie noch in ihrer Welt gewesen war. Bald war Belial mit ihrem Latein am Ende. Dann würde sie aufgeben. Wenn sie es endlich aufgeben würde, würde sie mehr Zeit für die schönen Dinge im Leben haben.
"Faszinierend wäre wohl passender.", meinte Dean. Die Schwarzhaarige wandte ihm ihre strahlenden Augen zu. Leicht legte sie den Kopf schief. "Faszinierend? Sag nicht, dass Du immer noch glaubst, dass Folter heute noch existiert.", meinte die Dunkelhaarige amüsiert. "Es hat immer wieder was.", fuhr der Winchester fort.

Als Belial Wesen mit Flügeln erwähnte, verzog Dean das Gesicht. Missfallend, wenn sie es richtig deutete. Kannte er eines von diesen Wesen? Oder war er schon mal mit ihnen aneinander geraten? "Haben diese Flügel eine Farbe?", hakte der Brünette nach. Die Schwarzhaarige strich sich über die Haare während sie nachdachte. "Die Flügel selbst sehe ich nicht. Sie sind riesig und werfen schwarze Schatten an die Wand.", erwiderte Belial nachdenklich während sie sich über die schwarzen, weichen Locken strich. "Weist du was auf den Messern steht?", fragte der Brünette weiter. Die Schwarzhaarige zog die zarte, porzellanfarbene Haut ihrer Stirn in Falten. "Es sind Schriftzeichen einer Sprache, die ich nicht verstehe.", antwortete sie noch immer nachdenklich. Sie richtete ihre blaugrünen Iriden auf Dean. "Sagt Dir das irgendetwas? Kannst Du mir sagen was es mit den Träumen auf sich hat?", fragte sie hoffnungsvoll. "Hast du denn Mitleid mit deinen Opfern? Oder ist dir bekannt, ob die am Ende noch Leben?" Belial schluckte einmal. Sie kannte die Antwort ganz genau. Und sie verabscheute sich dafür in diesen Träumen. "Nein... Kein Mitleid... Ich scheine mich zu freuen und es zu genießen, wenn sie schreien.", antwortete sie, wobei ihre Stimme zum Ende hin leiser wurde. "Das kommt darauf an. Der blonde Mann mit den zerrissenen Flügeln und den leuchtenden Augen lächelt manchmal zufrieden oder... er nickt. Und... dann töte ich sie.", fuhr sie fort bevor sie sich räusperte. "Wenn ich so darüber nachdenke, klingen meine Träume krank.", meinte sie, versuchte zu lächeln. Es war ein kläglicher, gequälter Versuch zu lächeln.

"Ach lassen wir das doch mit dem Versuchen.", winkte Dean lässig mit der Hand ab. Belial konnte nicht anders als zu lächeln und ihre strahlend weißen Zähne zu entblößen. Entwickelte die Schwarzhaarige etwa Sympathie? Oder... entwickelte das, was in ihr steckte, Sympathie für den Brünetten? Die Beiden beschlossen, dass der ältere Winchester die schwarzhaarige Todsünde nach Hause begleiten würde. Und dann mal sehen, wie es sich entwickelt. Die junge Frau erblickte ein Zeichen auf seinem Unterarm, das eine ungesunde Farbe angenommen hatte. Sie schluckte. Es... war auf eine Art unheimlich doch... gleichzeitig faszinierend. Welcher Art ihr Gesprächspartner wohl angehörte? War dieses Zeichen deren Markenzeichen? Oder war er verflucht? So ungesund wie es aussah, würde Belial eher darauf tippen, dass es ein Fluch war.

"Noch habe ich keinen Ort wo ich hin gehöre, sondern bin mehr damit beschäftigt, durch die Gegend zu ziehen, alles kennenzulernen. Dabei komme ich da unter wo Platz ist. Oder manchmal schlafe ich auch Draußen.", erwiderte Dean auf ihre Frage hin. Belial verschränkte ihre Arme während sie den Brünetten musterte. "Heute wirst Du nicht draußen schlafen.", beschloss die Schwarzhaarige bevor sich die Gestalten näherten. "Wir wollen dich nur warnen.", antwortete einer von ihnen auf Belials Frage hin. Sie kniff ihre grünblauen Augen ein wenig zusammen. "Vor dem Kerl bei dir.", schob ein anderer nach. "Wer hat euch gestattet mich zu Duzen?", erwiderte die Schwarzhaarige mit scharfen Ton. So scharf als könnte man sich an ihrer Stimme schneiden. Zwei Hände schlossen sich um ihre schlanken Oberarme. "Finger weg." Der Blick der schwarzhaarigen Todsünde wanderte zu Dean. Das Zeichen an seinem Unterarm leuchtete noch stärker als zuvor. Die junge Frau schluckte einmal bevor sie ihren Blick von dem Zeichen hob und den Brünetten direkt anblickte. Der Winchester schlug zu, traf denjenigen, der Belial festhielt. Sie trat ein paar Schritte von dem Mann weg. Ihr Puls beschleunigte sich. Die Kreatur in ihr schrie vor Freude auf als der Mann, der die Todsünde festgehalten hatte, leise stöhnte. Dean wurde von dem anderen Mann unsanft gepackt woraufhin der nächste zweimal auf seinen Bauch einschlug. Bei dem Stöhnen des Winchester schrie die Kreatur in ihr wieder auf. Dieses Mal vor Wut. Wieso war das Etwas in ihr so wütend? "Man sollte dich aus dem Weg räumen!", meinte der Mann, der hinter dem Winchester stand. "Vergiss es!", erwiderte der Brünette. Er trat dem Mann hinter sich unsanft auf den Fuß und brachte etwas Abstand zwischen sich und den Schläger.

