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A new hospital in town


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 A new hospital in town

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Jonathan E. Reid

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BeitragThema: A new hospital in town   Do Jun 07 2018, 14:13

A new hospital in town (Inplay #1)
Jonathan E. Reid & Dwayne Jordan
Später Abend

Ruhig saß Jonathan an seinem Schreibtisch und blickte durch den leeren Türrahmen nach draußen. London wirkte immer so ruhig nachts. Dennoch wurde es Jonathan mulmig bei dem Gedanken daran, dass bald wieder die Sonne aufgehen würde. Als Leiter eines der wenigen Krankenhäuser und Chefarzt schickte es sich nicht sonderlich tagsüber abwesend oder nur in abgedunkelten Räumen zu sein. Die Leute waren verwundert darüber, dass er erst nach Sonnenuntergang seine Visiten durchführte und meistens nur nachts wirklich tätig war. Doch Jonathan verstand es sein wahres Ich geheim zu halten und vor der Welt zu verbergen. Keiner im gesamten Krankenhaus wusste um seinen Zustand und das war auch besser so. Nicht das diese Fanatiker von Jägern hier auftauchen würden. Wobei es fraglich war, ob sie einen der wenigen Stützpfeiler Londons offen angreifen würden, doch Fanatismus brachte Menschen schon zu anderen schrecklichen Taten.
Die Zeit strich ins Land und die ersten Sonnenstrahlen traten durch die abgedunkelten und vernagelten Fenster des Krankenhauses. Mit einer kurzen Handbewegung unterschrieb Jonathan noch den Bericht, seiner letzten Operation, ehe er sich langsam in sein Bett legte und die Augen schloss. Wirklich zur Ruhe kam Jonathan nicht, die Sonnenstrahlen draußen konnte er förmlich spüren, dennoch gelang es ihm nach einiger Zeit auch einzuschlafen.
Nach einiger Zeit öffnete Jonathan wieder seine Augen und blickte auf seine Taschenuhr, welche er auf dem Beistelltisch liegen hatte. Sie war stehengeblieben. "Merkwürdig...", dachte Jonathan ruhig und stand auf. Die Sonne war bereits untergegangen, dennoch schien Licht durch die vernagelten Fenster. Vorsichtig blickte Jonathan durch einen Spalt hindurch. "Was zum... Was ist das?", dachte sich Jonathan als er gegenüber vom Krankenhaus, wo zuvor der große Fluss die Stadt teilte, stand ein eigenartiges Gebäude und daran waren Schriftzüge, die sogar leuchteten. Was könnte das denn sein? So etwas hatte Jonathan noch nicht gesehen. Mit seinen blutunterlaufenen Augen begab sich Jonathan aus seinem Arbeitszimmer und die Treppe hinab. Es war niemand mehr hier und es wirkte alles wie frisch und perfekt hergerichtet. "Wie ist das möglich?", fragte sich Jonathan innerlich und blickte durch die Eingangstür. Das gesamte Grundstück des Pembroke Hospital stand noch, aber es war als würde es ganz wo anders stehen.
Mit etwas Wucht stieß er die Türen auf und trat nach draußen. Ein leichter Wind zog und sein Mantel wehte daher. Überall standen grelle Laternen und andere leuchtende Dinge. Außerdem standen dort eigenartige neuartige Autos, wie man sie eigentlich gar nicht kannte. Menschen in komischer Kleidung gingen die Straßen auf und ab und einige Blickten verwundert zum Krankenhaus, als würden sie einen Geist sehen.
Die Zeit verging und Tage und Wochen verstrichen. Jonathan erfuhr davon, dass er und anscheinend auch das Pemsbroke in einer anderen Welt gelandet waren. Im Willen anderen zu helfen und an Blut zu gelangen rüstete er das Pemsbroke auf, ließ allerdings den altmodischen Touch. Die Lampen wurden erneuert, neues Personal eingestellt, Reparaturen durchgeführt, alles an die moderne Hygiene angepasst, doch die alte Ausrüstung: Wie Akten, Möbel und Architektur wurden beibehalten. Es wirkte alles so, als würde dieses Krankenhaus noch immer im Anfang des zwanzigsten Jahrhunderts stehen. Jonathan entschloss sich sogar dafür, keine Computer zu verwenden sondern alles handschriftlich zu dokumentieren.
In wenigen Wochen erreichte das doch kleinere Krankenhaus einen gewissen Bekanntheitsgrad in Downtown und war daher sehr gut besucht. Das bat Jonathan die Möglichkeit immer wieder einen Patienten verschwinden zu lassen, ohne dass es auffiel und seine Kräfte zu stärken.

Die Standuhr erklang und Jonathan trat gerade in sein Arbeitszimmer. Heute war unglaublich viel los gewesen und das obwohl es erst kurz vor Mitternacht war. Angespannt setzte sich Jonathan an seinen Schreibtisch und nahm seinen Füller aus der Halterung. Kurz überlegte er, bevor er begann den Bericht zu einem unglücklichen Patiententod zu schreiben.
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