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Die Gedanken danach


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 Die Gedanken danach

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Daenerys Targaryen

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BeitragThema: Die Gedanken danach   Di Jun 12 2018, 21:10

Die Gedanken danach
Jon und Daenerys | abends
Zimmer von Daenerys

Die Sonne stand tief am Horizont. Daenerys Targaryen, die hier gelandet war, in dieser komischen Welt, war immernoch etwas irritiert von dieser Neuzeit. Noch irritierter war es gewesen, als sie und Jon nach Winterfell gekommen waren, Jon mitbekommen hatte, dass er ein Targaryen war und Daenerys seine Tante. Es war nicht das, dass es komisch war, dass er ein Targaryen war oder das sie mit seinem Neffen geschlafen hatte. Nein, sie wusste bis dahin ja auch noch gar nicht, wer er wirklich war. Eher war der bittere Beigeschmack bei dieser ganzen Sache wirklich die Tatsache, dass Jon ein Recht auf den Thron hatte. Das gefiel der Weißhaarigen nicht so sonderlich. Klar sie liebte ihn. Oder? Oder hatte das sich jetzt alles geändert mit dem Wissen, dass Daenerys selbst nicht mehr so leicht an den Thron kommen konnte.
Gerne dachte die Targaryen an den Tag im Schiff zurück. Er war schön wenn auch traurig. Sie hatte eines ihrer Kinder verloren. Jedenfalls hatte sie Drogon noch, den Drachen, den sie am meisten liebte von ihren Kindern. Dennoch war der Tag als Viserion gestorben war traurig und Daenerys brauchte lange um darüber in irgendeiner Weise hinweg zu kommen. Jetzt war das alles rum, jedenfalls hoffte sie es, es gab keinen Nachtkönig mehr, jedenfalls nicht mehr hier. Auch wenn, er konnte ja unmöglich eine Horde Wiedergänger hier durch die Stadt zu führen.
Jetzt gerade stand sie in ihrem Zimmer das typisch die Farben der Targaryens aufwies. Sie haderte mit sich, ein Gespräch mit Jon zu suchen. Sie wusste ja nicht wirklich, wie er die komplette Sache aufgenommen hatte. Für ihn war es sicher komisch die ganze Angelegenheit zu überblicken. Etwas nervös lief sie wie eine Raubkatze auf und ab. Sie wusste ja nicht mal wie sie anfangen sollte, was sie sagen sollte ohne das es beleidigend wirkte. Daenerys war jemand, der immer Worte fand aber das? Das war selbst für sie zu schwierig. Die Mutter der Drachen hatte sich in Jon Snow verguckt, auch wenn anfänglich es gar nicht danach aussah.
Einst hatte sie gesagt, er sei zu klein für sie aber jetzt? Jetzt traute sie sich ja nicht mal mehr wirklich mit dem Stark...oder Targaryen, was auch immer er jetzt irgendwie war, darüber zu sprechen, wie es weiter ging. Sie hatte wohl das erste Mal seit langem Angst davor, eine Person zu verlieren, die ihr was wirklich bedeutete. Etwas falsches zu sagen und alles würde zerbrechen. Daenerys hatte viel Leid erlebt, doch irgendwann wurde es der Stärksten Frau zum Verhängnis. Mal abgesehen davon, dass Daenerys wirklich dem Wahnsinn etwas zu nahe stand und eine Person brauchte, an der die Targaryen halt fand. Jon war so eine Person für sie geworden und diese dann aus ihrem Leben zu verbannen, war nicht richtig, doch stand diese eine Sache in im Weg eine Lösung für alles zu finden.
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Jon Snow

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BeitragThema: Re: Die Gedanken danach   Mi Okt 03 2018, 02:56

Es war nicht lange her, dass Jon Snow in dieser merkwürdigen Welt angekommen war. Von Anfang an hatte ihn diese Welt verwirrt. Kein Datum, keine Jahreszahlen. Und es gab Städte, von denen er noch nie vorher gehört hatte. Oft hatte er Doppelgänger seiner Person gesehen, die Hand in Handy mit Ygritte, Sansa oder anderen Damen aus der Welt des Schwarzhaarigen gelaufen waren. Ygritte verstand Jon noch. Er hatte die Wildlingsdame geliebt und hatte sie verloren. Doch Sansa? Oder Arya? Dies waren seine Schwestern! Nun gut, die Targaryens hatten offensichtlich oft Inzucht betrieben, um ihr Blut reinzuhalten. Apropos Sansa, Arya und die Targaryens...

Als Jon und Daenerys in Winterfell angekommen waren, hatte Bran die beiden Neuankömmlinge empfangen, zusammen mit Sansa und Arya. Die Freude des Bastards war groß gewesen als er seine Halbgeschwister gesehen hatte doch wirkte keiner von ihnen wirklich glücklich oder begeistert. Bran sagte, er müsse mit Daenerys und Jon sprechen. Die Fünf gingen in die Gemächer des König des Nordens. Dort offenbarte Bran ihm, was er war. Ein Warg. Und er offenbarte Jon und Daenerys noch etwas anderes, was Jon offensichtlich aus der Bahn geworfen hatte. Jons Eltern waren Rhaegar Targaryen und Lyanna Stark. König Robert und Eddard Stark, den Jon stets für seinen Vater gehalten hatte, zogen gegen Rhaegar in den Krieg. Doch hatte Rhaegar Lyanna nicht entführt oder ihr sonst etwas angetan. Lyanna hatte den Tagaryen geliebt und ihn geheiratet. Dann gebar sie Jon. Sein wahrer Name war Aegon Targaryen. Aegon aus dem Hause Targaryen, der Siebte seines Namens, der Auferstandene, der König der Andalen, der Rhoynar und der ersten Männer, Beschützer des Reiches, Herr der Sieben Königslande, der Weiße Wolf, König des Nordens, der Prinz, der gepriesen wurde, der 998. Lord der Nachtwache, Herr von Winterfell und Wächter des Nordens, Sieger aus der Schlacht der Bastarde und Verbündeter der Wildlinge. Dies waren die Titel, die dem Schwarzhaarigen nun gehören sollten. Doch weigerte sich der junge Mann seinen wahren Namen anzunehmen. So beschloss er, dass er weiterhin den Namen tragen würde, den Eddard Stark ihm gegeben hatte. Doch nicht nur diese Erkenntnis machte Jon in diesem Moment zu schaffen. Mehrmals wanderte sein Blick zu Daenerys Targaryen, die sich als seine Tante entpuppte. Er hatte die Nacht mit seiner Tante verbracht. Auch wenn dieser Tag auf dem Schiff noch so schön gewesen war, Daenerys war Jons Tante... Und er wusste, dass sie den eisernen Thron unbedingt haben wollte. Er selbst wollte den Thron nicht. Er wollte für Frieden sorgen, wollte den Sieg gegen die weißen Wanderer endlich erringen. So hatte er auf dem Schiff Daenerys Targaryen klar gemacht, dass er ihr folgen würde.