Belial konnte Dean kaum mit den Augen folgen als er sich drehte, um zu dem Mann zu kommen, der ihn festgehalten hatte. Fünf Schläge folgten. Die Schwarzhaarige spürte wie sich Freude in ihr ausbreitete. Auch das Etwas in ihr schien sich zu freuen, schien glücklich zu sein. Der Mann unter Dean wurde schwächer, wehrte sich kaum noch. "Hättet ihr lassen sollen.", zischte der Winchester den Mann unter sich an. "Es werden andere folgen.", brachte dieser stockend hervor. "Solche, die dich erwischen.", fügte der andere Mann hinzu. "Werden wir noch sehen.", kam es von Dean. Er schlug immer wieder zu bis Blut an seinen Fingern klebte. Der Mann unter ihm verdrehte die Augen, blieb reglos liegen. Belial spürte wie sich wieder eine Hand um ihren Oberarm schloss. Bevor sie ihren strahlenden Blick auf ihn richten konnte, zog der Mann sie mit sich. Die Schwarzhaarige wehrte sich gegen den Griff doch merkte sie schnell, dass sie zu wenig Kraft hatte. Verlass Dich nicht auf Andere. Ich kann Dir helfen. Du musst es mir nur sagen. Du musst mich nur lassen. Die Todsünde hatte es deutlich gehört. Die Kreatur in ihr hatte mit ihr gesprochen. Lass mich Dir helfen. Du brauchst meine Hilfe. Schon wieder. Die Schwarzhaarige unternahm noch einen Versuch sich zu wehren. Doch der Mann schloss seine Hand fester um ihren Arm, woraufhin sie ihre Fingernägel in seine Hand grub. Einzelne Bluttropfen quollen hervor. Damit hatte die Kreatur in der Schwarzhaarigen es geschafft. Etwas in Belial pulsierte. Dann schloss sich ihre Hand um das Handgelenk des Mannes. Sie übte Druck darauf aus, woraufhin er stehen blieb und sie langsam losließ. Ungläubig, fassungslos blickte er die schwarzhaarige Schönheit an. Dann schloss sie ihre andere Hand um seinen Oberarm und drehte sich einmal. Sie ließ ihn los, woraufhin er gegen eine Wand krachte. Belial begann zu lachen, richtete ihre nachtschwarzen, glänzenden Augen auf Dean. "Dass ihr Winchesters wenigstens mal zu etwas gut seid. Den Tag sollte ich mir im Kalender markieren.", meinte sie amüsiert bevor der Mann sich aufrappelte. Ungläubig starrte er die Schwarzhaarige an. Sie hob eine Hand, woraufhin der Mann gegen die Wand hinter sich gedrückt wurde. Sie hob ihre Hand ein wenig an, woraufhin er an der Wand langsam höher wanderte. Sie legte ihren Kopf leicht schief während sie sich in Bewegung setzte und vor Dean stehen blieb. In ein wenig Abstand. "Ich stelle mich noch einmal vor. Dein Bruder hatte bereits die Ehre mich kennen lernen zu dürfen. Ich bin die Wurzel alles Bösen. Die Todsünde Hochmut, Eitelkeit und Stolz."
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Dean Winchester
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BeitragThema: Re: The Story of two Demons...   Do Dez 20 2018, 11:25

Es war die Aussage über die Folter die den älteren Winchester in erstaunen versetzte. Den Dämon sogar Sprachlos machten, denn allein die Vorstellung daran das würde es niemals wieder geben war entsetzlich. Zudem war Dean doch selbst der beste Beweis dafür. „Dann beweise mir doch das Gegenteil davon.“ Musste trocken von dem älteren Winchester hervorkommen. Oder was machten Dämonen unter anderem so? Na schön, es kam dabei wohl auf jeden einzelnen an. Leicht wurde der Kopf geschüttelt denn das wäre echt ein Unding. Gerade das war doch eine Form der Kunst. Sogar eine ganz besondere. Ein Opfer so zu brechen, das es alles machte. An jenem grausamen Ort hatte das der Folterer schon selbst erlebt. Um dann später auch selbst zum Täter zu werden. Also wer Dean was das anging belehren wollte hatte schlicht ergreifend Pech. Vor allem auch die Peitsche zählte dabei mit zu dem Lieblingswerkzeug. Denn damit konnten wundervolle Wunden verursacht werden. Es war einfach herrlich wenn die Kleidung aufplatzte, die Haut. Dieser Geruch von Blut. Alles in dem Zusammenhang war einfach total abgefahren.

Wahrscheinlich waren schwarze Flügel sogar besser als weiße. Um das einfach anzunehmen. Es handelte sich also um Schriftzeichen wo der Anwesenden unverständlich waren. Kam da vielleicht kurz die früher verweichlichte Version durch? Oder war es wirklich nur einfach Neugierde? Macht der Gewohnheit mehr über die Gesprächspartnerin in Erfahrung zu bringen? Auf der anderen Seite zeigte das nur, das da schon ein gewisses Interesse vorhanden war, so ausgelebt wurde. „Persönlich würde ich deine Träume auf keinen Fall als unwichtig abtun.“ Konnte dann dazu beigetragen werden. „Denn diese könnten vielleicht auch zeigen was du so alles erlebt hast.“ Wäre immerhin schon möglich. „So als würde sich dein Unterbewusstsein so wieder daran erinnern wollen.“ Noch besser wollte der Punkt gefallen das es genossen wurde. „Fühlt es sich an als wäre es eine Befreiung dich um diese Opfer zu bemühen?“ Konnte direkt nachgehackt werden. „Als würdest du so alles das dich selbst belastet loslassen können?“ Immerhin war es doch so bei einem selbst. Es tat immer wieder gut Aggressionen, die Wut so herauslassen zu können.

„Krank?“ Leicht wurde der Kopf geschüttelt. „Es gibt schlimmeres.“ Wirklich. Irgendwie wirkte die Anwesend wirklich mehr als Anziehend. Ein Phänomen das meist unter bestimmten Umständen bei einem selbst in Erscheinung trat. Nämlich wenn andere was Böses an sich hatten. Es war diese Anziehungskraft der anderen Seite. Eine solche der nur schwer widerstanden werden konnte. Na schön nach jenem grausamem Ort, den über 40 Jahren in der Hölle war das eigentlich schon immer so gewesen. So gesehen ging die Kariere doch eher stets abwärts. Oder anders ausgedrückt aus anderer Sicht. Schlimmer ging es bei der eigenen Person immer. Auf jeden Fall wirkte es so als würde zwischen beiden die Chemie stimmen. Es konnte auch wundervoll über solche Themen gesprochen werden. Mehr noch heute sollte der ältere Winchester wohl kaum draußen schlafen. Inzwischen hatten beide die Bar längst verlassen. „Da kann ich wohl kaum ablehnen.“ Kam es dunkel hervor. Zu allem Überfluss kamen dann auch die Gestalten näher. Nur um die Schwarzhaarige zu warnen.

Oh man, wer hatte diese geschickt? Etwa der kleine Bruder? Konnte es sich um Hunter handeln? Es fand auch keinen gefallen wie die neue Bekanntschaft behandelt wurde. Immerhin könnte doch daraus einiges entstehen? Oder? Dann kam eins zum anderen. Das Mal leuchte. Verlangte so das was es brauchte, forderte. Tote! Dieser Kampf der dann entstanden war tat so gut. Ohne sich so wirklich gerade unter Kontrolle zu haben. „Wer hat euch geschickt?“ Etwas das man noch Wissen wollte. Bevor heute hier wahrscheinlich keiner der Angreifer lebend davon kam. Belial konnte sich doch auch gut wehren. Zumindest soweit es beobachtet werden konnte. Durch die Schläge haftete Blut an den Händen. Muskeln die angespannt waren um alles voll auszukosten. Hier sah es inzwischen aus als hätte würde es sich dabei um ein Schlachtfeld handeln. Zwar mit nur wenigen Toten, aber dennoch war es das Pure Chaos. Alle Achtung, die Anwesende hatte es echt drauf. Respekt! Inzwischen war deren Gegner an die Wand gekracht. Wundervoll. Ein Lachen konnte gehört werden.

Mit dem Nachnamen war man immer für eine Überraschung gut. Jetzt hatte der andere Mann sich wieder aufgerappelt. Oh man diese Fähigkeiten wo dann bewundert werden konnten hatten es in sich. Jetzt wurde der Mann an die Hand gedrückt, worauf hin der langsam höher wanderte. Leicht wurde der Kopf schief gelegt, wobei man erst jetzt vor dem Hunter stehen blieb. Deshalb war die Gesprächspartnerin also so anziehend. Konnten das nicht alles Punkte sein, wo irgendwie schon zu dem Folterer passten? Hochmut, Eitelkeit, Stolz? „Es ist mir egal was mit meinem Bruder ist!“ Musste klar dazu beigetragen werden. „Falls jemand glauben sollte das ich seinen kleinen entzückenden Arsch aus jeder Scheiße heraus hole ist das ein Irrtum. Wir haben keinen Kontakt mehr! Es ist mir schlicht ergreifend egal was Sam macht.“ Diese Klarstellung musste einfach sein, wobei die Stimme sogar mehr als einen bösartigen Klang hatte. „Denn ich führe jetzt mein eigenes Leben. Ohne eine Last an meiner Seite.“ Inzwischen hatte das Mal zu leuchten aufgehört.
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Belial
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BeitragThema: Re: The Story of two Demons...   Sa Dez 22 2018, 01:41