Jon saß in seinem Zimmer an einem Tisch, auf dem er einige Dokumente ausgebreitet hatte. Er hatte seine Hände verschränkt und sein Kinn an diese gelehnt während er die Wand gegenüber von sich anstarrte. Eine Lösung musste her. Er musste mit Daenerys sprechen, musste alles klären. Er liebte sie. Das war dem König des Nordens klar geworden. Er wollte die Mutter der Drachen nicht verlieren. Schlussendlich erhob sich der Schwarzhaarige und ging zur Tür. Er musste mit ihr reden. Die richtigen Worte würden ihm schon einfallen. Er ging zielstrebig auf ihre Zimmertür zu, überlegte sich unterwegs bereits was er sagen konnte und würde. Er zögerte, war kurz davor umzudrehen und wieder in sein Zimmer zu gehen. Nein! Sei kein Feigling, Snow!, widersprach sich der Schwarzhaarige selbst. So straffte er seine Schultern und klopfte an Daenerys Zimmertür.
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Daenerys Targaryen

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BeitragThema: Re: Die Gedanken danach   Mi Okt 03 2018, 08:19

Die Tatsache das sie seine Tante war und ein Bett geteilt hatte mit ihm, erschreckte Daenerys nicht wirklich. Es war bekannt, dass die Targaryens Inzest betrieben. Alles schön und gut, doch sie fühlte sich...betrogen, war das das richtige Wort dafür? Jon war ein Targaryen, der rechtmäßige Erbe des Thrones. Sie hatte nicht direkten Anspruch auf den Thron, sie müsste Jon töten, damit sie an die Macht kam, doch ob sie das wollte? Eher nicht. Daenerys liebte Jon und hasste Jon gleichzeitig gerade dafür, dass er ein Targaryen war. Er konnte nichts dafür, da war sie sich sicher. Doch das machte die Sache ja wiederum nicht einfacher für Daenerys. Eher schwerer.

Jetzt war sie in dieser Welt, merkwürdig und so neu. Doppelgänger rannten hier rum, als wäre es normal. Daenerys kümmerte sich ja eher nicht darum. Doch sie hatte Sorgen. Sorgen um ihre Kinder, die Drachen. Rhaegal und Drogon konnten sicher nicht hier sein, sie waren Drachen. War das überhaupt möglich? Daenerys starrte aus dem Fenster. Wie sie es gewohnt war, faltete sie die Hände zusammen und dachte nach. Ihre Gedanken schweiften von ihren Kindern zu Jon. Oder Aegon Targaryen. Ein Drache der bei den Wölfen aufgewachsen war. Er hatte viel von Ned Stark. Schade das sie ihn hatte nie kennenlernen dürfen. Er war sicher ein gnädiger Mann, zu gnädig wohl am Schluss. Man hatte ihn getötet, nur weil er zu viel wusste. Zu viel, Wissen war Macht und Macht war ohnehin schon gefährlich.

Sie ging leise hin und her und murmelte leise etwas auf dothrakisch. Unsicherheit umgab Daenerys Stormborn. Unsicherheit wegen der Zukunft von ihr und Jon. Sie wollte den Schwarzhaarigen nicht missen. Erst hatte sie nicht viel von Jon Snow gehalten, doch als sie die Wunden gesehen hatte, fragte sie sich erst, wie er das hatte überleben können. Dann hatte sich der Schwarzhaarige sich klam und heimlich in ihr Herz geschlichen. Er war es, der ihr sagte, dass es vielleicht nicht stimmen konnte, dass sie keine Kinder bekam. Kurz danach lagen sie beide im gleichen Bett. Das war jetzt vielleicht paar Tage oder Wochen her und Daenerys ging es immer mal wieder schlechter. Jon davon zu erzählen, wollte sie nicht. Es gab damals genug um was sie sich hatten Sorgen machen müssen. Der Nachtkönig war auf dem Vormarsch und hatte sogar ein Drache.

Die Drachenkönigin biss sich auf die vollen Lippen. Was war, wenn der Nachtkönig hier war. Es war klar, dass der Nachtkönig Drogon und sie nur extra verfehlt hatte. Ein Wahnschuss, einer der hätte sie treffen können, wenn der Nachtkönig nur gewollt hätte. Die Gedanken daran drehten ihr den Magen um. Ihr wurde schlagartig wieder kalt. Seit diesem Aufeinandertreffen, stand es um die Drachenkönigin eher schlecht. Sie schien äußerlich stark zu sein, doch innerlich zerbröckelte etwas, fror sie von innen ein. Dann schreckte sie auf, als es an der Tür klopfte. Sie nahm sich zusammen, zog eine Mauer wieder über ihren wahren Gesundheitsstand und ging auf die Tür zu. Sie wollte ihr Gesicht waren. Dann drückte sie auf die Klinke der Tür und öffnete sie.

Überrascht dass der Schwarzhaarige an ihrer Tür stand, starrte sie ihn unglaubwürdig an. "Jon?" fragte sie dann eher überrascht und blickte ihn an. "Hör auf zu starren Daenerys" ermahnte sie sich sofort in Gedanken. Ihr starrer Blick verschwand dann auch. "Was gibt es?" fragte sie dann eher kühl. War er gekommen um ihr zusagen, sie müsse jetzt sterben? Weil er den Thron haben wollte? Oder war er gekommen um ihr zu sagen, dass das damals, ein versehen war? Das sie beide eigentlich hätten lieber nicht im Bett landen sollen? Manchmal wünschte sich Daenerys Targaryen, dass sie Distanz gewahrt hätte. Distanz zu ihm, auch wenn es ihr Herz gebrochen hätte. Sie schluckte leicht und trat einen Schritt zur Seite. "Komm rein" sagte sie mit monotoner Stimme und sah dann gerade aus auf die Wand um sich irgendwie unter Kontrolle zu halten. Um ihre Gefühle zu unterdrücken. Sie wusste nicht was jetzt auf sie zu kam. Sie hatte sogar Angst davor. Ob er es leugnen würde, was eines Nachts auf dem Schiff geschehen war? Ob er über die Thronfolge sprechen wollte? Was wollte er hier. Viele Gedanken schossen der Weißhaarigen durch den Kopf, lähmten ihren Verstand schon eher. Diese Minuten, wo sie sich fragte, was dieser Besuch für Auswirkungen hatte, waren schrecklicher als alle zusammen. "Denk an was anderes...irgendwas aber nicht an das" dachte Daenerys dann.

Sie schloss die Tür, sie war angespannt und als Jon dann reingegangen war, schloss sie die Tür. Einen Moment verharrrte sie an der Tür, mit dem Rücken zu Jon gewandt. Ihre Gedanken drehten sich, wieder wurde ihr mulmig, kalt, übel. "Reiß dich zusammen Daenerys, er darf keine Schwäche sehen, keine, er muss glauben, dass es dir gut geht." sagte Daenerys zu sich selbst. Es würde sicher klappen, wenn sie sich das lang genug einredete. Dann straffte sie die Schultern und drehte sich zu Jon um, suchten den Blick des anderen. "Keine Angst Daenerys, er wird dich schon nicht töten, vielleicht noch nicht" dachte sie sich. Gut das er keine Gedanken lesen konnte. Sie würde sich ja da eher lächerlich machen vor ihm.  Dann wartete sie ab, was Jon Snow sagen würde. Durfte sie ihn überhaupt nun so nennen? Sicher schon, sonst hätte er es ihr sicher schon gesagt, dass er Aegon Targaryen genannt werden wollte.

Daenerys blickte ihn an, am liebsten würde sie ihm in die Arme laufen, ihm sagen wie es ihr wirklich ging, dass nach der Begegnung mit dem Nachtkönig etwas mit ihr nicht stimmte, dass sie Angst hatte, dass er hier her kam, dass ihre Kinder nicht hier waren. Sie vermisste sie so schrecklich. Ohne die Drachen war Daenerys ein Nichts. Sie hatte keine Macht. Für sie hieß Macht, Drogon und Rhaegal. Feuer, Zerstörung, das war für sie Macht und nun? Was war sie nun. Ein naives Mädchen, das war alles. Da gab es nichts bewundernswertes. Wieder überkam sie die Kälte im inneren. Kalt und...Tod. Innerlich krampfte sich alles in ihr zusammen. "Zeig es ihm nicht, dass du schwach bist, zeig ihm keine Angst" dachte sie sich dann.
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Jon Snow

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BeitragThema: Re: Die Gedanken danach   Do Okt 04 2018, 21:47

Natürlich war es Jon bekannt, dass die Targaryens Inzest betrieben. Sie wollten ihr Blut rein halten. Dass er und Daenerys das Bett geteilt hatten, sollte er wohl als normal ansehen. Doch für ihn war es nicht normal. Es war... befremdlich, merkwürdig, gewöhnungsbedürftig. Doch... Es war nicht seine Schuld. Immerhin hatte er nicht gewusst, dass Daenerys seine Tante war. Der König des Nordens konnte nichts dafür, dass er seine Tante aufrichtig liebte. Doch war sich der Schwarzhaarige nicht sicher was Daenerys nun für ihn empfand. Er war sich nicht einmal sicher gewesen, was sie in dieser Nacht für den König des Nordens empfunden hatte. Hatte sie das Bett zum Spaß mit ihm geteilt oder ging es ihr wie ihm? Nein... Jon war sich sehr sicher, dass Daenerys etwas für ihn empfand. Die Art, wie sie ihn angesehen hatte. Von Anfang an. Da war etwas zwischen den beiden Targaryens gewesen. Doch wie empfand die Mutter der Drachen nun? Sie wollte den eisernen Thron. Es war kein Geheimnis. Jeder in den Königslanden wusste es. Man sah es ihr an. Dieser Wunsch, dieses Verlangen auf dem eisernen Thron zu sitzen. Dort, wo ihre Ahnen gesessen und regiert hatten. Doch... Wie würde die Mutter der Drachen nun für den König des Nordens empfinden? Hasste sie ihn wegen seinem Geburtsrecht, das er nicht einmal haben wollte? Oder liebte sie ihn immer noch? Oder hatte sich Jon doch getäuscht und Daenerys empfand gar nichts für ihn?

Während Jon über seine und Daenerys Gefühle nachgedacht hatte, hatte der König des Nordens beschlossen mit der Mutter der Drachen zu sprechen. So hatte er sich zu ihrem Zimmer aufgemacht. Der Schwarzhaarige hatte an ihre Tür geklopft. Es kam ihm vor als hätte er diese Szene schon einmal gesehen, schon einmal miterlebt. Auf dem Schiff hatte sich der Targaryen auch auf den Weg zu Daenerys Zimmer gemacht, an ihre Tür geklopft und am Ende waren sie beide im Bett der anderen Targaryen gelandet. Obwohl es Jon leichte Magenschmerzen bereitete, dass er mit seiner Tante geschlafen hatte, bereute er diese Nacht nicht. Im Gegenteil, es war die schönste Nacht seit Langem. Seit Ygritte in seinen Armen gestorben war, wollte der König des Nordens keine andere Frau mehr lieben. Doch hatte Daenerys es geschafft sein eingefrorenes Herz zu erhitzen. Ihre Schönheit hatte ihn vom ersten Moment fasziniert, ihre Persönlichkeit hatte ihn gefesselt und in dem schwarzhaarigen Targaryen ein Feuer entfacht, das er nicht in der Lage war wieder erlöschen zu lassen. So hatte er sich in die Mutter der Drachen verliebt.

Jon hatte Angst, dass Daenerys ihm die Tür nicht öffnen würde. Dass sie ihn so sehr hassen würde, dass sie ihn nie wiedersehen wollen würde. Fast hätte sich der Targaryen wieder umgedreht und wäre zu seinem Zimmer zurückgegangen, in dem Ghost auf seine Rückkehr wartete. Doch dann öffnete sich die Tür. Ungläubig blickte die Drachenkönigin ihren Neffen an. "Jon?", kam es der jungen Frau überrascht über ihre Lippen während sie ihn anstarrte. Jon wurde warm unter seiner Kleidung. Unangenehm warm. "Was gibt es?", fragte die Drachenkönigin kühl. Schlagartig wurde Jon kalt. Wie leicht Daenerys ihn kontrollieren konnte. Wie leicht sie in ihrem Gegenüber unterschiedliche Stimmungen auslösen konnte. "Komm rein.", fuhr die Drachenkönigin mit monotoner Stimme fort während sie geradeaus sah. Sie versuchte den Blickkontakt mit dem König des Nordens zu meiden. Dieser räusperte sich leise bevor er sich in Bewegung setzte. Mit lockeren Schritten betrat er das Zimmer seiner Tante. Er ging ein paar Schritte weiter bevor er sich umdrehte. Daenerys schloss die Tür, wirkte angespannt. Er hatte einen Schattenwolf aufgezogen. Irgendwann hatte er wohl ein paar Eigenschaften von Ghost übernommen. Wie beispielsweise erkennen zu können, ob sich sein Gegenüber anspannte, ob er angespannt war, ob er locker war oder ähnliches.

Kurz noch blickte Jon die andere Targaryen stumm an bevor er kurz seinen Blick senkte und sich lockerer hinstellte. Dann hob er seinen Blick wieder und richtete ihn auf Daenerys Targaryen. "Sicher ist Dir klar, dass ich hergekommen bin, um mit Dir zu sprechen.", begann der schwarzhaarige Targaryen während er seinen Blick ruhig auf die weißblonde Drachenkönigin gerichtet hatte. "Wir haben Beide etwas erschreckendes erfahren bevor wir hierher gebracht worden sind. Für mich war es wohl etwas erschreckender als für Dich. Immerhin habe ich stets geglaubt, dass Lord Eddard Stark mein Vater war und meine Mutter eine Hure, für die er seine geliebte Frau vergessen hatte.", fuhr der Targaryen fort. Was wollte er Daenerys überhaupt sagen? Er war schlecht in solchen Dingen. Du weißt gar nichts, Jon Schnee. Ygrittes Worte kamen Jon in den Sinn. Wusste er nichts oder konnte er nichts? Das war wohl eine berechtigte Frage in diesem Moment. "Ich möchte mit dir über die Thronfolge sprechen, Daenerys.", sagte der ehemalige Bastard ohne weitere Umschweife. Er fuhr sich nervös durch seine schwarzen Haare. "Ich weiß, dass ich durch meinen Vater, durch meine Abstammung der rechtmäßige Thronfolger bin. Aber das wollte ich nie. Ich wollte auch nicht der König des Nordens sein doch musste ich es werden, um die weißen Wanderer aufhalten zu können. Was ich sagen möchte... Ich habe keinerlei Interesse an den Königslanden. Alles was ich möchte, ist mit der Frau in Frieden leben zu können, der ich mein Herz geschenkt habe.", sagte der schwarzhaarige Targaryen als er bei den letzten Worten ein paar Schritte auf Daenerys zu ging. "Die Frau hat es geschafft mein Herz zu erwärmen obwohl es nach einigen Verlusten zu Eis geworden war. Mit ihrer starken, unabhängigen Persönlichkeit ist es kein Wunder, dass sie die Mutter der Drachen genannt wird. Keine verweichlichte, ängstliche Frau könnte Drachen zügeln und im Zaum halten.", sagte der Schwarzhaarige bevor er vor Daenerys stehen blieb. "Ich möchte, dass Du die Königin der Königslande wirst. Auf dem Schiff habe ich dir bereits meine Treue geschworen. Daran hat sich nichts geändert, meine Königin.", sagte der Schwarzhaarige mit leiser werdender Stimme während sein Blick über ihr schönes Gesicht wanderte und an ihren Lippen hängen blieb. Er räusperte sich leise bevor er der weißblonden Targaryen wieder ins Gesicht blickte.
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Daenerys Targaryen