Dean schien sprachlos zu sein nachdem Belial ihre Meinung zum Thema Folter offenbart hatte. Es war mittlerweile eine zivilisierte Welt, in der sie lebten. In solchen Zeiten gab es Folter sicherlich nicht mehr. "Dann beweise mir doch das Gegenteil davon.", meinte der Brünette trocken. Die Schwarzhaarige stellte ihr Glas ab bevor sie sich - mit einem Arm auf die Theke gestützt - zu ihrem Gesprächspartner umdrehte. "Ich habe bisher niemanden gesehen, der jemand anderen gefoltert hat. Sicher gibt es Orte, an denen es die Folter noch geben könnte. Wir leben aber in zivilisierten Zeiten. Es wird äußerst selten sein, Dean.", meinte die Schwarzhaarige nüchtern.
Es schien Dean zu interessieren als Belial von ihren Opfern in ihren Träumen sprach. Besonders von dem Mann mit den Flügeln. Es war... merkwürdig. Die Flügel wirkten als wären sie zerfetzt, zerrissen. Die Augen des Mannes glühten rot und meistens lächelte er, wenn er die Schwarzhaarige anblickte. Der Mann hatte blonde, kurze Haare, ein gräuliches Hemd mit einem grünen Shirt darunter und eine Jeans an. Der unbekannte Mann war durchaus attraktiv und sprach etwas in der jungen Frau an. Egal, wieso Dean gezielt nachfragte, es wirkte als hätte er Interesse an Belials Träumen. Und an ihrer Person vielleicht auch. "Persönlich würde ich deine Träume auf keinen Fall als unwichtig abtun.", meinte der Brünette. Die Schwarzhaarige legte ihren Kopf ein wenig schief. "Denn diese könnten vielleicht auch zeigen was du so alles erlebt hast.", fügte er hinzu. Die junge Frau zog ihre Stirn leicht in Falten. "Du denkst... dass ich diese ganzen Wesen tatsächlich gefoltert und ihnen Schmerzen zugefügt habe? Dass ich sie getötet habe?", fragte die Dunkelhaarige skeptisch. Sie wäre zu sowas gar nicht im Stande! Nie zuvor hatte sie jemanden getötet. Verletzt schon, das ja. Als ihr ein Mann etwas zu aufdringlich wurde, hatte sie ihm in sein bestes Stück getreten. Tatsächlich hatte sie selbst es amüsant gefunden - wie auch das Etwas in ihr. "Fühlt es sich an als wäre es eine Befreiung dich um diese Opfer zu bemühen?", hakte Dean nach. Nachdenklich begann Belial ihr Glas zu betrachten. "Irgendwie schon... Ja... Man kann es Befreiung nennen.", stimmte sie nachdenklich zu. "Als würdest du so alles das dich selbst belastet loslassen können?", fragte der Brünette weiter. Wieso wusste er so gut wie es ihr ging? Wieso konnte er so gut nachvollziehen was in der Schwarzhaarigen vorzugehen schien, wenn sie diese Träume hatte? Sie schluckte einmal bevor sie nickte. "Ja... Meine Sorgen, meine Ängste, meine Problem, alles scheint nicht mehr wichtig und... in weiter Ferne zu sein. Es... scheint mich tatsächlich zu befreien.", stimmte sie erneut zu.

"Krank?", fragte Dean nach, schüttelte den Kopf. Die Schwarzhaarige strich sich über die dunklen Locken. "Es gibt schlimmeres.", meinte er. Sie zog eine Augenbraue hoch. "Wirklich? Gib mir ein Beispiel, Dean.", meinte sie herausfordernd bevor sich ihre schönen Lippen zu einem leichten, herausfordernden Lächeln verzogen. Ihre grünblauen Augen musterten das Gesicht ihres Gegenübers ein weiteres Mal. Wie sie schon zu Beginn ihres Gesprächs festgestellt hatte, fand sie ihren Gegenüber tatsächlich sehr ansprechend. Er passte in ihr Beuteschema - auch wenn er wohl nicht reich war. Doch darüber konnte Belial hinweg sehen. Das richtige Aussehen hatte er. Außerdem schien er sich für sie zu interessieren. Tatsächlich schien es so als würde alles bei den Beiden zusammenpassen. Wieso sollte die Schwarzhaarige dem Brünetten nicht eine Nacht bei ihr anzubieten. Nein... Heute würde Belial Dean nicht draußen schlafen lassen. "Da kann ich wohl kaum ablehnen.", antwortete der Brünette. Die Schwarzhaarige musterte ihn ein weiteres Mal. Jetzt konnte sie ihn auch von oben bis unten mustern, ohne dass er es bemerken würde - wie Belial hoffte. Ihre Lippen verzogen sich zu einem Lächeln. "Gut. Ich hatte schon Angst, dass ich Dich zu mir nach Hause zerren muss.", meinte sie amüsiert.

Gerade als sich die Beiden auf den Weg zu ihr nach Hause machen wollten, erschienen ein paar Gestalten, die Belial wohl warnen wollten. Was interessierte es sie, was andere von ihr wollten? Außerdem... hatte einer von ihnen die Frechheit und Dreistigkeit gehabt, sie zu duzen. Ohne ihre Erlaubnis.
Dean kümmerte sich sogleich um die ersten beiden ungebetenen Gäste. Mit einer Mischung aus Bewunderung und Schock beobachtete die schwarzhaarige Schönheit die Schlägerei - anders konnte man es nicht bezeichnen. "Wer hat euch geschickt?", wollte der Brünette wissen. Die Schwarzhaarige sah zwischen ihm und seinem Gesprächspartner hin und her. Das würde sie auch gerne wissen. Doch schien keiner ihm antworten zu wollen. Die junge Frau schluckte einmal. Als ein weiterer ungebetener Gast die Frechheit besaß, sie zu berühren, übernahm das Wesen, die Kreatur in ihrem Inneren die Kontrolle über ihren Körper. Als sich Belials grünblaue Augen auf den Brünetten richteten, schien dieser ihr Können, ihre Fähigkeiten zu bewundern, gar das Schauspiel zu genießen. Ihr Lächeln wurde eine Spur breiter. Wie sie Aufmerksamkeit liebte!