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BeitragThema: Re: Die Gedanken danach   Fr Okt 05 2018, 07:15

Die Drachenkönigin hatte mit ihrem Neffen geschlafen, das war ja eher nicht schlimm, nein, das schlimme war ja eher, dass sie mit einem Thronräuber das Bett geteilt hatte. Was war, wenn Jon auf die Idee kam, sich den Thron doch unter den Nagel zu reißen? Ihre ganzen Bemühungen wären dahin. Kahl Drogo und Rhaego wären ohne Sinn gestorben. Nun standen sie in ihrem Zimmer. Immer mehr fragte sich Daenerys, ob sie nur mit ihm schlafen wollte aus Lust oder aus Liebe. Hatte sie wahre Gefühle für den König des Nordens? Dany war eher am verzweifeln. Am Verzweifeln was mit ihr nur los war. Dann aber richtete sie Ihren Blick auf Jon. Der anfing zu ihr zu sprechen. Sie hörte ihm zu und sah ihn an. “Es ist schon erschreckend genug, hintergangen zu werden, wenn gleich du wohl nichts davon wusstest“ sagte sie dann auch schon und faltete die Hände.
 
Als er jedoch sagte er wolle über die Thronfolge sprechen, blickte die Drachenkönigin ihn direkt an. Wollte er ihr jetzt sagen, dass diese Nacht nun nichts mehr bedeuten würde? Das er lieber den Thron haben wollte um alles einfach wieder ins Lot zu bringen? Daenerys blickte ihm in die Augen und kurz blitzte in ihren Irden eher Verwunderung auf. Verwunderung darüber, dass er ablehnte. Ablehnte König zu sein. Ja er hatte das Knie gebeugt und jetzt ging er auf sie zu. Schon wenn Jon sie so anblickte, voller Liebe, keine Abneigung darin zu sehen war, ließ es ihr Herz höher schlagen. Es würde wohl rausspringen aus ihrer Brust. Sie hatte viele Geliebte gehabt, ganz gleich welches Geschlecht, doch Jon hatte es geschafft, ihr Herz zu erreichen. Das was bei Kahl Drogo gewesen war, war nun bei Jon vorhanden. Das Gefühl geliebt zu werden. Doch war es intensiver als es beim Kahl gewesen war. Und sie brauchte Jon ja hoffentlich nicht töten, wegen ihrer eigenen Naivität.
 
Die Maske aus Gleichgültigkeit, Kälte und Desinteresse brach, wie konnte sie auch sich einreden, dass er sie nicht liebte. Wie dumm war sie eigentlich. Daenerys liebte Jon und das würde sich auch gar nicht ändern können. Er war die Hälfte, die Daenerys noch gefehlt hatte. Er war das, was sie Jahre lang gesucht hatte. Die veilchenfarbenen Irden füllten sich mit Tränen. Seine Worte berührte sie, nein sie wollte ihm nicht böse sein, auch wollte sie ihn nicht verlieren, denn dann würde sie wohl ganz zerbrechen. Sie bemerkte seinen Blick. So langsam wurde aus ihrem kalten Blick ein liebevoller. Er ließ sie schon fast vergessen, dass in ihr eine Kälte tobte, die gekommen war, als sie den Nachtkönig gesehen hatte.
 
Die Mutter der Drachen ging zu ihm und schmiegte sich an ihn, vergrub ihr Gesicht an seiner Brust. Für einen Moment war die Kälte weg, doch mit einem Schlag war sie wieder da. Sie kniff die Augen zusammen, krallte sich dann jedoch leicht an Jon, als vor ihrem Inneren Auge sich das Gesicht des Nachtkönigs abzeichnete. Die Kälte fuhr gnadenlos durch ihren Körper, brannte in ihr und schien sie von innen heraus zu verzehren und sie öffnete die Augen. Die veilchenfarbenen Irden färbten sich zu einem eisigen Blau, und sie selbst war kalt wie das Eis. “Jon…ich hab Angst, was passiert nur mit mir“ sagte sie plötzlich leise und hob ihren Blick, das eisige Blau in ihren Augen glühte.
 
Daenerys selbst, hatte da leider keine Antwort drauf, was es war, was sie war oder was sie geworden war, doch es bereitete ihr Unbehagen. Sie hatte Angst was bei ihr vor sich ging, denn normal war es nicht. Und wenn man nicht wusste, was los war, wie sollte man da auch ruhig bleiben. Alles war gut gewesen, bis zu diesem Moment als Viserion starb. Was war, wenn es was mit ihrem Drachen zu tun hatte. Das hieß, dass man da erstmal drauf kommen müsste und dann den Drachen finden musste, bevor Daenerys sich selbst verlor und zu einer Kreatur werden würde, die sie selbst gar nicht sein wollte. Doch ob Daenerys bereit war, Rhaegal zu töten war fraglich. Es war ja bekannt, das Daenerys ihre Kinder wie sie Drogon, Viserion und Rhaegal nannte, nie das leben nehmen konnte, dafür liebte sie die drei zu sehr, ganz gleich ob sie tote Drachen waren, oder lebende. Sie waren für sie Familie.
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Jon Snow

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BeitragThema: Re: Die Gedanken danach   Sa Okt 06 2018, 19:41

Man konnte Jon einen Thronräuber nennen. Doch war er wirklich einer? Nach seinem Geburtsrecht war er der rechtmäßige Erbe. Wenn man jemanden Thronräuber nennen wollte, wäre es wohl eher Joffrey, Stannis, Robb, Tommen und leider auch Daenerys. Doch wie gesagt, hatte Jon keinerlei Intention den Thron zu beanspruchen. Nein. Er war kein König, der die gesamten Königslande regieren konnte. Er empfand sich nicht einmal als geeignet genug den Norden zu regieren. Doch Daenerys... Sie hatte Momente, in denen er sich fragte, wieso sie das tat was sie tat. Beispielsweise wie sie die Armee der Lannisters mit den Dothraki und Drogon angriff. Doch fand Jon dennoch, dass seine weißblonde Tante eine viel geeignetere Königin war als er es wäre. So hatte der Schwarzhaarige seine Entscheidung getroffen.
"Es ist schon erschreckend genug, hintergangen zu werden, wenn gleich du wohl nichts davon wusstest", erwiderte die weißblonde Mutter der Drachen auf den ersten Teil von Jons Worten. Der König des Nordens nickte zustimmend ein paar Mal. Daenerys faltete ihre Hände. "Damit hast Du Recht. Auch ich kam mir hintergangen vor. Lord Eddard Stark, den ich für meinen Vater gehalten habe, hätte mir in den ganzen Jahren, in denen ich in Winterfell gelebt hatte, die Wahrheit sagen können. Doch ließ er mich in dem Glauben, dass ich sein Bastard war. Doch kann ich auch Dich verstehen, Daenerys.", erwiderte der ehemalige Bastard ruhig.