Tatsächlich wusste mittlerweile jeder Dämon und jeder Engel, wer die Winchesters waren. Innerhalb kürzester Zeit hatten sie sich sowohl im Himmel als auch in der Hölle einen Namen gemacht. Kein Wunder, wenn sich die beiden Brüder überall einmischen mussten. Azazel hatte geplant, dass Belial auf den jüngeren Winchester, auf Sam hören würde, wenn die Dämonen der Hölle entkommen würden. Niemals hätte die Todsünde dies getan. Nicht einmal, wenn Luzifer sie darum gebeten hätte. Wer war sie bitte, dass sie sich jemandem unterstellen würde? Luzifer war etwas anderes. Er war der Mann, an den sie ihr Herz verloren hatte. Anfangs hatte Belial es für Sympathie aufgrund seiner Macht und seiner Fähigkeiten gehalten hatte. Doch mit der Zeit hatte sie festgestellt, dass sie den Teufel tatsächlich liebte.
Als die schwarzhaarige Todsünde vor dem Brünetten stehen blieb, legte dieser leicht den Kopf schief. Eindeutig war Dean mittlerweile ein Dämon. Und er trug das Kainsmal. "Es ist mir egal was mit meinem Bruder ist!", stellte der ältere Winchester klar. Die Schwarzhaarige legte ihren Kopf ein wenig schief, sodass ihr ihre schwarzen Locken über die schmalen Schultern fielen. "Falls jemand glauben sollte das ich seinen kleinen entzückenden Arsch aus jeder Scheiße heraus hole ist das ein Irrtum. Wir haben keinen Kontakt mehr! Es ist mir schlicht ergreifend egal was Sam macht. Denn ich führe jetzt mein eigenes Leben. Ohne eine Last an meiner Seite", fügte der Winchester hinzu. "Verstehe.", erwiderte die Todsünde nur knapp bevor sie Dean ein weiteres Mal musterte. Das Mal schien aufgehört haben zu leuchten. Also war der Hunger, das Verlangen des Mals gestillt. Die Todsünde blinzelte einmal bevor sie ihren Blick auf den Mensch richtete, der noch immer über dem Boden an der Wand schwebte. Ihre Lippen verzogen sich zu einem Lächeln als sie sich in Bewegung setzte. Der Mann wanderte langsam nach unten an der Wand. Doch erst als sie vor ihm stehen blieb, stand er wieder auf der Erde. "Entschuldige. Das muss Dich erschreckt haben, nicht wahr?", entschuldigte sie sich mit engelsgleichem Lächeln als sie vor ihm stehen blieb. Sie hob eine ihrer zierlichen Hände und strich ihm über die Wange. Der Mann sah zwischen ihr und Dean hin und her bevor er seinen Blick wieder auf die Todsünde vor sich richtete. "Sag mir... Wer hat euch geschickt?", fragte sie mit freundlicher, sanfter Stimme. Der Mann begann ihr Lächeln zu erwidern. "Es war ein Mann mit etwas längeren, braunen Haaren. Er war etwas größer und hatte einen leichten Bart. Außerdem hat er ein Flanellhemd getragen.", antwortete der Mann lächelnd während er Belials Gesicht musterte. Die Schwarzhaarige lächelte etwas breiter bevor sie ihre Hand an seine Wange legte. "Danke. Du darfst gehen.", sagte sie bevor sie zum Ausgang der Gasse sah. Dort stand ein Mann, eindeutig betrunken und mit einer Flasche in seiner Hand. Er blickte zu der Gruppe bestehend aus Dean, Belial und dem Mann vor der Todsünde. "Penner!", lallte der Mann bevor er einen Schluck aus seiner Flasche nahm. Die Todsünde sog erschrocken die Luft ein bevor sie den Mann vor sich ansah. "Hast Du das gehört? Er hat Dich beleidigt. Verletzt das nicht deinen Stolz?", fragte sie besorgt. Der Mann vor ihr blickte sie ein paar Sekunden lang an bevor seine Miene immer wütender wurde. "Geh und verteidige deinen Stolz.", sagte sie lächelnd bevor sie zurücktrat. Der Mann befolgte ihren Befehl sogleich und setzte sich in Bewegung. Ihr Grinsen wurde eine Spur breiter als sie beobachtete wie er auf den betrunkenen Mann zu lief. "Lass uns gehen, Dean. Auf weitere Jäger habe ich keine Lust mehr.", meinte sie ohne ihren schönen Blick von dem Mann abzuwenden, der ihr nächstes Opfer geworden war.
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Dean Winchester
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BeitragThema: Re: The Story of two Demons...   So Dez 23 2018, 12:48