Jon sprach die Thronfolge an. Er spürte Daenerys Blick auf sich. Innerlich, stumm fragte sich der Schwarzhaarige wieso er dieses Thema nur angeschnitten hatte. Doch konnte sich der junge Mann selbst seine Antwort auf diese Frage geben. Er wusste, dass es Daenerys wichtig war den eisernen Thron zu erobern. Früher hielt sie es für ihr Geburtsrecht doch war es wohl auch aufgrund der Tatsache, dass ihr Vater, ihr Großvater, ihre Ahnen auf diesem Thron gesessen und die Königreiche regiert hatten. Während Jon sprach, blickte Daenerys ihn unverwandt an. Dieser Blick, den die Drachenkönigin ihrem Neffen schenkte, empfand dieser als recht unangenehm. Doch musste er dies klären bevor er wissen konnte, wie es zwischen den beiden weitergehen sollte. Als Jon geendet hatte, erkannte er Verwunderung in den Augen der zukünftigen, weißblonden Königin. Hatte sie erwartet, dass er die Königslande für sich beanspruchen würde?

Daenerys hatte wohl versucht Jon auf Distanz zu halten während sie ihn gleichgültig, kalt, desinteressiert, ausdruckslos, ruhig anblickte. Doch hatte Jon schon mit Wildlingen verhandelt. Diese trugen zwar beinahe das exakte Gegenteil der Maske der Drachenkönigin zur Schau jedoch wusste Jon wie er mit unterschiedlichen Gesichtsausdrücken, Ausstrahlungen umzugehen hatte. Nachdem der König geendet hatte, verschwand diese Maske, die die Drachenkönigin errichtet hatte. Fast hätte Jon gelächelt doch musste er ihr zeigen, dass er seine Worte ernst meinte. Ihre wunderschönen Augen füllten sich mit Tränen. Hatte er sie verletzt? War sie traurig? Gerührt? Erzürnt? Jon schluckte einmal, widerstand dem Drang seine weißblonde Tante in seine kräftigen Arme zu schließen, ihr Halt zu geben, sie an sich zu drücken. Langsam verschwand die Kälte aus ihren Augen, wurde zu einem liebevollen Blick. "Jon...ich hab Angst, was passiert nur mit mir?", fragte seine Tante. Nun konnte Jon es nicht mehr zurückhalten. Der Schwarzhaarige trat einen Schritt vor und schloss seine Arme um Daenerys. Er wollte ihr Halt geben, Sicherheit, Geborgenheit. "Ich weiß es nicht, Daenerys. Genauso wenig wie ich weiß, was die Zukunft für uns bringen wird. Doch eins weiß ich. Ich werde Dich nicht allein lassen, egal was passiert.", erwiderte der schwarzhaarige, junge Mann ruhig, gelassen während er sein Kinn auf Daenerys Scheitel gelegt hatte und die Tür gegenüber anstarrte.

In seiner Tante schien ein Sturm aus Gefühlen zu toben. Der König des Nordens war nicht gut darin Gefühle anderer zu lesen oder zu erahnen was dieser dachte. Doch konnte er bei seiner weißblonden Tante beinahe selbst spüren, was sie innerlich durchmachen musste. Woran das wohl lag? So wollte der schwarzhaarige König des Nordens seiner Tante Geborgenheit, Sicherheit schenken. Er wollte ihr zeigen, dass sie bei im keine Angst haben musste ihre Gefühle zu äußern. Der König des Nordens konnte sich vorstellen, dass es wohl schwer für Daenerys sein musste an ihre Drachen, an ihre Söhne zu denken. Von diesen Drei hatte sie bereits einen verloren. Viserion. Benannt nach ihrem Bruder, wenn sich Jon recht erinnerte. Der Nachtkönig hatte Viserion getötet mit einem Speer bestehend aus Eis. Was wohl bedeutete, dass Viserion nun zum Nachtkönig gehören würde... Und das bedeutete wohl oder übel, dass Daenerys eines Tages womöglich gegen Viserion vorgehen müssen würde. Jon schluckte einmal. Das dürfte das schwerste werden, was seine Tante jemals würde tun müssen. Und er würde die weißblonde Schönheit keineswegs allein lassen mit dieser Bürde, dieser Herausforderung, diesem grausamen Ereignis. "Ich werde immer an Deiner Seite sein, wenn du mich brauchst.", sagte der Schwarzhaarige mit gesenkter Stimme bevor er leicht auf die weißblonde Drachenkönigin herab sah.
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Daenerys Targaryen

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BeitragThema: Re: Die Gedanken danach   Sa Okt 06 2018, 22:43

Natürlich waren manchmal die Taten von Daenerys fraglich, manchmal waren sie einfach schlicht weg total undurchschaubar, verrückt und tödlich, jedoch nicht nur tödlich für ihre Feinde, sondern auch für Daenerys selbst. Als sie gegen die Lannisters vorging, die Dothraki mobilisierte und mit Drogon davon flog, war sich die Drachenkönigin sehr wohl bewusst, dass sie sich selbst in Gefahr brachte, doch das machte doch ein Anführer aus oder nicht? Was brachte es Daenerys, wenn sie selbst für sich kämpfen ließ, ihr Leben ihr dann doch zu lieb war um selbst an vorderster Front mitzukämpfen. An dem Tag als sie den Zug der Lannisters angegriffen hatte, war auch ihr Leben in Gefahr gewesen, als Bronn Drogon mit dem Bolzen des Skorpions traf, wäre Drogon nicht so willensstark, dann wäre sie nun tot. Dann aber auch, als Daenerys den Bolzen aus Drogon rausziehen wollte, wäre sie fast draufgegangen, als Jamie angeritten kam. Es waren Momente wo Daenerys dem Tod ins Auge blicken musste, doch ohne Angst, nein es war stets was anderes gewesen. Doch war ihr Wille dennoch da, dass sie nicht so von dieser Welt gehen wollte. Nein, sie hatte überlebt, auch wenn sie diesen beiden Male Drogon zu danken hatte.
"Damit hast Du Recht. Auch ich kam mir hintergangen vor. Lord Eddard Stark, den ich für meinen Vater gehalten habe, hätte mir in den ganzen Jahren, in denen ich in Winterfell gelebt hatte, die Wahrheit sagen können. Doch ließ er mich in dem Glauben, dass ich sein Bastard war. Doch kann ich auch Dich verstehen, Daenerys." Sagte der König des Nordens dann zu ihr. “Nun, wohl waren weder mein Vater noch dein Ziehvater ehrliche Männer“ sagte Daenerys dann auch schon und sah ihn an. Jahre im Exil, hatte Daenerys geglaubt, dass man ihren Vater ermordet hatte, nur an den Thron zu kommen. Sie hasste Jamie Lannister dafür, dass er ihn ermordet hatte. Sie hatte ihn kaum gekannt, doch auch Viserys hatte seinen Teil dazu beigetragen, dass sie Jahre lang ein falsches Bild von ihrem Vater, dem Irren König hatte, bis Ser Barristan ihr die Augen geöffnet hatte. Man sagte nicht umsonst, dass wenn ein Targaryen geboren wird, dass die Götter eine Münze werfen um zu sehen, ob dieser Irre werden würde, oder nicht. Bei Daenerys tja, sie war sich selbst nicht sicher, auf welchem Grad sie wandelte. Viele waren gekommen um sie zu töten, viele sagten ihr dass sie total verrückt sei, andere aber sagten, sie sei gütig und eine Eroberin, sie wäre nicht geschaffen auf einem Thron zu sitzen. Vielleicht stimmte das auch, vielleicht wollte sie den Eisernen Thron nur haben, weil ihre Vorfahren darauf gesessen waren, regiert hatten. Wer wusste das schon. Wer wusste schon, dass Daenerys nicht in die Fußstapfen ihres Vaters trat? Er war nicht von Anfang an verrückt…paranoid, nein, das kam erst irgendwann später.
 