Mit einem „Hmm.“ wo kaum richtig was dazu aussagen konnte wurde auf das Thema Folter reagiert. Natürlich bestand schon die Möglichkeit das es manche nicht wirklich mitbekommen hatten. Es sogar solche gab die davon verschont blieben. Zu dem Satz mit dem töten wurden dann die Schulter gezuckt. „Auf jeden Fall scheinst du was das angeht auffallend genau Bescheid zu Wissen.“ Konnte Sachlich festgestellt werden. Denn es war genau so als würden alle Sorgen, alle Ängste verschwinden. „Als würde dich nichts mehr belasten? Oder als wäre dir dann sogar deine eigene Vergangenheit vollkommen gleichgültig?“ Ganz gleich was immer passierte. „Diese Energie wo deinen Körper dann durchflutet. Dieser herrliche Geruch von Blut. Haut die bei Opfern aufplatzt. Schmerzen die andere erleiden müssen, qualvoll.“ Okay, das klang bestimmt krank. Eben so als würde es gefallen. Was kaum nur auf die eine Sichtweise zu traf. „Erwartungshaltungen die andere an dich haben! Wenn jeder glaubt es für dich besser Wissen zu müssen. Versucht dich in eine Richtung zu lenken. Am Ende bleibt dir keine andere Wahl, als darauf einzugehen. Einfach weil du so den notwendigen Respekt, die Beachtung findest wo du brauchst.“ Traf schon irgendwie auf die Vergangenheit von dem älteren Winchester zu. Oder besser, auf den verweichlichten Teil. „Zerren?“ Ein belustigtes amüsiertes Grinsen umspielte die Lippen. „Lustige Vorstellung.“

Dann hatte diese Schlägerei angefangen. Wobei es dem Dämon so vorkam als könnte es sich dabei um keinen Zufall handeln. Dafür war so gesehen das Leben von dem Folterer zu sehr eine Ausnahmesituation. Eben anders als vielleicht üblich. Auf dem Satz mit dem geschickt reagierte natürlich keiner. Oh man, was die Anwesende konnte war echt der Hammer. Als hätte da jemand gerade die Kontrolle übernommen. Gefiel dem Folterer sehr. Zudem verlangte das Mal seinen Preis. Es musste gestillt werden. Irgendwie musste dann eben dieser damit verbundene Druck ausgelassen werden. Zudem war Dean so doch ein Ritter der Hölle! Diese Aussagen den kleinen Bruder betreffend hatten rausmüssen. Egal was Sammy jetzt tat es war seine Verantwortung. Kein ohne dich gibt es kein mich Getue mehr. Oder wir beide gegen den Rest der Welt. Zudem war doch klar das wenn der ältere Winchester mit dem Übernatürlichem an sich zu tun hatte das irgendwann abfärbte. Besonders nun einmal die andere Seite. Ernsthaft, der Hunter war schon über 40 Jahre in der Hölle, 1 Jahr im Fegefeuer, dann die Sache mit Crowley damals. Das beide zusammen den Mond angeheult hatten. Jetzt der Angriff. Passte doch wie die Faust aufs Auge. Inzwischen wanderte der Mann an der Wand durch die Gesprächspartnerin nach unten. Richtig, die Antwort darauf musste sein!

Herrlich wie dieser Mann gerade lallte. Um dem ganzen Sichtbar beeindrucke zuzuschauen. Immerhin hatte der Folterer sich um die anderen gekümmert. Da sollte auch was für die neue Bekanntschaft übrig bleiben. Es war die Beschreibung die dann folgte wo Dean kaum in Begeisterung versetzte. Klang irgendwie so nach dem kleinem Mistkerl von Bruder. Sogar mit Bart und ein Flanellhemd. „Dann richte Sammy aus, beim nächsten Mal gehen alle drauf.“ Musste fluchend hinterhergerufen werden. Um einfach mal darauf zu tippen. „Zudem hat er keine Chance mich zurückzubekommen.“ Niemals. Inzwischen war der Kerl aus der Sicht verschwunden. „Von denen habe ich auch genug.“ Musste direkt der Anwesenden zugestimmt werden. „Wir sollten wirklich gehen.“ Um einfach zu folgen. Immerhin wollte die Gesprächspartnerin das der ältere Winchester bei ihr nächtigte. Es hatte wieder was wenn der Dämon nicht wusste, was genau alles auf einen zukam. Dieses prickelnde Knistern. Zudem war jetzt auch klar wieso der Folterer so auf Belial einging. Kurz glitt die Hand über das Haar von dem Folterer um wieder boshaft zu schnauben. „Mistkerl.“ Damit war niemand anders als der eigene Bruder gemeint. Denn Sammy hatte wohl die Angriffe zu verantworten. Um es zumindest so aufzufassen. Oder?