Daenerys hatte wirklich gedacht, dass er die Herrschaft beanspruchte. Er war der wahre Erbe und nie hatte sie geglaubt, dass es jemanden gab, der legal den Thron für sich beanspruchen konnte und dennoch diesem absagte. Jon könnte so viel ändern, aber wenn er schon sagte, dass er nie König des Nordens sein wollte, man ihn jedoch ausgerufen hatte. Dafür konnte er wirklich nichts. Daenerys erging es genauso, sie wollte nie Khal Drogos Khalessi werden, doch wäre dieses nicht passiert, dann stände sie hier nicht. Vielleicht hätte dann Viserys seine Drohung wahr gemacht und hätte sie vom Khalasar und den 200 Pferden vergewaltigen lassen. Wer wusste das schon. Viserys war jemand, der mit Gewalt geherrscht hätte. Was für ein Zufall, dass Viserion dem Nachtkönig zum Opfer gefallen war. Diese Parallelen verwirrten Daenerys bis heute noch. Sie war sich dennoch diesem Schrecken bewusst, dass sie eines Tages Viserion wiedersehen würde, verändert…wie er sich verändert hatte, wusste sie nicht, sie wusste nur, dass er unter der Kontrolle des Nachtkönigs stand. Sie spürte es in sich drin, denn Daenerys hatte schon immer eine starke Bindung zu ihren Kindern und sein Tod hatte auch so gesehen eine Verbindung zum Nachtkönig für sie entstehen lassen, eine die sie nicht haben wollte, eine auf die sie wirklich verzichten wollte.
 
Sie spürte wie sich zwei kräftige Arme um sie legten. Jon strahlte so eine Ruhe aus, eine Gelassenheit das Daenerys selbst am liebsten ruhig geworden wäre."Ich weiß es nicht, Daenerys. Genauso wenig wie ich weiß, was die Zukunft für uns bringen wird. Doch eins weiß ich. Ich werde Dich nicht allein lassen, egal was passiert." sagte Jon zu ihr. Ja viele hatten es ihr gesagt, man ließe sie nicht alleine. Sie hoffte so sehr, dass Jon sie in dieser Sache nicht anlog. Cersei Lannister war eine gerissene Person, eine Person der es damals im Dragon Pit nicht gefallen hatte, dass Jon sich auf die Seite der Targaryen geschlagen hatte. Was war, wenn Cersei Lannister ihm was antun würde, für seine Aussprache für das Haus Targaryen.
Es war etwas, was ihm später sicher Probleme bereiten würde. "Ich werde immer an Deiner Seite sein, wenn du mich brauchst." Jon sprach so, als wäre es bomben sicher, doch was war, wenn sie sich änderte. Noch hatte der Schwarzhaarige nicht diese eisblauen Augen gesehen mit denen sie ihn ansah. Die eisblauen Augen eines White Walkers. Wie würde er jetzt darauf reagieren? Würde er sich von ihr abwenden, weil die Gefahr bestand, dass der Nachtkönig die Kontrolle über sie hatte. Sie benutzen konnte, ohne dass dieser selbst in Erscheinung treten musste? Die eisblauen Irden bohrten sich in den Blick des weißen Wolfes. So als würde Jon direkt in die Augen des Nachtkönigs blicken. Daenerys senkte sofort den Blick, sie wusste ja nicht, was mit ihr los war, es war schon tagelang so, dass sie plötzlich vor Kälte fror bis sie gar nichts spürte. Jon konnte das nicht wissen, sie war, seitdem sie hier waren, nur selten aus ihrem Zimmer gegangen. Hatte bis jetzt den Kontakt zu Jon vermieden, doch jetzt würde er es sehen. Irgendwann hätte Daenerys wohl dann was gesagt, wenn es zu spät gewesen wäre. Doch das Gespräch mit ihm, kam ihr irgendwie auch gerade recht. Wenn man auch genau darauf achtete, konnte man spüren, dass Daenerys eher eine Körpertemperatur besaß, die ein Toter haben würde. "Was ist wenn ich schrecklicher werde als jeder Targaryen vor mir Jon? Wirst du mich dann auch töten müssen? Wie es Jamie Lannister bei meinem Vater tat?" fragte sie leise. "Ich will dir nicht weh tun..." flüsterte sie leise und starrte eher auf seine Brust, traute sich nicht ihn anzusehen, nicht mit diesen Augen, diesen toten, eisblauen Augen die nur Kälte ausstrahlen konnten. Das erste Mal seit langsam, hatte Daenerys nicht nur Angst, sondern auch Zweifel an sich selbst.
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Jon Snow

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BeitragThema: Re: Die Gedanken danach   So Okt 07 2018, 14:37

Erst im Nachhinein hatte Jon davon erfahren was Daenerys getan hatte als sie gegen die Lannisters vorgegangen war. Es hatte dem Bastard einen Schreck versetzt und ihn zugleich sprachlos zurückgelassen. Wie hatte sich die junge Frau nur solch einer Gefahr aussetzen können? Natürlich kämpfte Jon auch mit seinen Soldaten zusammen. Doch war Daenerys eine Frau - wenn auch eine, die sich durchaus zur Wehr setzen konnte. Bei der Schlacht der Bastarde war es Jon, der nach der Ermordung Rickons als erster auf die Armee Ramsay Boltons losgestürmt war. So war es richtig anzunehmen, dass es einen Anführer ausmachte nicht seine Soldaten allein ins Feld zu schicken während man sich in seiner Burg verschanzt. In Ramsays Fall war das so gesehen sein Todesurteil gewesen. Denn nachdem seine Armee zerschlagen worden war, ritt er nach Winterfell zurück. Dennoch war es Jon gelungen den Bastard zu besiegen und Sansa zu übergeben, damit diese über sein Schicksal entscheiden konnte. Der Meinung des schwarzhaarigen Mannes nach war es das einzig Richtige, Sansa die Wahl des Todes zu überlassen, da sie seine Frau gewesen war und oftmals von dem ehemaligen Bastard gequält worden war.