Fast schon konnte es als rührend bezeichnet haben das der auf einmal einen zurückwollte. Jetzt wo Dean beschlossen hatte ein eigenes selbständiges Leben zu führen. Sogar der Impala war dem kleinem Bruder am Ende überlassen worden. Schließlich handelte es sich nur um ein Auto. Zudem verfügte der ältere Winchester doch als Dämon über entzückende Fähigkeiten. „Wenn der nicht noch mehr macht.“ Musste deshalb mürrisch von dem Folterer hervorkommen. „Kann er vergessen.“ Immerhin hatte sich Dean doch für seine Seite entschieden. Na schön, andere hatten da ein wenig mit nachgeholfen. Na und? Zugegeben, ein wenig wurde Crowley von dem älteren Winchester schon vermisst. Doch die eigene Familie konnte dem Dämon gestohlen bleiben. Zumal, früher war der kleine Bruder an der Uni, hatte sein eigenes Leben gehabt. Jetzt war der Folterer dran! Egal wie es am Ende aussehen würde. Um andere zu retten waren bestimmt noch genug andere da. Es hing kaum alles nur von den Winchesters ab. Missfallend wurden die Augen vorrollt. Schon merkwürdig das manche glaubten ohne einen Hunter würde nichts mehr gehen. Deshalb war es doch auch so gekommen. So konnte Verantwortung abgegeben werden. Diese Last wo sonst auf den Schultern lastete.
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Belial
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BeitragThema: Re: The Story of two Demons...   So Dez 30 2018, 16:51

"Hmm." Das war alles was Dean zu Belials Argumenten zu sagen hatte. Für einen Moment war die Schwarzhaarige versucht ihre schönen Augen zusammenzukneifen. Ihr Gesprächspartner klang desinteressiert. Obwohl sie sich die Mühe gemacht hatte und ihre Meinung begründen wollte. Wann würde sie dies für irgendjemanden jemals tun? Für ihn. Da war sie wieder. Die Stimme des Wesens, der Gestalt in ihrem Kopf. Wer war Er? Dieses Wesen, diese Kreatur schien ihn sehr zu mögen. Ihn gar zu vermissen. Auf die Worte bezüglich des Tötens, zuckte der Brünette nur mit den Schultern. "Auf jeden Fall scheinst du was das angeht auffallend genau Bescheid zu Wissen.", stellte der junge Mann sachlich fest. Die Schwarzhaarige verzog ihre Lippen zu einem trockenen Lächeln. "Sieht wohl so aus.", meinte die junge Frau trocken. "Als würde dich nichts mehr belasten? Oder als wäre dir dann sogar deine eigene Vergangenheit vollkommen gleichgültig?", fuhr Dean fort. Belial richtete ihre hellen, blaugrünen Iriden auf den jungen Mann. "Diese Energie wo deinen Körper dann durchflutet. Dieser herrliche Geruch von Blut. Haut die bei Opfern aufplatzt. Schmerzen die andere erleiden müssen, qualvoll.", sprach der Brünette weiter. Leicht legte die schwarzhaarige Schönheit ihren Kopf ein wenig schief. Sie begann zu nicken während ihre strahlenden Augen immer milchiger zu werden schienen, immer dunkler. "Erwartungshaltungen die andere an dich haben! Wenn jeder glaubt es für dich besser Wissen zu müssen. Versucht dich in eine Richtung zu lenken. Am Ende bleibt dir keine andere Wahl, als darauf einzugehen. Einfach weil du so den notwendigen Respekt, die Beachtung findest wo du brauchst." Langsam drehte die junge Frau ihren Kopf ihrem Gesprächspartner zu. Unbemerkt schien sie ihren milchigen, verschleierten Blick wohl geradeaus gerichtet zu haben. Nun richtete sie ihren vernebelten Blick auf ihren Gesprächspartner. Langsam lichtete sich der Schleier, der ihren strahlenden Augen die Farbintensität genommen zu haben schien. Sie blinzelte einmal. "Du... scheinst viel Erfahrung damit zu haben. Und einiges erlebt zu haben. Wie ich wohl auch... Alles, was Du beschrieben hast... trifft zu. Zumindest fühlt es sich so in meinen Träumen an, Dean.", ließ die schwarzhaarige Schönheit ihre Stimme erklingen.

Doch kurz darauf schienen es ein paar Männer, die wohl nicht mehr recht bei Sinnen waren, auf eine Schlägerei anzulegen. Nun, nicht nur Dean hatte seinen Spaß. Anfangs erschreckt und empört über die Unverfrorenheit der Fremden Belial mit ihrem Vornamen anzusprechen und zu duzen, war sie nach wenigen Minuten nicht mehr so verängstigt. Nein... denn dann ergriff etwas in ihr in einem Moment der Schwäche die Macht über ihren Körper. Als Dean fragte, wer die Männer geschickt hatte, reagierte niemand. Wäre auch langweilig gewesen, wenn einer von ihnen darauf reagiert hätte. So hatte die schwarzhaarige Schönheit eben die Fragerei in die Hand nehmen müssen. Selten hatte man ihr etwas verschwiegen, was sie unbedingt wissen wollte. Offensichtlich beeindruckten die Fähigkeiten Belials den Winchester. Kein Wunder. Immerhin war sie eine Todsünde. Eine der gefährlichsten Dämonen, die existierten. Zudem hatte Dean es mit dem Hochmut, dem Stolz, der Eitelkeit zutun. Dem Anführer der Todsünden und Luzifers ergebenste Dämonin. Früher, im Mittelalter noch als Mann unterwegs, da man in dieser Gestalt mehr erreichen konnte, hatte der Hochmut beschlossen sich in der jetzigen Zeit eine Frau als Hülle zu suchen. Natürlich eine wunderschöne Frau. Auch Luzifer schien das Aussehen seiner ergebensten Todsünde nun besser zu gefallen. Denn auf beiden Seiten wuchsen Gefühle für den Anderen - zärtliche Gefühle, die einen selbst verletzen konnten. Doch bevor sie sich ihre Liebe hatten gestehen können, war Belial in einen Verkehrsunfall verwickelt worden, der ihre Erinnerungen, ihr wahres Wesen in der Fleischhülle eingesperrt hatte. Tief unter der Oberfläche. Ob es wohl eine göttliche - oder eher teuflische - Fügung des Schicksals war, dass sie ausgerechnet Dean begegnet war, der nun das Kainsmal trug? Hatte er sie bereits erkannt als sie in der Bar gewesen waren? Oder hatte er sie erst wiedererkannt als sie sich wieder an die Oberfläche gekämpft hatte? Nun war die Todsünde jedenfalls wieder da. Und würde nicht so schnell wieder verschwinden.
Natürlich hatte Belial Dean darauf ansprechen müssen, dass er ein Winchester war. Und natürlich hatte dieser klar stellen müssen, dass er mit Sam nichts mehr am Hut hatte. Sam... der Auserwählte Azazels, die Dämonen gegen den Himmel zu führen. Als hätte sich die Todsünde jemals einem schwächlichen Menschen unterstellt.