"Nun, wohl waren weder mein Vater noch dein Ziehvater ehrliche Männer.", sagte Daenerys auf Jons Worte hin. Dieser zeigte nun doch ein kurzes Lächeln während er zur Seite sah bevor er seinen Kopf wieder senkte und sein Lächeln verschwinden ließ. Er richtete seinen Blick wieder auf die Drachenkönigin. "Mag sein. Lord Eddard Stark war immer ehrlich zu mir. Nur in diesem Fall nicht. Vielleicht wollte er mich beschützen, vielleicht hatte er auch Angst davor, was passieren würde, wenn ich von meiner Abstammung erfahren würde. Oder was passieren würde, wenn Robert Baratheon von meiner Abstammung erfahren würde. Hätte er mich getötet, weil ich der Sohn Rhaegar Targaryens war? Oder hätte er mich am Leben gelassen, weil Lyanna Stark meine Mutter gewesen war?", meinte der König des Nordens während sein Blick wieder auf der schönen weißblonden Frau lag.
Es musste schrecklich für Daenerys gewesen sein, dass sie ihren Vater nie kennengelernt hatte. Was man ihr wohl über den irren König erzählt hatte? Jon selbst wusste nicht, was der irre König alles getan hatte bevor Jamie Lannister ihn getötet hatte. Er hatte seinem König sein Schwert in den Rücken gerammt und seinem Leben somit ein Ende bereitet. Doch wieso der Lannister das getan hatte, war dem König des Nordens nicht bekannt. Tatsächlich sah es so aus als würden die Götter bei der Geburt eines Targaryens eine Münze werfen. Jon hatte wohl Glück, da er zum Teil ein Stark war. So hatte der Schwarzhaarige wohl Glück gehabt, dass er nicht wahnsinnig war. Bei Daenerys würde sich wohl noch zeigen, ob sie in die Fußstapfen ihres Vaters treten würde oder ob sie psychisch gesund war.

Es war dem schwarzhaarigen Mann klar, dass Daenerys Angst um den eisernen Thron hatte. Bisher hatte es niemanden gegeben, er allein durch sein Geburtsrecht den Thron an sich reißen konnte. Doch nun war offenbart worden, wer Jon Snow wirklich war. Hätte er es darauf angelegt, hätte er wohl in Windeseile den eisernen Thron erobern können. Jedoch war Jon kein Herrscher. Er wollte nur die Weißen Wanderer aufhalten. Danach würde er wohl als König abdanken oder sein Königreich an Sansa abgeben. Oder an Daenerys, seine Königin.
Mit Sicherheit hatte sich Viserion verändert. Jeder, der dem Nachtkönig in die Hände fiel, änderte sich. Viserion gehörte zu den Weißen Wanderern. So war es Jon auch klar, dass es Daenerys umso schwerer fallen würde, ihren nach ihrem Bruder benannten Sohn wiederzusehen und gegen ihn vorgehen zu müssen. Der Schwarzhaarige schluckte einmal. Definitiv würde er an der Seite der Mutter der Drachen sein. Er würde nicht zulassen, dass sie diesen Schritt ganz allein würde tätigen müssen. Zumal Viserion nun unter der Kontrolle des Nachtkönigs stand. Wie jeder Weiße Wanderer. Jon hätte beinahe geseufzt. Es hätte nicht einmal einen Sinn mit dem Drachen zu sprechen, zu versuchen ihn an seine Mutter und seine Brüder zu erinnern. Zumal man etwas derartiges auf keinem Schlachtfeld tun sollte.

Jon hatte gesehen, dass es Cersei nicht gefallen hatte, dass er sich auf die Seite Daenerys Targaryens geschlagen hatte. Sollte die blonde Hexe doch tun was sie wollte. Er würde seine Meinung nicht ändern. Sollte sie doch versuchen ihm etwas anzutun, er würde vor ihr nicht niederknien. Jon hatte es vor seiner weißblonden Tante nicht einmal tun wollen. Doch hatte er schlussendlich erkannt, dass die Mutter der Drachen zu der Seite gehörte, der er sich anschließen wollte. Dass die Mutter der Drachen die richtige Königin der Königslande sein würde. Cersei würde die Königslande in ein noch schlimmeres Chaos stürzen als es jetzt schon herrschte. So hatte Jon diese Worte, sein Versprechen immer an Daenerys Seite zu sein, ohne Bedenken aussprechen können. Denn er würde niemals zulassen, dass irgendetwas zwischen die Mutter der Drachen und den König des Nordens kam.

Jon senkte seinen Blick, um seine Tante anzusehen. Fast hätte er Daenerys erschrocken losgelassen. Sein Griff lockerte sich ein wenig. Er musste sich ihr Gesicht genauer ansehen, musste sichergehen, dass er sich das nicht einbildete. So lockerte er seinen griff ein wenig und musterte das Gesicht der Drachenkönigin etwas genauer. "Seit wann hast Du blaue Augen...?", fragte der Schwarzhaarige mit einer Mischung aus Verwirrung und Besorgnis. Er schluckte einmal. Doch nicht etwa...? "Hast Du sie bekommen nachdem... der Nachtkönig Viserion getötet hat...?", fragte der schwarzhaarige Mann zögerlich bevor er sich leise räusperte. Zögerliches Verhalten war nicht normal für ihn doch verunsicherte der blaue Blick seiner Tante den König des Nordens. Es war als würde Jon direkt in die Augen des Nachtkönigs blicken. Jetzt erst bemerkte Jon, dass Daenerys Körper sich kälter anfühlte als es der Fall sein sollte. "Was ist wenn ich schrecklicher werde als jeder Targaryen vor mir Jon? Wirst du mich dann auch töten müssen? Wie es Jamie Lannister bei meinem Vater tat?" Die Frage kam der Drachenkönigin leise über die Lippen. Der schwarzhaarige König des Nordens schluckte einmal bevor er seine weißblonde Tante entschlossen ansah. "Ich werde niemals zulassen, dass Dich irgendjemand tötet. Weder ein Fremder noch Ich. Auch dann nicht, wenn Du es wünscht.", erwiderte der Schwarzhaarige entschlossen. "Ich will dir nicht weh tun...", flüsterte Daenerys, den Blick auf Jons Brust gerichtet. Der König des Nordens schluckte ein weiteres Mal bevor er Daenerys wieder fester an sich zog. "Ich vertraue Dir, Daenerys. Du wirst mich nicht verletzen. Und wir werden eine Lösung dafür finden.", erwiderte der Schwarzhaarige entschlossen. Es war klar was er meinte. Dafür. Dafür, dass Daenerys nun dieselben blauen Augen besaß wie der Nachtkönig. Gab es nicht einmal eine Legende über die Nachtkönigin? Diese starb, wurde von der Nachtwache getötet, wenn Jon sich recht erinnerte. Er würde wohl diese Legende noch einmal nachlesen müssen doch... was wäre, wenn Daenerys die nächste Nachtkönigin sein sollte? Die Nachtkönigin rettete damals die Königslande vor dem Nachtkönig. Doch nachdem sie getötet worden war, begann der Nachtkönig weiter nach seiner Königin zu suchen, auch in den Königslanden. Jon schluckte einmal. Wenn dies wahr sein sollte... Er würde Daenerys niemals hergeben. Weder an den Nachtkönig noch an Irgendjemand sonst.
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Daenerys Targaryen

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BeitragThema: Re: Die Gedanken danach   So Okt 07 2018, 16:04

Natürlich gab es auch die Leute, die behaupteten, dass eine Frau nicht aufs Schlachtfeld gehörten. Leute die sowas sagten, hatten doch keine Ahnung davon, was Frauen alles konnten. Ihre Aktion war schon etwas undurchdacht als erstes, doch war sie entschlossen für ihr Ziel zu kämpfen. Sie hatte die Dothraki hinter sich, sie hatten ihr die Treue geschworden. Sie hatte Drachen, Drachen die mit Leichtigkeit Kingslandig einfach dem Erdboden gleich machen konnten. Doch wollte sie dies nicht. Tyrion hatte auch davon abgeraten es zutun. Doch Jon hatte auch irgendwie recht damit, dass sie sich nicht von anderen unterscheiden würde, wenn sie Kingslandig angreifen würde. Warum sollte sie auch Unschuldige töten. Im Falle der Armee der Lannisters und deren Verbündeten, war es was anderes. Sie hatten Leute auf dem Gewissen. Sie hatten Dorne niedergestreckt. Die Tyrells ausgelöscht und die Greyjoys Teilweise einfach dem Erdboden gleich gemacht. Theon war zwar zu Daenerys zurückgekehrt, doch ohne Yara Greyjoy. Bis heute fragte sich die Targaryen, was aus ihr geworden war. Euron hatte ihr den Anschein gemacht damals, dass er nicht gerade zimperlich mit seinen Gefangenen umging.