Der lallende Mann am Eingang der Straße kam Belial gerade recht, um einen Test durchzuführen. Sie wollte testen, ob ihre Fähigkeiten wieder funktionierten. Und tatsächlich taten sie es. So begab sich ihr Opfer auf den lallenden, betrunkenen Mann zu, um ihm die Leviten zu lesen. Wie die Todsünde es gewollt hatte. Ihre Mundwinkel hoben sich zu einem Lächeln. Ein bösartiges, gefährliches Lächeln, das ihre strahlend weißen Zähne entblößte. "Dann richte Sammy aus, beim nächsten Mal gehen alle drauf.", rief Dean Belials Opfer fluchend hinterher. Diese löste ihren schwarzen Blick langsam von ihrem Opfer. Ihr Blick wanderte langsam zur Seite bevor sie ihren Kopf leicht drehte. "Wer sagt, dass dieser nicht drauf geht? Hast Du dir den Betrunkenen genau angesehen? Er ist viel breiter gebaut und offensichtlich mit mehr Muskeln ausgestattet als der letzte Jäger.", erwiderte die Schwarzhaarige bevor ihr Lächeln noch eine Spur breiter wurde. Aus dem Augenwinkel konnte die Todsünde sehen wie sich der Ritter der Hölle durchs Haar fuhr bevor er ein Schauben hören ließ. Sie richtete ihren schwarzen, glänzenden Blick wieder auf den Jäger und den Betrunkenen. "Mistkerl." Offensichtlich meinte Dean Sam. Auch die Schwarzhaarige ließ ein leises Schnauben hören. "Dass Du jemals derselben Ansicht sein würdest wie der Rest der Dämonen, Dean.", meinte die schöne Todsünde amüsiert.

Doch stellte sich die Frage, wieso Sam seinen Bruder hatte tot sehen wollen. Früher hatte er stets versucht seinen älteren Bruder zur guten Seiten zu bekehren. Wieso gab der jüngere Winchester so schnell auf? Leicht kniff Belial ihre schwarzen Augen zusammen. Gab es eine finale Unterhaltung zwischen den Brüdern, die dafür gesorgt hatte, dass Sam diesen Schritt getan hat? "Wenn der nicht noch mehr macht.", kam mürrisch von Dean. Die Schwarzhaarige stieß ein amüsiertes Schnauben aus. "Was sollte der kleine Winchester schon tun? Luzifer und alle Dämonen töten wollen? Bitte. Ich würde nie zulassen, dass der Kleine nur in Luzifers Nähe kommt. Er muss zuerst an mir vorbei.", meinte die Todsünde amüsiert und verschränkte ihre zierlichen Arme, die nichts von ihrer wahren Stärke vermuten ließen. "Kann er vergessen.", fügte Dean seinen Worten hinzu. Leicht hob Belial ihre Mundwinkel zu einem Lächeln an. Doch stellte sich der Todsünde noch eine Frage. Wieso hatte Dean sich dafür entschieden, ein Dämon zu bleiben? Es gab sicherlich Mittel und Wege, das Kainsmal wieder loszuwerden. Andererseits... sollte sie dem älteren Winchester dankbar sein? Er hatte mit seinen Fragen über die Träume ihrer Fleischhülle an der Oberfläche gekratzt und der Dämonin, der Todsünde die Chance gegeben auszubrechen.
Das Lächeln der Schwarzhaarigen wurde noch eine Spur breiter als sie sah wie der Betrunkene den Jäger niederschlug. Ein leises Lachen kam ihr über die schönen Lippen. "Pass auf. Man kann nicht nur mit Kraft effektiv töten.", meinte sie aufgeregt während der Betrunkene immer wieder auf den Jäger einschlug. Bei jedem Schlag war ein Krachen zu hören bis der Betrunkene innehielt. Geschockt blickte er auf den vollständig eingeschlagenen, in zwei Teile zerbrochenen Schädel des Jägers. Belials Lächeln nahm einen gefährlichen, blutrünstigen Ausdruck an. "Es gibt nichts schöneres als das Töten von Jägern.", sagte sie mit dunklem Unterton in ihrer schönen Stimme.
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