"Mag sein. Lord Eddard Stark war immer ehrlich zu mir. Nur in diesem Fall nicht. Vielleicht wollte er mich beschützen, vielleicht hatte er auch Angst davor, was passieren würde, wenn ich von meiner Abstammung erfahren würde. Oder was passieren würde, wenn Robert Baratheon von meiner Abstammung erfahren würde. Hätte er mich getötet, weil ich der Sohn Rhaegar Targaryens war? Oder hätte er mich am Leben gelassen, weil Lyanna Stark meine Mutter gewesen war?" sagte Jon dann. “Hmm könnte sein, dass er dich am Leben gelassen hätte oder er hätte dich einfach auch auf Grund dessen getötet, dass mein Bruder Lyanna geliebt hatte und er einen Hass auf Rhaegar hatte, Robert Baratheon hatte sogar Attentäter nach mir geschickt, damit sie mich töten. Er hätte sicher nicht mal anders gehandelt denke ich, er hätte so gehandelt wie bei mir, du bist ein Targaryen für ihn, wenn er es wüsste, wer dein Vater war. Er hätte sicher nicht darüber nachgedacht“ sagte Daenerys dann leise und sah dann wieder zu Jon. Ihm ging es auch so, dass er seinen Vater nicht kannte, Daenerys selbst kannte Rheagar zu wenig, als das sie ihm etwas darüber erzählen konnte, wie er war. Viserys, würde er noch leben, hätte das sicher gekonnt, doch wäre dieser zu eitel gewesen dafür und sicher hätte Viserys sich bedroht gefühlt, hätte er Jon kennen gelernt. Bedroht um den Thron. Ob Daenerys aber ihren Vater kennen lernen wollte, würde er noch leben, war sich sie nicht sicher. Vielleicht wäre sie enttäuscht oder sogar erschrocken über den Wahnsinn ihres Vaters. Man konnte es nur vermuten, man konnte es nicht wissen, wie es wäre, wenn alles anders gekommen wäre.

Es war nun wie es war, man konnte die Vergangenheit nicht umschreiben. Es würde sich außerdem auch zeigen, ob Daenerys eher nach ihrem Vater kam, denn wie auch er, hatte Daenerys scheinbar die Vorliebe, Menschen bei lebendigem Leib zu verbrennen. Vielleicht war sie gerade auf dem besten Weg, Verrückt zu werden. Doch sie hatte Jon. Dieser würde sie doch davor schützen oder? Er wäre für sie da. Daenerys sah ihn an. Wusste mit einem Mal, dass Jon nicht wusste, was er davon halten sollte, was mit ihr passierte. "Seit wann hast Du blaue Augen...?" fragte er dann. Er ahnte es aber auch schon, als er den nächsten Satz aussprach. "Hast Du sie bekommen nachdem... der Nachtkönig Viserion getötet hat...?" fragte er dann weiter und leicht nickte dann auch schon Daenerys. “Paar Tage danach sind sie so geworden…ich weiß nicht was es hervorruft, dass sie plötzlich so werden“ sagte sie dann leise und unsicher. Jon selbst wirkte nicht gerade, als wüsste er, was es war, was da passierte. Was jedoch verständlich war. Daenerys selbst hatte eher keinen Plan davon, was passiert war.

"Ich werde niemals zulassen, dass Dich irgendjemand tötet. Weder ein Fremder noch Ich. Auch dann nicht, wenn Du es wünscht." Sagte er dann dennoch. Daenerys sah ihn an, nickte dann leicht, als er noch meinte, dass man dafür eine Lösung finden würde. Sie hoffte es. Auch wenn es ihr schien, dass Jon etwas wusste oder besser gesagt, er wusste ja etwas irgendwie über den Nachtkönig. Sie hätte danach gefragt, wenn nicht plötzlich etwas unten im Eingangsbereich zu Boden fiel. Daenerys sah verwirrt zur Tür. “Was war das?“ fragte sie dann und ging dann zur Tür. Öffnete die Tür und ging in den Flur um an das Treppengeländer zu gehen und auf den Eingangsbereich zu sehen. Doch sah sie nichts. Doch spürte sie, dass jemand hier war. Sie ging leise die Treppe runter und sah sich um.

Sie erstarrte, als sie bemerkte, wie von hinten jemand sie eher grob an sich zog. „Meine kleine Schwester, hast du mich vermisst?“ fragte eine männliche Stimme. Als Daenerys die Stimme erkannte, fuhr sie herum, starrte Viserys an. “Du?“ fragte sie dann und sah ihn an. „Wer den sonst Dany? Wer den sonst“ sagte der Weißhaarige und strich ihr über die Wange. Diese falsche Sanftheit von Viserys ekelte Daenerys an, die ihr Gesicht wegdrehte. „Ich hab dich vermisst kleine Schwester“ sagte Viserys dann und drehte ihren Kopf wieder zu sich. „Sieh mich an wenn ich mit dir rede du Hure“ sagte er dann kalt. Daenerys sah ihn an, eher kalt. “Verschwinde“ zischte Daenerys dann nur. „Natürlich, Dany, nachdem du mich ermorden liest“ meinte Viserys. Daenerys sah sich um, sie war nicht mehr im Eingangsbereich des Hauses, das hieß, dass Jon gerade nicht da war. Nein sie waren in der Wüste, da wo Kahl Drogo gestorben war, sie erkannte die Stelle sofort „Weißt du noch Dany? Drogo? Das Kind von dir das du mit deinem Mann verloren hattest, wegen deiner Naivität?“ fragte Viserys und man hörte diesen Spott darin. „Du bist nicht nur eine Hure, nein, du bist eine Mörderin, du wirst den gleichen Fehler wieder machen, du wirst das Kind verlieren, und mit diesem auch diesen Bastard, den du liebst…wie heißt er noch? Jon Snow?“ fragte Viserys dann und fuhr durch die weißen Haare von Daenerys. Diese war unfähig sich zu bewegen. „Und ich werde dafür sorgen, dass du endgültig zerbrichst, so wie du mich zerbrochen hast Daenerys, ich hätte König sein sollen, nicht du“ sagte Viserys dann und kehrte mit ihr wieder in das Anwesen zurück in den Eingangsbereich.

„Du wirst schon sehen Dany, alles was dir Sicherheit bietet, werde ich dir nehmen“ drohte Viserys dann und nahm sie in den Arm. „Du wirst meine Königin, du gehörtest schon mir bevor dieser unbedeutende Mann in dein Leben kam“ meinte Viserys dann.
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